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Hallo zusammen,
ich habe einen RTW1206 bekommen. Auf diesem war vermerkt: Trafo defekt, funktioniert nur mit 110 V.
Da das Gerät nun schon 6 Monate bei mir rumlag wollte ich es gestern mal testen.
Erst mit 220V Einstellung über Trenntrafo eingeschalten, nicht passiert.
Damm mit 110 V Einstellung über Trenntrafo eingeschaltet, die beiden Skalen fangen an zu zappeln. Ab sehr unruhig. Ich habe dann den Trenntrafo vorsichtig in der Spannung erhöht, mit ca. 140 V AC ist die Anzeige sehr ruhig und macht was sie soll.
Danach habe ich das Gerät geöffnet und konne nachmessen, dass eine Wicklung im Trafo defekt (offen) ist.
Ich habe hier im Forum schon gelesen wie einige am Trafo gemessen haben, so wie mir scheint ist dieser nicht mehr zu bekommen.
Das Gerät könnte ich zumindest weiter über AC 140V weiter benutzen, welche Möglichkeit schlagt ihr vor diese mit einfachen Mitteln zu erzeugen?
Viele Grüße
Andreas
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Die EPROMs würde ich überkleben.
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Die unterbrochene erste Primärwicklung ist bei 110V Betrieb leider nicht arbeitslos, sondern wird zur zweiten Primärwicklung parallel geschaltet (bei 220V beide in Reihe). Da bei 110V der Primärstrom doppelt so groß ist, ist eine einzelne Wicklung vermutlich überlastet, deshalb gehen auch die Ausgangsspannungen des Trafos in die Knie, weshalb das Instrument infolge zu niedriger und verbrummter Betriebsspannung zappelt. Kompensiert man nun diesen Spannungsmangel durch erhöhen der Eingangsspannung geht zwar das Instrument wieder, der Trafo wird das jedoch nicht lange mitmachen, da die einzelne, nun überlastete Primärwicklung zu heiß wird. Man kann nur das Ganze mal eine Weile laufen lassen und in kurzen Zeitabständen die Temperatur des Trafos kontrollieren, ich fürchte aber, auf die Dauer wirds so nicht gehen.
Gruß Holger
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Wie wär es mit Umbau auf eine externe Versorgung?
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Ich hab noch eine Baustelle in Form einer Studiokassette, allerdings wohl mit einem kleineren (älteren) Display. Da erfolgt die Versorgung aus den 24V mit einem astabilen Multivibrator und einer Kaskade aus einem Sack Tantals und Dioden. 2x90V/9mA könnte man auch aus zwei Printtrafos gewinnen, die man mit den Sekundärseiten zusammenschaltet.
Kriegt das 1206 halt einen kleinen Rucksack
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Hallo zusammen,
danke für die Rückmeldungen.
Die Überlast des Trafos in der aktuellen Betriebsart und damit das vorzeitige Ableben ist mir klar, daher hätte ich gerne entweder eine externe oder auch innen sehr klein zu integrierende alternative Spannungsversorgung. Am liebsten was fertiges. Wer hat eine Idee?
Viele Grüße
Andreas
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Hallo,
vielleicht kann man so einen Step-Up-Wandler nehmen:
Eingang 8-32V, Ausgang 45-300V, (60x46x22 mm)
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Hallo Eckhard,
steht da auf dem roten Bauteil 10A ?
MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
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Ja, das Ding kann so etliche Watts umwandeln - ist vielleicht überdimensioniert, aber in einem Bereich von 80-300V hatte ich nichts Kleineres gefunden.
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13.07.2025, 11:23
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.07.2025, 11:24 von janbunke.)
(12.07.2025, 20:01)RalfR schrieb: Die EPROMs würde ich überkleben.
Ich ergänze mal, da vielleicht nicht jeder weiß, was der Hintergrund ist.
Die Eproms werden mit UV Licht durch das Glasfenster gelöscht.
Besser ist es daher, das Fenster komplett abzudunkeln, da auch normales Sonnenlicht ja UV Anteile enthält.
Es sieht ja auch so aus, als wenn da mal Aufkleber draufsaßen und abgefallen sind.
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Die Trafo-Firma gibt es ja noch, vielleicht einfach mal nachfragen ?
VG Jürgen
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13.07.2025, 14:33
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.07.2025, 14:40 von Übertrager.)
Wenn man sich die Seiten so anschaut, glaube ich nicht, daß die für ein Einzelstück dieser Flachtrafos nochmal eine Fertigung aufnehmen...
Aber [1]: Habt Ihr die Adresse mal genau angeschaut? Die sitzen in Schweitenkirchen in der Woelkestraße. Und aus den ZS, pdf-S. 347 wissen wir, daß der Bruno dort seine Köpfe und Meßgeräte gebaut hat. Und zufällig der Holzingers Max auch Diktiergeräte...
Aber [2]: Die Firma sieht so aus, als könnte sie eine Kleinserie der anderenthreads diskutierten Löschdrosseln (wie die KSL, Jacke...) herstellen. Gäbe es da Interesse im Forum? Allerdings haben die KSL-Drosseln im RIM-Katalog von '86 schon über 100 DM gekostet.
Und BTT: In meinem Schaltplan braucht das 1206 etwa 14V und grob um die 180...220V. Das ist mit zwei Printtrafos (230:12V und 230:15V) perfekt zu lösen. Sowas liegt bei mir sogar grade noch rum. Nur reinpassen werden sie halt nicht.
