Überspielen von CD Player zum Tonband
#1
Hallöchen, ich ein alter Knabe (83) habe ein problem das hier schon mal im Forum erschienen ist.  Ich möchte gerne Musik vom CD Player Typ: Pioneer DVD Player DV 350 auf Tonband Typ: Philips N4504 aufnehmen. Vorhanden ist noch ein Reciver Typ: Panasonic SA-XR 59 und ein Plattenspieler Typ: Garrard GT 350p. Es gab mal so eine Umschaltbox von Canon (glaube ich). Wer hat einen Tipp für mich.
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#2
Du kannst ganz einfach den DVD Player Ausgang an den Eingang des Tonbandgeräts anschließen. Da brauchst du keine weitere Box.
Falls Du was anderes meintest, dann beschreib doch bitte dein Problem ein wenig genauer.
Gruß, Kuni
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#3
Hi

Liegt Deine Herausforderung an den DIN Buchsen am Philips und Cinch am CD, dann brauchst Du einen Adapter, gibt es überall für kleines Geld

Lars
Revox B77 MKII 2 Spur / A77 MK III (2&4 Spur) / A77 MK IV 2 Spur, Tandberg 10X / TD20 / TCD 340, Akai GX215, Philips 4419/4515, Uher Report 4000 IC & Monitor, Uher CR 240, Grundig TK 147
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#4
Du benötigst so einen Adapter:
https://www.amazon.de/dp/B0BS6BK6CP

Die vom CD-Player kommenden Cinchkabel steckst du in den gelben und schwarzen Eingang des Adapters. Den DIN-Stecker in die Eingangsbuchse vom Tonband. Dann einfach regulär aufnehmen.


Schöne Grüße
Alexander
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#5
(31.08.2025, 09:50)LaBor schrieb: Hi

Liegt Deine Herausforderung an den DIN Buchsen am Philips und Cinch am CD, dann brauchst Du einen Adapter, gibt es überall für kleines Geld

Lars

Die Philips hat vielleicht schon Cinch-Buchsen, abhängig vom Fertigungsjahr.
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#6
Hallo

wenn DIN/Cinch(RCA) das Problem ist, könnte ich aus meiner Grabbelkiste entweder einen 2-poligen Cinch/DIN-Adapter mit Erdkabel für Tonband-Eingang oder einen 4-poligen Cinch/DIN-Adapter für Tonband Ein-/Ausgang zur Verfügung stellen. Beide mit kurzem, 20 cm langen Kabel.

Grüße

Frank

PS: das SM aus dem Downloadbereich zeigt DIN-Buchsen....
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#7
Vielen Dank für eure Tipps. Mein Gedanke ist eine Box wo ich mein Tonband, DVD Player, Plattenspieler stecken kann. Die Box ist mit einem Kabel verbunden zum Reciever verbunden um die Musik zu hören ohne das lästige umstecken von ein Gerät zum anderen. Taster drücken der die verbindung der jeweils gewünschten Gerät herstellt. Ich kann mich noch dran erinnern das sowas in den 60-70 Jahren gab.
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#8
Gibt es weiterhin. Das hier wäre zum Beispiel so ein Umschalter für vier Geräte:
https://www.amazon.de/dp/B077X4W4W6

Habe ich hier auch zum umschalten der Aufnahme im Einsatz, aber in die andere Richtung, also zur Wahl der Maschine zum Aufnehmen. Die Umschalter arbeiten in beide Richtungen.
[Bild: rYH0Xj3.jpeg]

Es gibt davon auch noch größere Versionen mit zum Beispiel 8 Anschlüssen.

Schöne Grüße
Alexander
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#9
(31.08.2025, 14:28)Kabelratte schrieb: Ich kann mich noch dran erinnern das sowas in den 60-70 Jahren gab.

Vermutlich meintest Du eines der zahlreichen Geräte von Canton?

   
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#10
Hallo

wenn der Panasonic der SA-XR95 Surround Receiver ist, dann hätte er ja genügend analoge Eingänge (CD, DVD, VCR, TV), aber halt keinen analogen Ausgang und keinen MM-Eingang, an den ich den Plattenspieler direkt anschließen könnte.

