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22.03.2025, 14:17
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.03.2025, 14:20 von DOSORDIE.)
Hallo,
irgendwie glaubt mir die Geschichte Niemand aber ich habe jetzt bei mindestens 3 Walkmans dieses Modells und einem DC2, der ja ähnlich dazu ist das selbe Problem gehabt:
Trotz dem Tausch aller Elkos und einer einwandfreien Mechanik (inkl. neuem Center Gear, neuer Gummiteile und dem Einstellen des Motors auf den bestmöglichen W&F) Spult der Walkman nicht vernünftig. Mechanisch läuft Alles butterweich, wenn ich ihn ohne Cassette laufen lasse merke ich auch, dass der Zugmoment stimmt, egal in welche Richtung. Der jeweils gegenseitige Wickedorn läuft leichtgängig und bremst das Band nicht, Trotzdem kommt es öfter vor, dass bei völlig intakten Casssetten das Gerät einfach mittendrin im Spülvorgang (egal in welche Richtung) in die elektronische Endabschaltung geht. Bei diesen Geräten rastet die Taste nur beim Abspielen aus, beim Spulen schalten sie elektronisch am Bandanfang/Ende ab, bleiben jedoch in ihrer Position eingerastet, bis man Stop drückt.
Im Kopfhörer ist beim Abschalten ein ungewöhnlich Lautes und langes Geräusch zu hören, das normalerweise nur ein Kurzes, leises "Plopp" oder "Knack" sein sollte.
Bei dem DD II, den ich grad hab, reicht es glücklicherweise stop zu drücken und noch mal auf Spulen, wenn er frühzeitig abschaltet, bei dem DC2, den ich mal hatte, hab ich es mitten auf der Cassette meistens nicht mal bis zum Liedanfang geschafft, ich bin damals nie dahinter gekommen woran das liegt, deshalb habe ich das Gerät dann weg gegeben, war im Topp Zustand mit Tasche, jetzt geht nix mehr unter 350 Euro für son Ding… Hätte Ichs mal behalten… egal.
Ich habe jedenfalls fest gestellt, dass sich auf dem Board im "Auto Off" Bereich 2 gelbe Folienkondensatoren befinden (C 606 und C 613 mit 100 und 330 nF), können die das auslösen? Da die Elkos Alle getauscht sind könnten es sonst nur SMD Kondensatoren sein. Bei meinem zweiten DD II habe ich ausserdem ein hörbares Motorsurren im Kopfhörer, während der Erste bis aufs Bandrauschen still ist, auch dort sind Alle Elkos getauscht, Spulen tut der aber wiederrum ohne Probleme. Ich habe dummerweise keine passenden Kondensatoren zum Tauschen und müsste sie erst bestellen. Könnte das Motorsurren ebenfalls dadurch entstehen?
Hier das SM
https://www.petervis.com/manuals/sony-wm...anual.html
LG Tobi
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Jo. Problem gelöst. Der 0,10er kam zwar auf seinen Wert, hat aber ziemlich lang gebraucht. Der aus dem Schlachtboard war sofort auf seinem Wert. Hab ich getauscht, scheint problemlos zu gehen.
Ein Mysterium das mich seit 20 Jahren umgibt ist gelöst!
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22.03.2025, 20:17
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.03.2025, 20:18 von hannoholgi.)
Das gleiche Problem hat mein DC-2 auch. Leider ist die Fummelei mit diesen Subminiatur-SMDs überhaupt nicht meins. Aber eine ganze Kassette vor- oder zurück zu spulen, auch wenn sie leichtgängig ist, ist unmöglich. Das ärgert mich sehr, weil ich das Gerät vollkommen überholt habe, incl. neuer Zahnräder und neuer Platine für die Motorregelung.
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Hey Holgi, schön von dir zu lesen! Ich habe deinen Erfahrungsbericht mitbekommen und mich total für dich gefreut, dass du dieses Gerät in Ehren weiter gereicht bekommst. Man kann das kaum glauben, wenn man nicht mit diesen Dingern in Berührung war, aber es wird dann leider Alles Andere ziemlich alt aussehen lässt. Ich habe aus jeder Generation mittlerweile einen DD, bis auf einen kommen Alle auf Specs aber ironischerweise ist der Ur DD von 1982 am Besten, der schafft 0,04% W&F nach WRMS mit einer selbst angefertigten Messcassette aus dem Sony TC K790 ES. Zweiter ist der DD33 mit 0,07%.
Ich habe gestern aber fest getellt, dass der DDII nur mit vollen Batterien vernünftig spult, sobald die LED etwas dunkler ist, hält er nach wie vor zu früh an. Die Kondensatoren waren ja jetzt auch keine Neuen, vielleicht liegts daran. Ansonsten kann es eigentlich nur noch an SMD Kondensatoren liegen oder am IC selbst. Der Ur DD, der DDIII, 30 und 33 haben dieses Problem jedenfalls nicht.
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Kann es sein, daß Ihr die Walkmänner mit Akkus betreibt? Das ist ja durchaus sinnvoll, aber manche Geräte bekommen dann wegen der geringfügig niedrigeren Spannung solche Problemchen, weil sie noch nicht auf Akkus ausgelegt waren. (Es gab zwar in den 80ern NiCd-Akkus, aber die hat fast niemand im Cassettenspieler benutzt, weil sie viel zu kurz durchgehalten haben.)
Läßt sich der Fehler durch Verwenden von nicht wiederaufladbaren Alkaline-Batterien beseitigen?
Viele Grüße,
Martin
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23.03.2025, 12:09
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.03.2025, 12:16 von janbunke.)
Dann gehöre ich wohl zu den wenigen Leuten, die das 1984 bereits getan haben.
Ich hatte damals einen AIWA Walkman, der konnte über die Kopfhörer eine höllische Lautstärke abgeben, was ich als damaliger Jungspund total klasse fand obwohl es für die Ohren wohl nicht so toll war.
Ich bin zu der Zeit jedes Wochenende zwischen Hamburg und Münster gependelt und hab mir im Zug die Ohren so richtig volldröhnen lassen.
Der Walkman hatte bei mir den Spitznamen "Krachman".
Die NiCd Akkus hielten aber schon eine ganze Weile. Ich hatte auch immer 6 Stück dabei. Batterien wären mir viel zu teuer gewesen.
Leider habe ich das Ding nicht mehr.
Gruß, Jan
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23.03.2025, 13:44
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.03.2025, 22:51 von gasmann.)
(22.03.2025, 17:16)DOSORDIE schrieb: Jo. Problem gelöst. Der 0,10er kam zwar auf seinen Wert, hat aber ziemlich lang gebraucht. Der aus dem Schlachtboard war sofort auf seinem Wert. Hab ich getauscht, scheint problemlos zu gehen.
Ein Mysterium das mich seit 20 Jahren umgibt ist gelöst!
Ist das fiese Motorsummen dadurch auch weggegangen?
Mein uralter DDII von damals liegt hier auch noch, und hat ebenfalls dieses Summen. Da auch das Center Gear (natürlich) kaputt ist, und ein Kanal tot ist, habe ich an dem nichts gemacht und ihn wieder in der Tasche verstaut. So reizt es mich aber den wieder zum Leben zu erwecken.
Wo habt ihr das Gear bestellt? Fix Your Audio? Oder bei dem Anbieter aus den KA?
Lieben Gruß
Thorsten
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Nein, leider sind es normale Alkali Batterien und alle anderen DDs haben das Problem nicht, nur der DDII.
