Tonbandpreise damals
#1
Hier gibt es ja immer wieder die herrlichsten Diskussionen bezüglich der heute verlangten Preise für Bandmaterial 
.gif   laugh.gif (Größe: 419 Bytes / Downloads: 1623)

Hier nun der Thread zu den damaligen Preisen für Bandmaterial.
Bitte nicht 1:1 umrechnen. Inflationsbereinigt gibt es dazu ja genug tools im Internet und jeder kann sich in Abhängigkeit von dem damaligen Einkommen selbst ein Bild machen.

Ich fange mal mit ein paar Beispielen an.
Ich bin sicher, dass der Ein- oder Andere auch noch altes Bandmaterial mit original Preisschilchen drauf im Regal stehen hat.
Immer her damit und gerne hier mit Bildern Posten 
.gif   yes.gif (Größe: 1.05 KB / Downloads: 1622)


BASF DPR26 FE LHP auf 18cm Alu Spule: 34,50DM bei Heimann
         

BASF TP18 FE LH auf 18cm Kunstoff Spule: 39,95DM im Saturn Techno Markt
         

BASF LPR35 CR (also EE-Band) auf 26,5cm NAB Alu Spule: 99DM bei Karstadt
         

Sicherlich kann man auch irgendwelche alten Kataloge wälzen. Aber das finde ich unspektakulär und hier so viel spannender. Außerdem spiegelt das hier den tatsächlichen Ladenpreis wieder.

Feuer frei 
.gif   popcorn.gif (Größe: 8.54 KB / Downloads: 1605)
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
Zitieren
#2
DP26 in grün-schwarzer Pappschachtel 12,-DM 18er Spule
Shamrock Recording Tape 031 18er Spule 9,95DM
ORWO Typ122 730m Doppelspielband 18er Spule 42,50 DDR-Mark
Viele Grüße,

Matthias
Zitieren
#3
Bitte mit Bildern  Big Grin
.gif   alter_mann.gif (Größe: 2.44 KB / Downloads: 1512)
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
Zitieren
#4
...sehr gerne doch:

Deutscher Photo-Katalog 1963:
   

   

   

   

auch in Farbe:

   

   

Gruß
Wolfgang
Zitieren
#5
Und auf 26,5 cm Metallspule kostete das DPR26 63,00 DM:

   

   
Viele Grüße,
Hans-Volker
Zitieren
#6
Abgesehen von ein paar Rohwickeln ist das mein letztes fabrikneues und unbenütztes Band.
Wann ich es gekauft habe? Keine Ahnung; vermutlich Mitte der Neunziger.....

   
   

Das Scotch habe ich gebraucht bekommen - ein sehr gutes Band ohne Abrieb. Die Spule wurde vom Vorbesitzer aufgefüllt, um längere Laufzeiten zu ermöglichen.

MfG Heinz

   
   
Zitieren
#7
Hallo!

Ohne Jahresangabe habe ich natürlich auch Beispiele:

Quellen: teilweise ebay

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

Fortsetzung folgt...
Zitieren
#8
1,40DM ist jemand billiger?

           

Dann das Standardband:

           
Zitieren
#9
1,40 DM für ne 11cm Leerspule passen doch   Wink
Viele Grüße,
Hans-Volker
Zitieren
#10
Ich dachte zwar, dass ich das in den 80ern im Kaufhof in München gekauft hatte,
aber Kaufhof hatte ja sein Logo auf den Preisetiketten!? Von daher kann ich nicht
wirklich mehr was zur Zeit oder zur Herkunft sagen  Huh

Gruß
Hörbie

         
Zitieren
#11
Uiii, das nimmt ja langsam Fahrt auf. Sehr schön  Smile

Das Maxell Band hatte ja einen ambitionierten Preis. Das war damals richtig viel Geld....
Und ich hätte nicht erwartet, dass es teurer ist war, als das BASF CR Band.