Eine Idee wäre folgende:
- Tonband-Ausgang über DIN/Cinch-Adapter an CD-Eingang des Receivers (Tonband-Wiedergabe)
- Analogen Ausgang des DVD-Player über DIN-Cinch-Adapter ans Tonband (Tonband-Aufnahme vom DVD-Player)
- Digitalen Video-S Anschluß an den Video-S-Eingang des Receivers (Bild und Ton-Ausgabe vom Video-Player)
- Plattenspieler über einen neu zu beschaffenden Phono-Pre an einen der übrigen 3 analogen Eingänge (Wiedergabe Plattenspieler)

Grüße

Frank
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#11
Aber ä Tennschn plies! 
Hier schon hundert mal durchgekaut: Man kann einen Hochpegelausgang, wie jenen eines CD-Players, nicht an den DIN-Radioeingang eines Aufnahmegeräts anschließen! Der Pegel des CD-Spielers ist dafür mindestens um den Faktor 50-100 zu hoch.
Möglichkeiten:
a) Phono-/Hochpegeleingang am Tonband benutzen
b) Radioeingang mit vorgeschaltetem Spannungsteiler 50:1-100:1 benutzen.
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#12
Jepp, das SM zeigt nur 2mV für de Empfindlichkeit des DIN-Eingangs, ich glaube 200mV waren in den 70/80igern für Cinch üblich.

Wobei ich auch über die Angaben im SM gestopert bin. Es zeigt für BU3 (ich vermute das heißt Buchse 3):
LINE IN/OUT    Eingang Stifte 1 und 4    2mV/20 kOhm
                      Ausgang Stifte 3 und 5      1V/10 kOhm

soweit, so gut, aber
PHONO          Eingang Stifte 3 und 5    100mV/1MOhm

Also a) warum ist für Phono Ausgang plötzlich Eingang und b) warum ändert sich die Empfindlichkeit? Ich sehe keinen Schalter, umBU3 umzuschalten.....
Und mein DIN/Cinch Phono Adapter hat beim DIN-Ausgang auch die Stifte 1/4 belegt.....

Grüße

Frank
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#13
Oder eine Lösung wählen, die wie auch hier bei fast jedem Gerät funktioniert. Zwei identische Cinch auf DIN Kabel, die DIN-Seite ist bei beiden Kabeln an den Pins 3 und 5 plus Masse belegt. Die Line In/Out Buchse für Aufnahme verwenden, die Monitorbuchse für Wiedergabe.

Gruß Ulrich
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#14
An der Line Buchse nach DIN sind die pins 3+5 im Wiedergabebetrieb der Ausgang (line-Pegel), im Aufnahmebetreieb sind dieselben pins aber der Eingang (line-Pegel, hochohmig), gleichzeitig sind die pins 1+4 ein niederpegliger Eingang (Mikro, Radio). Oftmals sind die pins 3+5 einfach über hochohmige Widerstände (470K ...2M) mit den pins 1+4 verbunden, die Umschaltung für Ein- oder Ausgang erfolgt über den A/W Schalter. Manche Geräte haben auch eine separate Buchse für die Aufnahme vom Plattenspieler( mit internem Vorverstärker/Entzerrer) /CD player oder zweiten Bandgerät.
Im SM müsste der Schaltplan eigentlich für Klarheit sorgen.

Gruß Holger
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#15
@UK64: verstehe ich das richtig, die interne Schaltung erkennt ob Stift 3/5 als Quelle/Senke beschaltet sind und schaltet dann um in 100mV/1MOhm Eingang? Aber mein Phone-Adapter hat halt Stift 1/4 und wäre damit unbrauchbar?

Grüße

Frank
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#16
Wenn es ein Adapter mit integrierten Widerständen ist, kann man ihn benutzen. Man hat aber immer noch den Nachteil, dass keine Vor/Hinterbandfunktion möglich ist. Nach DIN darf an kombinierten In/Out Buchsen (manchmal auch als Radiobuchse bezeichnet) während der Aufnahme kein Wiedergabesignal an den Pins 3 und 5 anliegen. Daher haben Dreikopfgeräte in der Regel eine zusätzliche Monitorbuchse.

