Technics RS-1500US revidieren
#1
Moin!

Nachdem ich mir in Achen eine RS-1500 gesichert habe (die noch immer auf den Transport in Richtung zukünftige Heimat wartet), ist mir hier bei mir ein unschlagbares Angebot vor die Füße gefallen. Jetzt habe ich zwei Technics-Bandmaschinen...

Beide haben mehr oder weniger die gleichen Probleme und ich möchte schon mal langsam daran gehen, mich in die Materie einzuarbeiten.
Hier einmal kurz die Probleme aufgezählt:

- Die Bremsen funktionieren nicht immer zufriedenstellend
- Mindestens an der linken Umlenkrolle müssen die Federn gespannt werden
- Das Zählwerk macht immer wieder mal Geräusche
- Die Schalter und Potis kratzen zum Teil
- Der Spurumlageschalter hängt und schaltet nicht korrekt
- Der rechte Kanal hängt bei Aufnahme ca 2dB nach und die Aufnahme klingt etwas flacher, weniger räumlich als die Quelle

Die Bremsen schiebe ich erst einmal nach hinten. Evtl. löst sich das Problem ja nach dem Spannen der Federn.
Dazu habe ich gleich zwei konkrete Fragen: Müssen/sollen beide Federn pro Umlenkrolle gespannt werden oder reicht es, die lange nachzusetzen? Um wieviele Zentimeter sollen die Federn gekürzt werden?

Beim Zählwerk versuche ich es erst einmal mit etwas Silikonspray; es macht ja nicht immer Krach.

Die Potis und Schalter habe ich gereinigt. Ich nehme dafür immer Tuner-Spray. Im Moment schalten und regeln sie absolut still.

Zur Aufnahme/Wiedergabe: Hier habe ich erst einmal den gesamten Bandweg gereinigt und entmagnetisiert. Im gleichen Atemzug wurde der Spurumlageschalter zerlegt, gereinigt und geschmiert wieder zusammengebaut. Leider ohne Ergebnis.
Um Das Problem zu lösen werde ich wohl die Aufnahme-/Widergabeeinstellung gemäß Servicemanual prüfen und einstellen müssen, oder?

Danke und allen noch einen sonnigen Tag
Tommy.
Was ich suche: Kopfträger der Technichs RS-1500/1506US sowie Teile oder ganze Maschinen von Akai: GX-77 und GX75/95
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#2
Alles was du aufführst sind klassische Probleme dieser Maschinen.
Schau mal hier, da kommst etwas weiter:
https://old-fidelity-forum.de/thread-33213.html
Grüße André
Dual TG28/29, ASC6002/ 5004, Technics RS1500, Tesla CM160, Braun TG1000
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#3
Danke, André.
Was ich in dem Thread leider nicht gefunden habe, ist etwas zu den Federn.
Was ich suche: Kopfträger der Technichs RS-1500/1506US sowie Teile oder ganze Maschinen von Akai: GX-77 und GX75/95
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#4
Die Federn werden etwas eingekürzt. Dann funzt das auch wieder mit der Endabschaltung. Die Maschine sollte nicht mit eingelegtem Band ewig stehen.
Dual TG28/29, ASC6002/ 5004, Technics RS1500, Tesla CM160, Braun TG1000
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#5
Danke.
Die Maschine stand gut 25 Jahre ohne Band.
Müssen beide Federn pro Umlenkrolle gekürzt werden oder reicht es, die lange Feder zu kürzen?
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#6
https://tonbandforum.de/archive/index.ph...14242.html
Dual TG28/29, ASC6002/ 5004, Technics RS1500, Tesla CM160, Braun TG1000
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#7
Dankeschön.
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#8
Hi,
ich hab die Federn damals so gekürzt das die Umlenkrollen von selbst, ohne Belastung von der Feder nach oben zur Endposition gezogen worden sind. Bei nichtnutzung entlaste ich immer die Umlenkrollen in dem ich das Band entspanne.

Abgenutzte Bremsbeläge müssen ersetzt werden, alles was über 2 Sekunden aus voller Spulgeschwindigkeit bis zum stillstand ist, ist schlecht, egal ob vor oder zurück, wenn die Bremsen noch dazu nicht gleichmässig bremsen kann es zu Schlaufenbildung kommen.

Wenn das Federnthema gemacht wird kann man in einem Rutsch den Zählwerksriemen (Die Umlekrollen unbedingt fetten, die Kreischen nämlich) mitmachen, denn der Capstanmortor muss dazu raus, dann hats genug Platz.