Hier noch zwei:

Shamrock 033, Standard Band auf 18cm Spule: 6,95DM bei Kaufhof

          

Ampex 20:20, 1098m auf Alu NAB Spule: 49DM

         

Gruß
Thorsten
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
Zitieren
#12
Zu Herbies  MAXELL XL-1:
exakt dasselbe Bandmaterial habe ich ab Mitte der 80er mehrfach bei Schossau in Duisburg gekauft  - für 59,95 DM !
Muss mal gucken, ich müsste noch eines mit Quittung haben. :-)

Frankie
Hau wech, den Schiet - aber sech mir, wohin


Zitieren
#13
(05.06.2025, 21:08)moxx schrieb: Zu Herbies  MAXELL XL-1:
exakt dasselbe Bandmaterial habe ich ab Mitte der 80er mehrfach bei Schossau in Duisburg gekauft  - für 59,95 DM !
Muss mal gucken, ich müsste noch eines mit Quittung haben. :-)

Frankie
Naja, München war schon immer etwas teuerer als der Rest der Welt  Dodgy   Wink

Gruß
Hörbie
Zitieren
#14
(05.06.2025, 19:20)djhoerbie schrieb: Ich dachte zwar, dass ich das in den 80ern im Kaufhof in München gekauft hatte,
aber Kaufhof hatte ja sein Logo auf den Preisetiketten!? Von daher kann ich nicht
wirklich mehr was zur Zeit oder zur Herkunft sagen  Huh

Gruß
Hörbie

 

Hallo Hörbie,

könnte das im WOM gewesen sein? Ich glaube die hatten solche Etiketten. Vielleicht hast Du eine Plattenhülle von denen greifbar; ich müsste auch erst mal suchen.

Gruß,
Karl
Meine bevorzugten Zitate:
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher" (Albert Einstein)
"Planung ist das Ersetzen des Zufalls durch den Irrtum" (Mehrere mögliche Quellen, unbekannt)
"Wenn man sein Gewicht halten will, dann muss man auch 'mal essen können, wann man keinen Hunger hat" (unbekannt)
Zitieren
#15
...und weitere Fundstücke:

   

   

   

   

Gruß
Wolfgang
Zitieren
#16
(05.06.2025, 21:39)Karl 59 schrieb:
(05.06.2025, 19:20)djhoerbie schrieb: Ich dachte zwar, dass ich das in den 80ern im Kaufhof in München gekauft hatte,
aber Kaufhof hatte ja sein Logo auf den Preisetiketten!? Von daher kann ich nicht
wirklich mehr was zur Zeit oder zur Herkunft sagen  Huh

Gruß
Hörbie

 

Hallo Hörbie,

könnte das im WOM gewesen sein? Ich glaube die hatten solche Etiketten. Vielleicht hast Du eine Plattenhülle von denen greifbar; ich müsste auch erst mal suchen.

Gruß,
Karl

Hallo Karl,

stimmt, das könnte auch sein!  Smile

Gruß
Hörbie
Zitieren
#17
Ich habe auch etwas gefunden. 
Infos zu Jahresangaben fehlen.

       
       
       

Gruß Dirk
Zitieren
#18
Hier ein paar Leerspulen aus meiner Grabbelkiste:

BASF 15cm für 2,50 DM im Kaufhof 

   

BASF 13cm für 1,60 DM bei Karstadt

   

Schneider 13cm für 2,20 DM vermutlich im Fach-/Einzelhandel

   
Viele Grüße, Bernd
Zitieren
#19
    in meinem Fundus aufgetaucht. Falls es einer brauchen kann, es ist unbenutzt.
Zitieren
#20
(07.06.2025, 10:49)peter-hifi schrieb: in meinem Fundus aufgetaucht. Falls es einer brauchen kann, es ist unbenutzt.

Mir war vor einiger Zeit genau so ein noch eingeschweißtes LH LP35 im rot/schwarzen Design auf 18er Spule zugeflogen.
Ich habe es dann irgendwann aufgemacht und benutzt und mußte feststellen, daß es ganz ordentlich schmiert.
Zitieren
#21
Als ich anfing, halbprofessionell auf Viertelspur Live aufzunehmen, kaufte ich im heimischen Karstadt immer die Maxell UD 35-180 auf Alu.
Die kostete irgendwas um 80,-€. Nach 20, 25 Bändern schwenkte ich um auf HiFi-Video.

