Linux - Sammelthread
#51
Probier mal diesen Treiber hier unter Linux für dein Focusrite:
https://github.com/Focusrite-Scarlett-on-Linux

Hier gibt es noch einen weiteren:
https://github.com/geoffreybennett/

Schöne Grüße
Alexander
Halbspur: RFZ T2221, Teac A3300SX-2T
Viertelspur: Tesla B115
Kassette: RFT SK3930, Geracord GC-6010
Bandsorten Alltag: PER-368, Orwo 120, Orwo 130
Bandsorten T2221: Orwo 106, Orwo 104, PER-528
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#52
(24.06.2025, 18:26)Gyrator schrieb: Gibt es jemanden, der Linux jenseits des üblichen (also jenseits von Office, Webbrowser und ohne SMB Zugriffe) versucht zu nutzen?

Probleme gibt es ja durch die Bank z.B. mit Picoscope, VirtualBox oder auch mit der Soundunterstützung insbesondere bei Mint (haben mal wieder einen anderen Soundserver als Debian, Ubuntu). 

Ich habe nun drei unterschiedliche USB-Audio-Interfaces ausprobiert, "Focusrite 2i2 4thGeneration" geht überhaupt nicht (openSuse, Fedora, Debian, Mint, Ubuntu, Kubuntu), der Frequenzgang ist ein reines Auf- und Ab. Das liegt hier wohl am Soundprofil, welches Linux anwendet!?

Bei den anderen getesten USB-Audiointerfaces von "Behringer UMC404HD" als auch bei "Swissonic Audio 2" zeigt sich eine Krümmung an Pegelabfall bei unter 30Hz als auch bei Signalen über 12kHz.

Kann das jemand bestätigen oder kann mir Einstellungen benennen wie ich dies kompensieren kann?

Unter Windows oder MacOS gibt es hier kein Problem alle genannten USB-Audiointerfaces arbeiten linealglatt!

Vorab danke und Grüße

Thomas

Wenn ich Thomas richtig verstehe, dann geht es hier weniger darum die Peripherie ans Leben zu bekommen, sondern um Nichtlinearitäten.... Rolleyes
Gruß, Kuni
..............................

http://kuni.bplaced.net/
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#53
(25.06.2025, 07:56)Kuni schrieb:
(24.06.2025, 18:26)Gyrator schrieb: Gibt es jemanden, der Linux jenseits des üblichen (also jenseits von Office, Webbrowser und ohne SMB Zugriffe) versucht zu nutzen?

Probleme gibt es ja durch die Bank z.B. mit Picoscope, VirtualBox oder auch mit der Soundunterstützung insbesondere bei Mint (haben mal wieder einen anderen Soundserver als Debian, Ubuntu). 

Ich habe nun drei unterschiedliche USB-Audio-Interfaces ausprobiert, "Focusrite 2i2 4thGeneration" geht überhaupt nicht (openSuse, Fedora, Debian, Mint, Ubuntu, Kubuntu), der Frequenzgang ist ein reines Auf- und Ab. Das liegt hier wohl am Soundprofil, welches Linux anwendet!?

Bei den anderen getesten USB-Audiointerfaces von "Behringer UMC404HD" als auch bei "Swissonic Audio 2" zeigt sich eine Krümmung an Pegelabfall bei unter 30Hz als auch bei Signalen über 12kHz.

Kann das jemand bestätigen oder kann mir Einstellungen benennen wie ich dies kompensieren kann?

Unter Windows oder MacOS gibt es hier kein Problem alle genannten USB-Audiointerfaces arbeiten linealglatt!

Vorab danke und Grüße

Thomas

Wenn ich Thomas richtig verstehe, dann geht es hier weniger darum die Peripherie ans Leben zu bekommen, sondern um Nichtlinearitäten.... Rolleyes

Geanu, richtig interpretiert!
Alle USB-Audio-Interfaces werden erkannt und können als aktiv in der GUI-Klangeinstellung angewählt werden.

Jedoch zeigt sich der Übertragungsbereich im Vergleich zu einem MacOS oder MS-Windows eher als eingeschränkt oder im Falle von Focusrite als unbrauchbar. Soweit ich es erkenne besteht bei Focusrite vor allem das Problem im Audio-Ausgang und dafür den Linux-Kernal zu modifizieren und die Alternative zu erproben möchte ich nicht. Dazu muss ja fcp-support hinzugefügt werden. Eigentlich wird ja die Scarlet korrekt bereits erkannt!

Die Kurven sehen wie folgt aus:

Hier die Scarlet 2i2 4th gen.