Guude
Harry
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#9
(20.02.2025, 10:11)harry schrieb:  (Die Umlekrollen unbedingt fetten, die Kreischen nämlich) 

Hallo Harry,

wo werden die gefettet? Ich kenne da nur die kleinen geschlossenen Lager, welche man wechseln kann, oder meinst du das am Zählwerk?

Grüße André
Dual TG28/29, ASC6002/ 5004, Technics RS1500, Tesla CM160, Braun TG1000
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#10
Hi, 

Zitat aus der Anleitung:

Zählwerkriemen und Bandlauflager erneuern:
Entfernen Sie von der unteren Umlenkrolle die mittig sitzende Schraube (mit den beiden Löcher). Diese kann
durch Andrücken mit dem Daumen und Drehen gegen den Uhrzeigersinn entfernt werden. Eventuell sind
Hilfsmittel nötig.
Nun das Federkreuz und den Sicherungsring entfernen.
Ziehen Sie nun die komplette Einheit raus.

Die alten Riemen können von hinten entfernt werden.

An die Riemenscheiben-Achse des Zählwerks, sowie an die Achse des Zwischenrades jeweils von vorne und
von hinten einen Tropfen Öl geben. Achten Sie darauf, dass das Öl nicht auf die Riemenscheibe oder an die
Riemen gelangt.

Legen Sie den langen Riemen über den Schaft der Umlenkrolle und stecken Sie diese mit dem Riemen wieder
auf die Achse.
Von hinten können die Riemen nun montiert werden. Darauf achten, dass der lange Riemen in den
Riemenscheiben liegt.
Umlenkrolle wieder montieren.


Die vordere Große Umlenkrolle unten muss zum Wechsel raus.



Guude
Harry


Angehängte Dateien
.pdf   Anleitung Bremsen und Zählwerksriemen tausch.pdf (Größe: 1.17 MB / Downloads: 25)
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#11
Grüß Dich Harry.

Danke für die Anleitung.
Damit sollte ich es auf alle Fälle hin bekommen.

Auch auf die Gefahr hin das ich bezüglich der Federn nerve: Es gibt pro Umlenkrolle 2 Federn. Eine kurze und eine lange. So wie ich das bisher aus den verschiedenen Threads und Anleitungen lese, wird nur die lange Feder gekürzt. Und die dann auch eher so nach Gefühl.
Ist das korrekt?

Dann noch etwas. Die Aufhängung der langen Federn am Chassis sehen so aus, als ob die Federn an diesen Stellen nachgespannt werden könnten:

   

Ist das möglich?

Viele Grüße,
Tommy.
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#12
Hi, 
weiss ich nicht mehr, ausprobieren, so kürzen das die Umlenkrolle bis nach oben gezogen wird, dann ists ok.

Ich hab übrigens noch einiges mehr an pdfs und im Original Prospekte, Service Manuals usw... von der 1500, 1506, 1700, 1800


Ach ja, ich stelle ein PDF rein, wird bisher 8 mal runtergeladen und einer sagt "danke" denkt mal drüber nach...

Guude
Harry
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#13
@ HARRY
Hab mir gerade vorbeugend ( meine 1500er macht im Moment noch alles gut) deine super Anleitung runter geladen, mit der werd sogar ich klar kommen . Vielen Dank
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#14
@ harry: Wenn Du noch weitere PDF-Dateien für die RS-150X hast würde ich mich freuen, wenn Du diese zur Verfügung stellst. Vor allem bin ich an einer deutschem Service-Anleitung interessiert.
Ich komme mit der englichen schon irgendwie klar, es ist aber manchmal sehr mühselig.

Danke und ein schönes Wochenende
Tommy.
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#15
Servicemanuals sind grundsätzlich nur in englisch  Wink
Oder eben in Japanisch  Smile
Bei deutschen Herstellern mag es da Ausnahmen geben.

Tommy, ich würde dich gerne vor einem Fehelr und unnötiger Arbeit bewahren:
Warum möchtest du unbedingt die Federn der Umlenkhebel umsetzen / kürzen?

Probiere bitte mal folgendes aus: Drücke mit der Hand die Umlenkhebel etwas nach unten. Wenn sie beim Loslassen ohne Probleme wieder in die Endposition nach oben gehen: Finger weg von den Federn. Sollten sie etwas träge zurück gehen: ich würde mir zuerst die Leichtgängigkeit der Mechanik ansehen, bevor an den Federn rumgefummelt wird.