   
Schöne Grüße

Rainer

Unterwegs als „Tonmeister h.c.“ unter www.tapemusic.eu[url=www.tapemusic.eu][/url]
Zitieren
#22
Eine 26,5er Revox-Kunststoffspule für (mutmaßlich ohne Band) nur noch 7,00 DM

     
Viele Grüße, Bernd
Zitieren
#23
Rainer, du meinst bestimmt 80 DM, oder?


Ampex Grand Desaster ähhh Master 456

49,90DM auf 26,5cm Alu NAB Spule

          
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
Zitieren
#24
   

[font="Google Sans", Roboto, sans-serif]Das durchschnittliche Jahresbruttogehalt in Deutschland lag 1960 bei etwa 6.101 DM. Ein Bruttostundenverdienst von 1,29 Euro wurde ebenfalls 1960 registriert, mit einer durchschnittlichen Arbeitszeit von knapp 46 Stunden pro Woche. [/font]

V.G.

Jo
Zitieren
#25
(10.06.2025, 16:58)gasmann schrieb: Rainer, du meinst bestimmt 80 DM, oder?


  

Aber ja, danke! Die Macht der Gewohnheit!
Schöne Grüße

Rainer

Unterwegs als „Tonmeister h.c.“ unter www.tapemusic.eu[url=www.tapemusic.eu][/url]
Zitieren
#26
Noch ein Ampex 456. Aufgrund der anderen Klappbox denke ich, dass dieses hier aus einer späteren Generation ist.
Der Preis ist identisch zu dem obigen (49,90DM)


                 


Und eine BASF 26,5cm Alu NAB Leerspule
20,50DM

         

Gruß
Thorsten
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
Zitieren
#27
Noch ein BASF Band:

LPR35 Ferro Super LHP auf 26,5cm Kunstoff NAB Spule: 61,40 DM

               

Schönen Feierabend
Thorsten
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
Zitieren
#28
Weil es hier um die Preise des im Umlauf befindlichen Bandmaterials geht, habe ich mal auf die Schnelle versucht, die damaligen Preise in Relation zur heutigen Kaufkraft zu setzen. Benutzt habe ich hier einen aus meiner Sicht sehr komfortablen Rechner, der das gut darstellen kann. Das Ergebnis hat mich erschreckt:

     

Nun wurde dieses Bandmaterial über mehrere Jahre produziert, ich habe 1971 als Erscheinungsjahr gewählt. Dann war das schon ein ordentlicher "Happen" an Geld, den man dafür hinlegen musste!
Gruß
Rainer


NIVEAU ist keine Hautcreme,
STIL nicht das Ende vom Besen
und HUMOR etwas gutartiges...
Zitieren
#29
Das LPR 35 mit dem Preisschild zu 61,40 DM gab es so frühestens 1982. Damit kommt der Rechner auf einen 2025er Preis von 77,08 EUR.

Auch als LPR 35 in diesen Verpackungen noch um 1987 verkauft wurden, waren die Preise in dem Bereich. Nehmen wir mal an, wir haben hier ein spät gekauftes Exemplar, dann entspräche der Kaufpreis heutigen 67,78 EUR.

Also alles halb so wild :-)

Heftiger finde ich dagegen die Preise, wie man sie manchmal noch in LGS-Kartons aufgestempelt findet, wie im Beitrag #24. 32,50 DM für ein 18er Langspielband von 1965 wären heute (2025) satte 82,87 EUR. Wahrscheinlich ist das Band aber noch älter, aus der Zeit vor Einführung der Doppelspielbänder, da noch nicht als LGS 35 bezeichnet, also spätestens von 1959. So weit ging nur der Rechner nicht zurück.

Viele Grüße,
Martin
Zitieren
#30
Hallo Martin, hallo in die Runde,

ich weiß den exorbitanten Preis aus 1958 von BASF LGS 35, 540 m auf 18er Spule im Pappschwenkkarton noch heute aus dem Gedächtnis, 
er hat sich dort eingebrannt***:  
29,50 DM (gebundener Endverbraucherpreis).

Bei solchen Beträgen wurde an unserem Familienwohnort in einem damaligen Arbeiterviertel Hamburgs 
für so einen kleinen Pappkarton von Mörderkohle oder Puffpreisen gesprochen. 
Feine Leute sprachen in solchem Zusammenhang von Apothekerpreisen.

