Hallo Leute,
ich bin glücklicher Besitzer einer Revox B77 MK2 geworden.
Diese habe ich selbst revidiert. Bin damit auch fast Glücklich.
Ich habe ein entsprechendes Revisionsset mit Anleitung verwendet, sämtliche Kondensatoren und Trimmer getauscht, Netzteil und Steckplatinen überarbeitet. Die Referenzspannungen stimmen laut Schaltplan exakt, die Mechanik wurde gereinigt, eine neue Andruckrolle ist ebenfalls verbaut. Bei den Trimmern habe ich die ursprünglichen Werte dokumentiert und mich beim Abgleich daran orientiert.
Ich denke die Basis passt!
Ja, jetzt kommt ein Aber
Ein Punkt macht mir zu schaffen: der Record Level.
Die Pegel bei Aufnahmen stimmen nicht. Der linke Kanal war zunächst deutlich schwächer als der rechte, zudem war die Aufnahme insgesamt lauter als das Quellsignal – das habe ich per Hinterbandkontrolle festgestellt. Als Band kam ein neues RTM LPR35 zum Einsatz.
Mein Lösungsansatz mit Tips von ChatGPT war folgender:
Ich habe – zugegeben recht improvisiert – versucht, die Pegel mit einem 1-kHz und 0dB-Testton von Amazon Music per Sonos-Port Streamer manuell über die Rec-Level-Potis abzugleichen.
Sonos Lautsärke auf 49% eingestellt (gemessen mit RMS Voltmeter =0,74xxxVolt, genauer ging es nicht mit meinem Billig RMS Multimeter)
Input Level der B/77 beide auf 5 (12 Uhr) gestellt.
Mit diesem Pegel dann die VU´s auf 0dB kalibriert .
Aufnahme gestartet, den Rec-Level am Poti im Gerät für L&R eingestellt. Input und output = 0dB.
Jetzt sind Quelle und Aufnahme zumindest pegelmäßig gleich.
Und ja, mir ist selbstverständlich bewusst, dass das ohne genormte 0-dB-Referenz und korrekt kalibrierte VU-Meter nur eine grobe Justierung sein kann.
Mir fehlen leider die nötigen Messmittel: Oszilloskop, Tongenerator, ein präzises True-RMS-Multimeter – alles nicht vorhanden. Auch ein kalibriertes Referenzsignal (1 kHz, 0 dB) kann ich nicht erzeugen. Somit bin ich hier auf Hilfe von Ausserhalb angewiesen.
Mein Ziel wäre es aber, die Maschine so einzumessen, dass die Pegel sauber stimmen und die VU-Meter korrekt anzeigen – für bestmögliche Aufnahmen.
Kann mir jemand aus dem Bereich Ruhrgebiet bei der Einmessung helfen?
Grundsätzlich läuft die Maschine sehr gut – Bandtransport und Gleichlauf erscheinen mir einwandfrei. Auch die Klangqualität der Aufnahmen ist beeindruckend. Ich gehe davon aus, dass die Köpfe in gutem Zustand sind und viele der grundlegenden Einstellungen passen.
Liebe Grüße
ich bin glücklicher Besitzer einer Revox B77 MK2 geworden.
Diese habe ich selbst revidiert. Bin damit auch fast Glücklich.
Ich habe ein entsprechendes Revisionsset mit Anleitung verwendet, sämtliche Kondensatoren und Trimmer getauscht, Netzteil und Steckplatinen überarbeitet. Die Referenzspannungen stimmen laut Schaltplan exakt, die Mechanik wurde gereinigt, eine neue Andruckrolle ist ebenfalls verbaut. Bei den Trimmern habe ich die ursprünglichen Werte dokumentiert und mich beim Abgleich daran orientiert.
Ich denke die Basis passt!
Ja, jetzt kommt ein Aber

Ein Punkt macht mir zu schaffen: der Record Level.
Die Pegel bei Aufnahmen stimmen nicht. Der linke Kanal war zunächst deutlich schwächer als der rechte, zudem war die Aufnahme insgesamt lauter als das Quellsignal – das habe ich per Hinterbandkontrolle festgestellt. Als Band kam ein neues RTM LPR35 zum Einsatz.
Mein Lösungsansatz mit Tips von ChatGPT war folgender:
Ich habe – zugegeben recht improvisiert – versucht, die Pegel mit einem 1-kHz und 0dB-Testton von Amazon Music per Sonos-Port Streamer manuell über die Rec-Level-Potis abzugleichen.
Sonos Lautsärke auf 49% eingestellt (gemessen mit RMS Voltmeter =0,74xxxVolt, genauer ging es nicht mit meinem Billig RMS Multimeter)
Input Level der B/77 beide auf 5 (12 Uhr) gestellt.
Mit diesem Pegel dann die VU´s auf 0dB kalibriert .
Aufnahme gestartet, den Rec-Level am Poti im Gerät für L&R eingestellt. Input und output = 0dB.
Jetzt sind Quelle und Aufnahme zumindest pegelmäßig gleich.
Und ja, mir ist selbstverständlich bewusst, dass das ohne genormte 0-dB-Referenz und korrekt kalibrierte VU-Meter nur eine grobe Justierung sein kann.
Mir fehlen leider die nötigen Messmittel: Oszilloskop, Tongenerator, ein präzises True-RMS-Multimeter – alles nicht vorhanden. Auch ein kalibriertes Referenzsignal (1 kHz, 0 dB) kann ich nicht erzeugen. Somit bin ich hier auf Hilfe von Ausserhalb angewiesen.
Mein Ziel wäre es aber, die Maschine so einzumessen, dass die Pegel sauber stimmen und die VU-Meter korrekt anzeigen – für bestmögliche Aufnahmen.
Kann mir jemand aus dem Bereich Ruhrgebiet bei der Einmessung helfen?
Grundsätzlich läuft die Maschine sehr gut – Bandtransport und Gleichlauf erscheinen mir einwandfrei. Auch die Klangqualität der Aufnahmen ist beeindruckend. Ich gehe davon aus, dass die Köpfe in gutem Zustand sind und viele der grundlegenden Einstellungen passen.
Liebe Grüße
