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13.08.2025, 10:31
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.08.2025, 13:45 von eleflo.)
Wie in meiner Vorstellung schon geschrieben, lässt mich der Gedanke nicht los, ein Tonbandgerät in ein Gehäuse der Braun Atelier Anlage zu bauen.
Gut, Papier bzw. CAD ist geduldig, aber es hilft ungemein, um besser träumen zu können:
Die Grundfläche reicht aus um zwei der 22er Spulen zu verbauen, nur müsste die Haube dann zwei Aussparungen bekommen.
Die größte Herausforderung stellt die Höhe dar, das wird knifflig ist aber mit Sicherheit zu lösen. Das Gehäuse vom Videorecorder VC4 würde die Sache vereinfachen, denn dieses ist etwa 50% höher, aber das sieht dann doof aus.
Ich hatte mir einige Gedanken gemacht, was ich als Basis verwenden könnte:
Ein Magnetophon der 300er Reihe würde von der Höhe her passen, man müsste es allerdings auseinanderziehen und es wäre alles in allem kein hochwertiges Gerät.
Ein Magnetophon aus der 200er Reihe ginge von der Mechanik fast, man müsste den Motor durch einen schlanken Motor ersetzen und diesen liegend verbauen, allerdings steht der Magnet zum Bandstopp zu weit nach unten raus und man müsste die originalen Tasten verwenden.
Der Plan ist jetzt auf eines meiner 5 ASC 4002 S (Schüler Sprachlaborgerät) zurückzugreifen. Damit ist schon mal eine gewisse Braun-Nähe hergestellt.
Die Wickelmotoren sind leider zu hoch, darum werde ich zwei Philips Motoren verwenden.
Ich halte euch auf dem laufenden, wie es weitergeht.
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Hallo, wenn die mal nicht super aussehen würde.
Aber warum sind die Digital Anzeigen nicht in ROT oder GRÜN gezeigt????
Gruß - Theo
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Die sind schon grün, aber das ist nur ein Screenshot aus dem CAD und kein qualitativ hochwertiges rendering
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Hallo "eleflo"!
Die nutzbare Höhe eines Atelier-Gehäuses wird m. E. nicht ausreichen,
um Motore und Mechanik unterzubringen.
Selbst wenn man die Motore des flachsten 3-Motorers (UHER SG630/631)
verbauen würde, zweifle ich an einer Realisierung.
Noch etwas flacher baut die 1600 Beocord von B&O. Die ist aber nur ein
Ein-Motorer mit Kombikopf.
Vermutlich müßtest Du Ausschau nach deutlich kürzer bauenden Motoren
suchen, die trotzdem kräftig genug sind.
Vielleicht schließt Du Dich mal mit "Selbstbauer" kurz? Der hat ja schon
mit Erfolg eigene Bandmaschinen gebaut.
Gruß
Wolfgang
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Hallo, in der - von Ballfinger - gebauten Thorens TM 1600, sind Schrittmotoren verbaut.
Daher ist sie sehr flach, das eigentliche Gehäuse ist NUR wegen dem gleichen Plattenspieler, TD 1600 - 1601 - so hoch.
Sonst wäre die Maschine mind. 40mm niedriger.
Wegen der Schrittmotoren spult die Maschine aber nicht sonderlich schnell, dafür aber sehr unsauber.
Ob das bei der Orig. Ballfinger auch so ist, keine Ahnung.
Gruß - Theo
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Hallo,
wenn es flach werden soll, halte doch mal nach einer Lyrec Frida (nicht: Fred) Ausschau. Flacher geht's nicht. Die wird aber leider nicht oft angeboten.
Beste Grüße
Arno
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13.08.2025, 19:24
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.08.2025, 19:25 von cisumgolana.)
Hallo Arno!
Natürlich hatte ich auch die Frida von Lyrec im Hinterkopf.
Aber, ob der Seltenheit und der aufgerufenen Preise, wenn
mal eine Fride angeboten wird, hatte ich sie nicht erwähnt.
Gruß
Wolfgang
PS.: In unserem Museum stehen Frida und Fred (in einem passenden Rack).
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13.08.2025, 22:38
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.08.2025, 22:39 von WildWolfric.)
Moin!
Wie wäre es denn mit einem doppelt so hohen Gehäuse, dessen Front so gestaltet wäre als ob es zwei Standard-4er-Geräte übereinander stehen würden?
Die Front einer kompletten Anlage (ohne Plattenspieler) wäre dann "schein-einheitlich".
Bis denni!
