Netzschalter ok? Der Umschalter für die Netzspannung (110/220V) könnte auch einen Kontaktfehler haben, manchmal ist auch am Sicherungshalter Korrosion vorhanden.
Moin,
messe mal in der Widerstand Messstellung , den Widerstand zwischen den beiden Netzpolen des netzsteckers, bei eingeschaltetem gerät und eingelegten strammen Band.
(09.05.2025, 06:18)Justus schrieb: Moin,
messe mal in der Widerstand Messstellung , den Widerstand zwischen den beiden Netzpolen des netzsteckers, bei eingeschaltetem gerät und eingelegten strammen Band.
Hallo,
damit meinst du sicher die Funktion des Microschalters am Bandfühlhebel. Ohne Band ist das Gerät eh tot.
Moin,
wo hast du diese Spannungen gemessen, Sinds die Sekundärspannungen, falls ja, warum so stark abweichend ?
Bleibt die VU-Beleuchtung nach wie vor aus und die Glühlampe ist iO.
OK. ist also der Widerstandswert, dann aber fehlt der Bezug, der bei Widerständen, bei OHM beginnt und bei Megaohm endet.
Ich gehe mal von Ohm aus, dann wären die Werte plausibel, sollte es aber nicht so sein, dann bitte Info zurück.
Dann bitte mit Spannungsmessungen beginnen.
Dazu TB Gerät einstecken und einschalten.... mit strammen Band Das Multimeter dann auf DC - Spannung ca. 100 V schalten, die minus Strippe (schwarz) an das Chassis ( Metallgehäuse) Klemmen und mit der + Strippe den Sicherungshalter mit der 160 mA Sicherung (Sekundärspannungszweig) antasten, d. h am Halter vor und hinter den beiden metallischen Sicherungskappen Und Spannungswert ablesen, bzw. Foto vom gesamten Multimeter einstellen.
Wenn weder der Motor noch der Trafo Saft bekommen, kann es doch nur drei Ursachen geben: Netzschalter, Bandendschalter und Primärsicherung. Wenn bei eingeschaltetem Netzschalter und geschlossenem Endschalter die Widerstände der Trafo- und Motorwicklungen gemessen werden können, müsste doch zumindest der Motor drehen, wenn der Stecker in der Dose ist!
Da bin ich ja gespannt, was bei der Fehlersuche rauskommt.
Es ist unglaublich, habe eben den Test von Justus versuchen wollen, dabei, mir unverständlich, aber bin begeistert, läuft die Maschine und auch die Wiedergabe wieder!!
Also Danke an alle für die Hilfe/Unterstützung und Vorschläge.
....wird wohl ein Kontaktproblem an der 160 mA Sicherung sein ?????
Kläre uns bitte auf....hilft sicherlich vielen "Anfängern" dieser wunderbaren Technik
10.05.2025, 08:48 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.05.2025, 08:50 von Extrawurst.)
Spannungswahlschalter bitte auf 220 V stellen.
Bandfühlhebel mit Hilfe eines Pappstreifens o.ä. betätigen (soll ein eingelegtes Band simulieren).
Sobald der Bandenabschalter K4 geschlossen ist muss der Motor drehen. Wenn der Motor nicht dreht kommen folgende Fehlerquellen in Betracht:
1. Netzschalter,
2. Sicherung 0,4 A
3. Bandendabschalter
4. Motor
5. Leitungsunterbrechung
Edit: Holgi war schneller & schön, dass die Maschine läuft!
Tausche die Sicherung dennoch aus und reinige die Kontakte des Sicherungshalters mit einem Glashaarradierer.
Dann ggf beobachten, falls Fehler wieder auftritt die von Holgi und mir genannten Punkte abklopfen.
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie.
....wenn der gemessene niederohmiger Durchgangs Widerstand zwischen den beiden Netzpolen der Realität entspricht, dann ist bis auf den Motor alles geprüft.....ODER vergaß ich etwas ?
(10.05.2025, 08:53)Justus schrieb: ....wenn der gemessene niederohmiger Durchgangs Widerstand zwischen den beiden Netzpolen der Realität entspricht, dann ist bis auf den Motor alles geprüft.....ODER vergaß ich etwas ?
Die Elektronik tat es ja auch nicht. Deshalb wäre ja auch die Gleichrichtung/Regelung noch infrage gekommen. Aber nun läuft es ja wieder.
10.05.2025, 12:35 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.05.2025, 13:43 von kurti.)
Hallo
Nun das eine Problem wohl gelöst,aber nun ein neues,der rechte bandteller sehr schwergängig (nur bei der Wiedergabe) und daher keine bandaufwicklung und bandsalat.evtl auch hierfür eine idde was ich machen sollte?? Da das vorspulen top ,also rechts mit leerer und voller spule!
Hallo,
wenn bei der Startfunktion der rechte Bandteller schwergängig sein soll, ist eigentlich nicht einzusehen, wieso dann der Vorlauf funktioniert.
Hast du eine Serviceanleitung? Hier ist erklärt, wie die Mechanik funktioniert. Die Bandzugstange S könnte dabei das Problem sein. Die Justage ist allerdings etwas knifflig.
Die Bilder zeigen die mechanischen Elemente in den Stellungen der verschiedenen Funktionen.
11.05.2025, 01:39 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.05.2025, 01:41 von kurti.)
Hallo,
Das meinte ich auch, es ist aber so, d.h. bei er Wiedergabe dreht sich der Teller, aber bleibt dann auch teilweise wieder stehen und so ergibt sich der Bandsalat.Also muss man ständig das Gerät beaufsichtigen!! Habe wohl eine Anleitung, leider ist dort es nicht erklärt wie die Mechanik funktionier!
ich schicke dir die Erklärungen und Anleitung für die Mechanik der Variocord.