Wenn die Federn nachher zu viel Spannung haben, wirst du Probleme mit dem Bandzug bekommen. Die Position der Umlenkhebel sowohl bei Play als auch beim Spulen ist abhängig von dem Bandzug. Wenn du die Federspannung erhöhst, kann es sein, dass bei einem eigentlich korrekten Bandzug die Umlenkhebel zu hoch stehen und die Maschine abschaltet. Höherer Bandzug: tiefere Position der Umlenkhebel; niedrigerer Bandzug: höhere Position dieser.
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
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#16
Mahlzeit.

@gasmann: Danke für Deine Hinweise.
Die Umlenkrollen gehen beide am Ende schnell nach oben. Die linke kann ich anschließend noch ca. 1 - 2 mm höher schieben. Die Taster werden aber betätigt.
Bevor ich an die Federn gehe, werde ich die Bremsen neu belegen. Ich bin schon dabei, entsprechende Lederstücken zusammen zu suchen. Anschließend schaue ich, was es noch zu tun gibt.

Das Beste für die Federn wäre, man würde die originalen Parameter herausbekommen. Damit könnte man gezielt auf die Suche nach Ersatz gehen.
Keine Ahnung ob die irgendwo stehen...

Viele Grüße und ein schönes Wochenende,
Tommy.
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#17
(22.02.2025, 12:17)der_tommy schrieb: Die Umlenkrollen gehen beide am Ende schnell nach oben.... Die Taster werden aber betätigt.
Bevor ich an die Federn gehe, werde ich die Bremsen neu belegen.

Dann lass die Finger von den Federn 
.gif   yes.gif (Größe: 1.05 KB / Downloads: 1042)

Ich habe da noch eine Frage an dich: Mir scheint, du verbindest die Bremsen immer mit den Umlenkrollen und den Federn. Zumindest kommt das bei mir so an, korrigiere mich, wenn ich mich irre.
Die beiden Sachen haben nämlich nichts miteinander zu tun !
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#18
´n Abend.

Ich bin bisher der Meinung, dass die Bremsen durch die Umlenkrollen angesteuert werden. Also Bandende, Umlenkrolle geht hoch, der Microschalter wird betätigt und die Bremsen aktiviert. Ist das nicht so?
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#19
Jein.
Wenn bei Bandende durch das Hochgehen der Umlenkrollen beide Microschalter aktiviert werden wird ein "Stop" Befehl ausgelöst. Das Aktivieren der Bremsen erledigt die Laufwerksteuerung direkt danach.

Da du gesagt hast, dass die Microschalter aktiviert werden....lass die Federn so  Wink

Wenn du manuell "Stop" drückst werden die Bremsen ja auch aktiviert ohne Auslösen der Microschalter. Beim "Stop" Drücken aus FF oder REW ja ebenso, nur eben später.
Die Maschine bremst nämlich aus dem Spulen heraus zunächst elektrisch und erst kurz vor Stillstand des Bandes mechanisch.
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
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#20
Alles klar, danke für Deine Erläuterungen.
Ich werde auf alle Fälle erst einmal die Bremsen neu belegen.
Gibt es da eine Empfehlung für den Kleber?

Gute Nacht
Tommy.
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#21
Ich hatte Tesa Kraftkleber verwendet (mit dem Schuh auf der Packung)
Aber einfach nur deshalb, weil er hier schon rum lag  Wink
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
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#22
Danke.
Diesen Kleber gibt es leider nicht mehr.
Ich werde einen (Kontakt)Kraftkleber von Uhu oder Pattex verwenden. Je nachdem welchen ich bekomme.
Viele Grüße,
Tommy.
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#23
´n Abend.

Heute habe ich die Bremsen ausgebaut und die alten Beläge entfernt. Die Teile sahen schon ziemlich mitgenommen aus:

   

Die Bremstrommeln der Wickelmotoren haben auch einen Standschaden:

       

Die würde ich mit ganz feinem Schleifpapier abziehen aber nicht neu lackieren. Dafür müsste wahrscheinlich, damit es wiederstandsfähig genug ist, Einbrennlack genommen werden. Oder gibt es dafür eine andere Möglichkeit?
Die Bremshebel habe ich penibel vom alten Filz und Kleber befreit und die neuen Beläge sind auch schon zugeschnitten.