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Ich habe allerdings gestern Abend eine komplette „Drei ???“-Kassette mit dem DC-2 durchgehört und zwischendurch testweise mal gespult und da hat alles funktioniert, bis auf den Anfang, da hat er auch bei Play mehrmals angehalten...
Als Spannungsquelle benutze ich entweder Alkalizellen oder Li-Ionen-Akkus mit 1,5 V. Und die dauernde Abschaltung beim Umspulen passiert auch bei vollen Batterien (bei den Lithium-Ionen-Akkus gibt es ja nur zwei Zustände, 1,5 V oder 0 V).
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Also im Play Betrieb ist Alles normal. Da hält er nicht einfach so an.
Ich hab aber auch in den anderen Generationen ein paar Issues. Der DD III wirkt unruhig in der Quartz Regelung, ich hab keine Ahnung ob das irgend ne WLAN Strahlung oder sowas verursacht, aber Antrieb wirkt manchmal wie „verwirrt“, der Gleichlauf bleibt dann zwar konstant, aber man spürt wenn man das Gerät in der Hand hat, dass es irgendwie lauter und unsanfter läuft als die anderen Generationen.
Beim DD 30 hab ich ebenfalls ein Motorsurren im Kopfhörer, das aber im Gegensatz zu dem einen DD II in Abhängigkeit mit dem Volume Regler leiser oder lauter wird, außerdem krieg ich ihn nicht auf Specs. Er macht 0,3% W&F, das ist deutlich zu viel. Das Motor IC ist aber ok. Mechanisch sind da keine Auffälligkeiten, das ist sehr schade, weil mir der DD 30 optisch am Besten gefällt. Am Problemlosesten scheinen der Ur DD und der DD 33 zu sein. Beim DD 33 kommt es allerdings öfter vor, dass die Play Taste nicht mehr zuverlässig einrastet. Scheinbar biegt sich das Blech, das den Mechanismus betätigt und unten in den Play Knopf greift mit der Zeit um. Viele behaupten es läge daran dass man bei dem Gerät bereits den Rotstift angesetzt hat und die Bauteil Qualität schlechter ist, als bei den Vorgängern, ich habe aber fest gestellt, dass die 33er im Gegensatz zu ihren Vorgängern mit Silikonfett geschmiert sind, das dämpft die Tasten und macht die komplette Bedienung irgendwie viel Smoother. Das Fett trocknet irgendwann aus und dann biegt die Taste vermutlich nach und nach das Blech um. Ich hab’s zurück gebogen und dann neu gefettet und jetzt läuft der wieder topp. Die Mechanik ist sonst nämlich 100%ig gleich zu den alten Geräten, das PCB unterscheidet sich aber vom DD 30, viele sagen es sei nur ein modifizierter 30 mit anderem Gehäuse, alle DD 30, die ich bisher hatte (es waren 3), hatten besagtes Motorsurren. Ein DD 33 damit ist mir hingegen noch nie unter gekommen und das waren auch schon 5 oder 6 Stück. Die Elektronik scheint mit dem Ur DD am Solidesten zu sein.
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Welche Kondensatoren könnte ich denn als Ersatz verwenden? Wenn ich nach Folienkondensatoren suche dann kommen irgendwie nur welche mit 1000 V oder sowas raus und die sind etwas zu groß… könnte man stattdessen Keramik verwenden?
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Hallo!
Alles schöne Teile, aber leider sehr teuer und die Frage der Zuverlässigkeit stellt sich ebenfalls.
Auch und da frage ich die Experten hier, bleibt die Frage über die Nutzbarkeit von Dolby C. Wenn man einen guten WM-D6C hat und dieser in Dolby C aufnehmen kann, so kann man dort diese Kassetten auch so wiedergeben. Aber was ist bei mit Kassettendecks aufgenommenen Dolby C Bändern, die schon älter sind, auf z.B. WM-DC2 oder auch WM-D6C. Lassen sich dort solche Aufnahmen generell gut wiedergeben, oder muss man oft auf B zurückschalten, wie man es sehr oft liest...? Es gibt günstigere AIWAs mit Dolby C, aber die sind sicher nicht so gut wie die Sonys und auch dort stellt sich diese Frage...
vG
Chris
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(23.03.2025, 11:50)Kirunavaara schrieb: Kann es sein, daß Ihr die Walkmänner mit Akkus betreibt? Das ist ja durchaus sinnvoll, aber manche Geräte bekommen dann wegen der geringfügig niedrigeren Spannung solche Problemchen, weil sie noch nicht auf Akkus ausgelegt waren. (Es gab zwar in den 80ern NiCd-Akkus, aber die hat fast niemand im Cassettenspieler benutzt, weil sie viel zu kurz durchgehalten haben.)
Es gibt heutzutage etliche AA Akkus mit 1,5 Volt und bis zu 3600mah. Ich selbst verwende auf meinem Technics Discman 3500mah AAs, welche unfassbar lange halten. Kann tagelang jeden Tag stundenlang hören und die werden einfach nicht leer. Etwa 2 1/2 Stunden dauert dann die Ladung via USB Ladekabel, welche direkt in die blinkenden Akkus gesteckt werden...
vG
Chris
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(27.03.2025, 00:52)Christian_Mueller schrieb: Hallo!
Alles schöne Teile, aber leider sehr teuer und die Frage der Zuverlässigkeit stellt sich ebenfalls.
Auch und da frage ich die Experten hier, bleibt die Frage über die Nutzbarkeit von Dolby C. ... Es gibt günstigere AIWAs mit Dolby C, aber die sind sicher nicht so gut wie die Sonys und auch dort stellt sich diese Frage...
Hi Christian,
das Problem ist, dass Dolby C nicht so richtig kompatibel ist und Kassetten, die auf einem Deck mit Dolby C aufgenommen wurden, auf dem nächsten vielleicht nicht richtig wiedergegeben werden. Das bedeutet, dass es eigentlich egal ist, ob dein Walkman Dolby C hat oder nicht, denn es ist ohnehin Glückssache, ob er deine Kassetten richtig dekomprimiert. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.
Ansonsten kann ich zum Thema Aiwa nur sagen, dass die hervorragende Geräte gebaut haben, die mit Sony mithalten konnten - es war bei beiden Firmen eher eine Frage des Preises, wie gut die Geräte sind. Beide Firmen haben einfache, preiswerte und gute, teure Geräte im Angebot gehabt.
Liebe Grüße
Thomas
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Ich hab’s nach wie vor noch nie erlebt, dass Dolby C Aufnahmen auf Dolby B wirklich gut klingen. Ich habe einige Cassetten, die ich lange im Auto benutzt habe, die waren - als ich noch ein Dolby C Autoradio hatte gut abspielbar, klingen aber jetzt mit Dolby C nicht mehr gut, lassen sich ohne aber noch gut abspielen. Genau so kann es auch mit Dolby B passieren.
Da man sowohl im D6C, als auch im DC2 oder genau so gut im DD9 den Playback Level nach Lust und Laune kanalgetrennt justieren kann, kann man damit so lange rumspielen, bis die Aufnahmen aus anderen Decks dementsprechend gut klingen.
