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Fans der Senkel,
trotz jahrelanger Erfahrung habe ich doch nicht mehr alles im Kopf.
Darklab hat schon länger keine RTM mehr im Angebot, jedoch eine eigene Marke.
Thomann verkauft ATR, die ich nicht kenne und vermutlich keine Quantegy sind.
Welches Band entspricht LPR35 oder SM911 am besten?
Quantegy GP9 hatte seinen Wettbewerber im BASF SM900.
RTM hat eine Langspielvariante des SM900, heißt LPR90. Die Einmessung passt nicht zu SM911/LPR35.
In meiner Erinnerung waren das für bestimmte Maschinen optimierte Bänder.
Es sind jedoch keine EE-Bänder, von denen es kaum welche gibt, noch eine Handvoll Maschinen EE-Einstellung haben.
Liege ich da richtig? GP9 entspricht SM900 aber es passt und ist nicht EE-Bandkompatibel?
Mit dem LPR90 kann ich irgendwie nichts anfangen... .
Zweite Frage zum kleben: genug Vorspannband habe ich und Kleberollen Weiß und Blau. Das sind ungeschnitten, nicht so schöne wie die ge-slicten im fast leeren BASF-Spender.
Schnitt auf Revox -Bandschere oder simpel per Rasierklinge auf der Klebeschiene oder separate antimagnetische Schere? Ich bin nicht sicher,wie am besten ein sauberer Schnitt gelingt. Was ist euere beste Erfahrung?
Danke für Nachhilfe zum LPR90 und kleben der Vorspannbänder.
Wolfgang
Willi Studers Bastelkisten
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Wen die Maschine auf LPR35 eingemessen ist, dann bringt LPR90 etwas mehr Höhen.
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Hallo Wolfgang,
was das Schneiden betrifft: Da das Band beim Anbringen der Vorspannbänder ja noch nicht bespielt ist, ist ziemlich egal, womit Du das schneidest. Und da es kein Schnitt mitten im Band ist, ist auch egal, ob Du jetzt rechtwinklig zum Band schneidest oder schräg. Hauptsache, die Klebestelle ist ohne Lücke und gerade.
GP9 dürfte es neu nicht mehr geben, zudem gibt es wohl einige Probleme mit dem Bandtyp.
ATR Bänder werden in den USA hergestellt. Je nach dem, wen Du fragst, sind die genauso gut wie RTM Bänder oder etwas schlechter. In den USA werden auch oft RTM Bänder verwendet, was nicht unbedingt für ATR spricht. Da RTM hierzulande eh günstiger ist, stellt sich die Frage hier dann auch eher nicht.
Darklab verkauft seine eigenen Bandtypen, zu denen wenig Details verraten werden. Sie sind nach meiner Erfahrung etwas schlechter als die RTM Bänder.
EE-Bänder gibt es nicht aus aktueller Produktion.
Letztendlich ist es wichtig, worauf Dein Gerät eingemessen ist. Wenn neu eingemessen wird, ist LPR35 meist ein guter Kompromiss, der auch mit vielen anderen Bandtypen gute Ergebnisse liefert. Das LPR90 ist etwas besser als das LPR35. Wenn man auf LPR90 einmessen möchte und keine anderen Bänder verwenden möchte, ist das wahrscheinlich die bessere Lösung.
Das SM900 soll auch etwas besser sein als das SM911. Auch hier kommt es hauptsächlich auf die Einmessung an.
Gruß
Robert
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28.06.2025, 11:55
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.06.2025, 11:59 von analogi67.)
Ja, die Revox PR99 ist auf SM911 eingemessen.
Ich dachte SM900 passt dann nicht, wenn's mehr Höhen gibt, klingt das vielleicht wie die paar Reste von Maxell XLI im Bestand.
Dann passt testhalber ein LPR90.. Wäre dann ein Versuch wert.
Somit verstehe ich dass SM900 kein EE ist und auch nicht passen würde. Mir fällt eh keine Maschine ein, die ich haben will. Fast komplett ist der Bestand Halbspur 19cm/s. Halbspur EE Maschinen sind nicht sehr häufig gewesen
Zum Schnitt meine ich mehr das schneiden des Klebebands. Das könnte auf der Klebeschiene der Revox gehen . Nur das ablösen,das weiß ich nicht wie das geeignet geht, ohne es zu verknicken. Der Splicer bietet ja geschnitten an. Einfach abzupfen und fertig. Schöner glatter 45 Grad Schniit . Vorgeschnitten.