   

und hier die SwisSoundAudio2 die sich identisch zur Behringen UMC404HD verhält.

   

Gruß

Thomas

PS: Nun zeigt doch einmal wie es bei Euch, wenn alles so in Butter ist, aussieht!
Mein Motto "Zitat" »Opa Deldok«: »Früher war alles schlechter. !!!!

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#54
Das ist einfach eine loop-back Messung ?
Also an der Soundkarte Line-In auf Line-Out gebrückt ?

Probier ich mal mit meiner USB Soundkarte aus ....
Gruß, Kuni
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#55
Ja, eine reine Loop-Back Messung! Unmittelbar als direkte Verbindung zwischen Eingang und Ausgang des jeweiligen USB-Audio-Interfaces.

Thomas

PS: Ich habe die Scarlet 2i2 4th gen. gerade einmal unter VirtualBox und Win11pro getestet: Sieht in der VirtualBox also genauso gruselig aus:


   



PPS: Der Fehler an der Focusrite ist gefunden! Es lag am Adapter, RCA auf 6.3mm Klinke. Der war dreipolig statt zweipolig ausgeführt, dass passte der Scarlet 2i2 wohl nicht. Mit einem 6.3 Klinke 2polig Mono auf RCA ist es i.O.


siehe hier:

   
Mein Motto "Zitat" »Opa Deldok«: »Früher war alles schlechter. !!!!

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#56
Ich danke Dir vielmals Thomas für diesen Trigger.
Seit ich einen Laptop habe und meinen Desktop eigentlich weggeben wollte, hatte ich mir gedacht, Audio Messungen über meine Docking Station zu machen.
Nach zig Stunden Fehlersuche bin ich rauf gekommen, daß der MIC Eingang nur Mono ist ... also unbrauchbar.

Da eh eine Reichelt Bestellung anstand, habe ich mir ein Axagon ADA-17 USB 2.0 Sound Interface mitbestellt.
Ich hätte es nicht gedacht, aber das Dingens ist mal sowas von nicht linear...

Auf einem Lenovo T480 mit Win11
   

und zum Vergleich auf einem Lenovo S440 mit Linux Mint
   

Da das per USB angeschlossen wird, gehe ich mal davon aus, daß der Laptop als solcher keinen Einfluß hat.
Mal abgesehen von der "Soichkurve" sehe ich keine wesentlichen Unterschiede zwischen Win und Linux.

Für mich ist das Dingens aber so eher nicht brauchbar....
Gruß, Kuni
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#57
Ich habe jetzt auch noch ein Behringer Xenyx 302USB unter Win11 und Linux vermessen, identisch.
Gruß, Kuni
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#58
Letztens hab' ich mal auf einem weiteren Gerät Linux Mint 64 Bit installiert, und zwar auf einem HP EliteBook 2560p aus dem Jahre 2011. Der verbaute Akku aus 2013 hält tatsächlich noch ganz brauchbar her und selbst der betagte Intel Core i7 der zweiten Generation hat damit leichtes Spiel. Surfen im Firefox mit mehreren Tabs (u.a. auch Videostreaming bis zu WQHD - das kann das 768p-Panel natürlich nicht darstellen) und Multitasking sind ohne Probleme machbar. 
Eigentlich schon ein Wahnsinn, wenn man mal darüber nachdenkt, wie viele noch viel leistungsstärkere Geräte bis zur 7. Intel Core-i-Generation weggeworfen wurden und werden, weil der Windows 10-Support ausläuft...
Ein paar Nachteile hat diese uralte Krücke aber doch: An USB 3 Mangelt es und die uralte Intel HD Graphics 3000 kann keine neueren OpenGL-Versionen mehr (ergo funktioniert bspw. die aktuellste Version von Minecraft nicht mehr). 

Das Ganze ist aktuell im Dual-Boot zusammen mit Windows 7 Professional installiert, weil auf dem Gerät noch nie das Update zu Windows 10 ausgeführt wurde und somit natürlich mein zuvor installiertes Windows 11 nicht aktiviert werden konnte.
Funktioniert das kostenlose Upgrade von Windows 7 zu Windows 10 eigentlich noch? Eigentlich sollte es das schon länger nicht mehr, die Quellen aus dem Internet sind sich aber teilweise uneinig. Mehrere User behaupten, dass es immer noch ginge.
Grund der Frage: Ich würde dann eventuell aus der frischen Win7-Installation eine Win10 oder gar Win11-Installation machen, aber nicht die Gefahr eingehen, dass ich das Windows 10 Inplace-Upgrade umsonst ausführe und danach mein Windows nicht mehr aktiviert ist.
Viele Grüße
Alex

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