Bitte kontrolliere mal nach Sicht folgendes:
In Stellung Pause wird der rechte Bandfühlhebel ein wenig nach links gedrückt, was den Aufwickelzug verringert. Beim Starten muss er wieder in die ursprüngliche Lage zurück springen. Einerseits muss der Aufwickelzug so gering sein, dass er das Band bei abgehobener Gummiandruckrolle nicht weiterzieht, aber so stark, dass die Aufwicklung keine Bandschlaufen verursacht.
Ferner ist die richtige Arbeitsweise der beiden Bremsblöcke zu prüfen und die Bandzugstange S beim Vor- und Rückspulen.
Nach dem Durchlesen der Anleitung versteht man es eigentlich ziemlich gut, hier ist ja sichtbare Mechanik im Spiel und keine geheimnisvollen unsichtbaren Ströme.
Habe nun geschaut und alles geht so wie beschrieben und auch das Bremsgummi ist nicht am Teller bei der Wiedergabe!
Ich vermute daher, dass evtl. eine Feder die Zugkraft verloren hat, in den doch fast 50 Jahren oder evtl. sogar gebrochen ist. Finde aber leider in der Beschreibung nichts,vielleicht kann auch eine Feder mit einer bestimmten Einstellung verändert werden!!?? Der Teller für die Aufwicklung bekommt wohl nicht genug Druck von der Andruckrolle, daher wohl auch die sporadische Wickung des Teller(Bandsalat), ist dieses vorstellbar?
Hierzu auch eine Idee/Vorschlag für mich?
13.05.2025, 13:27 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.05.2025, 13:54 von Tonbandharry.)
Hallo,
du schriebst von einer sporadischen Wicklung, das Band wird also teilweise mitgenommen und zeitweise auch wieder nicht? Das lässt u.U. auf schlechte Reibflächen schließen.
Voraussetzung für ein einwandfreies Arbeiten ist die Sauberkeit der Reibflächen, siehe S. 6, Punkt 1.4 Prüfung und Einstellung des Bandkomparators.
Das Gegenstück der weißen Antriebsscheiben ist ein Filzring, dessen Zustand ich überprüfen würde. Auch die weiße Kupplung sollte glatt und sauber sein.
Um den Aufwickelzug zu verstärken, muss durch Biegung der Einhängelasche C der Komparatorfeder A vom Fühlhebel weg erfolgen. Für eine korrekte Einstellung ist allerdings ein(e) Federwaage/Kraftmesser erforderlich. (S. 7/ 1.42)
Wenn du den rechten Fühlhebel bei laufendem Band ganz leicht mit dem Finger nach rechts drückst, wird dann das Band richtig aufgewickelt? Das ist der gleiche Effekt wie die Biegung der Federlasche C.
Auch die Prüfung des Bandfühlhebels nach 1.31 solltest du nachmessen und ggf. korrigieren.
Ich hoffe, das dir diese Hinweise helfen werden.
auch diesmal besten dank für die Hilfe, habe nun den linken und rechten Kupplungsteller gereinig. Desweitern auch die Einstellung auf 40 mm.
Nun ist die Aufwickung ok, aber nur wenn ich den linken Hebel nach rechts schiebe, ohne dieses geht nicht!!
Was ich nicht verstanden habe, was mit "Einhängelasche C gemeint ist, aber auch beim rechten Hebel leicht nach rechts ist keine Veränderung sichtbar.
das lässt vermuten, als sei die Bremskraft des linken Bandtellers zu stark.
Um das zu kontrollieren, brauchst du tatsächlich einen Kraftmesser oder eine Federwaage. Vielleicht kannst du sie dir ausleihen, weil die relativ teuer sind und die Frage ansteht, ob sich eine Anschaffung lohnt. Ich hatte mir damals eine Federwaage von der Uni ausgeliehen. Die werden ja an Schulen im Physikunterricht angewendet.
Die Federkraft an den Fühlhebeln lässt sich ja auf beiden Seiten einstellen durch Biegen der Einhängelaschen C, die in der Skizze Abb. 9 Fig. 9 gekennzeichnet sind und in die die Komparatorfedern A eingehängt sind.
Vielleicht lässt sich das Problem auch ohne Federwaage lösen, indem du die Federkraft auf dem linken Komparatorfühlhebel etwas verminderst, also die Lasche etwas zum Hebel hinbiegst.
d.h.muß immer erst mit isopropylalkoho vorm Start(Wiedergabe) das Reibrad damit reinigen, ohne , also trocken, geht es nichts,danach top,bis zu 3 std., weiter habe ich nicht getestet! Aber nun das Problem, nach einer Standzeit von fünf bis 36 std das gleiche , also ohne reinigung , sehr langsamer Start/Wiedergabe, ohne Verbesserung inkl. logischerweise grausamen Ton! evtl. eine Idee??
andernfalls liegt es am Reibrad und wedre mir dann ein anders besorgen!!
16.05.2025, 23:10 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.05.2025, 23:13 von Analoghoerer.
Bearbeitungsgrund: Ergänzung
)
Sind Rad und Schwungmasse leichtgängig? Liegt das Rad richtig an der Stufenachse und der Schwungmasse an? Wenn der Gummi total verhärtet ist, rutscht das Rad durch, trotz Reinigung. Aufrauhen durch Anschleifen bringt dann wahrscheinlich auch nix mehr, da hilft nur noch Ersatz durch ein hoffentlich noch weicheres Exemplar.
Schwungrad ist top, von 19,5 auf 0 der Geschwindigkeit in 50 sek bis Stillstand, sowie auch das Reibrad, optisch für mich ist auch der Kontakt mit der Stufenache ok, somit bleibt nur noch das Reibrad, welches ich mir dann besorgen werde!