23.06.2025, 17:45
Und wie ich mich erst freue

Vielen Dank Hans-Volker

Vielen Dank Hans-Volker
Viele Grüße, Bernd
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A700: A = Aufgabe oder Abenteuer oder ...
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24.06.2025, 15:59
Na, ist ja schon alles gesagt worden
![]() Hätte mich auch gewundert, wenn Hans-Volker das nicht wieder hingekriegt hätte. Läuft wahrscheinlich jetzt besser als vorher ... LG Mike
02.07.2025, 19:46
Guten Abend Allerseits,
mühsam nährt sich das Eichhörnchen bzw. gut Ding will Weile haben. Als erste Baugruppe habe ich mir Trafo und Netzteil vorgenommen und nachdem ich eine defekte Sicherung (F5) ersetzt habe sind auch tatsächlich alle Spannungen an A4 vorhanden und im grünen Bereich. Auf A3 waren alle Rifas sichtbar geplatzt, auch der Tantal C5 hatte einen Kurzschluss. Auf A4 habe ich präventiv alle Elkos und auch die Tantals erneuert, auch wenn ca. 50% nach den China-Tester noch im Toleranzbereich gewesen wären. Aber an den paar Euros soll es ja nicht scheitern. Das ich bei C3 einen Radial-Elko eingebaut habe möge mir verziehen werden ![]()
Viele Grüße, Bernd
03.07.2025, 09:36
Wenn Du den Trafo eh schon vor Dir hast, würde ich auch die Gleichrichter erneuern.
Gruß Robert
03.07.2025, 12:14
Aber die neuen Gleichrichter mit Abstand zur Platine einlöten. Die Anschlußdrähte werden für die Wärmeableitung gebraucht.
MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
03.07.2025, 12:40
(03.07.2025, 09:36)q-tip schrieb: Wenn Du den Trafo eh schon vor Dir hast, würde ich auch die Gleichrichter erneuern. Hi Robert, Danke für den Hinweis, die (kleinen) GR wurden sichtlich bereits 1x erneuert, aber wenn ich die nächste Bestellung beim Rx auslösen setzte ich ein paar auf die Liste. Für die geplanten ersten Funktionstests sollten es die alten noch tun. Ciao Bernd
03.07.2025, 12:51
(03.07.2025, 12:14)bitbrain2101 schrieb: Aber die neuen Gleichrichter mit Abstand zur Platine einlöten. Die Anschlußdrähte werden für die Wärmeableitung gebraucht. Hallo Tobias, auch für diesen Hinweis vielen Dank
Viele Grüße, Bernd
05.07.2025, 07:39
(09.06.2025, 09:46)q-tip schrieb: ... Moin. Mittlerweile habe ich die angeratene Tantal- & Kondensator-Austauschaktion hinter mir ... ein paar von den beidseitigen Lötungen waren eine Herausforderung, ich habe mir damit beholfen die (doch im Vergleich zu den Perlen etwas größeren) Al-Elkos etwas höher einzulöten damit die bestückungsseitigen Lötaugen zugänglich sind. In diesem Zusammenhang eine Frage: Irgendwo in einem der vielen A700-Beiträge war von einem Transistor auf der LW-Steuerung die Rede den man vorsorglich erneuern sollte weil er im Fehlerfall die sauteuren ICs schädigen kann ... leider finde ich den Beitrag nicht mehr, kann jemand einen Tipp geben? Schönes Wochenende.
Viele Grüße, Bernd
Das sind Q17 und Q18, siehe hier, #140.
Viele Grüße,
Hans-Volker
05.07.2025, 10:31
Danke Hans-Volker
Ersatz kann jeder von Typ, Spannung, Strom etc. gleiche Kleinsignaltransistor sein wie hier in # 144 genannt? In diesem Zusammenhang: die Bandwaagen haben ja diese Silikomtöpfe (siehe auch hier in #136) . An meiner Maschine sind beide, ich würde sagen, leichtgängig. Habe ich im Manual die Prüfung/Einstellung der Federkraft übersehen oder steht dazu nichts drin? Ciao Bernd
05.07.2025, 15:34
Ja, gogosch schrieb, jeder Kleinsignaltransistor geht, aber jemand bei „tapeheads“ meinte, man sollte einen Transistor mit höherer Belastbarkeit nehmen, solche wären in der Studer B67 ja auch. Deshalb hatte ich auch den BC141-16 (60V, 1A) genommen.
