Hab gerade mal gemessen. Heute mittag war es noch zu warm im Bastelzimmer.
Hab als erstes Peters Prüf und Messband aufgelegt.
Beide Kanäle gemessen, Ua ca. 1015mV 1Khz
Das als Referenz für 0dB gesetzt.
Dann Hans Volkers Band abgespielt.
Pegel links -4dB, Pegel rechts -7,4dB
Schwankungsbreite links fast konstant, selten 0,1dB Änderung.
Schwankungsbreite rechts etwas häufiger als links, bis 0,2dB
Das ist aber vollkommen normal und unterm Strich sehr gut.
Man darf auch nicht vergessen, das meine N4520 auch keine Studiomaschine ist. Vielleicht hab ich die auch schlecht justiert.
Fazit, der linke Kanal ist vom Pegel her 3,4dB höher.
Bin jetzt mal auf Peters Expertise gespannt.
Bilder im Anhang.
Gruß Mani
Besonders gerne repariere ich meine Philips, Braun, Akai und TEAC Geräte
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Das sieht doch schon mal ganz gut aus, wie ich finde!
Ich war auch nicht untätig, und gerade ist eine neue Version bei der Aufnahme, hier ist die Spur gegenüber dem Beta-Testband um 70µm in Richtung Bandmitte verschoben. Damit bekommt dann der linke Kanal etwas weniger Pegel.
Sieht zwar gegenüber der "Normzeichnung" weniger genau aus, könnte aber trotzdem das praxigerechtere sein.
Hier das Bild dazu inkl. einer Zeichnung nach der ISO, wobei ich 1 mm und 0,75 mm als Breiten der Spuren bzw. Trennspuren genommen habe.
16.08.2025, 15:22 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.08.2025, 15:27 von havox.)
Mit dem Beta-Testband kommt von der A77
links: -2,3dB
rechts: -7,1 dB
Mit der 0,07 mm nach innen verschobenen Spur
links: -6,4 dB
rechts: -3,5 dB
Es wandern also etwas unter 4dB von links nach rechts.
Hier würde ich tatsächlich mit dem neuen Band auf gleiche Pegel stellen, denn zumindest beim Aufnahmekopf dieser A77 ist der Rand etwas schmal ausgefallen.
Und klar - wegen der schmalen Spuranteile, die vom Wiedergabekopf erfasst werden, machen sich kleine Verschiebungen recht drastisch bemerkbar.
In Summe also 7,7dB
Der eine geht rauf, der andere runter.
Falls ich meinen Kopf um 0,02mm hoch stelle, hätte ich vielleicht -6dB links und -5,4dB rechts.
War jetzt nur ne grobe Schätzung.
2/100 ist ja fast nichts.
Ich denke zum Einstellen kann man die Methode verwenden.
Gruß Mani
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Bei den 0,05 mm Spiel, die ein 6,3 mm breites Band in den Führungen hat, und des möglichen zusätzlichen Spiels bei einer möglichen minimalen Breite des Bandes von 6,25 mm kann man wohl über minimale Abweichungen im Bereich um 0,03 mm oder darunter hinwegsehen.
16.08.2025, 17:01 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.08.2025, 17:02 von RalfR.)
Puh, wenn ich das so lese....was für ein möglicher Aufwand. Über solche Dinge habe ich mir noch nie Gedanken gemacht, weil meine Bänder an sich immer auch über das Aufnahmegerät wiedergegeben wurden. In der jetzigen Hoffnung, das alles richtig eingestellt war.
Selbst die Bänder, die ich vor Jahrzehnten auf meinem TG 29 aufgenommen habe, hören sich auf der kürzlich erworbenen A77 ( ) sehr gut an. Und obwohl sie vom CT 19 via Grundig Mixer 422 aufgenommen wurden. So schlecht war die damalige Technik nicht .
16.08.2025, 18:33 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.08.2025, 18:38 von havox.)
Kein Problem
Nun ja, die Auswirkungen von nicht optimalen Einstellungen der Kopfhöhe sind eher unspektakulär
Wenn z.B. der Wiedergabekopf der Maschine 2 von der 1 mm-Spur, die der Aufnahmekopf von Maschine 1 aufs Band gebracht hat, nur 0,9 mm erfasst, dann sind das gerade mal 0,46 dB Pegelverlust. Bei beiden Stereospuren natürlich gleich, also bleibt auch die Balance gewahrt.