PS: Es gibt auch Hersteller, die DIN-Buchsen nicht normgemäß beschaltet haben. 

Gruß Ulrich
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#17
Die N4504 hat die zusätzliche Monitorbuchse,
Also 2 DIN/Cinch Adapter......
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#18
(31.08.2025, 17:21)uk64 schrieb: ....

PS: Es gibt auch Hersteller, die DIN-Buchsen nicht normgemäß beschaltet haben. 

Gruß Ulrich

Das musste ich schon in früher Jugend erfahren, weshalb mich mir seinerzeit (noch recht unbeholfen) einen Zwischenstecker gebastelt habe, wo ich über 2 Widerstände zu je 2M Ohm von den pins 3+5 der Buchse (dort wurde die (hochpeglige ) Quelle angeschlossen) das Signal auf die pins 1+4 des Steckers (der kam ins Aufnahmegerät) geführt habe. Damit war die Aufnahme auch über nicht normgercht beschaltete Radiobuchsen sowie Mikrofonanschlüsse unproblematisch. Cinch Anschlüsse waren hier in den 70ern noch weitgehend unbekannt, aus Japan kannte man lediglich die Klinkenstecker.

           

Man sieht, dass das Teil die letzten Jahrzehnte in einer Kramkiste auf dem Dachboden verbracht hat.

Gruß Holger
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#19
(31.08.2025, 14:28)Kabelratte schrieb: Vielen Dank für eure Tipps. Mein Gedanke ist eine Box wo ich mein Tonband, DVD Player, Plattenspieler stecken kann. Die Box ist mit einem Kabel verbunden zum Reciever verbunden um die Musik zu hören ohne das lästige umstecken von ein Gerät zum anderen. Taster drücken der die verbindung der jeweils gewünschten Gerät herstellt. Ich kann mich noch dran erinnern das sowas in den 60-70 Jahren gab.

Eine Box würde man nehmen, wenn man mehrere ähnliche Geräte umschalten will, aber bei dir ist nur das Philips Tonband problematisch, da wäre das angepasste Kabel die bessere Lösung. Es sei denn, du hast vor, noch weitere Tonbänder und DVD-Player anzuschließen.
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#20
Mein Schul- und Bastelfreund und ich hatten damals jeder ein Grundig TK4. Um Kopien vom TK5 meines Vaters zu machen, kamen wir auf die Idee, einen Ausgangsübertrager zwischenzuschalten. Das funktionierte sehr gut. Wir dachten, Röhrengerät hochohmig, Transitorgerät niederohmig. Das TK4 bezog für Aufnahme und Wiedergabe auch die Endstufe mit ein, die für die Phasendrehung der Gegentaktstufe zwei Übertrager besaß. Der Ausgang war einfach dem Lautsprecher parallel geschaltet. 

Das TK5 hatte eine besondere DIN-"Ausgangsbuchse", auf PIN3 war der "normale" Ausgang des Wiedergabeverstärkers und PIN1 war als Lautsprecherausgang geschaltet. Diese Possen musste man erstmal verstehen, um damit entsprechend umzugehen und Geräte untereinander zu verbinden.

Es gibt manchmal schon merkwürdige Ideen. Eine Lautsprecherbuchse war in den 1950-er Jahren noch nicht üblich.
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#21
(01.09.2025, 11:24)kaiman_215 schrieb: Eine Box würde man nehmen, wenn man mehrere ähnliche Geräte umschalten will, aber bei dir ist nur das Philips Tonband problematisch, da wäre das angepasste Kabel die bessere Lösung. Es sei denn, du hast vor, noch weitere Tonbänder und DVD-Player anzuschließen.