Die Bezeichnung LGS 35 war damals schon so zur Unterscheidung gegenüber dem LGS 52.


Viele Grüße
Manfred


***
da kann man mal wieder sehen, welchen Unfug sich die kleinen grauen Zellen über so lange Zeit merken können.
Zitieren
#31
Jetzt kann man die Leute, die damals zu Shamrock gegriffen haben, besser verstehen.

MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
Zitieren
#32
Ein grünes Shamrock hatte ich auch, aber das dem TK 747 beigefügte Grundig Band war schon damals um Längen besser und vor allem höhenreicher (worauf ich immer besonders geachtet habe).
Zitieren
#33
Jetzt hab' ich auch noch ein bepreistes BASF DP26 auf 15cm-KS-Spule
ausgegraben. Woher ich das habe, kann ich nicht mehr sagen, aber ich denke,
das war in einem Konvolut von meinem Ex-Kollegen.

Gruß
Hörbie

       
Zitieren
#34
Ich hab einige alte Elektor-Hefte aus der zweiten Hälfte der 70er, da sind in Anzeigen auch immer mal wieder Tonbänder.
Wenn Interesse besteht, scan ich mal ein paar Ausschnitte.
Zitieren
#35
Nur zu, dass interessieert mit Sicherheit, danke i. Voraus

V.G.
Jo
Zitieren
#36
Ich bin der Welt noch den Tann... ähh den Tonbandpreisescan schuldig...

Leser der damaligen Elektronikzeitschriften werden sich sicher an die unsäglich unübersichtliche Anzeige jeweils am Heftende erinnern. Hier ein Ausschnitt vom April '76. Spätere hab ich auch, aber jetzt nur mal einen auf den Scanner gelegt.

   
Zitieren
#37
Braun Tonband 1025 (= BASF DPR 26 in 1000 m Länge auf 22 cm-Spule): 65,-- DM

Akai 150 EE 10 (= Maxell XL-II 35-180): 990,-- öS = ~ 70,-- DM

bei BASF LPR 35 (1080 m) von Anfang der 1970er Jahre erinnere ich mich an 298,-- öS, Maxell UD 35-180 (1100 m) kostete so 398,-- öS, später deutlich mehr

(es war ein sauteures Hobby)
Zitieren
#38
Den Scotch Rohwickel fand ich damals vergleichsweise günstig.
Zitieren
#39
Welchen Durchmesser erreicht denn so ein 2500-m-Rohwickel? Oder ist die Gesamtlänge von 5 kleinen 500-m-Pancakes gemeint? Und: Wurde Revox 601 wirklich in der "krummen" Länge 1150 m verkauft?

65 DM für ein Braun TB 1025 sind schon ein stolzer Preis, war Braun bereits in den 70ern für Apotheker- bzw. Puffpreise bekannt? :-)

Manfred, danke für die 1958er Preise. Weißt Du, oder jemand anders, ab wann die LGS-Typen mit den Banddicken-Angaben 52 bzw. 35 prominent auf der Verpackung aufgedruckt verkauft wurden? Ich dachte bisher, sowohl das Standard- als auch das Langspielband hießen einfach "Typ LGS", und die Unterscheidung fand nur durch den großen Aufdruck "Langspielband" statt, sowohl auf der Hülle als auch auf dem Band selbst. Und die Zahlen 52/35/26 wurden dann bei Vorstellung der Doppelspielbänder eingeführt. Oder geschah das früher?

Wobei, das LGS 26 kam ja bereits 1958, habe eben nochmal nachgeschaut - könnte also trotzdem passen mit LGS _35_ schon im selben Jahr.

Viele Grüße,
Martin
Zitieren
#40
Kann es sein, dass die bei den Scotch Rohwickeln einfach 2500ft. meinen und sich da vertan haben?
Das sind ja dann rund 740 Meter...
Und wenn das ein Studioband auf NAB Kern oder Bobby war, passt es ja.....
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
Zitieren
#41
In der Tat! Ich plädiere auch mal auf einen Fehler beim eiligen Schreiben der Anzeige.