   

Das Ankleben habe ich für heute erst einmal gelassen. Ich bin bezüglich des Klebers etwas verwirrt. Im Forum hier wird an zwei unterschiedlichen Stellen von Kontaktkleber gesprochen (gasmann und rindenmulch).
Im Wiki steht, dass unbedingt 2-Komponentenkleber zu verwenden ist.

Vielleicht kann ja bitte jemand von den Bremsbelagwechslern noch einmal etwas dazu sagen.

Danke und gute Nacht
Tommy.
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#24
Hi, 
Bremstrommeln penibel saubermachen, reicht.
2 Komponenten Kleber nehme ich immer UHU endfest.
Beläge leicht anrauen, sollen nicht "glatt" sein (wie beim Auto auch)
Ich hab bei mir die Beläge leicht überstehen lassen, rundum ca 1mm macht nix.

Bild: Meine 1506, Mize, Kippen und Cola und ich 1988


Guude
Harry


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#25
Klasse Anlage. Harry, mit SU-A8, 2x SE-A7 und den SB-7000 Boxen !  Heart
Nur das Doppeltape stört die Anmutung.  Wink 

Frankie
Hau wech, den Schiet - aber sech mir, wohin


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#26
Mahlzeit.

Danke für die Hinweise, Harry.
Und tolle Anlage. In der Zeit hatte ich ein B100 und nen Ziphona-Dreher...
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#27
Ich nochmal zu den Bremsbelägen. Ich habe gut 1 mm starkes Leder, welches auf einer Seite glatt und auf der anderen rauh ist.
Ich würde das jetzt mit der glatten aufkleben und die rauhe zum Bremsen nutzen.
Ist das korrekt?

Einen schönen Abend wünscht
Tommy.
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#28
(24.02.2025, 22:27)der_tommy schrieb: Das Ankleben habe ich für heute erst einmal gelassen. Ich bin bezüglich des Klebers etwas verwirrt. Im Forum hier wird an zwei unterschiedlichen Stellen von Kontaktkleber gesprochen (gasmann und rindenmulch).
Im Wiki steht, dass unbedingt 2-Komponentenkleber zu verwenden ist.

Vielleicht kann ja bitte jemand von den Bremsbelagwechslern noch einmal etwas dazu sagen.

Danke und gute Nacht
Tommy.

Hallo Tommy!

Soweit ich mich noch erinnere habe ich damals zum Verkleben der Beläge den normalen UHU Alleskleber in der gelben Tube verwendet!
Die Bremsbeläge haben sich bis jetzt nicht gelöst, die Bremswirkung ist noch immer top.

Grüße Werner
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#29
Moin moin!

Gestern ging es an der 1500 weiter. Die Riemen sind gekommen und ich habe sie gleich gewechselt. Mann ist das ne Quälerei!
Ich hab weiß Gott keine dicken Finger, bin aber trotzdem fast verzweifelt. Und ohne der von Harry zur Verfügung gestellten Anleitung wäre ich sicher gescheitert. Danke noch mal!

An den Bremsen habe ich nur eine Testklebung mit UHU Schnellfest vorgenommen. Ich wollte prüfen, inwieweit der Klebstoff vom Leder aufgenommen wird und es verfestigt.
Da passiert nichts und ich werde die Beläge die Tage mit diesem Kleber befestigen.

Eine schöne Restwoche noch
Tommy.
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#30
Guten Abend.

Die Bremsen bringen mich langsam um den Verstand!
Meine Testklebungen (auf Papier) konnte ich allesamt nach 24 Stunden leicht wieder abziehen.
Das Leder scheint hauchdünn beschichtet (gefärbt?) zu sein. Diese dünne Schicht klebt wunderbar am Testträger und löst sich vom Leder.
Ich habe diese obere Schicht jetzt abgeschliffen und werde die Beläge jetzt mit der rauhen Seite aufkleben.

Und, ich glaube die nächsten Versuche mache ich mit Kontaktkleber!

Viele Grüße
Tommy.
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#31
Hallo in die Runde.

Bei uns ist die Rüsselseuche ausgebrochen und im Moment gibt es außer Kamillentee und Inhalationsdämpfen nicht viel in der Hütte.
Wahrscheinlich war das genau das Richtige für die Bremsbeläge. Ich habe sie am Samstag mit UHU-Schnellfest geklebt und dann sich selbst überlassen. Ein Blick heute darauf hat gezeigt, dass es funktioniert hat  Big Grin
Jetzt werde ich die Beläge noch etwas anschleifen und, sobald ich wieder korrekt durchatmen kann, einbauen.