Warum soll das N4504 problematisch sein? Das verstehe ich nicht. Das Gerät hat doch einen Line-Eingang, evtl. sogar als Cinch. Der Plattenspieler müsste aber über einen Entzerrer-Vorverstärker laufen, es sei denn, es handelt sich noch um ein Kristallsystem.
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#22
Problematisch dann, wenn es sich noch um ein Gerät mit außschließlich DIN-Buchsen handelt. Wie oben geschrieben ist die Empfindlichkeit der DIN-Buchse mit 2mV angegeben. Der DVD-Player ist angegeben mit 200 mVrms (1 kHz, –20 dB).
Die Cinch-Eingänge meines B750 haben 100mV, ist ebenfalls aus den 70igern. Wenn der Cinch-Eingang der N4504auch nur 100mV hat, könnte es also auch hier zum Übersteuern kommen

Grüße

Frank
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#23
Die hohe Eingangsempfindlichkeit bezieht sich auf die PINs 1 und 4, beim Line-Eingang auf 3 und 5 sind mir bisher keine Probleme bekannt und funkionierten auch mit älteren Geräten aus den 1950-er, 60-, und 70-er Jahren. 

Bei den angegebenen Werten wissen wir auch nicht genau, auf was sie sich beziehen. Ich vermute, dass es sich um Mindestwerte handelt, mit denen gerade Vollaussteuerung erreicht werden kann. 

Ein Beispiel der Angaben des Uher RdL:
Eingang: Mikrofon
0,12 mV-max. 70 mV
Eingang: Radio
1,2 mV - max. 110 mV
Eingang: Phono I
> 40 mV - max. 2,8 V
Eingang: Phono II
200 mV - max. 18 V

Hier sieht man, wie weit die Toleranzen gehen.
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#24
Ich habe nochmal überlegt und recherchiert und komme zu folgendem Ergebnis:

Es handelt sich bei den Angaben um sog. Nennwerte bei mittlerer Einstellung (12 Uhr) des Aussteuerungsstellers, um Vollaussteuerung zu erreichen. Es können auch wesentlich höhere Werte eingespeist werden, typischerweise beim Line-Eingang 1-2 Volt!
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#25
Das Philips N4504 hat nur DIN-Anschlüsse. Geht man in den normalen Eingang mit dem Signal aus einem Cinch Ausgang, übersteuert man den Eingang. Man muss also in den Pin 3 und 5, die über einen 1 MOhm an den Eingang führen und nur bei Rekord auf den Eingang geschaltet werden, bei Play aber als Ausgang genutzt werden. Als Ausgang sollte man immer den Monitor - Anschluss verwenden, dann hat man auch Hinterbandkontrolle. Wurde oben aber alles schon geschrieben.
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#26
Es wäre halt schön wenn der TE mal nachsieht und mitteilt ob sein Maschinchen jetzt nur DIN-Anschlüsse hat (groß ca 13mm, mehrere kleine Löcher), oder doch schon ein paar Cinch-Anschlüsse (klein, ca. 9mm nur 1 Loch).
Nur wenn das geklärt ist, kann man eine sinnvolle Lösung kreieren.

Grüße

Frank
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#27
Die "Cinch N4504(-44)" sieht übrigen irgendwie nach schneller Lösung bzw. Bastelei aus. Sie hat noch die üblichen DIN Buchsen und verfügt über zusätzliche Cinch Buchsen.
Ich meine, sie war auch nur für den nichteuropäischen Markt gedacht, dem man DIN-Anschlüsse nicht verkaufen konnte.
Der Cincheingang war einfach ein zusätzlicher Eingang mit ebensolchen 1 MOhm Vorwiderständen, der Cinchausgang parallel zur DIN Monitorbuchse angeschlossen.
Viele davon sollten auf dem deutschen Markt nicht existieren.

   

Gruß Ulrich
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#28
man könnte so ein Teil einschleifen zum anpassen

https://www.amazon.de/Auto-Verst%C3%A4rk...d_source=1


https://www.amazon.de/Kabel-5-polig-DIN-...=1-10&th=1
Gruß Ulf

TF-Berlin
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#29
Gemäß dieser Darstellung in  https://www.ccw-ka.eu/site/2hifi/uher/uh...hluss.html
kann man den Eingang 1 der RdL wohl bis 10V quälen, das ließ sich durch Probe am CD-Player beweisen. Einen anderen Effekt hatte ich neulich aber an einem 3,5mm Klinkenausgang am Laptop; der funktionierte nämlich nur unter einer niederohmigen Belastung klirrarm und war deswegen weder an DIN- noch an Cinch für eine quick-and-dirty-Aufnahme zu gebrauchen.