Beim Aiwa HS PC202 habe ich wie schon gesagt das Problem, dass wahrscheinlich durch die Kopfabnutzung die Pegeldifferenz der einzelnen Kanäle zwischen A und B Seite abweichen, wodurch es unmöglich ist Links und rechts so einzustellen, dass Beide Kanäle in etwa gleich laut sind. Das ginge wenn dann nur für eine Laufrichtung und dann kann man die Reverse nie richtig nutzen. Außerdem fängt der Aiwa bei 50 Hz an und hat mir eindeutig zu wenig Fundament. Die Bass Schaltung dickt leider nur den Oberbass an, was an guten Kopfhörern furchtbar klingt. Ob man den Frequenzgang wie bei den DDs durch andere Kondensator Werte nach unten verbessern kann hab ich nicht probiert. Wenn man mit dem schlechteren Bass und dem halb guten Gleichlauf leben kann läuft das Gerät eigentlich problemlos und vermutlich ewig.
Bei den DDs ist es ähnlich: Sämtliche von mir aufgezählte Fehler sind behebbar, nur sind sie nicht immer gefunden oder offensichtlich. Würde man dem Spulproblem des DDII/DC2 auf die Schliche kommen, könnte man es für alle Zeit beheben. Auch das variierende Motorsurren scheint den Folienkondensatoren geschuldet zu sein. Da Kondensatoren sehr tricky sein können, schließe ich nicht aus, das auch die korrekt gemessenen nicht 100%ig ok sind und das Problem beim Einbau wirklich neuer behoben sein könnte. Natürlich kann auch ein SMD Kondensator oder das IC selbst das Problem verursachen, aber da es viele Geräte betrifft, ist es auf jeden Fall kein Einzelfall.
Elektronische Probleme habe ich weder beim Ur DD noch beim DD 33 jemals erlebt, wenn nicht Jemand das Motor IC zerstört hat. Hat man da die mechanischen Probleme einmal behoben laufen sie normalerweise absolut zuverlässig. Es gibt da halt 2 Dinge, die regelmäßig vor kommen können, wenn man sie oft benutzt: der Dorn auf dem das Idler sitzt verschiebt sich und das Zahnrad greift beim Spulen nicht mehr richtig. Dann muss man das Gerät aufschrauben und so lange dran rum biegen, bis es wieder geht, dann ist aber auch wieder für Jahre Ruhe und was auch regelmäßig vor kommt ist, dass die Tonkopfkabel durch die mechanische Belastung irgendwann mal abbrechen. Das lässt sich aber auch leicht beheben, dafür muss man nur die Klappe ab nehmen.
Ansonsten ist ein generelles Problem die Tonkopfabnutzung und die dadurch entstehende Ungleichheit der Kanäle, was beim DC2 und D6C nicht so eine Rolle spielt, weil die härtere Köpfe haben.
Bei einem Gerät das über 30 Jahre alt ist grundsätzlich nach Zuverlässigkelt zu fragen und zu erwarten dass man das generell so sagen kann, ist halt schwierig, denn eine Absicherung gibt es da nicht. Plastik altert, Elektronik auch und in ein paar Jaren stehen wir vielleicht vor Problemen, die es jetzt noch nicht gibt und irgendwann sind die dann vielleicht auch nicht mehr oder nur schwer zu beheben.
Ich hatte dir mehrfach angeboten dir so einen Aiwa, von mir aus auch den D6C und einen DD zum Ausprobieren zu schicken. DDs bekommt man mit etwas Glück regelmäßig bei Kleinanzeigen für 50 Euro. Du legst aber nach wie vor Dolby C in den Fokus. Die Probleme mit der möglichen Alterung von Dolby Aufnahmen ist bekannt, da kann kein Walkman was dafür. Das betrifft dann jedes Gerät in dem man die Cassette abspielt. Will man das vermeiden muss man Dolby ganz weg lassen. Es gibt Artefakte, die fallen über die Stereoanlage oder das Autoradio kaum auf, über Kopfhörer aber schon und die können störender sein als Bandrauschen.
Ich hatte jetzt mal meinen Ur DD wieder mit. Im Taxi und in der Bahn war das Rauschen komplett ohne Dolby mit einer TDK SA nahezu egal, weil die Umgebungsgeräusche eh lauter waren.
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Danke Darwin und DOSORDIE für Dein Angebot!
Es kommt eben auf den persönlichen (Musik-) Geschmack an bzw. wo und wie man den Walkman nutzen will/kann.
Eine rauschige Wiedergabe kommt für mich nicht in Frage, da ich Kassetten im Moment meist Zuhause über HiFi Kopfhörer wiedergeben würde. Aber auch in der Vergangenheit kam immer die Rauschunterdrückung zum Einsatz, wenn ich unterwegs war. Eine Wiedergabe, oder gar ein Walkman gänzlich ohne Dolby, wäre für mich ein Unding.
Ich hatte bislang immer nur Walkmen mit Dolby B und mich immer gefragt, wie sich ein Gerät mit Dolby C anhören würde. Es gibt inzwischen jedoch dermaßen viele Berichte über zu dumpf klingende Dolby C Kassetten, welche in diesem Verfahren aufgenommen wurden, sodass man sich das viele Geld für eine solche Anschaffung inzwischen IMHO wohl besser sparen sollte. Wenn man dann liest, dass selbst Experten manchmal Probleme haben einen Fehler von eigentlich gut gekannten Spielerns zu beheben, so nehmen die Zweifel, wieder in diese Technologie zu investieren, nicht ab.
Das Beste wird sein die Riemen für einen hier von meinem Bruder abgeknöpften AIWA HS-T37 zu ordern und gut ists. Er scheint, bis auf ein ordentliches Leiern, gut zu funktionieren und geht meinem Bruder nicht ab. Als ich ihn gefragt habe ob ich ihn mir ausleihen kann, hat er auf seinen neben ihm befindlichen Papierkorb verwiesen. So unterschiedlich kann man die Dinge sehen...
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(24.03.2025, 06:08)hannoholgi schrieb: Ich habe allerdings gestern Abend eine komplette „Drei ???“-Kassette mit dem DC-2 durchgehört und zwischendurch testweise mal gespult und da hat alles funktioniert, bis auf den Anfang, da hat er auch bei Play mehrmals angehalten...
Kurze Zwischenfrage: Hörst Du auf Deinem DC-2 mit Dolby C?
vG
Chris
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Die 3 Fragezeichen vermutlich nicht ^^
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(27.03.2025, 13:51)DOSORDIE schrieb: Die 3 Fragezeichen vermutlich nicht ^^
Hörst Du auf Deinen zahlreichen Dolby C Walkmen auch Kassetten mit Dolby C, oder nur B oder ohne Rauschunterdrückung? Wäre auch von anderen Usern hier interessant zu erfahren...
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Also ich hab nur 2 Walkmans mit Dolby C. Früher hatte ich auch einen DC2 und DD9. Einen D6C hab ich noch. Ich hab ne ganze Weile nur mit Dolby C aufgenommen, weil ich wie gesagt auch ein Dolby C Autoradio hatte. Wenn es bei den Walkmans Probleme mit Pumpen gab hab ich den PB Level nach Gehör angepasst bis es gut klang.
Ich weiß halt nicht was du dir für ein Wunder Gerät vorstellst. Wie soll das klingen? Ein DC2 oder D6C und auch die übrigen DDs klingen eben nahezu wie das Cassettendeck in dem man aufgenommen hat. Wenn ich beim DC2 oder DD9 Dolby C an gemacht hab, hab ich manchmal gedacht, das Gerät ist nicht an, selbst im stillen Raum. So ist es ja mit einem HiFi Tapedeck auch. Das Rauschen ist erst hörbar, wenn man eine gewisse Lautstärke überschreitet oder es wirklich totenstill ist.