Zu den Federn der Bandwaagen steht im SM nichts…aber wenn die Bandwaagen im Betrieb nicht anfangen zu schwingen, dann kannst du alles so lassen, wie es ist. Die undichten Dämpfungstöpfe gab es nur bei den frühen A700-Versionen, die späteren haben Dichtungen eingebaut.
Viele Grüße,
Hans-Volker (03.07.2025, 09:36)q-tip schrieb: Wenn Du den Trafo eh schon vor Dir hast, würde ich auch die Gleichrichter erneuern. Guten Morgen Allerseits, ich habe da mal eine Verständnisfrage: Bei der Suche nach passenden Brückengleichrichter finde ich nicht immer die exakt passenden (el. Parameter, Bauform, Pinbelegung) Ersatztypen welche bei den üblichen Quellen (Reichelt, Kessler, Bürklin, ...) auch lieferbar sind. Auf der Suche nach Alternativen schaue ich auf die nächst höher (hinsichtlich Spannung und Strom) dimensionierten Teile. In einem zugehörigen Datenblatt wird dann aber auf den maximal zulässigen Wert des Ladekondensators verwiesen ... also doch nicht so einfach einen größer dimensionierten Typ zu verwenden? Hier ein nicht passendes Beispiel für den D1 auf A4, der originale Ladekondensator hat 2,2mF, der B80xxx (anstelle des B40xx) wäre damit überfordert, oder? Wie geht Ihr in solchen Fällen vor?
Viele Grüße, Bernd
08.07.2025, 11:05
Ein weiteres Thema - die Schieberegler - die laufen bei dieser Maschine alle recht schwergängig und ich wollte sie nicht einfach mit teslanol fluten
![]() @Hans-Volker, Deinen Beitrag im OFF habe ich gesehen, meine Frage nun und bevor ich etwas zerstöre: muss man die Nieten (?) ausbohren oder ist das nur "geclipst"?
Viele Grüße, Bernd
(05.07.2025, 15:34)havox schrieb: Ja, gogosch schrieb, jeder Kleinsignaltransistor geht, aber jemand bei „tapeheads“ meinte, man sollte einen Transistor mit höherer Belastbarkeit nehmen, solche wären in der Studer B67 ja auch. Deshalb hatte ich auch den BC141-16 (60V, 1A) genommen. Servus Hans-Volker, ich habe in meinem Fundus einige NOS BC140-16 gefunden, die haben 40V/1A/0.8W, die sollten auch verwendbar sein, oder empfielt sich die höhere Spannungs-Belastbarkeit? Edit: einige NOS 2N2219A mit 60V/0,8A/0,8W sind auch in der Schachtel, dazu habe ich auch noch eine Tüte Kühlkörper für die TO-Gehäuse zu liegen ...
Viele Grüße, Bernd
08.07.2025, 13:51
(08.07.2025, 11:05)berndw schrieb: Ein weiteres Thema - die Schieberegler - die laufen bei dieser Maschine alle recht schwergängig und ich wollte sie nicht einfach mit teslanol fluten Deine Potis sehen irgendwie anders aus als meine…ab #46 im OFF-Thread habe ich ja das Zerlegen beschrieben. Bei meinen war ein durchgeführter Plastikdorn heiß „plattgedrückt“ und diesen Teil habe ich entfernt, dann ließen sich die Hälften trennen. Damit du dich entspannen kannst - ich habe noch welche von den Radiohm-Ersatztypen da, falls was schiefgeht .Für Potis mit Kohlebahnen und Fader gibt es spezielle Pflegemittel, ich habe aber jetzt nicht parat, welches das ist.
Viele Grüße,
Hans-Volker (08.07.2025, 12:09)berndw schrieb: Servus Hans-Volker, 40V sollten auch reichen, die originalen liegen ja bei 25V.