16.08.2025, 18:40 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.08.2025, 18:42 von Peter Ruhrberg.)
(16.08.2025, 18:33)havox schrieb: Wenn z.B. der Wiedergabekopf von der 1 mm-Spur, die der Aufnahmekopf aufs Band bringt, nur 0,9 mm erfasst, dann sind das gerade mal 0,46 dB Verlust.
Das ist leider nicht die einzige Auswirkung. Immerhin verringert sich dadurch der Trennspurabstand um 0,2 mm, mit entsprechenden Folgen für die Gegenspur-Übersprechdämpfung, speziell bei 19 cm/s.
Ich hatte gedacht, der Hauptzweck der ganzen Übung sei, das Gegenspur-Übersprechen so gering wie möglich zu halten.
Nach meiner Rechnung beträgt der Verlust bei mittleren und kürzeren Wellenlängen bei einer abgetasteten Spurbreite von 0,9 statt 1 mm 0,92 dB.
Grüße
Peter
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(16.08.2025, 19:19)ManiBo schrieb: Kann man durch verändern der Kopfhöhe überhaupt das Gegenspurübersprechen vermindern?
Sicher. Das Fachwort für das Phänomen heißt "Seitliche Einstreuung" (engl. "fringing") und betrifft sowohl die Kanaltrennung als auch das Gegenspur-Übersprechen. Ich habe oft Klagen darüber gehört, dass laute Passagen der Gegenspur(en) in leisen Passagen einer Viertelspuraufzeichnung zu hören waren. Der Grund war fast immer eine leichte, unbemerkte Fehljustage der Kopfhöhe.
Zwei Bilder der theoretisch berechneten Einstreuungen in Spur 1 und 3 bei optimaler Höheneinstellung:
Grüße
Peter
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(16.08.2025, 18:40)Peter Ruhrberg schrieb: Nach meiner Rechnung beträgt der Verlust bei mittleren und kürzeren Wellenlängen bei einer abgetasteten Spurbreite von 0,9 statt 1 mm 0,92 dB.
Ich hatte mit der Formel aus dem Studer Revox Papier zu den Schmetterlingsköpfen gerechnet.
Stimmt die nicht? Oder gibt es da eine Wellenlängenabhängigkeit, die dort nicht berücksichtigt wurde?
16.08.2025, 20:06 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.08.2025, 20:07 von Peter Ruhrberg.)
Ich vermute stark, dass es in den Revox-Papier um die Zunahme des Rauschens bei Verringerung der Spurbreite geht.
Bei Spannungsverhältnissen fehlt die Wurzel. Die Wurzel aus 0,9 ist 0,95.
Grüße
Peter
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16.08.2025, 20:12 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.08.2025, 20:15 von uk64.)
Die Formel beschreibt was anderes.
Die Spannung am Tonkopf verhält sich proportional zur Spurbreite, der Unterschied für das Nutzsignal in Phase (Sinus) zwischen 2 mm und 2,75 mm Spurbreite beträgt daher log 20 (2,75/2)= 2,77 dB.
Das Rauschen hingegen wir geometrisch addiert, daher kommt die Formel mit der Wurzel und die aufgerundeten 1,4 dB.
Hatte zunächst Skepsis, warum die Kopfhöhen-Einstellung Einfluss auf das Gegenspur-Übersprechen hat.
Denn der Abstand der Spuren im Kopf ändert sich ja nicht...
Ist das so (s. Skizze) richtig verstanden?
VG Jürgen
(17.08.2025, 05:10)JUM schrieb: Ist das so (s. Skizze) richtig verstanden?
Richtig. Mit Spur 2+3 wird man bei einem solchen Versatz viel Spaß bekommen. Wer sich traut, kann es ja mal ausprobieren.
Dieses Problem ist so alt wie die Viertelspurtechnik selbst, weswegen sie vor allem für niedrige Geschwindigkeiten (9,5 und kleiner) gedacht war.
Bei Vierspurtechnik oder Quadrophonie (die Rentner werden sich noch erinnern) ist es weniger dramatisch, da keine unterschiedlichen Programme aufgezeichnet werden.