Andere, günstigere Walkmans haben eben nicht immer eine besonders gerade Entzerrung, unterschlagen den Bassbereich etwas, filtern das Motorsurren nicht komplett und haben vor allem immer hörbare Gleichlaufschwankungen. Ansonsten wäre mir zwischen den DDs und dem DC2 jetzt kein frappierender Unterschied aufgefallen, außer fehlendes Dolby C. Heute benutze ich aufgrund mangelnder Inkompatibilität kein Dolby C mehr. Ich nehm eigentlich immer mit Dolby B auf.
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(27.03.2025, 15:44)DOSORDIE schrieb: Also ich hab nur 2 Walkmans mit Dolby C. Früher hatte ich auch einen DC2 und DD9. Einen D6C hab ich noch. Ich hab ne ganze Weile nur mit Dolby C aufgenommen, weil ich wie gesagt auch ein Dolby C Autoradio hatte. Wenn es bei den Walkmans Probleme mit Pumpen gab hab ich den PB Level nach Gehör angepasst bis es gut klang.
Ich weiß halt nicht was du dir für ein Wunder Gerät vorstellst. Wie soll das klingen?
Bei Dolby C normal und nicht zu dumpf, wie man so oft lesen muss. Ich wüsste auch nicht wie ich einen Dolby Level bei so einem Gerät zuverlässig einstellen könnte. Alte Aufnahmen gingen wahrscheinlich trotzdem nicht, dazu bräuchte man wieder neue Kassetten (ca. 9 Euro f neue SAs in der Bucht). Ich warte jetzt mal den Riemen fürn AIWA ab und bin dann eventuell mit dem Klang zufrieden. Falls nicht muss ich mir was einfallen lassen. Ein D6C wäre mir aber zu klobig, DC2 und DD9 kann man nicht zahlen, müsste man dann für Dolby C auf AIWA ausweichen, aber die nehmen nur die AAAs, welche man wesentlich öfter tauschen muss. Ist halt alles sehr schwierig...
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Aktuelle AAs halten eigentlich ziemlich lang.
Wenn eine alte Aufnahme dumpf klingt, tut sie das aber nicht bloß im Walkman sondern überall. Im Normalfall ist dann nicht das Band an sich schlecht sondern nur die Aufnahme darauf. Ggf brauchst du dann gar keine neue Cassette sondern kannst die vorhandene einfach mit der selben Musik neu bespielen.
Dumpfe Dolby Aufnahmen, die von vorn herein so klingen kommen meistens durch einen nicht korrekten Arbeitspunkt der verwendeten Cassette. Hat man ein einfaches 2 Kopf Deck, werden die Aufnahmen kaum schlechter, als auf einem High End Deck, wenn man es auf eine Cassettensorte pro Bandtyp einmisst und dann auch nur die verwendet. Dolby arbeitet spiegelbildlich. Sind die Parameter bei der Aufnahme nicht denen der Cassette entsprechend, die man benutzt, kommt es zu den bekannten Artefakten.
Weil die meisten Leute früher eben nur maximal Mittelklasse Recorder hatten, wo man von außen keinen Einfluss auf Vormagnetisierung und Aufsprechpegel hatte und die Leute eben „irgendeine“ Cassette beim Supermarkt an der Kasse im Zweierpack gekauft haben, gibt es bis heute den Mythos dass Dolby Aufnahmen dumpf und pumpend klingen und man es lieber aus lasen sollte.
Entstehen die Artefakte trotz korrekter Einmessung bei der Aufnahme in Fremdgeräten unterscheiden sich meistens die Kennlinien oder der Dolby Pegel, manchmal „mögen“ sich Dolby ICs untereinander auch irgendwie nicht so, bisher hab ich aber Alle Walkmans mit Dolby Problemen bei Eigenaufnahmen so hin bekommen, dass es vernünftig klang, auch wenn es dann laut SM des Walkmans komplett verkehrt war.
Wir gehen fürs Folgende jetzt natürlich mal davon aus, dass die Caasette korrekt aufgenommen, der Azimut richtig justiert und mit dem Walkman auch Alles ok ist, die Aufnahme aber trotzdem pumpt.
Den Dolby Pegel eines Walkmans kannst du - sofern er die Möglichkeit bietet - ganz einfach einstellen, vorausgesetzt, der Walkman bietet die Möglichkeit:
Wenn Du das Ding öffnest siehst Du auf dem Board 2 Potis. Da steht meistens PB Level dran. Einer ist für links, einer für rechts. Meistens pumpt ein Kanal etwas mehr als der Andere. Ich spiele dann eine betroffene Cassette mit Dolby ab und drehe so lang am Poti des stärker Pumpenden Kanals, bis es für meinen Geschmack gut klingt. Wenn du’s genau haben willst machst du dir dann eine Aufnahme eines Sinus Tons, erst mal egal welcher, steuerst beide Kanäle so aus, dass sie möglichst exakt gleich laut sind. Der Pegelwert spielt hier keine Rolle. Es muss einfach nur gleich auf beiden Seiten sein. Die Aufnahme spielst du dann ab und schließt den Walkman an ein Multimeter oder eine Soundkarte an und lässt dir den Pegel bzw. die Spannung anzeigen. Dabei sollte der Walkman mit dem Volume Regler auf 5 stehen, einfach weil diese Lautstärkepotis meistens ziemlich ungleich sind und bei 5 ein Mittelwert entsteht. Noch genauer kannst du’s natürlich direkt am Dolby IC Ausgang abgreifen…
Jedenfalls drehst du dann den noch nicht justierten Kanal so hoch, dass er exakt dem Pegelwert des bereits justierten Kanals entspricht. Nun sollten alle Dolby Aufnahmen gut klingen. Quick and Dirty wäre einfach beide Kanäle über Kopfhörer so einstellen, dass es nach Gehör gut klingt. Kaputt machst du damit nichts. Ggf die Ausgangspunkte vorher markieren, geht was schief kannst du’s auf den Originalwert zurück drehen..
Allerdings nützt dir das Alles nix wenn du ein kaputtes ungewartetes Tapedeck hast, denn selbst wenn du mal eben n neuen Riemen auf den Aiwa ziehst musst du ja zumindest die Geschwindigkeit einstellen, hast aber keine Referenz mit der du dir eine Messcassette machen könntest.
Ganz ehrlich. Jedes gut funktionierende Instand gesetzte Fisher oder Sharp Doppelcassettendeck mit nur Dolby B liefert einen besseren Sound, als halb kaputte ungewartete Hardware. Ich weiß überhaupt nicht warum Dolby C so im Fokus liegt, wenn du nicht mal funktionierendes Equipment hast. Du beschwerst dich über zu lautes Rauschen für deine feinen HiFi Ohren aber hast kein einziges vernünftig funktionierendes Gerät, kannst es scheinbar aber auch nicht reparieren, willst aber irgendwie doch wieder halb kaputte Geräte anschaffen, die du dann aber auch nicht reparieren kannst und am Ende ist Dolby C schuld… auf meine Vorschläge, dir funktionierende Geräte zum Testen zu schicken, gehst du nlcht ein, stellst aber immer wieder die selben Fragen…
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(27.03.2025, 18:56)DOSORDIE schrieb: Aktuelle AAs halten eigentlich ziemlich lang.