Martin
"Früher war mehr Lametta!"
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#30
Am Eingang 1 geht sogar noch mehr, die Bedienungsanleitung des RdL spricht von "...Tonquellen mit einer Spannungsabgabe von 200mV bis 18V...". Damit konnte man, mittels eines geeigneten Anschlusskabels, auch vom Zweitlausprecheraugang, zB. eines TV Gerätes, das in den 60ern noch keinen Tonbandausgang hatte, einwandfrei aufnehmen (der Ausgangsübertrager sorgte in diesem Fall für die Netztrennung). Das Pegeleinstellpoti war bei Uher nicht als einfacher Spannungsteiler geschaltet, sondern in eine spezielle Schaltung eingebunden, die eine sehr hohe Aussteuerbarkeit des Eingangs- Vorverstärkers zuließ (variable Gegenkopplung zusätzlich zur Spannungsteilung), das Ganze, ursprünglich fürs Report entwickelt, ist auch in einer Funkschau aus den frühen 60ern beschrieben.
Diese Buchse am Laptop dient ja gleichzeitig als Mikrofoneingang, dort liegt eine Gleichspannung an, die beim Anschluss des niederohmigen Kopfhörers kurzgeschlossen wird. Scheinbar wird bei manchen Soundchips diese Gleichspannung zur Umschaltung der Buchse als Ausgang mit herangezogen, bei hochohmiger Belastung funktioniert das dann nicht korrekt. Bei meinem Laptop (Asus) besteht das Problem allerdings nicht, bei externen Soundkarten auch nicht, da dort die Buchse ein reiner Ausgang ist.

Gruß Holger
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#31
(31.08.2025, 14:42)eudatux23 schrieb: Gibt es weiterhin. Das hier wäre zum Beispiel so ein Umschalter für vier Geräte:
https://www.amazon.de/dp/B077X4W4W6

Habe ich hier auch zum umschalten der Aufnahme im Einsatz, aber in die andere Richtung, also zur Wahl der Maschine zum Aufnehmen. Die Umschalter arbeiten in beide Richtungen.
[Bild: rYH0Xj3.jpeg]

Es gibt davon auch noch größere Versionen mit zum Beispiel 8 Anschlüssen.

Schöne Grüße
Alexander
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#32
Hallo eudatux23, jenau dat is dat Dingen. Habe ich am nächsten Tag gleich bestellt fang schon an Kabel zusuchen. Leute ihr seid klasse. Ich kann nur sagen Danke.
Kabelratte
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#33
Eigenartige Sache hier, aber vielleicht hab's nur ich nicht gecheckt.
Du suchtest nach einer Umschaltbox, es wird über zig Beiträge darüber siniert wie man per Adapter direkt anschließen kann und nun kaufst Du einen Umschalter, an dem Du zu allem Überdruck dann auch wieder Adapter brauchst? 

Na gut  Angel ... wie gesagt, vielleicht hab ich ja nur was verpasst....
Gruß, Kuni
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#34
In der Hoffnung, jetzt nicht für noch mehr Verwirrung zu sorgen, schlage ich dieses kleine Mischpult vor:

https://www.amazon.de/PROZOR-Passivmisch...r=8-6&th=1

Damit könnten dann auch Pegelanpassungen vorgenommen werden.
Was haltet ihr davon?
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#35
(01.09.2025, 11:57)Tonbandharry schrieb:
(01.09.2025, 11:24)kaiman_215 schrieb: Eine Box würde man nehmen, wenn man mehrere ähnliche Geräte umschalten will, aber bei dir ist nur das Philips Tonband problematisch, da wäre das angepasste Kabel die bessere Lösung. Es sei denn, du hast vor, noch weitere Tonbänder und DVD-Player anzuschließen.

Warum soll das N4504 problematisch sein? Das verstehe ich nicht. Das Gerät hat doch einen Line-Eingang, evtl. sogar als Cinch. Der Plattenspieler müsste aber über einen Entzerrer-Vorverstärker laufen, es sei denn, es handelt sich noch um ein Kristallsystem.