Wolfgang
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Ich gleich noch mal:
Ich hab' gerade meine TG 1000/2 neben mir auf dem Schreibtisch liegen. Das schnell mal eben rangehaltene Lineal zeigt eine Höhe der vermeintlichen Front (ist eigentlich der Boden des aufrecht stehenden Geräts) von etwa 12 cm.
Wenn man jetzt eine "Fake-4er-Front" mit 3 Geräteteilen bauen würde und die Bedien- und Anzeigeelemte von "oben" an die Front verlegen täte, könnte man als erste Lösung sogar eine TG 1000/1020 für die Realisierung verwenden.
Ist nur mal so eine Idee...
Bis denni!
Wolfgang
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Moin, die Idee ist gar nicht mal so schlecht.
Finde ich jedenfalls.
Gruß - Theo
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14.08.2025, 08:21
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.08.2025, 13:55 von mincom.)
Bei diesem Projekt würde ich mal die sog. pancake-Motoren (Scheibenläufermotoren) in die engere Wahl ziehen. Extrem flache Bauform mit hohem Drehmoment.
Ich kann mir durchaus vorstellen, daß sich das Gerät mit solchen Servomotoren und SMD-Technik bei der Elektronik in einer einzigen Braun-Höheneinheit gut realisieren läßt.
Martin
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Wie schon eingangs geschrieben, habe ich Philips Wickelmotoren, die von der Höhe her passen. Damit habe ich zwar keinen direkten Antrieb der Spulenteller, aber das ist in der Philips-Maschine auch nicht der Fall. Dafür muss ich mir eine neue Regelung der Motoren überlegen, was aber auch nicht so wild ist, weil die Ansteuerung der Asynchronmotoren über Relais heute eleganter gelöst werden kann.
Ein doppeltes Gehäuse scheidet aus, weil die Anlage mit 5 Bausteinen aktuell auf 3 Geräteschränken steht:
PA4 CC4
CD4 C4 P4
GS3 GS3 GS3
Die neue Anordnung wäre
PA4 TG4 P4
CD4 C4 CC4
GS3 GS3 GS3
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Sehr schön - genau so ein Gerät habe ich mir auch schon irgendwann für die Atelier-Anlage gewünscht... bin aber weit davon entfernt, eins zu bauen.
Viel Erfolg bei Deinem Projekt - über Fortschrittsberichte und Bilder freue ich mich sehr
Viele Grüße
Andreas
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14.08.2025, 18:58
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.08.2025, 18:58 von ozimmer.)
Hallo!
Beim drüber sinnieren, welche Tonbandmaschine man in ein flaches Gehäuse quetschen könnte, wenn es keine Markenbeschränkung gibt, würde ich einen Philips "Plastikbomber" (N4420 o.ä.) probieren.
Die gesamte Mechanik sitzt auf einem dickeren Stahlblech, die Elektrik ist unterhalb auf einer Extra-Platine und im Gehäuse ist sonst sehr viel Luft!
Ok, die Bedienknöpfe,Regler und VU-Meter müßte man an das neue Gehäuse anpassen, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch
Gruß
Oliver
Mist! Man sollte nix vor dem zweiten Kaffee posten. Man blamiert sich nur..
Das Avatar-Maschinchen war mein erstes Bandlaufwerk - Philips N2213
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Hier mal noch ein Bild vom aktuellen Konstruktionsstand:
Die Baugruppe mit Schwungrad, Kopfträger etc. wird vom ASC Gerät übernommen, ebenso wie die Fühlhebel mit Optik.
Die Bremse ebenfalls, nur bekommt der Zuganker vom Bremsmagnet eine längere Stange, weil die Spulenteller weiter auseinander stehen.
Ist schon praktisch, so ein CAD-Programm. Komponenten ausmessen Nachkonstruieren und schauen, wie es am besten passt.
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Welchen Antriebsbaustein willst Du nehmen, den von einer AS 4002?
Martin
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Capstan ja, für die Wickelmotoren braucht es eine neue Steuerung. Hab schon überlegt, ob es Sinn macht, beim Umspulen aktiv "abzuwickeln", also zumindest beim Starten des Umspulvorgangs etwas zu unterstützen.
