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22.03.2025, 14:10
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.03.2025, 14:46 von hannoholgi.)
Ich stehe zur Zeit vor einem Rätsel.
Vor etwa einem halben Jahr hatte ich einen 2/2-Spur-NOS-Wiedergabekopf von Bogen (es handelt sich um einen PW230 aus dem professionellen Sortiment) bei Ebay gekauft. Man weiß, ja nie, ob man den noch mal gebrauchen kann, zumal er preiswert war. Der Kopf lag in seinem originalen Schächtelchen und ist wie gesagt unbenutzt.
Als Gleichstromwiderstand maß ich in beiden Systemen ca. 150Ω.
Dann wanderte er in meine Kiste mit diversen Tonköpfen.
Als ich ihn vor ein paar Tagen erneut zur Hand nahm und das Multimeter anklemmte, zeigten beide Wicklungen etwas über 1,8 Ω! Ich dachte zuerst, das Messgerät ist kaputt oder dessen Batterie alle, aber zwei weitere Multimeter bestätigten die wundersame Wandlung von 150 auf 1,8 Ω.
Dass Kopfanschlüsse im Inneren abgammeln habe ich auch schon erlebt. Dann misst man unendlich. Aber dass beide Wicklungen gleichzeitig ihren Wert auf gut 1/100 verkleinern? Ich habe keine Erklärung dafür.
Gruß
Holgi
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Ich auch nicht. Eine Vermutung wäre, dass die Lackschicht durch Oxidation des Kupfers aufgeplatzt ist und sich dann die Drähte miteinander verbunden haben. Dass dies bei beiden Spulen auf die gleiche Weise passiert ist natürlich merkwürdig. Eine andere Möglichkeit wäre, dass du dich damals vermessen hast.
Grüße
Ingo
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Wiedergabekopf mit 1,8 Ohm? Das niedrigste, das mir je über den Weg gelaufen ist, sind Teslas ANP935 mit 18 Ohm (A/W-Köpfe).
Grüßle,
Franz
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22.03.2025, 18:41
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.03.2025, 19:02 von Ferrograph.)
Haben die Systeme mittlerweile Gehäuseschluss?
Besteht das Gehäuse des Bogenkopfes aus Zinkdruckguss?
Dann bestände unter extremen Bedingungen die Möglichkeit der Whiskerbildung.
Gruß Jan
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22.03.2025, 19:54
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.03.2025, 19:55 von hannoholgi.)
Das Gehäuse könnte vom Aussehen her durchaus aus Zinkdruckguss bestehen. Die chemische Analüse steht aber noch aus!
Vermessen habe ich mich damals nicht. Ich habe beide Wicklungen gemessen und beide lagen um die 145-150 Ω.
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Hallo Holgi,
kann sich der Kopf stark magnetisiert haben?
Gruß
Peter
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Hallo Jungs,
ich verwahre mich hiermit gegen die Behauptung, ich sei niederohmig. Das Gegenteil ist der Fall. Ich bin im Forum mit "65 Ohm" gestartet und habe bis heute noch einige "Ohm" zugelegt.
Gruß
Wolfgang
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Ich halte die These der Whiskerbildung für sehr plausibel. Gerade bei älteren Halbleitern und auch in der Elektroinstallation sorgen diese oft nach über 40 Jahren für massive Probleme.
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Ist der Kopf irgendwie vergossen? Wenn ja, wär's denkbar dass die Vergussmasse über die Jahrzehnte leitfähig geworden ist?
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23.03.2025, 08:37
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.03.2025, 17:29 von havox.)
Es geht aber doch um eine Veränderung nach einem halben Jahr und bei beiden Wicklungen gleich …
Viele Grüße,
Hans-Volker
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Naja, Whiskerbildung bei beiden Wicklungen im gleichen Zeitraum mit gleichem Ergebnis ist auch unwarscheinlich.
Bei Germaniumtransistoren kann man oft durch klopfen auf das Gehäuse die Whisker im innerern zum abbrechen bringen. Klopf den Kopf hart auf die Tischplatte...also den Tonkopf  .
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Hast du ein Induktivitätsmessgerät? Wenn das auch 0 anzeigt, dann hat die Spule einen Kurzschluss. Wie das passieren konnte wirst du nur erfahren, wenn du den Tonkopf zerlegst. Nutzbar ist er ohnehin nicht mehr.
@ PeZett Warum sollte sich der ohmsche Widerstand der Spule durch Magnetisierung des Tonkopfes ändern?
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(23.03.2025, 12:43)AKRETA schrieb: Hast du ein Induktivitätsmessgerät? Wenn das auch 0 anzeigt, dann hat die Spule einen Kurzschluss. Wie das passieren konnte wirst du nur erfahren, wenn du den Tonkopf zerlegst. Nutzbar ist er ohnehin nicht mehr.
Ja, das habe ich und ich hatte sogar den ursprünglichen Wert auf der Schachtel vermerkt. Nach dem Frühstück werde ich das noch mal holen und den Kopf durchmessen.
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(22.03.2025, 21:15)PeZett schrieb: Hallo Holgi,
kann sich der Kopf stark magnetisiert haben?
Gruß
Peter
Das würde, wenn überhaupt feststellbar, nur Einfluß auf Wechselströme haben. Widerstand gemessen wird aber per Gleichstrom.
Da ist das völlig wurscht!
Gruß, Jan
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.03.2025, 13:45 von hannoholgi.)
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.03.2025, 14:22 von janbunke.)
2 mH, bzw. 1,7 mH sind für einen Wiedergabetonkopf eigentlich arg wenig und extrem unrealistisch.
Da stimmte doch vorher schon was nicht.
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Das stimmt. Ich habe gerade noch mal in den Bogen-Katalog geschaut, da ist dieser Typ mit 80 mH angegeben!
Der Gleichstromwiderstand steht leider nicht drin.
Na, den Kopf kann ich auf jeden Fall vergessen.
Gruß
Holgi
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.03.2025, 14:54 von janbunke.)
So sieht's wohl aus...
Ich würde mal versuchen, in die Spule kurze Impulse mit einem größeren Gleichstrom reinzujagen. Vieleicht bricht dann irgendwas auf.
Im Eimer ist er ja sowieso.
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.03.2025, 19:30 von Ferrograph.)
(24.03.2025, 14:51)janbunke schrieb: Ich würde mal versuchen, in die Spule kurze Impulse mit einem größeren Gleichstrom reinzujagen. Vieleicht bricht dann irgendwas auf.
Im Eimer ist er ja sowieso.
Mehr als ein paar Milliampere würde ich aber nicht durch die filigranen Drähtchen schicken wenn dort noch was zu retten sein sollte!
Gruß, der andere Jan
PS: Gehäuseschluß der Wicklungen gibt es keinen; oder?
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