Wenn das Philips Tonband Cinch-Buchsen hat, braucht er hier nicht zu fragen. Einen Phono Anschluß wird er wohl haben am Panasonic Receiver. Dann kann alles direkt anschließen am Receiver ohne Box, das ist die einfachste Lösung.
Aber dann würde er ja nicht fragen. Ich gehe davon aus, daß das Philips Tonbandgerät nur DIN-Buchsen hat.
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#36
(02.09.2025, 18:05)kaiman_215 schrieb: Wenn das Philips Tonband Cinch-Buchsen hat, braucht er hier nicht zu fragen. Einen Phono Anschluß wird er wohl haben am Panasonic Receiver. Dann kann alles direkt anschließen am Receiver ohne Box, das ist die einfachste Lösung.
Aber dann würde er ja nicht fragen. Ich gehe davon aus, daß das Philips Tonbandgerät nur DIN-Buchsen hat.

Er möchte doch auf sein N4504 von verschiedenen Geräten ohne Umstecken aufnehmen. Der Panasonic Receiver hat keine Ausgänge (außer Lautsprecher) und auch keinen Phono-Eingang.
Für diesen vorgesehenen Zweck ist der Receiver nicht geeignet.
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#37
@kaiman_215 nur zur Klarstellung: einen MM/MC-Eingang hat der Receiver nicht, was aber nicht ausschließt, daß ein externer MM- und/oder MC-Phono-Vorverstärker vorhanden ist.

Ist aber alles müßig, weil wir nicht wissen ob Cinch und/oder DIN, Phono-Vorverstärker vorhanden ja oder nein.......

Grüße

Frank

PS: Ich könnte dem TE auch 2x 4-polige DIN/Cinch Adapter bereitstellen (1x 0,2m und 1x 1,5m). 2x 2 passende Cinch Kabel und das wäre's aus meiner Sicht (zumindest mal für einen Versuch, ob der mögliche DIN-Phono-Eingang mit dem DVD-Signal klarkommt). Es gibt aber auch fertige Kabel Cinch/DIN für nicht mal nen Appel und nen Ei (da ist das Porto teurer) ....

PS2: @Tonbandharry: im Eingangspost ist aber nur von Aufnahmen vom DVD-Player die Rede.....

PS3: aber eigentlich weiß ich eigentlich gar nichts mehr :-(
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#38
Ich habe hier noch dies gefunden:

https://tonbandforum.de/showthread.php?p...hatgpt.com

Auch ein Gerät mit Cinch-Buchsen scheint einige Probleme zu verursachen, da sie einfach parallel zu den vorhandenen Anschlüssen geschaltet sind und der vermutete Hinweis, dass die Geräte mit Cinch für den internationalen Markt gefertigt sein könnten.

Wenn man den passenden Adapter von Cinch auf DIN hat, sollte es in den meisten Fällen funktionieren. Problematisch ist es nur, wenn man als Eingang die "Diodenseite" (PIN 1/4) benutzt, die eine hohe Empfindlichkeit hat. 

Dieser Unterschied stammt doch aus den Röhrenradios, wo das Signal direkt hinter dem Demodulator noch vor dem Lautstärkesteller abgenommen wurde. Deshalb auch der Begriff "Diodenbuchse". Das Abzweigen aus dem Endverstärker wäre insofern problematisch gewesen, da durch starke Gegenkopplung und Loudness der Frequenzgang nicht mehr geradlinig für die Aufnahme wäre.

Jetzt hat wieder der Oberlehrer gesprochen  Smile Smile
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#39
Ich ahne daß der Beitrag wegen Abwesenheit des TE und mangelnder Infobereitstellung einer derjenigen wird, die trotz vieler Mühen und Angebote im Sand verlaufen.... Dodgy
Gruß, Kuni
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#40
Wäre schade, hoffen wir auf eine Antwort von TE.
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#41
(02.09.2025, 18:24)Tonbandharry schrieb:
(02.09.2025, 18:05)kaiman_215 schrieb: Wenn das Philips Tonband Cinch-Buchsen hat, braucht er hier nicht zu fragen. Einen Phono Anschluß wird er wohl haben am Panasonic Receiver. Dann kann alles direkt anschließen am Receiver ohne Box, das ist die einfachste Lösung.
Aber dann würde er ja nicht fragen. Ich gehe davon aus, daß das Philips Tonbandgerät nur DIN-Buchsen hat.