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Meinst Du mit "aktiv abwickeln" ein Drehmoment in Abwickelrichtung, um die Trägheit der abwickelnden Spule beim Beschleunigen teilweise zu kompensieren? Hab ich noch nie was von gehört bzw. gelesen, ich stell mir das auch schwierig vor, da das Trägheitsmoment ja je nach Größe, Material und Füllungsgrad der Spule sehr unterschiedlich ist. Die Gefahr, dass da doch mal das Band von der Spule fliegt, halte ich für recht groß. Besser wäre wohl, bei leichter Bremsung des Abwickels die aufwickelnde Spule beim Umspulen sanfter anzufahren, mit DC Wickelmotoren (Philips) zB. mittels PWM, das würde sich bei einer Steuerung mit Microcontroller anbieten.
Gruß Holger
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Das scheint alles sehr durchdacht zu sein.
Ich lese hier mal interessiert mit.
Gruß Mani
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@Analoghoerer exakt und da ich ja mit Philips DC-Motoren plane, denke ich auch an eine PWM-Steuerung. Die wird natürlich komplexer wenn ich die Richtung noch wechseln können muss. Erst muss ich mal das Laufwerk aufbauen, dann kann ich herumexperimentieren und sehen ob die Idee potential hat, oder etwas für den Rundordner ist.
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@eleflo
find ich natürlich interessant!
Auf Wunsch kann ich dir natürlich das Steuerprogramm für mein Gerät zukommen lassen. Was aus dem Prozessor kommt, ist ja auch bloß PWM, die weitere Bearbeitung muss dann natürlich auf den Motortyp passen.
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@Selbstbauer
auf das Angebot komme ich bei Bedarf gerne zurück, momentan liegt der Fokus noch mehr auf der Mechanik.
Passend hierzu mal ein kleiner Vorgeschmack: Wie schon geschrieben sind die Papst Wickelmotoren zu hoch, deshalb habe ich mir zwei "Bremstrommeln" anfertigen lassen und einen Lagerbock 3D gedruckt. Im Innernen der Trommel sieht man noch einen Ring mit runden Taschen. Dort sollen später kleine Dauermagnete sitzen, die von einem Hallgeber abgetastet werden. Primär für ein digiales Zählwerk, weitere Funktionen für die Drehzahlregulierung sind ebenfalls denkbar. So müsste man bei Wiedergabe eigentlich nach ein paar Umdrehungen in etwa die Laufzeit ermitteln können.
Die Spulenteller sind die bekannten Teile, die von Braun, ASC und anderen Herstellern verwendet wurden.
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Hmmm...die Magnete müsste man dann aber gut gegen die darüber liegenden Wickelteller abschirmen, nicht dass die auf dem Band Schaden anrichten. Der Wiedergabekopf könnte evtl. auch sensibel reagieren (leises "Wummern" bei Wiedergabe), allerdings ist der ja ziemlich weit weg und hat ja auch eine eigene magnetische Schirmung, da geht Probieren wahrscheinlich über Studieren, kommt auch auf die verwendeten Magnete an.
Gruß Holger
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(20.09.2025, 21:20)Analoghoerer schrieb: Hmmm...die Magnete müsste man dann aber gut gegen die darüber liegenden Wickelteller abschirmen, nicht dass die auf dem Band Schaden anrichten. Der Wiedergabekopf könnte evtl. auch sensibel reagieren (leises "Wummern" bei Wiedergabe), allerdings ist der ja ziemlich weit weg und hat ja auch eine eigene magnetische Schirmung, da geht Probieren wahrscheinlich über Studieren, kommt auch auf die verwendeten Magnete an.
Gruß Holger
Die Magnete sitzen da, wo die Spulen ihren Kern haben. Die neuen Motore sind recht klein, so dass wohl kein Schaden zu erwarten sein dürfte. Abschirmen wäre überdies wohl auch kein Problem. Es wird nur eine Abdeckung benötigt, die sich leicht realisieren lassen müsste.
Nebenbei bemerkt: tolles Projekt! Ich bin gespannt, wie es weitergeht und drücke dir die Daumen!
Liebe Grüße
Thomas
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Hallo eleflo,
sehr interessantes Projekt! Nachdem ich ein C2 instandsetzen durfte habe ich sehr großen Respekt vor den Tapedecks von Braun.
Super Geräte! Und auch die anderen Komponenten. Das Design ist sowieso sehr gelungen. Eine Braunanlage komplett das ist eine Bank. Und ein passendes Spulengerät … ja auch ich bin gespannt wie es hier weitergeht.
Ich drücke die Daumen dass auch bald der On-Knopf gedrückt werden kann.
Grüße
Julien
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Ich bin selber gespannt, wie ich mit dem Projekt vorwärts komme. Zumindest habe ich die Tage eine meiner ASC Sprachlaborgeräte zerlegt.