Bis dahin und viele grüße
Tommy.
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#32
´n Abend.
Heute habe ich die Bremsen wieder montiert. Vorher habe ich die Beläge an meinem Ersatz-Wickelmotor noch etwas in Form gebracht. Ich habe ein Stück 100er Schleifpapier um das Gehäuse gelegt und die Bremsbeläge so lange darauf hin und her bewegt, bis ein sehr gutes Tragbild erreicht war.
Der Einbau hat auch recht gut funktioniert und jetzt werden die beiden Wickelmotoren wieder so gebremst, wie sie sollen Smile

Was leider nicht funktioniert hat ist der Tausch des gro0en Zählwerkriemens. Die untere Umlenkrolle läuft seit dem irgendwie sehr mühsam und bleibt auch mal stehen. Was kann ich hier vergeigt haben?
Ich habe es doch tatsächlich geschafft, den Zählwerkriemen NICHT an der Capstanmotorbefestigung vorbei zu bekommen...

Jetzt läuft und bremst die Gute wieder wie wild und ich genieße erst einmal ein gutes Band.

Gute Nacht
Tommy.
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#33
So, weiter geht es.

Langsam möchte ich mich an die Prüfung und evtl. Einstellung des Aufnahme- und Wiedergabeverstärkers machen. Der rechte Kanal hinkt ja bei Aufnahme ca. 2dB hinterher.
Das SM ist vorhanden und Testbänder habe ich auch (von Bluthard). Leider weiß ich nicht mehr was drauf ist und ein Inhaltsverzeichnis liegt nicht (mehr) bei Sad
Vorausschicken möchte ich, dass die letzte Einmessung eines Tonbandgerätes gut 14 Jahre her ist und ich mich bestimmt etwas tapsig anstellen werde...

In der Beschreibung zur Überprüfung der Wiedergabeverstärkung steht, dass ich den Standart-Aufnahmepegelteil des Testbandes abspielen soll:

   

Aber was ist an der Stelle auf dem originalen Technics-Band drauf?

Die nächste Frage taucht bei der Überprüfung des Rauschabstandes auf. Hier soll ich "ohne Tape" abspielen:

   

Wie soll das gehen? Wenn ich ohne Tape auf Play drücke, passiert doch nichts, oder?

Kann mich bitte jemand erleuchten?

Danke und einen schönen Abend
Tommy.
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#34
Hier eine Beschreibung der Test Tapes: https://audiocircuit.dk/downloads/panaso...ape-ti.pdf . Referenzpegel wird 185 nWb/m @ 400 Hz sein, wie bei den anderen Japanern auch.

Hat dein Bluthardt-Band irgendwo eine Bezeichnung?

Gruß

Nelson
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#35
Hallo Tommy,

was ist denn unter Fig. 33 beschrieben?

ich tippe beim Playback-Level-Anteil des Technics Test-Tape "QZZOF..." (400 Hz 0 dB NAB-EQ 50+3180 µs) auf einen Bandfluss von 185 nWb/m, wahrscheinlich gemäß ANSI-Norm, was einem DIN- / IEC-Bandfluss von ca. 207 nWb/m entspricht, das sind ca. 3,8 dB geringer als 320 nWb/m DIN / IEC.
Denn das scheint bei den japanischen Bandgeräten Standard gewesen zu sein.
Aber wie gesagt, nur eine Mutmaßung. Wer weiß es genauer?

Grundsätzlich: vor dem Verstellen die bisherigen Spannungswerte notieren!

Schöne Grüße
Frank
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#36
´n Abend und danke für die Rückmeldungen.

@t20: Das Band hat folgende Bezeichnung:

   

Das müssten dann 2.6154 dB am Anzeigeinstrument sein. Aber wie hoch muss der Ausgangspegel sein?

Beim Technics Tape sind es 0.55 V bei -5,2 dB.
Ich bin immer noch etwas ratlos...
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#37
(20.03.2025, 22:00)kesselsweier schrieb: Hallo Tommy,

was ist denn unter Fig. 33 beschrieben?

ich tippe beim Playback-Level-Anteil des Technics Test-Tape "QZZOF..." (400 Hz 0 dB NAB-EQ 50+3180 µs) auf einen Bandfluss von 185 nWb/m, wahrscheinlich gemäß ANSI-Norm, was einem DIN- / IEC-Bandfluss von ca. 207 nWb/m entspricht, das sind ca. 3,8 dB geringer als 320 nWb/m DIN / IEC.
Denn das scheint bei den japanischen Bandgeräten Standard gewesen zu sein.
Aber wie gesagt, nur eine Mutmaßung. Wer weiß es genauer?