Ich weiß überhaupt nicht warum Dolby C so im Fokus liegt, wenn du nicht mal funktionierendes Equipment hast. Du beschwerst dich über zu lautes Rauschen für deine feinen HiFi Ohren aber hast kein einziges vernünftig funktionierendes Gerät, kannst es scheinbar aber auch nicht reparieren, willst aber irgendwie doch wieder halb kaputte Geräte anschaffen, die du dann aber auch nicht reparieren kannst und am Ende ist Dolby C schuld… auf meine Vorschläge, dir funktionierende Geräte zum Testen zu schicken, gehst du nlcht ein, stellst aber immer wieder die selben Fragen…
AAs ja, AAAs eher nein.
Die Frage ist eben was man sich ohne Reue anschaffen kann. Wenn Dolby C gut funktionieren würde, dann wäre dies mein Ziel, mir wurde aber auch schon in der Vergangenheit immer wieder von einer solch teuren Walkman Anschaffung abgeraten.
Ich will mir halb kaputte Geräte anschaffen? Eher nicht. Rauschen kann einen auch stören, wenn man keinen instandgesetzten Walkman hat. Ich informiere mich eben im Vorfeld, aber wenn selbst Experten wie Du bei manchen Geräten Probleme haben, die nicht jeder unerfahrene Mensch lösen kann, hat man halt seine Zweifel. Mehr nicht. Meine Fragen sind aber längst beantwortet, sodass man den Fall zu den Akten legen kann...
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Die modernen AAAs halten in den dafür vorgesehenen Geräten auch lange genug. Son Flach Walkman mit Gumstick Akku hat damals auch 12 bis 20 Stunden mit dem beiliegenden NiCd Akku geschafft. Schon ein günstiger moderner NiMh Akku hat locker die doppelte Kapazität. Meinst du mit 2 modernen AAA Batterien ist ein damals dafür gebautes Gerät nach 4 Stunden leer, nur weil Mignon Zellen noch mehr Kapazität haben?
Naja… du willst irgendwie ne Sicherheit wie bei einem Neugerät. Die kann dir aber niemand geben, weil Alle paar Jahre neue Probleme hinzu kommen, andere Geräte laufen nach 40 Jahren noch problemlos,
Wenn man ihnen neue Riemen und Andruckrollen gönnt, da steckt man nicht drin. Keiner kann dir garantieren, dass dein frisch gewartetes und überholtes Tapedeck oder der Walkman nicht in 2 Tagen an einer andere Ecke rum spinnt. Mit Glück läuft aber Beides in 10 Jahren noch.
Du darfst vor Allem nicht jeden Pfennig umdrehen, wenn du die Geräte nicht selbst reparieren kannst, aber so eine Verarsche wie sie z.B. in der Walkman Clinic betrieben wird wo diese Geräte dann für 1000 Euro und mehr als exklusive Prestige Objekte mit „Passion und Liebe zum Detail“ verkauft werden… wenn ich dann schon sowas lese wie „wir tauschen die Andruckrolle, wenn nötig…“, 1000 Euro aber ich Krieg dafür nicht mal ne neue Andruckrolle, nur wenn die Alte kurz vorm Zerbröseln ist? Sorry aber da könnte ich kotzen und es ist halt auch kaum möglich ein wirklich 100%ig revidiertes Gerät mit Sicherheit und zum fairen Kurs zu bekommen, man weiß nie was man da kauft. Es gibt so viele fair klingende Angebote bei Ebay und co, da steht dann sowas wie „generalüberholt“ oder „vom Fachmann durchgesehen“ und am Ende isses halt n bisschen geputzt Worden und 2 oder 3 Sachen wurden geschmiert.
Kein Cassettengerät mit Original Riemen hat noch volle Funktion, vor Allem ein Walkman nicht. Das geht vielleicht noch „irgendwie“ aber mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht so wie es mal war und selbst wenn, dauert es ein paar Tage oder Wochen und der erste Ärger kommt.
Also wie stellst du dir das vor? Du musst ja irgendwo anfangen. Entweder du findest wen, der dir dein Tapedeck erst mal wieder hinbiegt oder dir eins verkauft wo Alles nötige gemacht wurde und genau so isses auch mit dem Walkman.
Auf der einen Seite soll’s nicht zu teuer sein, auf der anderen Seite fängst du aber auch nicht an, das Nötige in die Wege zu leiten und dann wiederum willst du aber den Riemen von einem recht günstigen Aiwa Gerät wechseln, das sicherlich nicht einem HiFi Goldohr das Dolby C als notwendig sieht gerecht wird, zumal da vermutlich nicht nur der Riemen neu muss… Du widersprichst dir irgendwie.
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AAs mit 3600mah halten 3x solange wie AAAs mit 1200mah.
Der Unterschied zwischen Walkman-Kauf und Tapedeck-Kauf ist, dass man bei manchen Kassettendeck Angeboten ein Jahr, bei manchen sogar 2 Jahre Garantie bekommt, bei Walkman aber maximal eine Rücksende-Möglichkeit und keinerlei Garantie. Sieht man die Angebote durch, sprießen die "nur Ersatzteile" Angebote nur so aus dem Bildschirm. Fragt man dann im Einzelnen die "Gebraucht" Seiten ab, so stehen dort oft Dinge wie Klackern, Kopfhörer leise, spult zwar aber Playknopf springt raus usw.. Oft ist auch der optische Zustand nicht gerade prickelnd... Alles Ungewiss...
Was mich bei der Walkman Clinic in der Schweiz wundert ist, dass dort bei diesen Preisen gar keine Garantie abgegeben werden muss bzw. wird. Wer kauft Garantiefrei zu solchen Mondpreisen...?
Ich erwarte Dolby C und Rauschfreiheit, bestelle aber einen Riemen für einen einfachen AIWA? Kostet mich lediglich 26 Euro und keine 1000 für einen gewarteten DC2 oder 349 für nen DD33, welche dann, wie man hier im Thread lesen kann, eventuell auch Probleme machen. Der alte AIWA hat bis vor Kurzem in eine Richtung noch gut gespielt und wird durch den ganz einfach zu bewerkstelligenden doppelten Riementausch keine Probleme machen, hoffe ich. Dolby C hat er nicht und auch beim Gleichlauf muss man Abstiche machen, ich gebe aber sicher nicht hunderte Euros aus und hab dann Ärger ohne Ende. Das ist mir die Sache einfach nicht wert...
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Ja, aber nicht jeder Walkman verbraucht die gleiche Menge an Strom. Nur weil Walkman A mit 4 AA Batterien nur 10 Stunden läuft, heißt das nicht, dass Walkman B mit 2 AAA Batterien oder einem Gumstick Akku deshalb nur 2 Stunden läuft. So kannst du nicht rechnen.
Niemand hat gesagt, dass du 349 oder sonst was für kranke Preise für einen Walkman DD 33 ausgeben sollst. Keine Ahnung, vielleicht haben die in der Schweiz ne andere Gebrauchtwarenbestimmung oder so.
Den DD 33 kriegst du, wenn du bei Kleinanzeigen mal drauf achtest regelmässig für 50 Euro. Kondensator Kit plus CG, Ersatzgummis/Pinch Roller sind noch mal so 55 bis 60 Euro. Ich bin da mittlerweile ziemlich schnell drin, das kostet mich n Nachmittag. Geld will ich dafür nicht. Wenn du einen organisierst und die Ersatzteile bezahlst, mach ich dir das. Zur Not hab ich auch bestimmt noch einen akzeptablen Tonkopf, falls der so runter ist, dass es Schwierigkeiten gibt.
