18.02.2025, 16:11
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.02.2025, 09:35 von nick_riviera.)
nach dem ganzen Halbwissen, was ich hier gelesen habe, habe ich doch mal das Bedürfnis, etwas Grundlegendes zu "refurbished" zu schreiben:
Große Firmen wie Versicherungen oder Krankenhäuser leasen ihre EDV üblicherweise, und tauschen sie alle vier bis fünf Jahre aus. Die Alt-EDV wird dann von sogenannten Refurbishern aufgekauft, hier werden die Geräte gesichtet, in Klassen eingeteilt, geprüft ( z.B. auf Displayfehler und Akkulaufzeit ) und in den Auslieferungszustand zurückversetzt. Es gibt große Firmen wie Itsco oder ESM-Computer, die bis zu 12 Monate Garantie auf die Geräte geben.
Man muss bei sowas immer bedenken, dass die Geräte aus geleasten Großanlagen sehr unterschiedlich verschlissen werden. Es gibt Notebooks, die vier Jahre im Auto dees Außendienst
lers rumgeflogen sind bzw. Desktops, die 24/7 in Betrieb waren, und es gibt Geräte, die in Besprechungsräumen rumgestanden oder als stille Reserve unbenutzt im Schrank gelegen haben. Weiterhin muss man sich überlegen, dass es sich bei den Geräten um Business Geräte handelt, die neu ein mehrfaches von den leistungsgleichen Blödmarkt Plastikhaufen kosten, und auf eine sehr viel längere Haltbarkeit / höhere Zuverlässigkeit konstruiert sind. Ich benutze z.B. zur Zeit so eine Tablet-/Notebook-Kombination von HP, die Listenpreis neu über 2000 Euro gekostet hat, und in vier Jahre alt und Zustand A 399 Euro, es ist mittlerweile das dritte gebrauchte Profi Notebook, seit ich vor 15 Jahren mit der Nutzung von refurbished Geräten angefangen habe,
Ärger hatte ich bisher einmal mit einem Desktop-PC, der wurde anstandslos ausgetauscht, das wars. Im Vergleich zu dem Ärger, den ich immer um mich herum mit den Billig Geräten mit OEM Windows mitbekomme, ein himmlischer Zustand. Auch das Gebastele und die Auseinandersetzung mit PC Hardware gehört seitdem der Vergangenheit an, die Dinger tun einfach, was sie sollen, Gründe für den Tausch war immer, dass sie nicht mehr kompatibel mit moderner Software waren, kaputt war bis auf den einen bisher keiner . Was ich auch noch als Vorteil sehe - die Dinger kommen üblicherweise mit einer Windows Professional Vollversion und ohne Bloatware, und der Treiber-Support ist gesichert, was bei den Billigeimern aus dem "Fachmarkt" leider nicht immer so ist. Und bei Notebooks ist die Haptik eine ganz andere, quietschende Plastikgehäuse und Tastaturen, die sich wie eine Fernseher Fernbedienung anfühlen, gibt es nicht.
Eigentlich müsste ich mich ja über den Wunsch freuen, sich lieber ein schlechtes neues Gerät als ein gutes gebrauchtes zu kaufen, weil es die Geräte mangels Nachfrage billig hält. Das ändert aber nichts daran, dass es maximal dumm ist. Auch das Argument mit der vermeintlich schlechteren Leistung ist keins - Geräte, auf denen Windows 11 plus Software störungsfrei und flüssig läuft, haben für den Normalanwender Leistung genug. Auf meinem 399 Euro Notebook läuft z.B. Adobe Premiere Pro in Echtzeit und 1K, ohne zu ruckeln. Erst bei 4K fängt das Gerät an, böse zu werden.
Gruß Frank
Große Firmen wie Versicherungen oder Krankenhäuser leasen ihre EDV üblicherweise, und tauschen sie alle vier bis fünf Jahre aus. Die Alt-EDV wird dann von sogenannten Refurbishern aufgekauft, hier werden die Geräte gesichtet, in Klassen eingeteilt, geprüft ( z.B. auf Displayfehler und Akkulaufzeit ) und in den Auslieferungszustand zurückversetzt. Es gibt große Firmen wie Itsco oder ESM-Computer, die bis zu 12 Monate Garantie auf die Geräte geben.
Man muss bei sowas immer bedenken, dass die Geräte aus geleasten Großanlagen sehr unterschiedlich verschlissen werden. Es gibt Notebooks, die vier Jahre im Auto dees Außendienst
lers rumgeflogen sind bzw. Desktops, die 24/7 in Betrieb waren, und es gibt Geräte, die in Besprechungsräumen rumgestanden oder als stille Reserve unbenutzt im Schrank gelegen haben. Weiterhin muss man sich überlegen, dass es sich bei den Geräten um Business Geräte handelt, die neu ein mehrfaches von den leistungsgleichen Blödmarkt Plastikhaufen kosten, und auf eine sehr viel längere Haltbarkeit / höhere Zuverlässigkeit konstruiert sind. Ich benutze z.B. zur Zeit so eine Tablet-/Notebook-Kombination von HP, die Listenpreis neu über 2000 Euro gekostet hat, und in vier Jahre alt und Zustand A 399 Euro, es ist mittlerweile das dritte gebrauchte Profi Notebook, seit ich vor 15 Jahren mit der Nutzung von refurbished Geräten angefangen habe,
Ärger hatte ich bisher einmal mit einem Desktop-PC, der wurde anstandslos ausgetauscht, das wars. Im Vergleich zu dem Ärger, den ich immer um mich herum mit den Billig Geräten mit OEM Windows mitbekomme, ein himmlischer Zustand. Auch das Gebastele und die Auseinandersetzung mit PC Hardware gehört seitdem der Vergangenheit an, die Dinger tun einfach, was sie sollen, Gründe für den Tausch war immer, dass sie nicht mehr kompatibel mit moderner Software waren, kaputt war bis auf den einen bisher keiner . Was ich auch noch als Vorteil sehe - die Dinger kommen üblicherweise mit einer Windows Professional Vollversion und ohne Bloatware, und der Treiber-Support ist gesichert, was bei den Billigeimern aus dem "Fachmarkt" leider nicht immer so ist. Und bei Notebooks ist die Haptik eine ganz andere, quietschende Plastikgehäuse und Tastaturen, die sich wie eine Fernseher Fernbedienung anfühlen, gibt es nicht.
Eigentlich müsste ich mich ja über den Wunsch freuen, sich lieber ein schlechtes neues Gerät als ein gutes gebrauchtes zu kaufen, weil es die Geräte mangels Nachfrage billig hält. Das ändert aber nichts daran, dass es maximal dumm ist. Auch das Argument mit der vermeintlich schlechteren Leistung ist keins - Geräte, auf denen Windows 11 plus Software störungsfrei und flüssig läuft, haben für den Normalanwender Leistung genug. Auf meinem 399 Euro Notebook läuft z.B. Adobe Premiere Pro in Echtzeit und 1K, ohne zu ruckeln. Erst bei 4K fängt das Gerät an, böse zu werden.
Gruß Frank