Hier noch im intakten Zustand mit Schülerbedienteil, welches ich letztens auf eBay entdeckt hatte:
Aktuell bin ich dabei, meine nachkonstruierten Teile nochmal zu verifiziere:
Relevante Bereiche 1:1 auf Papier ausdrucken, mit dem Originalteil vergleichen, korrigieren und so an die ursprünglichen Maße herantasten. Nichts ist blöder, als für hunderte Euro Bleche anfertigen lassen um dann festzustellen, dass man sich vermessen hat.
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Ich drück Dir die Daumen, daß wird schon.
Gruß Mani
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Nach längerer Zeit gibt's mal ein Update.
Um die geringe Bauhöhe darstellen zu können, muss ich den Capstanmotor legen und den Riemen entsprechend umlenken. So ein bisschen ist das Ganze vom tragbaren Telefunken Magnetophon der 300er Reihe inspiriert. Mit einem flachen Riemen wird das wohl nicht so ohne weiteres gehen, deswegen habe ich mir einen Capstanmotor von einem Magnetophon 3000 besorgt und nutze dessen Riemenscheibe.
Einen passenden Abzieher für die aufgepresste Riemenscheibe muss ich mir noch besorgen.
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ich persönlich finde den Formfaktor ( natürlich nicht die Optik ) der Rack-Bandmaschinen von Pioneer und AKAI irgendwie sinniger - dass man das Bedienfeld der Atelier Linie anpasst, und die Spulen darüber anordnet. Nebeneinander gestellt, würde das dann mit anderen Atelier Geräten eine Linie geben, übereinander würde es von der Anordnung wie ein Turm aussehen, und man hätte viel weniger Stress mit der Konstruktion, weil das Laufwerk nicht ultraflach sein müsste.
Ich füge diesem Posting mal ein Bild von meinem Quadrostudio bei, das ist zwar Regie-Design, man kann aber gut erkennen, wie es aussieht, wenn die Bedienteile optisch eine Linie bilden:
Gruß Frank
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Dein Beispiel habe ich annähernd in meinem Wohnzimmer stehen. Regie Anlage allerdings mit PS 550, weil der so flach ist, wie die Regiegeräte.
Mir geht's hier um die Herausforderung, das so flach hinzubekommen und ich bin mir sicher, dass das bei einer Anlage, die auf 4 Geräteschränke verteilt ist, in flacher Form besser aussieht, so als ob zwei Plattenspieler nebeneinander stehen.
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In kleinen Schritten geht es vorwärts. Mit den Blechteilen des Chassis bin ich schon relativ nahe an dem Punkt, wo ich mir mal welche auslasern lassen kann. Da ich aber ganz gerne einen Schuss einen Treffer haben möchte, muss ich mir schon mal ein paar Gedanken zur Elektronik machen. So hab ich die Tage mal ein bisschen gestöbert, womit ich die Wickelmotoren ansteuern kann und bin über einen IC gestolpert (L298N), der vier Halbbrücken beinhaltet und sowohl Schrittmotoren als auch Gleichstrommotoren steuern kann. Damit lässt sich zumindest mal experimentieren, ob durch Drehrichtungsumkehr ein unterstützes Abwickeln beim Umspulen auch funktioniert. Als besonderes Feature könnte man Bänder in deutscher Schichtlage abspielen, indem man die Spulen verkehrtherum auf die Spulenteller legt.
Für nicht mal 2€ gibts den IC mit Platine aus dem Reich der Mitte:
Später soll jeder Motor eine eigene Platine bekommen (die nebenbei noch als Befestigung für den jeweiligen Motor dient), das bedeutet aber, dass ich eigentlich zu viele Treiber habe. Die werde ich für die Elektromagnete von Bremse und Andruckrolle nutzen. Da bietet sich die Option, den Strom zu reduzieren, nachdem sie angezogen haben, indem sie über ein PWM Signal angesteuert werden.
Da jeder Treiber 3 Anschlüsse benötigt (2x Drehrichtung 1x PWM), müsste der Controller für die Laufwerkssteuerung 8 Ausgänge (keine 12 weil die Elektromagnete keine Drehrichtungsumkehr benötigen) bereithalten. Dazu möchte ich mit einem Schieberegister arbeiten und bin gespannt, ob das so schnell funktioniert, dass hinten noch ein PWM Signal raus kommt.
Das Ganze schon mal grob in Target 3001 dargestellt:
Das Schieberegister sitzt so schräg, damit auf der Lötseite der Riemen zum Wickelteller zwischen den Pins hindurch kommt.
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