Grüße
Peter
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Bei 19cm/s fällt das bereits auf: Große Wellenlängen kommen in Folge der Quereinstreuung von der Gegenspur, zumindest sehr schwach, immer durch. Bei nur einseitig bespieltem Band ist auf der unbespielten Seite bei voll aufgedrehter Lautstärke der Bassrhythmus von der Gegenspur schwach aber deutlich hörbar. Bei bespielter Spur fällt es nicht auf, ausser bei sehr großer Abhörlautstärke auch nicht in Pausen zwischen den Titeln. Vierspur ist halt nur ein bandsparendes Provisorium, das sich ja auch nur im Heimbetrieb bei durchschnittlichen Qualitätsanforderungen durchgesetzt hat.
17.08.2025, 14:49 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.08.2025, 14:52 von havox.)
Moin zusammen
Also die Angaben der ISO verwirren mich:
Wenn ich viermal Spur zu 1,05 mm und dreimal Trennspur zu (1,7145 mm-1,05 mm)=0,6645 mm zusammenrechne, dann sind das 6,1935 mm. Bis 6,3 mm sind es dann noch 0,1065 mm. Bleiben für jeden Rand noch 0,05325 mm übrig. Bzw. bei der maximalen Toleranz der Gesamtbreite gar nichts.
Was ist "A" mit den 0,12 mm und der Angabe 8x? Kann es sein, dass die von allen Spuren beidseitig abgezogen werden müssen? Kann ja eigentlich auch nicht sein...
Ich weiß immer noch nicht, wie nun exakt die Spuren liegen sollen. Oder ich habe ein Brett vor dem Kopf. Kann das bitte einmal jemand wegnehmen?
17.08.2025, 15:18 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.08.2025, 15:18 von Peter Ruhrberg.)
(17.08.2025, 14:49)havox schrieb: Ich weiß immer noch nicht, wie nun exakt die Spuren liegen sollen. Oder ich habe ein Brett vor dem Kopf. Kann das bitte einmal jemand wegnehmen?
Die Trennspuren sollen alle gleich breit sein. Je nach den Toleranzen des AK kann die absolute Breite von der idealen abweichen.
Jede relevante Abweichung von der idealen Lage der Spuren ist bereits mit bloßem Auge zu erkennen:
Grüße
Peter
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Hans-Volker, bei deinem Bild sollen die grauen Streifen die Solllage auf dem Band symmetrisch markieren, richtig?
Annahme, ich stelle beide Kanäle mit deinem Betaband auf gleichen Pegel.
Dann muss der WK nach oben gestellt werden.
Das bedeutet, Spur3 kommt näher zur Mitte.
Nach Banddrehen Spur2 ebenfalls näher zur Mitte.
Das Gegenspurübersprechen wird größer.
Falls du den aufgezeichneten Bereich noch 0,03mm nach unten schiebst, könnte es perfekt sein.
Das deckt sich ja auch mit meiner Messung, links 3,4dB mehr Pegel.
Falls ich Blödsinn geschrieben habe, erklärt es mir bitte so, dass ich es auch verstehe.
Gruß Mani
Besonders gerne repariere ich meine Philips, Braun, Akai und TEAC Geräte
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17.08.2025, 17:12 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.08.2025, 17:14 von havox.)
Also zunächst würde ich nach meinem Band überhaupt nichts verstellen Peters Band ist die unerreichte Referenz.
Aber je mehr ich einsteige, desto mehr komme ich zu der Überzeugung, dass das Beta-Band ziemlich gut liegt:
Wenn ich beide Richtungen mit der A77 aufnehme, das Muster sichtbar mache, die Spuren mit Kästen markiere, jeweils die zusammengehörigen Spuren verbinde und die beiden Teile geringfügig so verschiebe, dass alle Trennspuren identisch breit sind, habe ich eine optimierte Vorlage.
Wenn ich diese auf ein Bild des Beta-Bandes lege, sind die Überlappungsbereiche praktisch identisch.
Der Block mit den grau gefüllten Kästen stellt die Daten aus der ISO Norm dar.
Aber mal sehen, ob Peter mich eines Besseren belehren wird
Das Gegenspurübersprechen wird immer dann schlechter, wenn die Spurenpaare (l und r) so gegeneinander verschoben sind, dass die drei Trennspuren nicht identisch breit sind. Egal ob der Kopf zu hoch oder zu niedrig ist.