Vielen Dank für die Beiträge .
Gruß Wolfgang
Willi Studers Bastelkisten
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Hallo Wolfgang,
wenn die Revox auf SM911 eingemessen ist, dann bleib doch dabei oder nimm das RTM LPR35, ist das gleiche, nur etwas dünner. Da passt auch die Einmessung.
Mein Klebeband habe ich auf einen TESA-Abroller gesteckt, funktioniert gut.
Grüße
Erhard
Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es trotzdem. Karl Valentin
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28.06.2025, 15:43
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.06.2025, 15:48 von analogi67.)
Tesaabroller ist eine gute Idee. Einmal Klebestreifen von der Trägerfolie gelöst, lässt es sich gut schneiden.
Natürlich ist LPR35 plus Maxell XLI im Gebrauch. Konnte nichts mit dem LPR90 anfangen.
Beim GP9 war Werbung m Hochleistungsband. Dachte an EE bei LPR90
Schick fand ich die letzten AKAI mit GX-Köpfen. GX 747 war das letzte Spitzengerät? Da war doch noch ein futuristischer Kleinspuler. GX-99?
Schon lange war das Ende der Fahnenstange erreicht. Teuer, eingeschränkt portabel.
Die Spitzentapedecks mit Dolby, Highcom oder dBx teuer genug.
Wobei eine etagte AKAI X201 lang Dienst leistete.
Schade, das Geld reichte für eine B77 oder eine kleine Akai nicht.
Tatsächlich genügte 9,5cm/s Viertelspur für so machen Radiomitschnitt oder für Partybeschallung.
Willi Studers Bastelkisten
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(28.06.2025, 14:49)musicus schrieb: Mein Klebeband habe ich auf einen TESA-Abroller gesteckt, funktioniert gut.
Da muß es unterschiedliche Größen geben, entweder auf Abroller- oder Klebebandseite. Ich hab keinen passenden gefunden und mir dann einen gebaut: https://tonbandforum.de/showthread.php?tid=32301
Schneiden tu ich mit einem alten, geraden Nagelscherlein, das ich gelegentlich entmagnetisiere.
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Gute Idee. Für was habe ich ein Bernstein -Drossel.
Habe das Web gefragt: Akai GX-77. Würde ich nicht für geschenkt nehmen.
ASC 4504 oder braun TG1040. Traum.
Ist vorbei. Eine Revox PR99 genügt.
Die uralten Agfa PE irgendwas, Shamerock ( grüne Hölle ) weggeworfen. BASF DP26 sind geblieben.
Willi Studers Bastelkisten
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Blaue Agfa Kunststoffspulem sind geblieben.
Blaue Revox NAB- noch eine Idee. Mit neuen Darklab Chromkelchen.
Willi Studers Bastelkisten
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https://www.hifi-archiv.info/AKAI/Akai%2...index.html
Die allerletzte GX?? Möchte nicht wissen was die kostet. Vorbei. Nicht mehr für mich
DBX. Highcom. Einmal damit aufgenommen mit DBX wiedergeben. Ob das noch funktioniert oder Ersatz gibt?
Willi Studers Bastelkisten
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30.06.2025, 10:39
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.06.2025, 10:41 von analogi67.)
(28.06.2025, 16:42)analogi67 schrieb: Gute Idee. Für was habe ich ein Bernstein -Drossel.
Habe das Web gefragt: Akai GX-77. Würde ich nicht für geschenkt nehmen.
Bin bei darklab fündig geworden: Antimagnetische Schere.
"Zum Schneiden von Magnetbändern, Solinger Markenfabrika". ca 28€.
Oder ich entmagnetisiere mit der Bernstein -Drossel eine gewöhnliche Schere. In der Form wird diese Drossel leider nicht mehr angeboten. Hat für ihren Zweck stets sehr gute Dienste geleistet und es sollte bei kleinen Scheren zum entmagnetisieren gehen. Ein Tesa-Abroller ist übrig. Somit ist eine vernünftige Lösung für die Kleberollen gefunden. Perfekt, dann konfektioniere ich mir ein paar Rohwickel mit den vorhandenen Vorspannbändern.
Für die paar Handvoll Viertelspurbänder DP26 und UDXLI der 1980er habe eine Teac X3Mk2 im Aussicht. Lieber wäre mir eine ASC4504 oder 5004 oder eine Teac A2300. Knapp 270€ finde ich schon viel, jedoch mit neuem Riemen und rundrum gut.