Er möchte doch auf sein N4504 von verschiedenen Geräten ohne Umstecken aufnehmen. Der Panasonic Receiver hat keine Ausgänge (außer Lautsprecher) und auch keinen Phono-Eingang.
Für diesen vorgesehenen Zweck ist der Receiver nicht geeignet.
Oje, dann muß ein neuer Receiver her. Ohne Ausgänge kann man nicht aufnehmen. Da hilft keine Box und kein Kabel.
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#42
Zusammenfassung:

Der TE möchte von seinem CD-Player auf sein Tonbandgerät mit DIN-Buchse aufnehmen.
Diese ist so beschaltet, dass bei Aufnahme entweder ein niederpegliges Signal (>2 mV) auf den Kontakten 1 und 4 oder ein hochpegliges (>100 mV) auf 3 und 5 eingespeist werden können. 

Dann benötigt er (egal, ob mit oder Umschaltbox!) ein Kabel/einen Adapter von Cinch auf DIN, der die Kontakte 3 und 5 der Eingangsbuchse versorgt.
Punkt. 

Alle weiteren Diskussionen sind nicht zielführend!

LG
Holgi
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#43
Exakt diesen Adapter habe ich in Beitrag #4 bereits verlinkt, von daher war das Thema spätestens da eigentlich durch Big Grin


Schöne Grüße
Alexander
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#44
Eine Anmerkung sei mir aber trotzdem gestattet.
Bei Reichelt gibt es den Adapter für einen Bruchteil zu kaufen.

4-poliger Adapter bei Reichelt

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produ...2_m-382585

Und ein 2-poliger Adapter nur für Pin 3 und 5 ist noch viel preiswerter...

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produ...lung-30575
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#45
(03.09.2025, 12:41)hannoholgi schrieb: Dann benötigt er (egal, ob mit oder Umschaltbox!) ein Kabel/einen Adapter von Cinch auf DIN, der die Kontakte 3 und 5 der Eingangsbuchse versorgt.
Punkt. 

Alle weiteren Diskussionen sind nicht zielführend!

LG
Holgi

Da hast du völlig Recht. Wir würden aber gern vom TE erfahren, ob sein Vorhaben erfolgreich war.

LG
Harry
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#46
Ja klar, das würde mich auch interessieren.
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#47
(03.09.2025, 13:25)janbunke schrieb: Bei Reichelt gibt es den Adapter für einen Bruchteil zu kaufen.
Versandkosten nicht vergessen Big Grin
Viele Grüße
Jörg
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#48
Rückmeldungen, ob Erfolg oder Misserfolg sind in der heutigen Zeit leider aus der Mode gekommen.
Ich glaub aber, der TE ist hier: https://tonbandforum.de/showthread.php?t...#pid404822 schon falsch abgebogen, da er doch eigentlich nur vom CD Player aufnehmen wollte... Die ganze Confusion entstand ja dadurch, dass zunächst unklar war, ob das N4504 (ich kenne dieses spezielle Modell nicht) einen line Eingang hat, der den Ausgangspegel des CD Players verträgt. Hat es aber, so dass es nur des oben erwähnten Adapterkabels bedarf.

Gruß Holger

P.S. an meinen Namensvetter: Nicht ärgern lassen von so nem dämlichen Bandgerät und seinem noch dämlicheren Konstrukteur.
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#49
(03.09.2025, 21:51)Analoghoerer schrieb: Rückmeldungen, ob Erfolg oder Misserfolg sind in der heutigen Zeit leider aus der Mode gekommen.

Er hat ja geschrieben, er sei 83 ... das will ich mal höflich zu gute halten.
Hab da dennoch nur mittelmäßig Verständnis für, wenn man sich die Mühe macht wegen so'ner vglw einfachen Frage in einem Forum anzumelden und das dann nicht schafft den Beitrag zu beobachten.

Vielleicht kommt noch was als RM wenn die Box da ist und ... oh Wunder ... die Stecker nicht passen ... oder vielleich ja auch doch, man weiß es nicht....
innocent
Gruß, Kuni
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#50
....und mein Angebot steht :-)
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