Wenn der AIWA das Gleiche Laufwerk wie der HS G35 hat, ist das praktisch unzerstörbar. Da passen die Standard Andruckrollen, die in allen alten Sonys drin sind und die du auch bei fixyouraudio.com bekommst rein, wenn du die gleich mit tauschst geht mit ziemlicher Sicherheit auch die Gegenrichtung wieder. Ggf. musst du den Anpressdruck etwas erhöhen. Geschwindigkeit zwischen beiden Laufrichtungen kann abweichen. Auch dafür hab ich noch ein passendes Laufwerk. Sound ist ok, aber eben wie immer kein Tiefbass. Ich habe einen Fisher FH 26 mit dem selben Laufwerk, da kommt eben kein Tiefbass raus. W&F ist erträglich, Anti Rolling Super.
Der HS PC hat wie gesagt das Problem, dass die Kanalabweichungen zwischen FWD und REV so groß sind, dass sie störend wirken. Man kann ihn nur so einstellen, dass der Dolby Level in eine Richtung optimal ist. Vermutlich liegt das an der Kopfabnutzung, ich kann das aber nur spekulieren. Dadurch ist das Gerät für mich unbrauchbar. Da beide Laufrichtungen einfach über einen Spurumschalter an den selben Anschluss am Board gehen und man - wie bei allen mir bekannten Autoreverse Geräten - nur 2 Potis für Links und Rechts hat, kann man den Pegel eben nicht für jede Laufrichtung einmal einstellen. Die Abweichungen sind aber höher als 3 dB zwischen Vor und Rückseite, wohl eher 5 oder 6 und das hört man im Kopfhörer definitiv extrem. Natürlich kann man einen Mittelwert einstellen, sodass Dolby in beide Richtungen komplett funktioniert, aber trotzdem hört man die unterschiedlichen Pegel deutlich und hat dann immer das Gefühl, die Balance ist verstellt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das an alten Kondensatoren liegt, weil in der Umschaltung eigentlich nix im Signalweg liegt, dass das verursachen kann und ich dieses Verhalten des abfallenden Pegels bei Alterung der Köpfe bei sehr vielen Geräten beobachte. Ich weiß nicht, ob man evtl. was mit Widerständen basteln könnte, also am Eingang der einzelnen Spuren an die jeweils lautere Spur einen Widerstand zwischenschalten, der das Signal so abschwächt, dass Vor und Rückseite wieder den gleichen Pegel haben. Dann könnte man den Dolby Level gleichmässig einstellen. Ich weiß aber nicht was für einen Einfluss der Widerstand dann auf die Induktivität der Spulen hätte und sich nicht möglicherweise die Entzerrungskurve ändert. Sowas kann evtl. Holgi beantworten.
Das Gerät würd ich dann günstig abgeben. Allerdings sind da noch die originalen Andruckrollen drin, ich hab keine ahnung wie aufwändig das ist, die zu tauschen und ob es passenden Ersatz gibt. Der Riemen ist da sicherlich auch schon 10 Jahre drin, so selten wie ich den benutzt hab könnte er ne Unwucht haben. Bliebe dann immer noch das "Problem" mit dem nicht vorhandenen Tiefbass. Keine Ahnung ob das vielleicht weg ginge, wenn man die 220 µF Kondensatoren am Ausgang durch 550er tauscht… könnte man probieren.
Ich hab nur eins dieser Geräte, aber ich habe noch einen HS P202 (also nur Dolby B, sonst sollte das ziemlich gleich sein), vielleicht kann man den Kopf umpflanzen. Da der HS P202 tot ist, weiss ich aber nicht, ob den das nicht genau so betrifft.
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Ich wiederhole mich. Du bist wirklich ein Experte auf dem Walkman Sektor. Wenn Du noch kein Geschäft aus Deinem Wissen gemacht hast, würde ich an Deiner Stelle damit beginnen.
Das mit dem unterschiedlichen Stromverbrauch verschiedener Geräte ist klar. Generell kann man aber schon sagen, dass AAs in vergleichbaren Geräten einfach länger halten als AAAs. Jedenfalls ist das meine Erfahrung bisherige Erfahrung auf dem Walkman Gebiet.
Man bekommt in der Bucht derzeit einen glaubwürdig sehr gut gewarteten und optisch guten DD33 für 349 Piepen.
Sony Walkman WM-DD33 Kassettenspieler anthrazit Retro Cassette Player
Wenn ich dann aber Berichte, nicht nur hier, über dieses Geräte lese, so habe ich wieder Zweifel. Ganz ehrlich. Dann liest man auch hier wieder von Problemen beim DC2 und das sogar von einem bekannten Experten. Hmmm... Es geht nicht nur um das Finanzielle, sondern auch um die eigene Gesundheit, welche bei jeglichem Ärger in weitere Mitleidenschaft gezogen werden kann. Beim DC2 hat man dann wieder die Frage, ob Dolby C überhaupt nutzbar ist. Mit meinen alten Bändern ging es in den meisten Fällen ohnehin nicht, neue Kassetten kosten ordentlich und Neuaufnahmen hätten vermutlich nur in manchen Fällen, wenn die Bänder noch gut sind, Sinn.
Ich beschreibe meine Bedenken nicht, weil ich Dir, oder anderen Usern, was zu Fleiß machen will, sondern schildere einfach nur meine Gedanken. Auf Dein erneut wirklich sehr großzügiges Angebot komme ich gerne zurück, wenn die beiden Riemen im AIWA verbaut wurden und ich mit dem Teil nicht zufrieden bin. Rauschpegel, Gleichlauf und die Motorengeräusche wären bei einem DD33 sicher geringer, allerdings bleibt die Frage wie Langzeitstabil er im Gegensatz zum AIWA zu bewerten ist. Mir kommt der AIWA (HS-T37) zumindest extrem robust vor...
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Der DC2 ist von 1984. Er ähnelt dementsprechend dem elektronischen Aufbau des DDII,
Ebenso wie der DD 100. bis auf die mechanischen Probleme, die Jeder DD hat, habe ich bei einem DD 33 noch nie erlebt, dass diese speziell auf den DC2 oder DDII zutreffenden dort aufgetaucht wären, das liegt vermutlich auch daran, dass das Board anders aufgebaut ist. Der DD 33 hat eine ganz andere Bestückung, was die Kondensatoren angeht. An sich sind dort bislang erfahrungsgemäß höchstens die Elkos problematisch, mit denen ich aber bislang noch nie Schwierigkeiten hatte und mir auch nichts darüber bekannt ist.
Aiwa Walkmans sind z.B. dafür bekannt, dass aus den Meisten kein Ton mehr raus kommt, weil dort die Kondensatoren kaputt gehen und teilweise auch auslaufen. Entweder ich habe bei meinem HS PC202 Glück oder dort wurden allgemein bessere verwendet. Es gibt einige Ausnahmen aus den 80ern, aber von den besseren Geräten aus den 90ern funktioniert bei Aiwa soweit ich weiß Keiner mehr richtig ohne Elko Kur.
Bei den DDs kann ich das aber mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass da Muster zu erkennen sind weil ich von Allen schon mehrere hatte (bis auf den DD III, ich hab aber schon öfter gehört, dass der Quartz Antrieb dort störanfälliger ist, als bei den Anderen,
Ebenso haben die 3 DD 30 Alle Motorsurren gehabt und das hab ich auch schon von Anderen gehört) und der Ur DD und der DD 33 waren bei mir von sowas bislang nie betroffen, davon hatte ich auch am Meisten.
