mein Sony TC377 funktioniert super bis zu dem Zeitpunkt wo ich ein Band einlege.
Sobald das Tape eingespannt wird hat die Maschine große Schwierigkeiten einen gleichmäßigen Lauf zu generieren. Es scheint als würde manchmal die Kraft vom Pulley (auf der Motorwelle) zum Idlerrad (Reibrad) aus Gummi nicht ausreichen um eine konstante Reibung aufbringen um das Tape anzutreiben.
Nun hab ich recherchiert und meine Maschine geöffnet und festgestellt, dass die Feder am Idler bereits sehr locker ist und eventuell nachgespannt gehört um die nötige Reibung aufzubringen.
Hat jemand Erfahrungen auf dem Gebiet und Tipps für mich bevor eine Windung der Feder abzwicke und diese neuzuformen versuche.
13.05.2025, 07:14 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.05.2025, 07:21 von janbunke.)
Hallo Stefan,
ich glaube, es wäre besser, du würdest es für deine Probleme mit deiner Maschine bei einem Thread hier belassen, anstatt mittlerweile den vierten dazu zu eröffnen.
Das ist eigentlich so üblich.
Niels Antwort bezog sich wohl auf die Tatsache, daß du auch noch weitere Foren damit überschwemmst. https://www.tapeheads.net/threads/sony-t...ed.115274/
Das ist für eine einzige Maschine vielleicht etwas übertrieben. Da würde auch ich den Überblick verlieren.
Den Sinn dahinter kann ich auch nicht ganz nachvollziehen.
Eigentlich ist die Sache ziemlich einfach. Wenn das Gummirad nicht mehr genügend griffig ist, kann man durch Erhöhen der Federspannung dies ein bisschen ausgleichen. Generell ist das aber keine optimale Lösung. Daher solltest du versuchen das Gummi durch Aufrauen oder durch Einsatz eines Auffrischungsmittels, wie man es für die Gummirollen eines Druckers verwendet, wieder griffig machen.
ich glaube, es wäre besser, du würdest es für deine Probleme mit deiner Maschine bei einem Thread hier belassen, anstatt mittlerweile den vierten dazu zu eröffnen.
Das ist eigentlich so üblich.
Niels Antwort bezog sich wohl auf die Tatsache, daß du auch noch weitere Foren damit überschwemmst. https://www.tapeheads.net/threads/sony-t...ed.115274/
Das ist für eine einzige Maschine vielleicht etwas übertrieben. Da würde auch ich den Überblick verlieren.
Den Sinn dahinter kann ich auch nicht ganz nachvollziehen.
Gruß, Jan
Für mich war es eher logisch für jedes individuelle Problem einen neuen Beitrag zu generieren um dort fachspezifisch auf das jeweilige Problem einzugehen. Dass ihr dies hier so behandelt, dass man pro Maschine jegliche Fragen oder Themen in einem Betrag zusammenfügt war mich nicht klar!
13.05.2025, 13:54 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.05.2025, 13:59 von Apollo13.)
Und dem lieben Nils kann es doch komplett egal sein ob ich auf einem englischsprachigem Forum mich auch nach Lösungen erkundige. Oder wo liegt das Problem hier?
Ich denke nicht dass ich Probleme mit dem Überblick habe wann ich auf ganzen 2 Foren aktiv bin, aber danke für die Fürsorge Nils!
Dass ich mehrere Threats zu einer Maschine mit verschieden Problem/Fragestellungen eröffnet habe tut mir leid, darüber wusste ich nicht Bescheid dass das nicht Usus ist.
Danke an alle die fachlich auf meine Beträge hier antworten und sich nicht um nebensächlichen Nonsense kümmern, wie der Tatsache dass ich auf einem anderen Forum auch nach Problemlösungen frage.
(13.05.2025, 08:49)AKRETA schrieb: Eigentlich ist die Sache ziemlich einfach. Wenn das Gummirad nicht mehr genügend griffig ist, kann man durch Erhöhen der Federspannung dies ein bisschen ausgleichen. Generell ist das aber keine optimale Lösung. Daher solltest du versuchen das Gummi durch Aufrauen oder durch Einsatz eines Auffrischungsmittels, wie man es für die Gummirollen eines Druckers verwendet, wieder griffig machen.
Vielen lieben Dank für die hilfreiche Antwort! Ich habe bereits YouTube Videos gesehen wo Personen das Gummi-Rad in eine Ständerbohrmaschine einspannen und dann mit Schleifpapier aufrauen um mehr Gripp zu generieren. Sollte nach dem Riementausch das Problem weiterhin bestehen werde ich dies gleich probieren!
Welche Auffrischungsmittel für den Gummi verwendet man hier?
13.05.2025, 14:26 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.05.2025, 14:27 von niels.)
Dann führe ich aus:
Natürlich kann ich für jedes Problem einen eigenen Faden eröffnen. Das Gerät besteht aber nicht nur aus einem Idler Rad. Sondern es hat auch eine Rutschkupplung. Es hat auch eine zweite Rutschkupplung. Es hat eine Andruckrolle. Es hat eine Tonwelle. Es hat eine Bremse für den Gegenzug. Diese Teile arbeiten nicht alleine vor sich hin. Sondern sie intergagieren miteinander.
Wenn jedes Problem an einer anderen Stelle erörtet wird, macht das die Hilfe nicht nur schwieriger, sondern an irgendeinem Punkt auch unmöglich. Dann frage ich hier: Stimmt der Bandzug bei Wiedergabe am rechten Wickelteller. Dort frage ich nach dem korrekten Anpressdruck der Andruckrolle. Drüben noch nach Details zum Zwischenrad und so weiter.
