23.06.2025, 14:19
Hallo alle zusammen. Ich bin neu im Forum und möchte mich zunächst für die vielen wertvollen Tipps bedanken, die ich hier gefunden habe.
Als Rentner, mit etwas mehr Zeit, wollte ich meine Akai GX-77 Maschine von 1982 wieder in Betrieb nehmen. Ich hatte sie bis 1988 intensiv in Nutzung, danach kam ein DAT-Recorder für neue Aufnahmen. Da die GX-77 immer in der Wohnung stand, war sie in gutem Zustand, allerdings in den letzten 20 Jahren nicht mehr in Betrieb. Also habe ich sie lieber gar nicht erst eingeschaltet, sondern zunächst die typische Revision gemacht: Amp-Platine gewaschen, alle Elkos getauscht, Mechanik zerlegt und neu gefettet, usw, usw. Aber das ist ja mit YouTube und den Tipps hier gut machbar. Nachjustieren musste ich erstaunlicherweise kaum etwas. Am Ende hatte ich eine Maschine, die wunderbar das tat, was sie schon vor 40 Jahren getan hat. Selbst Umspulen tat sie ohne Probleme... Ich war sehr glücklich mit dem Ergebnis, aber jetzt aufhören?
Der Appetit kommt beim Essen und da ich die Vorzüge moderner Elektronik durchaus zu schätzen weiß, sollte die GX-77 etwas davon mitbekommen. Ich höre Musik gern mittags in der Hängematte liegend und dabei ist das Aufstehen zur Bedienung wirklich lästig. Die neuen Geräte sind per App bedienbar, das müsste also nachgerüstet werden. Eine reine Fernbedienung, also nur das Übertragen der Knöpfe, ist bei einer Maschine, die sowieso für eine Fernbedienung vorbereitet ist, kein großes Thema. Man kann es ja sogar außerhalb der Maschine realisieren. So fängt man an, in meinem Fall mit einem ESP32 Board, das 8 Relais ansteuert, und per Wlan oder Bluetooth kommuniziert. Und weil Platz auch in der kleinsten Hütte ist, passt es auch in die nicht gerade große GX-77.
Aber der Appetit kommt beim Essen und wenigstens die Beleuchtung der Tasten, den aktuellen Betriebszustand darstellend, sollte die Fernbedienung darstellen. Dem Tastenfeld an der Maschine fehlt die Beleuchtung der Tasten Umspulen und Stopp, das kommt also hinzu. Und was passiert, wenn am Gerät umgeschaltet wird? Nun ja, der ESP32 hat viele Eingänge, und das Syscon-Board der GX-77 bietet die nötigen Messpunkte. So lässt sich die Rückmeldung des aktuellen Betriebszustandes gut machen.
Gesagt, getan, aber der Appetit kommt beim Essen… Die VU-Meter sehen doch cool aus, und man kann sie recht gut in HTML und CSS nachbilden. Hier optimiere ich derzeit an den Refresh Zeiten, der Browser auf dem Tablett ist etwas träge. Aber die Anzeige ist durchaus korrekt.
Der Appetit ist noch nicht gesättigt, als nächstes ist der Counter dran. Dann kann die Maschine endlich hinter verschlossener Tür im Schrank laufen, zumindest bis zum Bandwechsel. In einer kleinen Datenbank könnte man Cue Sheets der Bänder ablegen und die Stücke automatisch anfahren…
Viele Grüße aus Ostwestfalen
Fritz
Hier ist ein Foto des aktuellen Standes des Projektes, side by side mit der Laustärkeregelung des Verstärkers.
Wer sich mehr ansehen möchte, findet einige Fotos und ein (dürftiges) Video unter
https://1drv.ms/f/c/d1a7c484a90e1231/Evw...Q?e=dZibhe
PS: So ein ESP32 Board kostet 23 Euro, das Drumherum ist meist teurer.
Als Rentner, mit etwas mehr Zeit, wollte ich meine Akai GX-77 Maschine von 1982 wieder in Betrieb nehmen. Ich hatte sie bis 1988 intensiv in Nutzung, danach kam ein DAT-Recorder für neue Aufnahmen. Da die GX-77 immer in der Wohnung stand, war sie in gutem Zustand, allerdings in den letzten 20 Jahren nicht mehr in Betrieb. Also habe ich sie lieber gar nicht erst eingeschaltet, sondern zunächst die typische Revision gemacht: Amp-Platine gewaschen, alle Elkos getauscht, Mechanik zerlegt und neu gefettet, usw, usw. Aber das ist ja mit YouTube und den Tipps hier gut machbar. Nachjustieren musste ich erstaunlicherweise kaum etwas. Am Ende hatte ich eine Maschine, die wunderbar das tat, was sie schon vor 40 Jahren getan hat. Selbst Umspulen tat sie ohne Probleme... Ich war sehr glücklich mit dem Ergebnis, aber jetzt aufhören?
Der Appetit kommt beim Essen und da ich die Vorzüge moderner Elektronik durchaus zu schätzen weiß, sollte die GX-77 etwas davon mitbekommen. Ich höre Musik gern mittags in der Hängematte liegend und dabei ist das Aufstehen zur Bedienung wirklich lästig. Die neuen Geräte sind per App bedienbar, das müsste also nachgerüstet werden. Eine reine Fernbedienung, also nur das Übertragen der Knöpfe, ist bei einer Maschine, die sowieso für eine Fernbedienung vorbereitet ist, kein großes Thema. Man kann es ja sogar außerhalb der Maschine realisieren. So fängt man an, in meinem Fall mit einem ESP32 Board, das 8 Relais ansteuert, und per Wlan oder Bluetooth kommuniziert. Und weil Platz auch in der kleinsten Hütte ist, passt es auch in die nicht gerade große GX-77.
Aber der Appetit kommt beim Essen und wenigstens die Beleuchtung der Tasten, den aktuellen Betriebszustand darstellend, sollte die Fernbedienung darstellen. Dem Tastenfeld an der Maschine fehlt die Beleuchtung der Tasten Umspulen und Stopp, das kommt also hinzu. Und was passiert, wenn am Gerät umgeschaltet wird? Nun ja, der ESP32 hat viele Eingänge, und das Syscon-Board der GX-77 bietet die nötigen Messpunkte. So lässt sich die Rückmeldung des aktuellen Betriebszustandes gut machen.
Gesagt, getan, aber der Appetit kommt beim Essen… Die VU-Meter sehen doch cool aus, und man kann sie recht gut in HTML und CSS nachbilden. Hier optimiere ich derzeit an den Refresh Zeiten, der Browser auf dem Tablett ist etwas träge. Aber die Anzeige ist durchaus korrekt.
Der Appetit ist noch nicht gesättigt, als nächstes ist der Counter dran. Dann kann die Maschine endlich hinter verschlossener Tür im Schrank laufen, zumindest bis zum Bandwechsel. In einer kleinen Datenbank könnte man Cue Sheets der Bänder ablegen und die Stücke automatisch anfahren…
Viele Grüße aus Ostwestfalen
Fritz
Hier ist ein Foto des aktuellen Standes des Projektes, side by side mit der Laustärkeregelung des Verstärkers.
Wer sich mehr ansehen möchte, findet einige Fotos und ein (dürftiges) Video unter
https://1drv.ms/f/c/d1a7c484a90e1231/Evw...Q?e=dZibhe
PS: So ein ESP32 Board kostet 23 Euro, das Drumherum ist meist teurer.