Viele Grüße,
Hans-Volker
08.07.2025, 15:54
(08.07.2025, 13:51)havox schrieb: Deine Potis sehen irgendwie anders aus als meine…ab #46 im OFF-Thread habe ich ja das Zerlegen beschrieben. Bei meinen war ein durchgeführter Plastikdorn heiß „plattgedrückt“ und diesen Teil habe ich entfernt, dann ließen sich die Hälften trennen. Entspannung ist nie verkehrt ich werden die Potis noch einmal genauer ansehen und berichten (08.07.2025, 13:51)havox schrieb: Für Potis mit Kohlebahnen und Fader gibt es spezielle Pflegemittel, ich habe aber jetzt nicht parat, welches das ist. Im OFF-Beitrag unter # 48 hast Du ein Kontaktfett aus dem KFZ-Bereich erwähnt, danach habe gesucht und die Suchmaschine hat unter anderem Batteriepolfett ausgespuckt. Passt das?
Viele Grüße, Bernd
08.07.2025, 16:22
Zu den Schiebereglern:
Es sieht aus wie ein Nietkopf, kann aber auch nur eine "Schmelznase" sein, auf jeden Fall über Kreuz vernietet/verpresst: Allerdings: wenn ich durch die "Fenster" gucke schauen die "Laufbahnen" absolut sauber aus, daher stelle ich mir die Frage ob es überhaupt erforderlich ist die Regler zu zerlegen. Die Staubschutz-Bahnen sind auch intakt, was bleibt ist das etwas schwergängige betätigen was aber mit etwas Kontaktfett zu beheben sein sollte, oder liege ich da falsch? Man soll ja bekanntlich nichts reparieren was nicht kaputt ist oder im Fehlerfall teure Folgeschäden verursachen kann
Viele Grüße, Bernd
Dann würde ich die erstmal so lassen, wie sie sind
auch wenn sie etwas schwergängig sind.Das Kontaktfett, das ich verwendet habe, dürfte dem entsprechen, was deine Suche ergeben hat. Es gibt aber, glaube ich, auch etwas zum Hineinsprühen. Aber wenn die Regler nicht knistern, dann ist da auch kein Bedarf.
Viele Grüße,
Hans-Volker
08.07.2025, 18:41
Letzte Frage für heute zur Laufwerksteuerung A5:
C14 und C18 an den Eingängen 11/12 des IC1/2 (TCA 561) sind 0,47µ Tantals. Die habe ich vergessen zu bestellen ... Als Ersatz wären verfügbar MKS2-63 Folienkondensatoren mit 470nF oder Al-Elkos mit 0,22µF. Was wäre geeignet? Oder besser die nächste Bestellung auslösen?
Viele Grüße, Bernd
08.07.2025, 18:49
Ich würde an dieser Stelle nicht experimentieren und lieber 0,47 uF Elkos bestellen.
Viele Grüße,
Hans-Volker
08.07.2025, 18:53
Hhhm, 470nf = 0,47µf. M.E. spricht -wenn sie mechanisch passen- nichts gegen die Folienkondensatoren.
Gruß Wenni
Für die Schiebepotis empfehle ich Caig Fader Lube.
Batteriepolfett fürs Kfz würde ich nicht nehmen, das ist zu zäh denke ich. **************************************************************************
2x Telefunken M12B / Philips Pro 12
[b]Uher Report IC 4200 / Monitor 4200[/b]
Revox B77 MK2 2-Spur / Revox A77 MK3 Umbau zu "ORF" Version, HS, 2-Spur
08.07.2025, 20:15
(08.07.2025, 17:26)havox schrieb: Das Kontaktfett, das ich verwendet habe, dürfte dem entsprechen, was deine Suche ergeben hat. Sollte es das sein, was ich damals mitgebracht habe, ist das kein Batteriepolfett ![]() Das ist schon spezielles Zeug um ein erneutes Anlaufen/Korrodieren der Kontakte zu verhindern, aber nichts, was auf Batteriepole geschmiert wird
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
09.07.2025, 07:13
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.07.2025, 10:47 von Ferrograph.)