Viele Grüße,
Martin
Zitieren
#42
...mir war gar nicht mehr bewußt, dass die Bänder in der DDR auch sehr teuer waren:
   
Viele Grüße
Eckhard

M15A; Revox A700, B77, A77; Uher Report Monitor; www.engelstrasse.de
Zitieren
#43
Wie sich die Preise gleichen: Die 515 m Spule BASF LGS kostete Preisgebunden exakt auch DM 32,50

V.G.
Jo
Zitieren
#44
Zu dem Scotch Rohwinkel mit der Länge von 2500m bzw. 8400ft.:
Ich glaube, den gab es tatsächlich. In einigen Funkschau-Ausgaben aus den Jahren 1975 und 1978, die ich gefunden
habe, sind die Wickel zum Preis von ca. 40 DM bis 50 DM inseriert und zu kaufen gewesen!

Der Durchmesser dieser Rohwickel dürfte ca. 30cm gewesen sein, vielleicht 2cm mehr.
Also für Studio-Maschinen.
Ich vermute, das Band selbst dürfte Doppelspielband gewesen sein, wohl kein Langspiel- oder Standardband.
Welches Band von Scotch jetzt genau, hierzu habe ich noch nichts im Web gefunden.
Rückseitenmattiert war dieser Scotch-Rohwickel auch.

Ich besitze noch 2-3 Rohwickel von BASF LP35 mit der Länge von 1.500m, der Durchmesser dieser Wickel beträgt
ca. 30 cm.

Hier meine Fundstücke aus der Funkschau von 1975 und 1978, sowie eine Anzeige von Bluthard, der leider nicht
mehr lebt.

Werner


Angehängte Dateien Thumbnail(s)
           
Zitieren
#45
BASF konfektionierte 1524m Standardband (z.B. SM900) auf eine 14"-Spule (35,5cm). Wink
Ich denke, dass ein Rohwickel mit NAB-Kern und 2500m Langspielband 35-36cm Durchmesser hat.
Zitieren
#46
Im RIM Jahrbuch von 1979 ist das zu finden:


Angehängte Dateien Thumbnail(s)
   
Zitieren
#47
Ah, danke.

Scotch 157 (ab 1973) hat gemäß der AES-Liste eine Gesamtdicke von 31µm und ist offenbar nicht "back coated", sondern "back lubricated".
https://www.aes.org/aeshc/docs/3mtape/aorprod-si.pdf
Zitieren
#48
Aha, sog. Schmierband also.
Zitieren
#49
Kirunavaara schrieb:(…)
Manfred, danke für die 1958er Preise. Weißt Du, oder jemand anders, ab wann die LGS-Typen mit den Banddicken-Angaben 52 bzw. 35 prominent auf der Verpackung aufgedruckt verkauft wurden? Ich dachte bisher, sowohl das Standard- als auch das Langspielband hießen einfach "Typ LGS", und die Unterscheidung fand nur durch den großen Aufdruck "Langspielband" statt, sowohl auf der Hülle als auch auf dem Band selbst. Und die Zahlen 52/35/26 wurden dann bei Vorstellung der Doppelspielbänder eingeführt. Oder geschah das früher?

Wobei, das LGS 26 kam ja bereits 1958, habe eben nochmal nachgeschaut - könnte also trotzdem passen mit LGS _35_ schon im selben Jahr.

Hallo Martin,

in der Tat.

Zitat aus "Zeitschichten" (Engel / Kuper / Bell / Münzner) S.353:

"Erste Muster Magnetophon-Langspielband BASF / Typ LGS, in der Tat eine Weltneuheit, dürften gegen Jahresende 1953 vorgelegen haben; offiziell eingeführt wurde der (seit 1958 Magnetophonband LGS 35 genannte) Typ Anfang 1954."

Schöne Grüße
Frank
Zitieren
#50
Danke Frank, das "dicke Buch" beinhaltet nach wie vor einen großen Wissensschatz, auch wenn sich so manches gesuchte Detail in einer Klammer versteckt.

@bfk: Danke, es ist schon erstaunlich, daß derartige Bastel-Tips sogar von den Händlern herausgegeben wurden. Vielleicht waren diese an billige Restposten der 8-Track-Rohwickel herangekommen und mußten das sperrige Material nun an den geneigten Tonbandfreund bringen.

Viele Grüße,
Martin
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 2 Gast/Gäste