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Moin aus Hamburg!
Für einen 83-lährigen Freund, den ich IT-technisch betreue, bitte ich um eine Empfehlung für einen SW-Laserdrucker mit USB-Anschluss, ohne Duplexdruck. Das wöchentliche Druckaufkommen liegt bei ca. unter 10 Seiten.
Z. Z. wird ein Epson ET-4850 MuFu-Drucker mit WLAN-Anbindung benutzt. Die Epson eigene WLAN-Konstruktion ist leider unzureichend stabil, daher soll jetzt ein kleiner USB-Laserdrucker her.
Da ich ca. 45 Minuten Fahrzeit zu ihm habe, sollte das Gerät einfach zu handhaben und SEHR betriebssicher sein.
Über Hinweise würde ich mich sehr freuen.
Vielen Dank!
Hannes
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Hi
Ich habe seit Jahren den Vorgänger vom
Monolaserdrucker Brother HL-L2400DW, USB/LAN/WLAN
Zu Hause, noch nie ein Problem, noch nie Papierstau, läuft einfach artig, per LAN angeschlossen
Lars
Revox B77 MKII 2 Spur / A77 MK III (2&4 Spur) / A77 MK IV 2 Spur, Tandberg 10X / TD20 / TCD 340, Akai GX215, Philips 4419/4515, Uher Report 4000 IC & Monitor, Uher CR 240, Grundig TK 147
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Hallo Hannes,
ich kann nur zu Kyocera raten, die ich seit 30 Jahren nutze. Riesiger Vorteil ist, dass hier meist nur der Toner (günstig auch durch Fremdhersteller) zu ersetzen ist, nicht die Belichtungseinheit.
Neu sind die dafür teurer, aber auch sehr gut neuwertig günstig gebraucht zu erhalten...macht hier vermutlich natürlich wenig Sinn.
Brother und Canon hatte ich auch, klar laufen die, aber Ersatztoner war da immer deutlich teurer.
VG
Frank
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Auch von mir eine Empfehlung für Brother.
VG Jürgen
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06.08.2025, 22:07
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.08.2025, 22:16 von Micha94.)
Die modernen Geräte sind leider alle mehr oder minder komplex mit antrainierten Maken um mehr Toner und neue Geräte zu verkaufen.
Schau mal ob du evtl. einen gebrauchten Kycoera FS1010 bekommst. Hatte ich damals für 1 € aus einer Firmenlösung ersteigert.
Das Teil war super einfach einzurichten, Toner spottbillig und hielt trotz bereits 200.000 Seiten auf der Uhr noch 10 weitere Jahre.
Aktuell habe ich einen HP Laserjet 4 Plus mit Netzwerkinterface im Einsatz. Das Ding ist von 1992 und hatte mal 7.000DM gekostet.
Das Teil ist der robusteste und schwerste Drucker, den ich je gesehen hab. Trotz dem stolzen Alter läuft er unter Windows 11 einwandfrei...
In dem Teil sind übrigens Nichicon Kondensatoren verbaut  Also nicht nur für Audio sehr gut und langzeitstabil.
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(06.08.2025, 22:07)Micha94 schrieb: Die modernen Geräte sind leider alle mehr oder minder komplex mit antrainierten Maken um mehr Toner und neue Geräte zu verkaufen.
Schau mal ob du evtl. einen gebrauchten Kycoera FS1010 bekommst. Hatte ich damals für 1 € aus einer Firmenlösung ersteigert.
Das Teil war super einfach einzurichten, Toner spottbillig und hielt trotz bereits 200.000 Seiten auf der Uhr noch 10 weitere Jahre...
Das wäre auch meine Empfehlung, allerdings geht es hier ja vermutlich nicht um den letzten €...hinsichtlich Toner...sprich Folgekosten und auch hinsichtlich der Nachhaltigkeit sind m.E. die Kyocera kaum zu schlagen...
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Ich hätte auch genau diese beiden Marken empfohlen
Einen FS-1010 hatte ich auch mal, bevor ein MFP notwendig wurde.
Das erledigt seitdem ein Brother zu meiner vollsten Zufriedenheit.
Das schöne an dem: den Tonerzähler kann man ganz easy über das Display zurücksetzen und dann mit dem "leeren" Toner noch viele Seiten weiter drucken.
Viele Grüße
Jörg
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07.08.2025, 08:05
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.08.2025, 08:55 von janbunke.)
Ich habe noch einen Brother HL-2150, ein ganz einfaches Gerät ohne jeglichen Schnickschnack. Der hat noch nie Probleme gemacht.
https://store.brother.de/catalogs/brothe...hl/hl2150n
Außer USB hat der auch noch einen Netzwerkanschluß, was ich sehr nützlich finde, dann braucht man keine lästige USB Verbindung am Laptop.
Einen nagelneuen und noch verpackten Original Brother Toner habe ich auch noch dafür.
https://www.profitoner.de/artikel/Brothe...-schwarz/A
Ich brauche den Drucker nicht mehr. Ich würde ihn für kleines Geld abgeben und auch versenden.
Den Gesamtseitenzähler könnte ich mal per Statusseite abrufen.
Bei Interesse PN
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Obwohl ich die Darstellungen meiner Vorredner zu Kyocera grundsätzlich teile, würde ich einen FS1010 nicht mehr empfehlen. Aufgrund des Alters haben die u. U. unkalkulierbare Macken im Bereich Papiertransport, das wird für einen Laien schnell frustrierend!