(08.07.2025, 07:23)berndw schrieb: Guten Morgen Allerseits, Hallo Bernd, da dir niemand antwortet, versuche ich es einmal mit einer Erklärung: Die maximale Größe des Stromes in einen Ladekondensator wird unter anderem von der abführbaren Verlustleistung im Brückengleichrichter bestimmt. Bei begrenzten maximalen Strom (der gilt für alle genannten Gleichrichter in deiner Tabelle) kann die Ladung eines Kondensators nach der Formel Q = I * t (Strom x Zeit) berechnet werden. Gleichzeitig ist die Ladung am Kondensator auch Q = C * U (Kapazität x Spannung). Wenn man beide Formeln gleichsetzt und nach C umstellt erhält man: Kapazität des Ladekondensators C = I * t / U Daraus erkennt man zwei Dinge:
Sorry für die Wissenschaft.... Gruß Jan
09.07.2025, 07:52
Guten Morgen Allerseits,
da die Kontakte (wie bereits erwähnt) optisch absolut sauber sind, werde ich dann auf Behandlung der Laufbahnen derzeit verzichten. Im übrigen waren auch die Kontakte der Drehschalter auf dem Eingangsverstärker A28 und Klangregler A30 in optisch jungfräulichem Zustand ohne jeglichen Anlauf oder Oxid-Spuren. Ganz im Gegensatz zu den Tastern und Schaltern auf Laufwerksteuerung A5 und Capstan-Steuerung A15. Schon komisch ... oder einfach nur anderes Material (vergoldet vs. versilbert)?
Viele Grüße, Bernd
(09.07.2025, 07:13)Ferrograph schrieb: [...] Du kannst also im konkreten Fall bei einer Gleichrichterreihe eine größere Spannungsfestigkeit wählen und den Gleichrichter bei der halben maximalen Ausgangsspannung mit der gleichen Ladekapazität wie der Ursprünglichen betreiben. Hallo Jan, vielen Dank für die ausführliche Erklärung , angewandte Entwicklungspraxis in der Leistungselektronik und Schaltungstechnik hatte ich zuletzt vor gut 30 Jahren , mein Studium der Elektrotechnik liegt noch länger zurück und ich nehme immer gerne Auffrischungen an. Konkret bestelle ich jetzt (vorsorglich) ein paar B40C2000 für das Netzteil A4 und B280C1500 für die Motor-Regler (A8-10-16). Ein paar B40/C2200 als NOS habe ich in meinem Bauteilvorrat noch entdeckt, falls dort etwas im Argen liegt. Ciao Bernd
Guten Abend Allerseits,
heute zur Abwechslung mal eine "mechanische" Frage: hat jemand die Normbezeichnung für die Kugellager des Wickelmotors (WM) der A700 zur Hand? Ich habe festgestellt dass der linke Motor wohl ein Problem hat, den während Capstan und rechter Wickelmotor nach "Anstupsen" einige Umdrehungen leicht nachlaufen, bleibt der rechte WM gleich stehen. Oder sind das die gleichen wie bei der A77? - Sie sind es! Edith - eine morgentliche Internetsuche später: Hier im Revox-Forum wird der Typ 608-2Z genannt, das wäre dann wohl das gleiche Lager wie in der A77 etc (laut anderer Quelle). Hat schon mal jemand die Lager an den A700 Motoren gewechselt und kann das bestätigen? Edith, die Zweite: Ich habe den rechten WM ausgebaut und gemäß Anleitung zerlegt. Die Lager ließen sich ohne Aufwand ausbauen, es sind 608 aber nur einseitig gekapselt und beide sehr schwergängig/verharzt. Die Bestellung (608-ZZ, d.h. beidseitig gekapselt) habe ich bei CQ GmbH vorgenommen, gut aufgebauter Webshop und wie ich meine gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Paket kommt am Montag, dann geht es weiter.