Grundsätzlich: vor dem Verstellen die bisherigen Spannungswerte notieren!

Schöne Grüße
Frank

33 beschreibt den Messaufbau:
   
Ich werde das morgen mal angehen und erst einmal die originalen Werte messen.

Danke und gute Nacht
Tommy.

PS: Ehrlich gesagt sind mir die unterschiedlichen Bandfüsse und dann noch DIN und ICE ganz schöne Böhmische Dörfer.
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#38
Hallo Tommy,

das mit den Böhmischen Dörfern kann ich gut verstehen. Wink
Die Gründe, warum es zwei verschiedene Messnormen für den magnetischen Fluss gibt, würden hier zu weit führen.
Darüber hinaus waren die Gerätehersteller trotz internationaler Normen sich nicht einig, die gleichen Bezugspegel zu verwenden
Und zu guterletzt schrieben die Testbandhersteller (wie in Nelsons o.a. Link zu sehen) alles Mögliche in die Beschreibung, leider oft ohne den Bezugsbandfluss zu nennen.

Den magnetischen Fluss kann man sich abstrakt als die Stärke der Aufmagnetisierung des Bandes vorstellen.
Die Einstellung des "Play Levels" ist, besonders bei Geräten mit Rauschunterdrückungssystem wichtig, weil sonst deren Arbeitspunkt nicht stimmt (Pumpeffekte etc.). Bei Geräten ohne NR ist es nicht ganz soo wichtig, sondern ein Maßstab für die Aussteuerungsanzeige, sprich: man kann ein Band einer gewissen Klasse bis x dB aussteuern, bevor die Verzerrungen eine gewisse Grenze überschreiten.

Zu Deinem Fall:
Ist im SM der RS-1500 der Testband-Typ (QZZ...) definiert?

Falls meine Annahme, dass das Technics-Testband einen Bandfluss von 185 nWb/m ANSI (400 Hz 0 dB, ca. 207 nWb/m DIN) enthält, korrekt sein sollte:

Dein abgebildetes Bluthard-Testband (19 cm/s 250 nWb/m, 400 Hz oder 315 Hz ist sekundär) enthält einen Pegeltonteil von eben 250 nWb/m.
Die Crux ist, dass es bei 250 nWb/m eben auch Testbänder nach ANSI oder DIN gibt. Das ist ein Unterschied von 0,8 dB.

Wenn es ein 250 nWb/m ANSI-Band ist (ca. 274 nWb/m DIN), dann sollten am Output der RS-1500 0,73 V zu messen sein (0,55 V / 207 x 274)
Wenn es ein 250 nWb/m DIN-Band ist, dann sollten 0,66 V zu messen sein (0,55 V /207 x 250).

Das war jetzt ein Roman, aber hoffentlich ein wenig transparent...

Schöne Grüße
Frank
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#39
Grüß Dich Frank,
das Technics Tape ist das QZZOF190EX und ja, es hat einen Bandfluss von 185nWb/m.
Ob das Bluthard Band nach DIN oder ANSI aufgenommen wurde, ist leider nicht mehr herauszubekommen. Auf der Seite von Herrn Sittinger, der die Bandherstellung von Herrn Bluthard übernommen hat, ist leider kein Hinweis darauf zu finden. Dort steht nur der Bandfluss, 257 nWb/m, und die Frequenz, 1.000 Hz.
Gefühlt ist mir wie DIN. Aber das bekomme ich ja annähernd heraus, wenn ich die originalen Pegel messe.

Recht herzlichen Dank für die Erläuterungen,
Tommy.
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#40
Da dein Bezugsband einen höheren Pegel hat, wird sie einen höheren Wert am Ausgang liefern. Wieviel würde ich so rechnen:

Laut https://sengpielaudio.com/Rechner-magnetischerFluss.htm : Bezugswert 185, Aufgenommen 250 => 2.6 dB Unterschied

Laut https://einklich.net/etc/pegelrechner.pl : 2.6 dB bezogen auf 550 mV => 742 mV

Ich würde sagen, dass mit dem Bluthard-Band ungefähr 742 mV am Ausgang statt 550 mV sein sollten.

Gruß

Nelson
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#41
Moin!