Glatte Papiereinzugrollen und die Klassiker, die "klebenden" Relais im Papiertransportweg, bekommt man nicht so einfach in den Griff.
Ich denke, da gibt es neuere, einfacherere und robustere Gräte. Mangels anderer Erfahrungen kann ich keine Tipps geben, aber Brother klingt bezüglich Zuverlässigkeit nicht schlecht und wäre für meine nächste Ersatzbeschaffung auch die erste Eahl.
Viele Grüsse, Sebastian
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Moin Sebastian,
der 1010 war vermutlich auch nur eine grundsätzliche Idee, da die wirklich günstig zu erstehen sind. Da gibt es seitdem ja mehrere Generationen, die es auch schon günstig gäbe. Mein Hauptdrucker ist seit vielen Jahren ein neuerer Kyocera, aber der hat Duplex und wäre sogar Netzwerk-fähig, das ist ja alles nicht nötig.
Als MF habe auch ich mich für einen Brother entschieden, aber hinsichtlich Toner usw. ist der Kyo bei weitem die bessere Langzeit-Lösung. Und es war ja wenig Folgeaufwand gewünscht. Letzteres ist doch für die Beratung/Entscheidung eine ganz wesentliche Position.
Das auch ein Canon oder Lexmark oder Xerox ordentlich drucken, wird auch keiner bestreiten...
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07.08.2025, 23:04
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.08.2025, 01:07 von Micha94.)
Der FS1010 war nur ein Beispiel. Am besten mal bei eBay nach Kyocera Geräten ab 1 € umschauen.
Da lässt sich eigentlich immer ein Schnäppchen machen, was einem noch lange Freude bereitet.
P.S.: Den Brother von Jan finde ich auch gut
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Vielleicht gibt der Themenstarter auch noch mal eine Rückmeldung. Der bereits vorhandene Epson ET-4850 MuFu-Drucker (Ein EcoTank-Modell) hat bereits einen USB-Anschluss und Ethernet. Wenn die schlechte WLAN-Anbindung das Kriterium ist, weshalb der Drucker ausgetauscht werden soll, so kann er sein Problem schon jetzt per USB lösen und zwar gänzlich ohne Neuanschaffung. Aber vielleicht gibt es noch andere Gründe. Bei der geringen Druckleistung des Nutzers dürften die zukünftigen Tonerkosten wahrlich das kleinste Problem sein...
Viele Grüsse, Sebastian
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Moin aus Hamburg!
Ich danke allen Beteiligten für die hilfreiche Unterstützung!
Bisheriges Fazit:
- Kyo ist mir in allerbester Erinnerung, würde ich auch selbst gebraucht kaufen, beinhaltet aber aufgrund des Alters weniger Betriebssicherheit.
- Für Vieldrucker wäre der nachfüllbare Toner ein wichtiges Argument, aber wie schon vermutet, es kommt auch nicht so sehr auf den letzten Taler an. Und es wird auch nur wenig gedruckt.
- Richtig, der aktuelle Drucker hat natürlich aus USB, aber der Kabelweg wäre zu lang oder/und böte eine gefährliche Stolperfalle.
- Ja, ALLE neuen Gerät haben eingebaute "Features" (= Macken), die zum alsbaldigen Ersatz animieren sollen.
ABER: Gibt es hier Erfahrungen mit Druckern, die besser/betriebssicherer sind?
LG
Hannes
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Danke, Hannes, für die Rückmeldung!
Leider kann ich dann keine konkrete Empfehlung für ein aktuelles Modell geben, da ich keinerlei Erfahrungen mit halbwegs neuen Laserdruckern habe.
Warum der neue Laserdrucker aber USB dann doch haben soll, obwohl der aktuelle Epson wegen Stolperfallen nicht per USB angebunden werden kann, das solltest Du mit Deinem Druckernutzer zusammen noch klären ;-) Vielleicht braucht es nur eine Kabelverlängerung, um keine quergespannten Freileitungen mehr zu haben.
Viel Glück, ich würde mich dann auch über eine Erfolgsmeldung freuen, welche Lösung ihr dann verwirklicht habt.
@all die anderen: Auch von mir ein Danke für die konstruktiven Beiträge! Ich drucke auch nicht mehr viel, aber wenn, dann soll es auch zuverlässig funktionieren.
Viele Grüsse, Sebastian
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Stimmt, das mit dem USB klingt unlogisch. Aber der MuFu ist recht groß und steht im Wohnzimmer, das wären ca. 20 m USB-Kabel.
Der neue Drucker würde umter dem Schreibtisch im Arbeitszimmer stehen.
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08.08.2025, 20:06
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.08.2025, 20:07 von ser.)
@Hannes: Danke für die Aufklärung. Das erklärt vieles und vor allem hat man eine Vorstellung davon, wie viel kleiner das Ersatzgerät im Vergleich zum Epson ET-4850 sein sollte.
Da der geplante Aufbauort nach ziemlich unkomfortabel erreichbar klingt, könnte die rein körperliche Erreichbarkeit zur Bedienung (Ein-/ Ausschalten, Papier einlegen, Ausdrucke entnehmen, Displaymeldungen erkennen...) vielleicht ein paar Randbedingungen vorgeben, was die Bauform des neuen Wunschgeräts vorgibt. Eine eingeschränkte Auswahl ist in einer überbordenden Fülle von Wahlmöglichkeiten ortmals gar kein Nachteil.
Viele Grüsse, Sebastian
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