Viele Grüße, Bernd
17.07.2025, 11:58
Hallo Allerseits,
in der letzten Woche sind 2 Pakete eingetrudelt: Kondensatoren (und vorsorglich ein paar Gleichrichter), dazu Kugellager für die Wickelmotoren. Beim linken Wickelmotor waren diese nahezu fest, beim rechten WM - im direkten Vergleich zu neuen Lagern - dann eher „halbfest“, so dass ich diese gleich auch noch erneuert habe. Die Bremstrommeln und Bänder habe ich mit Isopropanol gereinigt, die Mechanik ist ansonsten freigängig und erfüllt grundsätzlich ihre Aufgabe. Der Capstanmotor ist mit reparierter Spule (an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Hans-Volker ) komplettiert, seine Lager drehen sich unauffällig, so dass ich ihn nur mit einem Tröpfchen hochwertigem Feinöl versehen wieder zusammengesetzt und eingebaut habe.Die Elektronik steht kurz vor dem Einbau ins Chassis, dabei wurden alle Steckkontakte auf sichtbare Oxidation überprüft. Hier sah ich keinen weiteren Handlungsbedarf. Somit steht der „spannende“ Moment der elektrischen Wiederinbetriebnahme kurz bevor. Um angesichts der sensiblen Elektronik (und besonders der „Goldstaub-Schaltkreise“) keine teuren Flüchtigkeitsfehler zu begehen wollte ich nach Euren Erfahrungen und Empfehlungen fragen. Meine geplante Vorgehensweise sieht wie folgt aus: 1) Vier Multimeter an die internen Versorgungsspannungen: -12/+12/+5/+24V Die +/- 20V würde ich mangels 5. Multimeter erstmal „übersehen“, die gehen gemäß Verdrahtungsplan nur in den „Blechkasten“ mit den Audiokarten. Korrekt? 2) Danach die Drucktaster Power auf „Ein“ sowie Geschwindigkeit 9,5 cm/s. Unter Beobachtung des Amperemeters (gemäß BDA beträgt die Leistungsaufnahme max. 130 Watt und damit die Stromaufnahme max. 500 mA) wird die Eingangsspannung mit dem Trennstelltrafo langsam bis 220V erhöht. Den Eingangsspannungswähler belasse ich für die ersten Versuche auf 220V, wenn die grundsätzlichen (Laufwerks-)Funktionen gegeben sind stelle ich auf 240V um. Wenn ich die Informationen in Hans-Volkers Reparaturbericht richtig deute sollten dann im Idealfall nur die Lampen (sind alle gemäß meiner Vorprüfung i.O.) hinter den VU-Metern, die für „STOP“, die Lichtschranke für den Bandriss/-ende und (nach Erreichen der korrekten Drehzahl) die für 9,5 leuchten. Korrekt? Dann erst würde ich ein Band auflegen und andere Tasten drücken…
Viele Grüße, Bernd
17.07.2025, 12:33
Anmerkung zur Umstellung auf 240V
Ich würde es bei 220V belassen, guck mal hier
Viele Grüße
Jörg
Hallo Jörg,
vielen Dank für den Hinweis. Für die ersten Versuche mit dem TST werde ich den Trafo bei 220V belassen (Deinen Beitrag hatte ich vorher schon gelesen ;-) ) Danach - sofern sich stabiler Betrieb einstellt - tendiere ich angesichts aktuell ca. 235V Netzspannung eher zur Einstellung auf 240V.
Viele Grüße, Bernd
So sieht sie aus nach dem Einschalten:
Meine beiden A700 laufen übrigens problemlos mit Einstellung auf 240V. Gab es die Probleme nicht nur bei Einstellung auf 250V?
Viele Grüße,
Hans-Volker
Sie lebt!
Zumindest ein bisschen ... Die Spannungen +12/-12/+5/+24 sind vorhanden, die Stop-Leuchte leuchtet. Allerdings will der Capstan nicht auf Geschwindigkeit kommen, seht selbst: Das Geräusch am Schluß ist der Trennstelltrafo ... Was meint Ihr, wo sollte ich als Nächstes ansetzen? Am Ausgang der A15 (Oszi und Grundkenntnisse in seiner Bedienung sind vorhanden)? Oder am Motor bzw. der Capstan-Platine A16? Wenn auf der A16, welche Spannungen sollten wo zu messen sein? Den 3,5µ Motorkondensator hatte ich mit dem LCR-Meter geprüft, ohne Auffälligkeiten. Von Hand angestupst dreht er ohne nennenswerten Widerstand. Es ist egal welche Geschwindigkeit ich anwähle, die im Video zu sehende Drehung bleibt ![]() Die Wickelmotoren laufen auf Befehl, schalten aber nach 1-2 Sekunden wieder ab. Ich denke das ist normal ohne Band. Das die "Bandriss-Lampe" nicht brennt, sollte auf die "Wiedergabe" keinen Einfluss haben, oder liege ich da falsch? Vielen Dank im Voraus für Eure Unterstützung. Ciao Bernd
Bist du dir sicher, alle doppelseitig verlöteten Elkos auf der Capstanplatine auch beidseitig verlötet zu haben? Am besten kontrollierst du das alles nochmal.