Ich habe mich heute bissel durch die Einmesserei der Technics gequält und bin jetzt bei einem guten Ergebnis rausgekommen.
Die Maschine gibt pegelgleich wieder und die Aufnahmen funktionieren ebenso. Ohne Unterschied zwischen Source und Monitor.

Beim der Einstellung des Wiedergabepegels mit meinem Bluthard-Band war ich anfänglich etwas verunsichert. Das Band hat zwei unterschiedliche Pegelsektionen. Zu Beginn habe ich, zufälligerweise, auf den zweiten, geringeren Pegel eingestellt. Damit hatte ich dann gut 5dB Unterschied zwischen Source und Tape bei der Aufnahme. Also alles noch einmal von vorn, gemerkt, woran es lag und neu eingestellt.
Die 742mV stellen so ziemlich das Ende des Einstellbereiches dar, aber es passt noch.
Bei der Einstellung des Wiedergabeverstärkers habe ich dann auch ein paar Runden gedreht. Die beiden Einstellungen der Level Meter for Source und Tape Monitor beeinflussen sich wohl gegenseitig.
Aber nun ist es vollbracht und ich lausche einer ersten Aufnahme Rolleyes

Was ich nicht geschafft habe ist die Überprüfung des Rauschabstandes. Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, was ich da tun soll...

Und dann gibt es noch die Überprüfung des Standart-Aufnahmepegels:

   

Hier ist mir auch schleierhaft, was ich tun soll. Welche Spannung muss ich für das 1 kHz-Signal am Frequenzgenerator einstellen?
Vielleicht könnt ihr mir bitte zu diesen beiden Punkten noch auf die Sprünge helfen.

Danke für die zahlreichen Tips und Hinweise und viele Grüße
Tommy.
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#42
Die beziehen sich da auf den 0dB Bezugspunkt der Maschine. 
Wenn ich das alles oben richtig gesehen habe, dann entsprechen 185nWb/m an dem Gerät = 0dB = xxx mV

Hier sollst du dann mit -24dB (also 24dB weniger) einspeisen. 
Was das ausgehend deiner 0dB äquivalenten Spannung ist, kannst du über die og online Rechner ausrechnen. 

ATT steht da für Attenuator. Die gehen davon aus, daß du einen Generator mit dB Abschwächen hast, zB ein Leader 192.
Damit würde man dann den Abschwächer ausschalten, einmalig die Ausgangsspannung einstellen und danach nur noch über die Abschwächertasten in dB Schritten die Spannung entsprechend Vorschrift absenken. Einer der riesen Vorteile dieser Art Geräte. Spart viel Spannungs Hin und Her.
Gruß, Kuni
..............................

http://kuni.bplaced.net/
..............................
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#43
Hallo Kuni.

Ich verstehe es nicht wirklich  Huh

An meinem Frequenzgenerator kann ich die Frequenz und die Spannung einstellen, einen Attenuator habe ich nicht.

Tut mir leid, aber im Moment ist nur noch ERROR im Kopp...
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#44
So wie ich das verstehe, ist ein Attenuator wo du direkt verschieden Werte umschalten kannst. In deinem Fall die Spannung schnell per Knopfdruck. Ob man das nun braucht?
Grüße André
Dual TG28/29, ASC6002/ 5004, Technics RS1500, Tesla CM160, Braun TG1000
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#45
Nein, den Attenuator (zu deutsch Abschwächer) braucht man nicht, der macht nur den Meßablauf einfacher.
Die am Generator einzustellende Spannung kannst du auch so ausrechnen. Du musst nur wissen welche Spannung bei dem Gerät 0dB entspricht. Dann stellst du 24dB weniger ein. Was das dann wiederum in mV ist mußt Du eben ausrechnen über die oben verlinkten Seiten. 

Auf welche Spannung hast du denn Playback eingestellt? Das sind Deine 0dB als Bezug für die Rechnung.
Gruß, Kuni
..............................

http://kuni.bplaced.net/
..............................
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#46
Hier steht bei LINE auf der letzten Seite: 60 mV (-24 dB). https://www.worldradiohistory.com/Archiv...ctions.pdf . Diese dBs scheinen sich auf 1 V zu beziehen (60 mV -24 dB, 550 mV -5,2 dB).