Ideal zum Testen wäre natürlich eine Viertelspurmaschine mit Sync-Funktion (Wiedergabe über Aufnahmekopf, Einstellen, Aufnehmen und Anschauen/Vermessen) oder eine 2-Kopf-Maschine hoher Qualität. Ich habe weder noch...
17.08.2025, 17:31 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.08.2025, 17:37 von ManiBo.)
@Aber je mehr ich einsteige, desto mehr komme ich zu der Überzeugung, dass das Beta-Band ziemlich gut liegt:
Seh ich auch so. Hab eben mal meine Teac A3300SX damit gemessen. Werkseinstellung, alles noch verlackt. Links +1,2dB, rechts -29dB Hab dann auf gleichen Pegel eingestellt. 3/8Umdrehung daneben.
Bei meiner Philips N4520 kann ich die Stecker der Köpfe umstecken. So könnte ich den Aufnahmekopf mit dem Betaband justieren.
Da der WK links +3,4dB hat, weiß ich nicht ob ich den Wert auch für den AK übernehmen kann.
Gruß Mani
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(17.08.2025, 17:31)ManiBo schrieb: Bei meiner Philips N4520 kann ich die Stecker der Köpfe umstecken.
So könnte ich den Aufnahmekopf mit dem Betaband justieren.
Für die B77 hab ich mir auch 'nen Adapter gebastelt, damit ich den Aufnahmekopf mit Peters Testband justieren kann.
Übersprechen ist dann selbst bei 19cm/s kaum mehr ein Thema
17.08.2025, 17:52 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.08.2025, 17:57 von Peter Ruhrberg.)
(17.08.2025, 17:12)havox schrieb: Aber mal sehen, ob Peter mich eines Besseren belehren wird
Jetzt bin ich endlich zur Vermessung meines und deines (Beta?-)Justierbands gekommen, hier das Ergebnis:
Ich sehe gerade, die Skalierung ist nicht hundertprozentig, die Abbildungsmaßstäbe beider Bänder (PER 368) sind unverändert.
War ne Heidenarbeit, das Reprostativ war eine Etage höher, und ich bin nicht gut zu Fuß.
Außerdem hatte ich keine Dispersion mehr, musste ich neu zusammenmischen.
Grüße
Peter
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(17.08.2025, 17:12)havox schrieb: Aber mal sehen, ob Peter mich eines Besseren belehren wird
Jetzt bin ich endlich zur Vermessung meines und deines (Beta?-)Justierbands gekommen, hier das Ergebnis:
Ich sehe gerade, die Skalierung ist nicht hundertprozentig, die Abbildungsmaßstäbe beider Bänder (PER 368) sind unverändert.
War ne Heidenarbeit, das Reprostativ war eine Etage höher, und ich bin nicht gut zu Fuß.
Außerdem hatte ich keine Dispersion mehr, musste ich neu zusammenmischen.
Vielen lieben Dank für die Messung trotz der Widrigkeiten
Wenn ich das richtig lese, dann kommt mein Band dem Grundig-Vorbild ja recht nahe. Könnte man dann ja tatsächlich sinnvoll einsetzen, oder?
(17.08.2025, 17:31)ManiBo schrieb: @Aber je mehr ich einsteige, desto mehr komme ich zu der Überzeugung, dass das Beta-Band ziemlich gut liegt:
Seh ich auch so. Hab eben mal meine Teac A3300SX damit gemessen. Werkseinstellung, alles noch verlackt. Links +1,2dB, rechts -29dB Hab dann auf gleichen Pegel eingestellt. 3/8Umdrehung daneben.
Bei meiner Philips N4520 kann ich die Stecker der Köpfe umstecken. So könnte ich den Aufnahmekopf mit dem Betaband justieren.
Da der WK links +3,4dB hat, weiß ich nicht ob ich den Wert auch für den AK übernehmen kann.
Gruß Mani
Dann war die Teac aber deutlich daneben…Allerdings sind die Pegeländerungen bei dem Testband halt schon bei kleinen Abweichungen ziemlich hoch. Sagt das Band von Peter etwas Ähnliches dazu?