Die Wickelmotoren schalten ab, wenn die Zählerrolle steht, die Bandwaagen unten sind oder der Empfänger der Endabschaltung Licht bekommt.
Viele Grüße,
Hans-Volker
Servus,
gerade hatte ich die Platine noch einmal draußen und genau unter der Lupe betrachtet. Nach bestem Wissen und Gewissen ist alles verlötet wie es sein soll. Natürlich kann ich nicht ausschließen das es irgendwo doch nicht passt und die eigenen Fehler findet man bekanntlich am spätesten (wenn überhaupt)... Macht es Sinn die Signale auf der A15 Capstan Geschwindigkeitssteuerung zu oszillografieren wenn der Motor nicht in Schwung kommen will? Ergänzung: mir kommt es vor als ob der Motor bzw. seine Drehzahl "eiert" (im ersten Moment scheint er "rund" anlaufen zu wollen, wird dann aber eingebremst und läuft unrund: Ich habe die Platine A15 für weitere Messungen herausgenommen:
Viele Grüße, Bernd
Das Problem kann ja auch auf der Capstan Motor Control A16 liegen. Hast du alle Leitungen richtig angeschlossen?
Da liegen auch Messpunkt drauf - J1 - 10 auf A15 geht auf 10 yel auf A16 und J1 - 11 von A15 geht auf 8 wht auf A16. Aber ob da ein vernünftiges Signal kommt, so wie das Diagramm bei A15 zeigt, wenn der Capstsn nicht dreht, ist die Frage.
Viele Grüße,
Hans-Volker
17.07.2025, 18:40
(17.07.2025, 18:26)havox schrieb: Das Problem kann ja auch auf der Capstan Motor Control A16 liegen. Hast du alle Leitungen richtig angeschlossen? Wenn die Studer-Leute nicht andere Farben als im Schaltplan gezeichnet verkabelt, dann sollte alles stimmen.
Viele Grüße, Bernd
(17.07.2025, 18:26)havox schrieb: ... Die Amplitude stimmt, aber das Signal nicht (sofern ich mich nicht vermessen habe), 2v/div und 5ms/div, Tastkopf auf A16 Pin 8 und Masse auf Pin 10
Viele Grüße, Bernd
17.07.2025, 19:00
5Vss von B nach E über 22Ohm?
Messe bitte mal direkt von B nach E. Gruß Mani
Besonders gerne repariere ich meine Philips, Braun, Akai und TEAC Geräte
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17.07.2025, 19:09
(17.07.2025, 19:00)ManiBo schrieb: 5Vss von B nach E über 22Ohm? Sehr gerne: Jetzt ist die Y-Ablenkung bei 0,1V/div (Messung direkt an der Basis des MJ411), die TK-Masse ist am Emitter. Hier die Null-Linie: Jetzt muss ich kurz weg meine Frau abholen, sorry ...
Viele Grüße, Bernd
17.07.2025, 19:38
Sieht nach defektem Transistor aus.
Ablöten und die Diodenstrecken messen. Gruß Mani
Besonders gerne repariere ich meine Philips, Braun, Akai und TEAC Geräte
![]() Keine Hilfe bei fehlender Rückmeldung
Wenn ich mich recht erinnere, stecken die MJ411 in Fassungen. Könnte man einen von den Wickelmotoren mit dem vom Capstan testweise tauschen. Zuerst mal beide durchmessen und falls nichts kurzgeschlossen ist, den vom Capstan am Wickelmotor testen.
Ändert sich das Signal, wenn du den Capstan von Hand drehst?
Viele Grüße,
Hans-Volker
17.07.2025, 23:44
Hast Du mal Trimmer R32 auf der Capstan-Control-Platine geprüft? Wenn der defekt ist oder verstellt, will der Motor ebenfalls nicht so richtig.