Bevor ich irgendwo was verbiege, abschleife, mit Mittelchen behandle, erachte ich es für sinnvoll, systematisch vorzugehen. Das geht recht gut bei einem "Ich habe im Übereifer eine Maschine zerlegt, weil ich vorher nicht versucht habe den Fehler einzugrenzen. Bitte helft mir beim Zusammenbau und bei der Justage."-Thread.
Für wie wichtig ich das halte, habe ich an anderer Stelle geschrieben. Dass darauf nicht eingeganben wurde, sondern es hier weitergehen soll mit "ich möchte Federn biegen, weil ich nicht weiß, was der Fehler ist" hat mich geärgert.
Viel Erfog
niels
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.
Ich hatte die gleiche Maschine mit diesem Problem.
Die Feder zu kürzen halte ich für keine gute Idee. Die Lösung ist nicht reversibel, wenn es nicht so klappt wie gewünscht. Ob sich dann der Federstahl wieder zu einem Kaken biegen lasst … ?
Die Feder wurde von mir dadurch gestrafft, dass ich mit eienm Stückchen Draht ein Schlinge über einige Federwindungen gelegt habe, dadurch wurden diese Windungen stillgelegt und der Zug erhöht. Durch Variation der Windungsanzahl hat man hier einen gewissen Spielraum zum Ausprobieren, denn ein zu starker Zug ist auch nicht gut.
Weiterhin war es wichtig, die (zwei?) verharzten Gelenke des Idler-Gestänges gängig zu machen, damit sie die Federkraft nicht behinderten.
13.05.2025, 22:58 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.05.2025, 23:00 von Apollo13.)
Hallo,
Nachdem ich nicht nur neu auf dem Gebiet der Tonbandgeräte sondern auch beim Handhaben der dadurch anfallenden Probleme und dem dokumentieren dieser hier bin, war mir anfangs die Vorgehensweise der ganzen Thematik noch sehr unklar. Es war nicht geplant, (of course) dass gleich beim Erstkauf einer „völlig funktionsfähigen“ inserierten Maschine auf soviele verschieden Probleme zu stoßen und soviel Zeit investieren zu müssen.
Ich habe dann im Übereifer ohne viel zu überlegen gleich immer für ein neues Problem einen neuen Beitrag erstellt, da ich hoffte so schneller antworten zu erhalten und mein Gerät wieder funktional zu bekommen. Geheimtipp: hat natürlich (noch) nicht funktioniert.
Aber ich habe fast die ganze Maschine wieder zusammen gebaut und alles gereinigt und neu gefettet und geölt. Möchte den das Gummirad, eventuell noch mit Schleifpapier behandeln und oder mit Rubber Renue wieder auf Vordermann bringen bevor ich irgendwas absolutes mit den Federn anstelle.
Hab im Internet recherchiert, es gebe auch eine Lösung mittels schrumpfschlauch (aus dem Elektrobereich) um eine neue griffigere Oberfläche für das Gummi-Rad zu erschaffen.
Denke wiegesagt fürs erste etwas Schleifpapier kann mal nix schaden bis rubber renue oder ein anderes Produkt mit der Post ankommt.
Vielen Dank für wieder mal für eure Erfahrungsberichte zu dem Thema!
Genau, Anschleifen kostet nichts, man hat noch nichts unumkehrbar verändert. In der Regel reicht aufrauen, manchmal ist das Gummi aber so hart, dass es auch danach nicht greift. Daher der Hinweis auf die speziellen Reinigungsmittel.
Danke für die 2 Kommentare bzgl. dem Tipp mit dem auftauen. Werde genau dies machen und mal sehen ob es was bringt. Das Wechseln der 4 Riemen sollte/könnte ja auch positive Effekte auf die ganze Thematik haben.
Bin gestern noch bis 04:00 in der Früh an der Maschine gesessen um alle Räder zu reinigen, zu schmieren/Ölen und zu montieren. Auch feinjustiert habe ich die Abstände der Spulen Idler und Pulleys zum Chassis laut Handbuch mit den genauen Abständen
Dann noch alle Bremsen gewartet Filz neu aufgeklebt, falls notwendig und mit den Feder-Einstellschrauben laut Handbuch perfekt eingestellt!
Nun fehlt mir letztendlich heute nur noch der gesamte Stopp Mechanismus(wiedereinbau)
Vielen Dank für eure Tipps soweit hoffe es läuft dann alles! Habe sicher Arbeitsstunden im 2stelligen Bereich in die Maschine investiert um alle Mechanismen Hebel und Funktionen zu verstehen.
Wollte weiters noch bzgl der Bremse vom TakeupReel (rechte Spule) fragen, ob der in der Beschreibung beschriebenen 3-4mm Abstand im Stop oder Play Zustand eingestellt werden solle ? Ich hätte gerne ein Foto der Anleitung in der Beschreibung angefügt, wo dies beschrieben steht, aber man kann keine Bilder hinzufügen außer man beginnt einen neuen Betrag (was hier ja nicht erwünscht ist). Daher frage ich nun hier in diesem Beitrag nach Hilfe bzgl. Der Bremsenabstand-Justierung.
Ah toll stimmt, hab bemerkt bei der Schnellantwort gibt es keine Möglichkeit für Fotos, hingegen beim generieren einer Standard - Antwort also schon. Hier das Foto, wo mich die Frage beschäftigt, ob dieser Abstand von 3mm im Play oder Stop Modus gemessen wird.
Sei vorsichtig beim Anschleifen. Nimm eine relativ feine Körnung um keine Riefen in das Gummi zu schleifen. Zudem muss der Anschliff auch gleichmäßig erfolgen, da ansonsten die Reibung ungleichmäßig ist und dadurch der Gleichlauf schlechter wird.