Gruß

Nelson
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#47
Hallo.
Ich hatte vorhin einen RICHTIGEN Knoten im Kopf. Mit diesem Rechner hab ich es dann begriffen und die Einstellungen jetzt auch so gemacht. Alles passt bei diesen geringen Pegeln perfekt.
Wenn ich aber an die Anlage gehe (SU-A6 MKII) und den CD-Player zur Aufnahme nutze, treten unheimliche Kanalunterschieder auf. Der Eingangspegel ist deutlich höher als in der Messanordnung und ich muss nur bis ca. 3 aussteuern. Da hängt der linke Kanal gut 2dB hinterher.
Je geringer der Eingangspegel ist und um so höher ich den Aussteuerungsregler drehen muss, so mehr gleichen sich die Kanäle an.

DAS ist mir jetzt zu hoch und ich gehe erstmal ins Bett.
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Tommy.
Was ich suche: Kopfträger der Technichs RS-1500/1506US sowie Teile oder ganze Maschinen von Akai: GX-77 und GX75/95
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#48
Ich gehe mal davon aus, daß du alle Einstellungen bei voll aufgezogenen Input und Output Reglern gemacht hast. Das wäre auch ok, falls nicht explizit irgendwo anderslautend erwähnt. 
Ein paar dB Unterschied sind dann nicht ungewöhnlich, weil die Poti oft keinen so guten Gleichauf haben.
2dB ist jetzt halt auch kein "unheimlicher" Kanalunterschied  Wink
Gruß, Kuni
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http://kuni.bplaced.net/
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#49
Hallo Kuni.

Prinzipiell hast Du ja Recht mit den 2dB.
Mich irritiert nur die Zunahme des Unterschieds mit der Erhöhung des Eingangspegels.
Vielleicht sollte ich mir ein Mischpult zulegen und die Eingänge darüber regeln...

Viele Grüße,
Tommy.
Was ich suche: Kopfträger der Technichs RS-1500/1506US sowie Teile oder ganze Maschinen von Akai: GX-77 und GX75/95
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#50
Beim Einstellen der PB Levels, soll der Output Regler auf "8" stehen. Das wird auch beim restlichen Prozedere nicht mehr verändert. Bias und EQ Select auf Position "2". Das bleibt auch immer so.
Dann sollen am Output mit dem entsprechenden 185nW/m Testband 550mV rauskommen. Bei voll aufgezogenem Output 770mV (oder mehr).
Stimmt der Wert bei Stellung "8" nicht, wird mit den zwei angegeben Trimmen eingestellt.

Dann den Wiedergabefrequenzgang kontrollieren / Einstellen (PB EQ) über die eintsprechenden Testfrequenzen auf vom Testband.
Ich hab dann noch mal den Pegel kontrolliert/nachjustiert weil der eigentlich nach dem Frequenzgang kommt....

Beim Standart Recording Level speist du 60mV ein über deinen Frequenzgenearor bei voll aufgezogenem Input. Dann sollen am Output wieder 550mV anliegen (Stellung Source). Anpassen mit den entdprechenden Trimmern. Das hat noch nichts mit dem Aufnahmepegel auf Band zu tun.
Wenn das passt, werden die VUs darauf eingestellt. Mit VR108/208 auf 0 bei eingespeisten 60mV (-24dB), VU Schalter auf +3 Skala

Dann werden die VUs für den Recording Level eingestellt mit VR 109/209.
Ich habe aber erst den Aufnhamepegel angeglichen, so dass vom Band auch 550mV am Output anliegen, und dann die VUs dafür eingestellt. Wenn erst die VUs und dann den Aufnahmepegel, stimmen die ja wieder nicht.

Dann das restliche Prozedere für Bias und Frequenzgang.

Die In- und Output Level Regler haben gerne einen fiesen Kanalunterscheid. Da hilft nur ordentlich reinigen, im extremfall Zerlegen. Ich weiß nicht womit du einmisst, aber solltest du ein Peakmeter haben, spiel mal den 0dB Testton ab, und schaue aufs Peakmeter. Dort lassen sich die Unterschiede gut sehen und auch den Bereich/die Stellung des Reglers erkennen in dem die Abweichung ist. Wenn du die 60mV einspeist, kannst du das auch so mit dem Input Regler mal anschauen.
Dass bei Aufnahme von CD nur bis ungefähr "3" am Input eingestellt wird, ist ok. Ein CD Player hat ja eine viel höhere Ausgangsspannung als ein Tape Deck oder Tuner.

Und: 2dB SIND ein unheimlicher Kanalunterschied. Das ist NICHT akzeptabel.

Viel Erfolg  Smile

Lieben Gruß
Thorsten
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
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