Wenn du den AK der Philips mit dem Band einstellst, könntest du ja die Spuren eines in beiden Richtungen bespielten Bandes mal sichtbar machen, oder du schickst mir ein paar cm Band davon, dann mache ich das. Das wäre eine gute Qualitätskontrolle!
17.08.2025, 19:22 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.08.2025, 19:22 von Peter Ruhrberg.)
(17.08.2025, 19:09)havox schrieb: Wenn ich das richtig lese, dann kommt mein Band dem Grundig-Vorbild ja recht nahe. Könnte man dann ja tatsächlich sinnvoll einsetzen, oder?
Natürlich habe ich als erstes das Band auf zwei Maschinen gelegt, darunter das (die/der?) Variocord 263 Stereo mit sehr stabilem Bandlauf. Dort zeigte sich eine Pegeldifferenz zwischen Spur 1 und 3 von 5 dB, mit Schwankungen um 0,5 dB.
Leider habe ich vergessen, welcher Kanal der lautere war
Grüße
Peter
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(17.08.2025, 19:09)havox schrieb: Wenn ich das richtig lese, dann kommt mein Band dem Grundig-Vorbild ja recht nahe. Könnte man dann ja tatsächlich sinnvoll einsetzen, oder?
Natürlich habe ich als erstes das Band auf zwei Maschinen gelegt, darunter das (die/der?) Variocord 263 Stereo mit sehr stabilem Bandlauf. Dort zeigte sich eine Pegeldifferenz zwischen Spur 1 und 3 von 5 dB, mit Schwankungen um 0,5 dB.
Leider habe ich vergessen, welcher Kanal der lautere war
Wahrscheinlich der linke. Das ist nämlich bei meiner A77 auch so mit demselben Wert. Da muss ich wohl noch mal weiterpfriemeln. Das wären dann 40 µm Richtung Bandmitte.
18.08.2025, 14:30 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.08.2025, 11:45 von havox.)
So. Ich habe die nächste Version erstellt. Sie liefert auf meine A77 nahezu gleiche Werte für links und rechts und dürfte das damit auch für Peters RdL tun. Ich gehe mal davon aus, dass bei der Kopfhöhe und Wiedergabepegel exakt eingestellt sind
Hier ein Vergleich mit den Angaben für das Grundig -Einstellband:
Wenn ich das Bild mit der Normanordnung der Spuren vergleiche, sieht das allerdings scheinbar nicht optimal aus. Da sieht das "Betaband" besser aus. Warum auch immer Aus irgendeinem Grund muss die erfasste schmale Spur für den rechten Kanal breiter sein als für den linken um gleiche Pegel bei der Wiedergabe zu liefern. Ist ja auch bei dem Grundig-Band so gemacht worden.
19.08.2025, 13:08 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.08.2025, 13:43 von ManiBo.)
Bin heute erst mit dem Band fertig geworden.
1. Beide Kanäle bei play auf gleichen Pegel mit dem Betaband justiert.
2. Kopf war richtig eingetaumelt, so gut wie keine Pegeländerung l/r.
3. Azimuth und Höhe wechselweise angepasst.
4. WK links/rechts getauscht, Werte identisch.
5. AK für play eingesteckt.
6. Wie bei 1 bis 3 justiert.
7. Für Azimuth hab ich 10khz Vollspurband von Peter verwendet.
8. Der AK ließ sich bei 1khz Betaband auf gleichen Pegel justieren.
Bin mal gespannt wie das jetzt aussieht.
Hans Volker sieht das ja beim entwickeln.
Gruß Mani
PS. Der AK hatte links 0,4dB mehr Pegel als rechts. Mal sehen welchen Einfluss das hat
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Da hast du dir jetzt viel Mühe gegeben! Ich fürchte aber, nachdem was Peter und ich zuletzt gefunden haben, dass die Einstellung, die du jetzt mit dem Betaband gemacht hast, nicht genau passt.
Wie sieht es jetzt bei deiner Maschine aus, wenn du Peters Band laufen läßt?
Aber schick mir mal deine Aufzeichnung, dann sehen wir genau, was Sache ist. Auf jeden Fall danke für die Arbeit!