Die Alternative wäre immer noch ein DD I/10/11/22. ich hab ja als Beifang mal einen 22 bekommen, der noch auf dem Dachboden liegt. Hab keine Erfahrung mit den Dingern. Die waren mir immer zu klobig, aber die Mechanik ist da weniger kritisch und wenn man die Elkos tauscht läuft der bestimmt wieder. Ich brauche ihn nicht, optisch reizt er mich auch nicht, der Zustand ist so mittelmäßig. Viel will ich dafür nicht haben. 20 Euro plus Reparatur oder so. Hat halt wieder kein Dolby C. Keine Ahnung ob Marian da die Kondensatorwerte für tieferen Bass angepasst hat. Da sind andere Endstufen drin, weniger Leistung, als die „großen“ DDs, das aber bei modernen Kopfhörern eh keine Dome mehr spielt.
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Lösung für Dolby Pegel beim DD 30/33:
Beim DD 30 R 120 und R 220, beim DD 33 R 103 und R 203 durch niedrigere Festwerte oder durch Potis ersetzen.
Und lieber Christian, vor einigen Tagen ist ein DD II für 35 Euro in silber im akzeptablen Zustand weg gegangen, ausserdem ein DD 11 im sehr guten Zustand für 10 bei Kleinanzeigen. Das ist absolut keine Seltenheit, man muss nur schnell sein. Die Geräte sind nach einigen Sekunden verkauft.
LG Tobi
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Danke, bin aber nachdem man mir einen von zwei falschen Riemen geschickt hatte, vom Kassettenfieber geheilt. Die ganze Zeit des auseinanderbauens habe ich mich gefragt, wozu ich das eigentlich mache und was das gewinnbringende Ziel sein könnte/würde. Mir ist, bis auf ein wenig Nostalgie, nichts eingefallen.  Überlege mir jetzt einen DAP mit Röhren zu holen, obwohl meine derzeitigen Geräte ohnehin hervorragend klingen. Hmmm...
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Also jetzt wird’s esoterisch.
Röhren klingen nicht, außer man bringt sie in den Bereich außerhalb ihrer Kennlinie. Ansonsten sind die genau wie Transistoren, es kostet immer nur mehr Aufwand, mehr Strom, mehr Geld, mehr Raum um das Selbe aus ihnen raus zu holen. Wenn Geräte dadurch wirklich anders klingen sind sie mutwillig gesoundet. Du als absoluter HiFi Purist solltest aber Sounding verabscheuen, sonst beißt sich das. Einen besseren Klang wirst du damit nicht erreichen, außer du redest es dir ein. Bei vielen modernen Röhrengeräten sind die Röhren nicht mal in die Schaltung eingebunden und dienen allein der Optik.
Wer aber mit Digital und „Pur“ immer noch meint er müsse sich steigern oder dass das überhaupt möglich ist, sollte allgemein die Finger von Analogtechnik lassen, denn die verfälscht den Sound - speziell mit Dolby C - definitiv massiv und messbar, während bei Digital rein geht was raus kommt. Das kann seit den späten 80ern jeder billig DAC ausreichend gut. Wenn man dann noch meint die Flöhe husten zu hören weil man 5000 öcken für einen besseren DAC ausgegeben hat, verarscht man sich entweder selbst oder man meint einfach aufgrund der Exklusivität was Besseres zu sein, als die, die mit ihren „Billiganlagen“ hören.
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Bin hier anderer Meinung.
Angepasste bzw. adaptiere Röhren machen eine stumpfere, weicher bzw. analoger klingende Wiedergabe, welche Transistoren nur mit spezieller Software zu erreichen versuchen und dies eben nie ganz schaffen. Wie man den Hörbeschreibungen und Reviews eines Cayin N3 Ultra entnehmen kann, so sind die vorher beschriebenen Eindrücke genau die zu Erwartenden. Es ist Sounding, was denn sonst?
PCM ist nicht der Weisheit letzter Schluss, sondern analoger Studer Standard mit 38cm 2 Kanal auf 1/2 Zoll in Verbindung mit Dolby A/SR oder DSD auf digitaler Ebene. Dolby C, auf dem selben Deck, verfälscht den Klang weniger, als wenn man es ganz weglässt, da man das System dann bestenfalls mit einem Radiorekorder nutzen kann...
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So nun hat mich die Kanalungleichheit zwischen links und rechts, speziell beim DD 33 doch ganz schön genervt. Da halfen auch keine HPR Messcassetten.
Es scheint so zu sein, dass der rechte Kanal irgendwann nicht mehr linear verläuft und nicht nur im Gesamtpegel abfällt, sondern auch früher im oberen Hochton als links, denn der Bandlauf bietet keine Möglichkeit die Kopfhöhe einzustellen und insgesamt gibt es dafür nur eine verstellbare Führung in Form einer Plastikgabel, die bei den Modellen mit Aufnahme vom Löschkopf ersetzt wird. Man kann die natürlich mit Spiegelcassette so einstellen, dass das Band nirgendwo am Rand schleift, aber dann verändert sich der Azimut immer mit. Mit der HPR Kopfhöhen Cassette ist dann entweder die Kopfhöhe oder der Azimut korrekt aber eins von Beiden ist immer katastrophal, also hat man gar keine andere Möglichkeit als nur den Azimut einzustellen…
Nun hatte ich noch einen Hart Permalloy Kopf im WM D6C, der auch in den DD 33 passt. Da ich den D6C eh nicht nutze, weil er viel zu groß ist und 4 Batterien braucht, habe ich ihn einfach mal in den DD 33 verpflanzt. Es ist trotzdem so, dass ich nach korrekter Justage einen leiseren rechten Kanal hatte. Mit Dolby Cassette war der Pegel nahezu gleich - übrigens auch mit Original Kopf. mit Azimut Cassette hatte ich um die 2,5 dB Abweichung, Das Dolby pumpte rechts, wie in ungefähr allen DD Modellen, die ich so hatte. Der Hart Permalloy Kopf hat einen leichten Höhenzuwachs, wahrscheinlich elektrisch nicht ganz gleich, tut dem Dolby aber gut.
Ich habe dann beschlossen R203 gegen ein Poti eines toten DD II Boards zu tauschen. Das hat funktioniert und es passt auch auf die Platine, ohne dass es ein Unglück gibt. Man muss nur 2 Drähte an die Pads löten, weil der eigentliche SMD Widerstand direkt zwischen 2 Elkos sitzt.
Ich konnte es also entweder so einstellen, dass die 10 kHz oder irgendwas im tieferen Bereich stimmte… War Beides suboptimal. Ich hab den Wert dann gemittelt nun hat die 3150 kHz Cassette rechts 1,5 dB weniger und 10 kHz links. Das fällt nicht so ins Gewicht und klingt ziemlich nach mittiger Basis. Ob ich das auf jeden anderen DD Kopf übertragen kann oder ob sich da Jeder individuell verhält.
Ich erinnere mich, dass das bei meinem damals neuen DD 33 auch sehr früh anfing oder sogar schon im Neuzustand so war. Die Geräte, die ich habe, haben noch recht wenig genutzte Köpfe und trotzdem ist es bei ausnahmslos allen Typen, die ich hatte so gewesen. Ist wohl ein Design Flaw, zumal man ja von einem Hart Permalloy Kopf erwarten würde, dass es da nicht so ist, er optisch zumindest so aussieht als sei er nicht viel gelaufen. Der D6C hat das Problem im Übrigen auch, der Bandlauf ähnelt sich.