Ansonsten: Hast Du bisher nur bei 9,5 cm/s getestet? Was passiert bei 19 oder 38? Falls das Signal von der Tacho-Spule zu schwach ist, würde sich das bei höheren Geschwindigkeiten weniger stark auswirken. Gruß Robert
18.07.2025, 08:36
(17.07.2025, 19:38)ManiBo schrieb: Sieht nach defektem Transistor aus. Servus Mani, die Transistoren haben folgende Diodenstrecken im Vergleich (gemessen mit Fluke 87 Diodentest) Und diese Werte wirft der China-Tester aus:
Viele Grüße, Bernd
R32 ist ein guter Tipp von q-tip! Wenn der am linken Anschlag steht, dreht der Capstan nämlich nicht.
Viele Grüße,
Hans-Volker (17.07.2025, 21:27)havox schrieb: Wenn ich mich recht erinnere, stecken die MJ411 in Fassungen. Könnte man einen von den Wickelmotoren mit dem vom Capstan testweise tauschen. Zuerst mal beide durchmessen und falls nichts kurzgeschlossen ist, den vom Capstan am Wickelmotor testen. Moin. Ich habe - nachdem ich alle Transistoren (siehe #94) vermessen hatte - die Transistoren von Capstan und RWM untereinander getauscht bzw. umgesteckt. Die Sockel sind dabei runtergefallen und blöderweise habe ich zuerst übersehen den Kollektor vor dem Einschalten auch auf Masse zu legen. So sieht mein Versuchsaufbau gerade aus: Nun läuft der rechte Wickelmotor (RWM) sofort nach dem Einschalten auf Vollgas, der LWM steht. Die Spannung C-E am Capstan-Transistor sieht so aus, der Motor dreht sich nicht mehr. Was habe ich durch meinen Fehler geschossen? Hoffentlich nur den Q17/18 auf der Laufwerksteuerung? Die hatte ich vorher durch BC140-16 ersetzt, siehe #64. (17.07.2025, 23:44)q-tip schrieb: Hast Du mal Trimmer R32 auf der Capstan-Control-Platine geprüft? Wenn der defekt ist oder verstellt, will der Motor ebenfalls nicht so richtig. Hi Robert, der Capstan drehte sich (gestern zumindest noch) gleichermäßig mickrig, egal welche Geschwindigkeit ich angewählt hatte. Der Trimmer R32 "sieht gut aus" und steht auch nicht am Anschlag:
Viele Grüße, Bernd
18.07.2025, 10:00
Ist das gewollt den Transistor nicht anzuklemmen?
Besonders gerne repariere ich meine Philips, Braun, Akai und TEAC Geräte
![]() Keine Hilfe bei fehlender Rückmeldung (18.07.2025, 09:21)berndw schrieb: Was habe ich durch meinen Fehler geschossen? Hoffentlich nur den Q17/18 auf der Laufwerksteuerung? Der TCA dürfte nicht betroffen sein, ich habe mal einen aus einem Board genommen, bei dem beide Wickelmotoren gleich losliefen, und der war in Ordnung. Ich glaube, in meinem OFF thread ist auch irgendwo eine Lösung zu dem Problem. Ja, genau, hatte ich in #140 beschrieben. Q17, BC108B, war bei einem solchen Fall defekt.
Viele Grüße,
Hans-Volker
18.07.2025, 11:12
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.07.2025, 11:15 von berndw.
Bearbeitungsgrund: Ergänzung
)
(18.07.2025, 10:00)ManiBo schrieb: Ist das gewollt den Transistor nicht anzuklemmen? Nein, das war natürlich nicht gewollt sondern - wie beschrieben - eigenes Missgeschick. Aber auch mit angeschlossenen Transistoren dreht sich nun der Capstan nicht mehr und der RWM dafür nonstop.Was sagt Deine Erfahrung zu den Testwerten der MJ411? siehe meine Messung. (18.07.2025, 10:36)havox schrieb:(18.07.2025, 09:21)berndw schrieb: Was habe ich durch meinen Fehler geschossen? Hoffentlich nur den Q17/18 auf der Laufwerksteuerung? Dann habe ich wieder was zu tun, baue die Laufsteuerung erneut aus und prüfe Q17/18. Gut das ich noch einige BC140 zur Hand habe.
Viele Grüße, Bernd
18.07.2025, 11:45
Zum Ergebnis für hfe mit dem Komponententester - ich glaube, der liefert da deutlich zu niedrige Werte. Ich hatte mal mit meinem Tester ein Ergebnis für hfe von 2, der Transistor war aber einwandfrei.
Viele Grüße,
Hans-Volker |
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