Analoghoerer schrieb:Nun ja, 1/4", also 25.4mm/4 macht 6.35mm, das wäre also theoretisch die korrekte Breite. Ein solches Band würde in ebenfalls genau 6.35mm breiten Führungen allerdings klemmen, weshalb man es um eine Winzigkeit, ich weiss nicht genau wieviel, schmaler macht, so dass noch kein unzulässiges Seitenspiel und damit Höhen- und Azimuthabweichung auftritt.
Vielleicht helfen diese Angaben weiter:
DIN 45512:1955
DIN 45512:1985
IEC 94-6:1990
...wobei die offizielle Definition für "Viertelzollband" (6,30 mm) gemäß IEC 94 nicht 0,25", sondern 0,248" lautet.
Bei Halbzoll und breiter stimmen die Abhängigkeiten Zoll zu Millimeter wieder genau.
Übrigens stellte die DIN spätestens 1968 von 6,25 (+/- 0,05) auf 6,30 mm (+0 / -0,06) um, die IEC jedoch erst in 1981.
22.08.2025, 11:46 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.08.2025, 15:34 von havox.)
Das Band von ManiBo aus #87 ist eingetroffen und ich habe es gleich vermessen:
Der Kopf könnte noch 0,02 mm 0,01 mm tiefer gesetzt werden, aber für eine Einstellung mit dem "alten" Testband ist das ja ganz passabel.
Das Bild des linken Kanals sieht etwas seltsam aus, als wäre da eine niedrigere Frequenz (zusätzlich?) aufgezeichnet.
22.08.2025, 13:39 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.08.2025, 14:00 von ManiBo.)
Hallo
Die Abweichungen zum soll sind ja wirklich mit 0,02mm gering.
Ein menschliches Haar soll 0,05mm dick sein, hab ich aber nicht nachgemessen.
Die Differenz ist noch nicht mal die Hälfte.
Nach meiner Meinung muss der Kopf für minimalste Unterschiede nur 0,01mm nach unten.
Offset addiert sich ja nach dem wenden.
Wie ich Dir geschrieben habe war es ein altes Agfaband und die ersten 10meter waren mit einem prasseln unterlegt. Das siehst du wahrscheinlich auf dem Band.
Meine Spurlage resultiert ja aus deinem Betaband.
Würdest du sagen das kann man zum einstellen benutzen, oder lieber ein neues erstellen mit 0,01mm Offset zum Betaband.
Ich freue mich das ich mit testen durfte, Danke.
Gruß Mani
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Keine Ahnung was mit dem Band los war.
Beim nächsten Mal nimm ich dann was besseres.
Das nächste Band ist dann Beta2 und wenn du meins wieder vermessen hast vielleicht der endgültige Stand.
Ich werde bei mir zum Test nur den AK damit geringfügig nachstellen und das Ergebnis abwarten.
Das Ziel ist in Sicht, gute Arbeit Hans-Volker.
Gruß Mani
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Hans-Volkers zweites Betaband ist heute angekommen.
Konnte es einrichten heute Abend zu messen.
Ich bin mal gespannt wie das jetzt liegt.
Mit dem ersten war ich ja nur 0,01mm daneben.
Jetzt musste ich ca. 1/8 Umdrehung tiefer. Für 1/100mm
Bin echt gespannt.
Gruß Mani
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28.08.2025, 07:08 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.08.2025, 07:12 von havox.)
(27.08.2025, 20:29)ManiBo schrieb: Hallo
Hans-Volkers zweites Betaband ist heute angekommen.
Konnte es einrichten heute Abend zu messen.
Ich bin mal gespannt wie das jetzt liegt.
Mit dem ersten war ich ja nur 0,01mm daneben.
Jetzt musste ich ca. 1/8 Umdrehung tiefer. Für 1/100mm
Bin echt gespannt.
Gruß Mani
Der Unterschied zwischen dem „Betaband“ und dem neuen ist größer als 0,01 mm. Eher 0,03 mm. Ich kann das auch noch mal nachmessen. Allerdings sind Verschiebung und Pegeländerung offenbar nicht direkt proportional. Und damit auch nicht die Verschiebung der Spur auf dem Testband mit der dann damit gemachten Änderung der Tonkopfhöhe.
Wir werden sehen, was die Aufnahme mit dem jetzt wieder auf Aufnahme konfigurierten, neu eingestellten Kopf bei der Sichtbarmachen der Spuren sagt.