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(13.07.2025, 14:33)Übertrager schrieb: Und BTT: In meinem Schaltplan braucht das 1206 etwa 14V und grob um die 180...220V. Das ist mit zwei Printtrafos (230:12V und 230:15V) perfekt zu lösen. Sowas liegt bei mir sogar grade noch rum. Nur reinpassen werden sie halt nicht.
Hallo Michael,
meintest du das so?
Dann würde ich 3 Printtrafos benötigen, die dann in einem externen Gehäuse untergebracht würden.
Oder mit 2 Trafos:
Viele Grüße
Andreas
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14.07.2025, 14:10
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.07.2025, 14:15 von Kuni.)
Wieso denn so kompliziert?
Es geht um eine einfache 24V Versorgung?
Oder hab ich was falsch verstanden?
Einfach einen Trafo mit ein wenig mehr als 24V Sekunden und einen 7824 zur Stabilisierung und gut sollte sein.
Das RTW wird ja sicher nicht zig Ampere ziehen.
Oder noch einfacher: Ein stabilisieren 24V Steckernetzteil
Edit: Ah, ne es geht um 14V.
Dann mit 15V Längsregler, oder einen einstellbaren oder eben wieder ein Steckernetzteil
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Hallo Kuni,
es geht hier (hauptsächlich) um die Erzeugung der Hochspannung für das Plasma Display, hier ein Ausschnitt des original Schaltplans:
Viele Grüße
Andreas
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Ah, jetz
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14.07.2025, 15:35
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.07.2025, 15:37 von JUM.)
Wenn man unten Hochspannung von 240..350V braucht, warum denn dafür einen (oder gar zwei) extra Trafo?
VG Jürgen
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(14.07.2025, 15:35)JUM schrieb: Wenn man unten Hochspannung von 240..350V braucht, warum denn dafür einen (oder gar zwei) extra Trafo?
VG Jürgen
Hallo Jürgen, wie ist denn dein Lösungsvorschlag?
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Hallo Andreas,
(14.07.2025, 09:33)UHER-Fan schrieb: Dann würde ich 3 Printtrafos benötigen, die dann in einem externen Gehäuse untergebracht würden.
Oder mit 2 Trafos:
wie auf dem zweiten Bild, nur so, wie Du zuerst geschrieben hast. Sonst bekommt der 12V-Trafo recht viel Spannung in die Sekundärwicklung (du hast da einen Rechen- oder Schreibfehler drin).
Generell muß man da leider aweng probieren, denn gerade diese Kleinsttrafos haben eine recht starke Leerlaufüberhöhung. Es können also aus dem 12V-Trafo mit wenig Last durchaus 15V rauskommen. Wegen der Einweggleichrichtung sollte man aber nicht an die unterste Grenze gehen.
Auch ist nicht direkt vorhersagbar, wieviel Volt aus dem aufwärts betriebenen zweiten Trafo rauskommen. Da ist allerdings der erlaubte Spielraum mit knapp 180V bis 240V~ ziemlich groß. Evtl. geht da auch der gleiche wie vorne.
Wenn Du das so realisieren willst, schau ich mal in der Kiste mit den geschlachteten Steckernetzteilen, die eigentlich zum Schrotter sollten.
Michael
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(14.07.2025, 19:40)Übertrager schrieb: Hallo Andreas,
Wenn Du das so realisieren willst, schau ich mal in der Kiste mit den geschlachteten Steckernetzteilen, die eigentlich zum Schrotter sollten.
Michael
Gerne würde ich die Trafos von dir nehmen
LG Andreas
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14.07.2025, 21:49
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.07.2025, 21:51 von JUM.)
Mit galvanischer Trennung brauchst Du doch 'unten' nur einen 230V->230V Trafo (+ Gleichrichter + Siebelko) damit da 240V..350V DC 'rauskommen' (ohne galv. Trennung gar keinen Trafo...).
Der originale hat allerdings nur 180V (2x 90V) sekundär.
Hast Du mal beim Hersteller angefragt?
Manchmal geben sie so etwas an ihre Lehrlinge Auszubildenden.
VG Jürgen
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(14.07.2025, 20:01)UHER-Fan schrieb: Gerne würde ich die Trafos von dir nehmen
Ich hab Dir mal eine Auswahl zusammengepackt, damit sollte sich eine funktionsfähige Kombination zusammenstellen lassen.
Man soll echt nix wegschmeißen...
@JUM: Mal abgesehen davon, daß man einen Trenntrafo mit wenigen VA eher schwierig bekommt... Man braucht doch so oder so zwei Trafos, die beide (ausprobiertermaßen) nicht ins Gehäuse passen...?
Michael
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Hallo Andreas,
Du könntest auch mal da nachfragen, was so ein Trafo kostet. Ist dann aber ein Ringkerntrafo, und etwas überdimensioniert (dann brennt die Primärwicklung auch nicht mehr durch).
Ich habe da vor Jahren auch schon Trafos wickeln lassen, und der Preisunterschied zu einem Trafo von der Stange war nicht besonders groß. Sind ja nur Parameter, die Fertigung läuft automatisch. Es gibt auch andere Hersteller, die vergossene Trafos wie Deinen einzeln nach Kundenwunsch fertigen wie die zum Beispiel, vermutlich sind die dann aber teurer, da das Gehäuse und die passenden Anschlüsse dazu kommen und der Produktionsaufwand größer ist.
Gruß,
Karl
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