Kassettenaufnahmen, welche Rolle spielt der Verstärker?
#1
Hallo Schwarmwissen Cool,

ich als Otto-Normal-HiFi-User Shy frage mich gerad ob bei Aufnahmen per Kassette also: Quellgerät Plattenspieler +  Phono-Pre separat (Gram Amp 2 SE) > Verstärker > Kassettendeck, bei der Aufnahme dann Klangunterschiede zu erwarten sind je nach Aufbau/Qualität (oder wie auch immer) des Verstärkers?
Sagen wir mal Yamaha AX592 vs. Rotel RA935 BX.

Danke für Antworten, Einblicke, Erfahrungen  schonmal im Voraus  Smile

Beste Grüße, Martin
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#2
Der Verstärker wird in jedem normal zu erwartenen Fall keine Auswirkungen auf den Klang haben. Die Quelle selbst (Tonabnehmer) und das Zielsystem Kassette sind ja von Haus aus mit mehr oder weniger Nichtlinearitäten behaftet, da wird ein im Vergleich dazu Aalglatter Verstärker nicht auffallen. Solange kein Defekt vorliegt oder der Amp nicht eine veritable Fehlkonstruktion ist.

Edit: Solange wir nicht über Voodoo sprechen,links oder rechts gewickelte Kondensatoren oder so'n Nonsens.
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2x Telefunken M12B / Philips Pro 12
[b]Uher Report IC 4200 / Monitor 4200[/b]
Revox B77 MK2 2-Spur / Revox A77 MK3 Umbau zu "ORF" Version, HS, 2-Spur
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#3
Bei den meisten Vollverstärkern wird das Signal der Quelle einfach über zwei Widerstände ausgekoppelt und dem Tape-Out zugeführt. Dies ist leider nicht immer eine gute Lösung, da die Quelle nun das Signal für zwei Eingänge zur Verfügung stellen muss. Es hängt also mehr von der Quelle, als vom Verstärker ab, wie gut das Signal am Tape-Out ist. Wenn man von einer Platte aufnimmt, ist der Phono-Verstärker, egal ob eingebaut oder extern der bestimmende Faktor.
Klanglich könnte sich das in einer verringerten Höhenwiedergabe bemerkbar machen. Wenn sich am Klang beim Ein- und Ausstecken des Tape-Anschlusses nichts ändert, ist das aber nicht zu befürchten.
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