Alle anderen Bänder aus der alten Zeit sind schon lange entsorgt, bis auf die Leerspulen (blaue Agfa, schwarze und graue Shamrock) und Schuber (AGFAs). Zwei oder vier 18er-Spulen befülle ich mit EMTEC LPR35/1100m Rohwickel und füge rotes, grünes und ein paar Zentimeter transparentes Band an.
Ansonsten scheint ja der Sturm vorbei zu sein. Wie schön. Keine Ahnung wie lange ich in diesem Forum bin. Vermisse Phonomax ( der ging wohl im Streit ), Michael Franz, Gyrator mit seinen excellent fundierten Beiträgen. Hans-Joachim wird sein Alter haben. Ich hoffe er lebt noch.
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Ich benutze seit Jahrzehnten so etwas:
Es ist eine alte Haarschneideschere - wirklich haarscharf. Um einen Restmagnetismus habe ich mich nie gekümmert.
Das gute an der ist ,dass man bei Bedarf auch sehr präzise parallel zum Band schneiden kann, wenn da mal was vom Klebeband über Kante steht.
V.G.
Jo
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Auch eine gute Idee. Ich frag meinen Friseur was so etwas kostet.
Der Restmagnetismus spielt vielleicht eine minimale Rolle beim schneiden nahe Kopf. Es schadet nicht mit der Drossel drüber zu gehen. Für den Zuschnitt des Klebestreifen für die Vorspannbänder ist entmagnetisiere nicht relevant.
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(30.06.2025, 12:16)analogi67 schrieb: Auch eine gute Idee. Ich frag meinen Friseur was so etwas kostet.
Der Restmagnetismus spielt vielleicht eine minimale Rolle beim schneiden nahe Kopf. Es schadet nicht mit der Drossel drüber zu gehen. Für den Zuschnitt des Klebestreifen für die Vorspannbänder ist entmagnetisiere nicht relevant.
ich bin vom Fach, denke mal ab € 35 sollte man eine Schere bekommen im Großhandel, die auch schneidet, nach oben (jenseite der 1000 € ) gibt es keine Grenzen.
Grüße
Jürgen
Revox A77 4 Spur- YamahaAX 1070 - Elac EL 110 II - Luxman PD 264 - Beyer Dynamic PD 770 Pro - Onkyo TA 2630 - Marantz CD 67 SE
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Nimm doch einfach die Bandschere die bei deiner PR99 integriert ist.
Das ist allemal besser als mit einer Schere.
Viele Grüße
Jörg
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30.06.2025, 15:11
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.06.2025, 15:17 von analogi67.)
@HorsTT: ja perfekt. Danke. Ja, muss ich mir überlegen.
@Baruse. Natürlich. Nur stehen die Geräte getrennt voneinander, aktuell so knapp 35km auseinander.
Neben der PR99 habe ich eine Tascam 32 mit dBx-Decoder. Dafür wäre die Schere im Hinterkopf. Das schneiden und konfektionieren der Rohwickel mach ich mit der Revox. Eine kleine Schere für den oben vorgeschlagenen Trick mit dem Tesa-Abroller für den perfekten Schnitt der Klebestift macht Sinn.
Willi Studers Bastelkisten
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Ich benutze diese Schere von Fiskars.
Handlich, leicht, sehr scharf und äußerst präzise.
Über Restmagnetismus habe ich mir auch noch nie Gedanken gemacht, ohne dass ich Nachteile gemerkt hätte.
https://www.fiskars.com/de-de/kreativita...cm-1005153
https://amzn.eu/d/9qpzl0Q
- - - Hier könnte Ihre Signatur stehen. - - -
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Die Bandschere, die z. B. an der B77 und PR99 hängt bekommt man auch einzeln. Finde ich viel handlicher als eine Schere. Außerdem schneidet man so beide Enden immer im selben Winkel.
Gruß
Robert
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Für Schnitte innerhalb des Bandes, auch silbengenaue Schnitte taugt die Schere eher weniger, nur für das Vorlaufband reicht es schon. Man muss die beiden Enden natürlich auch da sorgfältig übereinanderhalten.
Da nehme ich lieber meine Hobby-Box.
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Ich schaue mal. Zuerst genügt eine Lösung für die Vorspannbänder.
Klebeschienen finden so. Einzelne Revox - Schienen sind die beste Lösung.
Willi Studers Bastelkisten
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