10.07.2025, 14:33
Hallo,
habe eine MkIII erworben. Hier von jemandem aus dem Forum, zum Restaurieren. Ein echt schönes Gerät, aber ich habe beim Herumprobieren bemerkt, dass sie immer mal "jault", also die Drehzahlregelung immer mal plötzlich nicht so gut regelt.
Der Trimmer (altersschwach) und einige Elkos auf der Drehzahlregelungsplatine wurden getauscht.
Ich wollte dann die Regelung zur genaueren Analyse des Problems außerhalb des Geräts betreiben, und habe dabei leider die +21V/0V Leitungen vertauscht. Mein Labornetzteil war auf 300mA Strombegrenzung eingestellt, und ich habe die Verpolung innerhalb von ein paar Sekunden gemerkt und sofort unterbrochen, kann sein dass aber trotzdem was gelitten hat.
Auf jeden Fall regelt die Drehzahlregelung nun garnicht mehr. Der Motor scheint immer auf Vollgas zu stehen.
Bei mir sieht der Versuchsaufbau so aus:
Ich habe die Regelung auf dem Tisch an den ausgebauten Motor und den Tachosensor angeschlossen. Die 21 Volt kommen vom Labornetzteil. Von einem regelbaren AC-Netzteil kommt die Wechselspannung, ich gebe nur soviel auf den Motor wie er zum Laufen mit mehr als der Solldrehzahl braucht. Das sind etwa 60 Volt AC. Dann rennt der Motor schon mit bis zu 2500Hz Tachosignal. Ein passender Motorkondensator ist auch angeschlossen.
Der Sensor gibt eine Frequenz je nach anliegender AC-Spannung ab, da sehe ich kein Problem.
Der Pin AE1, mit dem man zwischen 9.5 und 19 cm/s umschalten können soll, hat keine Auswirkung auf die Drehzahl. Es wird offensichtlich nichts geregelt.
Im Schaltbild sieht man ein Oszillogramm am Kollektor vom Transistor Q205. Eine Rechteckspannung mit -10/+10 Volt Amplitude. Das sieht bei mir auch genauso aus, die Verstärkung des Sensorsignals funktioniert also noch.
An der Basis von Q206, nach dem Diskriminator, habe ich immer ca. 650mV, völlig unabhängig von der Drehzahl. Das müsste sich doch mit der Drehzahl ändern, oder? Ich kann den Motor von Hand leicht bremsen, das hat definitiv keine Auswirkung auf die Spannung an Basis von Q206.
C209 und C210 (Schiffchen) hatte ich schon getauscht, die neuen Kondensatoren wurden vor dem Einsetzen mit einem LCR-Meßgerät ok geprüft.
Am Punkt (B) des Schaltplans habe ich ca. 7,2 Volt. Das deutet gemäß Tabelle auf "Anlauf" Phase hin,
Ich verstehe die Schaltung ab dem Diskriminator nicht wirklich. Eigentlich müsste sich doch die Spannung an Basis von Q206 ändern, wenn sich die Drehzahl ändert, oder?
Grüße,
Dennis
habe eine MkIII erworben. Hier von jemandem aus dem Forum, zum Restaurieren. Ein echt schönes Gerät, aber ich habe beim Herumprobieren bemerkt, dass sie immer mal "jault", also die Drehzahlregelung immer mal plötzlich nicht so gut regelt.
Der Trimmer (altersschwach) und einige Elkos auf der Drehzahlregelungsplatine wurden getauscht.
Ich wollte dann die Regelung zur genaueren Analyse des Problems außerhalb des Geräts betreiben, und habe dabei leider die +21V/0V Leitungen vertauscht. Mein Labornetzteil war auf 300mA Strombegrenzung eingestellt, und ich habe die Verpolung innerhalb von ein paar Sekunden gemerkt und sofort unterbrochen, kann sein dass aber trotzdem was gelitten hat.
Auf jeden Fall regelt die Drehzahlregelung nun garnicht mehr. Der Motor scheint immer auf Vollgas zu stehen.
Bei mir sieht der Versuchsaufbau so aus:
Ich habe die Regelung auf dem Tisch an den ausgebauten Motor und den Tachosensor angeschlossen. Die 21 Volt kommen vom Labornetzteil. Von einem regelbaren AC-Netzteil kommt die Wechselspannung, ich gebe nur soviel auf den Motor wie er zum Laufen mit mehr als der Solldrehzahl braucht. Das sind etwa 60 Volt AC. Dann rennt der Motor schon mit bis zu 2500Hz Tachosignal. Ein passender Motorkondensator ist auch angeschlossen.
Der Sensor gibt eine Frequenz je nach anliegender AC-Spannung ab, da sehe ich kein Problem.
Der Pin AE1, mit dem man zwischen 9.5 und 19 cm/s umschalten können soll, hat keine Auswirkung auf die Drehzahl. Es wird offensichtlich nichts geregelt.
Im Schaltbild sieht man ein Oszillogramm am Kollektor vom Transistor Q205. Eine Rechteckspannung mit -10/+10 Volt Amplitude. Das sieht bei mir auch genauso aus, die Verstärkung des Sensorsignals funktioniert also noch.
An der Basis von Q206, nach dem Diskriminator, habe ich immer ca. 650mV, völlig unabhängig von der Drehzahl. Das müsste sich doch mit der Drehzahl ändern, oder? Ich kann den Motor von Hand leicht bremsen, das hat definitiv keine Auswirkung auf die Spannung an Basis von Q206.
C209 und C210 (Schiffchen) hatte ich schon getauscht, die neuen Kondensatoren wurden vor dem Einsetzen mit einem LCR-Meßgerät ok geprüft.
Am Punkt (B) des Schaltplans habe ich ca. 7,2 Volt. Das deutet gemäß Tabelle auf "Anlauf" Phase hin,
Ich verstehe die Schaltung ab dem Diskriminator nicht wirklich. Eigentlich müsste sich doch die Spannung an Basis von Q206 ändern, wenn sich die Drehzahl ändert, oder?
Grüße,
Dennis
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Tonbandgeräte: AKAI GX-260D, Revox A77 Mk IV, UHER Variocord 263
Plattenspieler: Dual CS606
Kofferradio: Grundig C9000
Kopfhörer: für Audio: Sennheiser HD 414, im Office zum Arbeiten: Plantronics Voyager Focus UC
Sonstige: Denon PMA-925R, Panasonic SA-PMX84, Douk EQ5-PRO, Dynavox CS-PA1, Onkyo TX-11
Waren auch mal da: AKAI GX-215D, Philips N4504, Toshiba PT862
Tonbandgeräte: AKAI GX-260D, Revox A77 Mk IV, UHER Variocord 263
Plattenspieler: Dual CS606
Kofferradio: Grundig C9000
Kopfhörer: für Audio: Sennheiser HD 414, im Office zum Arbeiten: Plantronics Voyager Focus UC
Sonstige: Denon PMA-925R, Panasonic SA-PMX84, Douk EQ5-PRO, Dynavox CS-PA1, Onkyo TX-11
Waren auch mal da: AKAI GX-215D, Philips N4504, Toshiba PT862




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