Info Telefunken M5
#1
Hallo, ich benötige Hilfe bei der Identifizierung einer M5:

Da die Maschine noch das Reibradgetriebe hat, gehe ich davon aus, dass es ursprünglich mal eine M5 Mono mit Röhren war, richtig?
Würde das Unterteil mit den Montageschienen zu einer M5 mit Röhren passen?

Was könnt Ihr mir über die Köpfe sagen? Mono? Original?

Danke für Eure Hilfe.


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#2
Ich würde sagen, dass sind Stereo-Ferritköpfe, die eigentlich erst für die M15A entwickelt wurden. Aber da findet sich bestimmt noch ein Telefunken-Eigentümer, der das genau weiß!

Gruß
Holgi
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#3
Das ist eine ausgeschlachtete M5.
Die gab es nur mit Röhren.

Gruß Jan
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#4
Stimmt.
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#5
Der hier gezeigte Kopfträger gehört m.E. auch original nicht zu dieser M5.

Gruß Jan
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#6
Das ist eine M5 ohne „A“ „B“ oder „C“ ohne Verstärker. Der Kopftraeger wird original sein, zu erkennen an der großen Beruhigungsrolle, die Köpfe sind nicht original, siehe oben…
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#7
(07.02.2025, 17:00)Frank Stegmeier schrieb: Das ist eine M5 ohne „A“ „B“ oder „C“ ohne Verstärker. Der Kopftraeger wird original sein, zu erkennen an der großen Beruhigungsrolle, die Köpfe sind nicht original, siehe oben…

Die Köpfe sind definitiv nicht original. Wohl aber die dickwandigen Abschirmdosen. Ursprünglich waren da richtig große Ringkernköpfe ´drin.
Man sollte überlegen, ob man als Selbstbauprojekt diesem Laufwerk nicht einen Röhrenverstärkersatz einer G36 spendiert Die werden teilweise recht günstig in der Bucht oder auf ka offeriert.
Das Schöne an der Ur-(Reibrad)-M5 war, daß sie drei Geschwindigkeiten darstellen konnte. Das Laufwerk sieht auf dem Foto noch recht sauber aus. Ist der äußere Zustand auch halbwegs gepflegt?

Martin
"Früher war mehr Lametta!"
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#8
Die Kopfträger zur originalen M5 die ich kenne, haben eine eingelassene und bündige Abdeckung zur Beruhigungsrolle aus Metall und die Klebeschiene ist gleichfalls aus Vollmetall.
Für mich sehen diese Teile aufgesetzt wie hier gezeigt aus Plastik aus.
Vielleicht gab es aber diese KT mit den aufgesetzten Plastikteilen bereits zur M5, dann glaube ich natürlich Frank.

Hier mal die Unterschiede:
alter KT
   
neuerer KT
   
beide im Vergleich
   

Gruß Jan
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#9
(07.02.2025, 17:48)mincom schrieb: Man sollte überlegen, ob man als Selbstbauprojekt diesem Laufwerk nicht einen Röhrenverstärkersatz einer G36 spendiert Die werden teilweise recht günstig in der Bucht oder auf ka offeriert.

Ich würde da eher zu einer defekten F36 tendieren, die sind in der Röhrentechnik noch aufwendiger aber wegen den kleineren Spulen nicht so gehypt wie die G-Serie...

Gruß Jan
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#10
(07.02.2025, 18:35)Ferrograph schrieb:
(07.02.2025, 17:48)mincom schrieb: Man sollte überlegen, ob man als Selbstbauprojekt diesem Laufwerk nicht einen Röhrenverstärkersatz einer G36 spendiert Die werden teilweise recht günstig in der Bucht oder auf ka offeriert.

Ich würde da eher zu einer defekten F36 tendieren, die sind in der Röhrentechnik noch aufwendiger aber wegen den kleineren Spulen nicht so gehypt wie die G-Serie...

Gruß Jan

Nach meiner Erinnerung war die Röhrenelektronik der F gegenüber der G nicht komplexer, nur hatte die F noch magische Bänder, die G indessen Meßinstrumente. Egal. Es ging mir  bei meinem Vorschlag ja auch nur um den Hinweis auf eine preiswert und einigermaßen rasch beschaffbare Röhren-Verstärkerbaugruppe, sofern man die M5 des TE "frankensteinen" will. Dies auch im Hinblick darauf, dass man den originalen Telefunken-AV/WV kaum mehr kostengünstig rekonstruieren kann, zumal der ja nur Mono konnte. Freilich könnte man auch auf Transistor gehen. Dann könnte man eine  schrottreife Phillpis N4520 schlachten und deren Verstärkersatz hernehmen. Sofern man keine 100%ige Eigen-oder Neuentwicklung bevorzugt.
Ich persönlich würde aber bei Röhre bleiben, sofern eine Wiederbelebung dieses Laufwerks mit Stereoverstärker im Koffer ansteht.

Martin
"Früher war mehr Lametta!"
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#11
(07.02.2025, 19:01)mincom schrieb: sofern man die M5 des TE "frankensteinen" will.

Die Amis sagen dann zu so einem Umbau das ist ein Frankenbuild

MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
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#12
Danke für die vielen Antworten.

Die Maschine ist leider alles andere, als Original, aber halbwegs gut erhalten.

Allerdings besitzt sie über Messerleisten anschließbar eine externe Box mit voll-transistorisierten Aufnahme- und Wiedergabeverstärkern - unverbastelter Zustand wäre mir natürlich lieber.

Ich muss das alles mal in Ruhe ansehen und dann mal in Betrieb nehmen und anhören, falls noch Leben drin ist. Vielleicht klingt alles gar nicht schlecht.

Es scheinen Stereoköpfe zu sein, aber ich habe keine Ahnung, welche. Ich werde die mal etwas freilegen und sehen, on etwas drauf steht und berichten.
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#13
Die Abschirmgehäuse bestehen aus 2 Hälften, eine lässt sich demontieren ohne dabei den Kopf zu verstellen. Dann sollte zu erkennen sein, welche Köpfe da verbaut wurden.

MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
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#14
der "Pfusch" könnte auch von mir sein

Mono / Vollspur 

     

M15 Köpfe
   

ohne Schirmung, 0,75 Trennspur 

   
Gruß Ulf

TF-Berlin
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#15
Die Köpfe sehen sehr nach AC 26 und WC 26 aus, Stereo-Ferritköpfe (wie erwähnt) mit 0,75 mm Trennspur.
Grüße
Peter


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Ich bin, wie ich bin.
Die einen kennen mich, die anderen können mich.
(Konrad Adenauer)
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#16
(08.02.2025, 13:27)sensor schrieb: der "Pfusch" könnte auch von mir sein

Das ist aber eine M5A, B oder C?

Gruß Jan
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