Wie lange das so jetzt zufriedenstellend läuft, weiß ich nicht, ab einem gewissen Punkt ist die Linearität wahrscheinlich auch so stark abweichend, dass man da Nichts mehr ausgleichen kann, ohne dass es stark hörbar ist. Vielleicht waren die Toleranzen aber auch einfach so groß und es hat sich einfach Niemand dran gestört, weil sowieso Alles unperfekt war und es über die schlechten Beipack Kopfhörer kaum auffiel.
Was ich außerdem sagen kann, seit ich das AZ7 habe: Es erzeugt hörbaren Flutter, der beim Klavieranschlag bei Geräten, die auch Flutter haben auffällig wird. Ich dachte immer Quartz und Non Quartz DDs unterscheiden sich nicht hörbar, bei AZ7 Aufnahmen mit Klavieranschlag kann ich aber sowohl beim DD, als auch beim DD II ein unangenehmes Leiern hören, bei den Quartz Geräten ist es aber kaum hörbar. Alle laufen in Specs. Das ist also nicht nur Marketing und es ist sicher auch kein Zufall, dass der DD und der DD II Beide um 0,07% (manchmal besser, manchmal etwas schlechter) und die Quartz DDs 0,05-0,06% W&F schaffen… Der DD 33 ist jetzt jedenfalls ziemlich perfektioniert und ich würde auch sagen, er ist in der Serie uneingeschränkt der Beste. Mit dem Kondensator Mod spielt er auch den DC2 und D6C an die Wand, denn die haben Beide hörbare Motorgeräusche durch die ältere Quartzregelung.
Bis auf den DD und den DD 33 surren sie Alle irgendwie im Signalweg. Durch meine W&F Erfahrungen und die elektronischen Probleme in den unterschiedlichen Serien würde ich nun den DD 33 an die erste Stelle in den Empfehlungen setzen, darauf folgt der DD III dessen mikrofonisches Motorgeräusch vernachlässigbar ist, wenn man 50 Ohm Kopfhörer verwendet, dann käme der Ur DD, der nach wie vor am Unproblematischsten ist, Flutter technisch aber schlechter und nur uneingeschränkt zu empfehlen, wenn er den besseren späteren Knopf hat. Das muting/Spulproblem beim DD II habe ich nicht in den Griff bekommen und ziemlich viele Kondensatoren getauscht, die Alle nicht Ursache waren. Ich habe so langsam den Eindruck, dass es an einem angeknacksten IC hängt, aber das kann ich mit meinen Mitteln nicht tauschen. Das Surren kann reduziert werden, wenn die Folienkondensatoren nicht mehr ok sind, Einige spulen dann auch scheinbar besser, aber das Muting arbeitet trotzdem nicht korrekt, es scheint da auch mindestens 2 Revisionen zu geben, die sich unterscheiden, möglicherweise hat das Problem nur Eine von Beiden. Ein voll funktionsfähiges Modell habe ich jetzt, das keine Probleme macht und da sieht die Platine anders aus, als die von Denen, die nicht korrekt gespult haben.
Alle Modelle haben gemeinsam, dass ihr IC im Eimer sein kann. Einmal über ein Netzteil falsch gepolt oder zu viel Spannung und das Gerät ist ohne Ersatz IC ein Totalschaden! Ich habe die Tage einen wunderschönen unberührten DD 33 in blau für 15 Euro erhalten. Wenn da nicht der Hallsensor kaputt ist (was man fast ausschliessen kann), ist es das IC, schade. Das Board sieht noch so schön aus, dass ich es gar nicht bearbeiten mag, aer wahrscheinlich hilft da nur ein intaktes Board aus einem Schlachtgerät. Ein neuwertiger DD II ist mir ebenfalls zugelaufen, der läuft viel zu langsam und leiert furchtbar, auch hier ist es vermutlich das IC, defekte Kondensatoren konnte ich nicht finden. Schade. Aber ich hab das Gehäuse über meinen intakten gestülpt und jetzt ist er praktisch perfekt...
LG Tobi
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Meinen DD II vermisse ich sehr, das war ein tolles Gerät.
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Hätte nach wie vor Einen abzugeben.
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30.05.2025, 08:22
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.05.2025, 08:25 von Sunlion.)
Ja, aber bei den Preisen und der Ungewissheit, wie lange er läuft. Selbst reparieren kann ich ihn nicht, Ersatzteile gibt es keine mehr, das ist mir zu heiß.
Aber danke!
PS: Das war schon ein geiles Gefühl, dieses schwere, kalte Gehäuse in der Hand zu halten und die Play-Taste zu drücken, die mit leichtem Klicken die Wiedergabe startete und dank der zwei Kopfhöreranschlüsse zusammen mit der Freundin der Musik zu lauschen.
Was für ein Unterschied zu all den Plastikbombern mit Billiglaufwerken.
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Ich hab dir gar keinen Preis genannt.
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Du wirst ihn bestimmt nicht verschenken wollen.
Lass mal, ich bin die letzten 30 Jahre ohne ausgekommen, da schaffe ich den Rest auch noch.
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Ich finde übrigens vom Anfassgefühl den DD33 am Wertigsten. Durch die Rundungen liegt er auch viel besser in der Hand. Das macht ihn leider aber auch nicht zu einem Schönling. DD-DD30 sind einfach viel schöner.
Letzendlich sind sie Alle ziemlich klapprig für das, was sie mal gekostet haben und wenn ich das mit der Materialqualität moderner Mittelklasse Smartphones z.B. vergleiche. Die Produktqualltät ist schon massiv gestiegen. Allein dieser mickrige Open Schalter am Walkman wirkt aus heutiger Sicht wie ein Witz. Lack und Plastik sind super empfindlich. Bei täglicher Benutzung sehen die Dinger nach nem halben Jahr aus wie einmal über die Straße gezogen. Son iPhone kann auch schon mal runter fallen ohne dass es nur einen Kratzer hat. Die Scharniere an den Klappen und das Spaltmaß sind einfach nur grauenvoll. Dass man bei einem Gerät das mal bei 300 Mark lag Angst haben muss die Klappe während dem Betrieb zu öffnen, wenn man versehentlich in der Hosentasche dran kommt und dann sogar Gefahr läuft, dass es Bandsalat gibt oder das Band geknickt wird ist schon echt arm. Der Mechanismus ist zwar beim DD33 verbessert worden, trotzdem wird die Klappe nur an einem kleinen Nippel gehalten und geht viel zu leicht auf. Eine Verriegelungsmechanik und ein Schnappmechanismus, wie es ihn bei vielen Budget Geräten gab, wie z.B. beim WM B39 gab wäre komplett ohne diesen Schalter ausgekommen und hätte dafür gesorgt dass das Gerät im Betrieb nicht geöffnet wird. Die riesige 3 V DC Buchse mit dem Plastikring sieht bei allen Modellen aus, wie nachträglich reingebohrt und macht die eigentlich schöne edle Optik total kaputt. Eine Automatische Bandwahl anstatt der mickrigen friemeligen Plastik Schalter an der Seite. Selbst beim DD9 der 800 Mark gekostet hat, hat man das nicht besser gemacht. Man hätte die Seiten clean halten können indem man die Schalter an den Seiten mit auf die Oberseite verfrachtet hätte usw.
In 10 Jahren Entwicklung hat man es nicht auf die Kappe gekriegt dieses Center Gear mal haltbarer zu machen. Die Dinger sind in den 80ern teilweise schon nach ein oder 2 Jahren gebrochen und als ich meinen Walkman DD 33 ein mal auf Kulanz getauscht bekommen habe, war er das Rad schon in der OVP von vorn herein gebrochen.
War leider Alles nicht das Gelbe vom Ei.
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