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Es geht aber auch darum, dass das Kabel auch für andere Geräte mit einer hohen Stromaufnahme verwendet werden könnte...
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Stimmt natürlich auch wieder, wenn das Kabel auch für leistungsstärkere Geräte, wie zB. Verstärker passt (kenne mich mit Revox nicht aus, A77 war das Einzige, was ich bisher live gesehen habe), ist das ein no go und dürfte eigentlich gar nicht angeboten werden.
Gruß Holger
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(05.08.2025, 09:59)Micha94 schrieb: Nicht nur die Stifte sind ein Problem, auch die Strombelastbarkeit. Dieser Eurostecker kann maximal 2,5A, der Konturenstecker 10A.
Aber die Steckdose kann im schlimmsten Fall 16 Ampere, da wird auch ein normales richtig geliefertes zertifiziertes Eurokabel schmelzen, die Steckdose kann es ja nicht unterscheiden, welcher Stecker angesteckt ist.
Zum Beispiel bei einem schleichenden Kurzschluss vor der Feinsicherung im Gerät vielleicht am Netzfilter direkt an der Buchse! Alles schon gehabt, einmal war der Stecker mit der Steckdose komplett verschmolzen, war nicht mehr zu trennen!
Darum gibt es bei den Amis oft Feinsicherungen im Stecker!
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Mh … da ist jetzt aber einiges durcheinander gewürfelt.
Es geht erstmal darum, dass beide Enden des Kabels, sprich Stecker und Kupplung, von der Strombelastbarkeit zusammen passen müssen.
Hat der Stecker eine geringere Strombelastung als die Kupplung, kann es zu einer Überlastung im Betrieb kommen, wenn das angeschlossene Gerät mehr Strom zieht als der Stecker aushält.
Das Gerät bestimmt die Stromaufnahme und entsprechend ist die Buchse im Gerät ausgelegt.
Verbaut der Hersteller einen C10 Einbaustecker in seinem Gerät, dann könnte das Gerät rein theoretisch eine Stromaufnahme von bis zu 6A haben.
Habe ich dann ein Anschlusskabel mit einer dazu passenden C9 Kupplung aber einem Eurostdcker am Ende, dann hat die Kupplung zwar ebenfalls einen Betriebsstrom von 6A, der Stecker aber nur 2,5A.
Wenn eine Steckdose mit dem Stecker verbackt, dann handelt es sich oftmals um zu große Übergangswiderstände aufgrund von Kontaktkorrosion oder der Stecker war, wie oben beschrieben, zu schwach dimensioniert und hat sich zu stark erwärmt.
Briten und Amis haben Feinsicherungen in den Steckern der Geräte, weil die ein ganz anderes Versorgungskonzept haben.
In Deutschland hat jeder Steckdosenstromkreis eine Absicherung von max 16A, die nachgelagerten Leitungen und Steckdosen sind für diesen Strom ausgelegt.
Bei den Amis und Briten schlängelt sich ein dickeres Kabel als Ring durchs Gebäude, dass dann mit 25 bis 35A beidseitig abgesichert ist. Den Überlastschutz der einzelnen Steckdose wird dann über Feinsicherungen im Stecker realisiert.
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Bei den Briten ist das so, bei den Amis wär mir das neu. In die dort üblichen Ministecker dürfte auch schwerlich eine Sicherung passen.
Die Engländer nutzen nach wie vor ein Konzept,, dass sich Ring Main nennt. Daher die Sicherungen in den Steckern, die mit 3, 5 oder 13A die Zuleitungen zu den Verbrauchern schützen.
Aber jetzt wirds zu sehr offtopic, ich hör auf.
LG
David
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Dann nur die Briten.
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(06.08.2025, 11:30)Steffen87 schrieb: Dann nur die Briten. 
in Irland ist es wohl auch so....