Tandberg 9141 - Kurzschluß auf Logic Board
#51
Tja, kurzer Erfolg .... hat alles getan, hab sie vorhin noch neu eingemessen, was essen gewesen und wollte jetzt mal gemütlich ein Band hören.
Jetzt sind die Wickelmotoren stromlos .... die Karre ist kurz davor als E-Teilspender zu enden ... kein Bock mehr.
Gruß, Kuni
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#52
Entwarnung ... da ist mir bei Verschrauben der Platinenhalterungen wohl Stecker P5 von den Stiften gerutscht ... tut wieder ... uffff Blush
Gruß, Kuni
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#53
Siehste, Tonband-Basteln regt den Kreislauf an...
Andere machen Sport, gehen ins Fitness-Zentrum, usw. ... brauchen wir alles nicht...
VG Jürgen
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#54
Aber echt, ich hatte das Teil geistig schon in der Hand und war auf dem Weg zum Balkon um "Knut" zu feiern, aber nicht mit einem Tannenbaum  Big Grin
Gruß, Kuni
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#55
Zitat:.. da ist mir bei Verschrauben der Platinenhalterungen wohl Stecker P5 von den Stiften gerutscht ... tut wieder ..

Nennt sich, glaub ich zumindest, Norwegisches Stecker-Mikado ....  [Bild: huh.png]

Trotz allem - Glückwunsch !!

beste Grüße

Christian
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#56
Vielleicht noch ein histologischer Befund dieses ganzen Dramas ....

Es war nach den letzten Posts leider noch nicht beendet ... die Kiste nervte weiter.
1. Bei Aufnahme brach immer mal wieder ein Kanal ein
2. Hinterband regelte ein Line-In Poti beide Kanäle, am anderen keine Reaktion

Also wieder auf den OP Tisch.
Zu 1. fand sich die Lösug in mindestens einer madigen Kontaktleiste P1, P2, P3, P4, P5. Alle nun gewienert, scheint Ruhe zu geben
Zu 2. war tricky. Da mußte ich Signal verfolgen bis zu den Pins an Board A7 (Record Equal. Amp). Details tun hier nichts zur Sache, es war jedenfalls so, daß ich an einem Eingansgpin 3 des Boards Signal sah, am anderen Pin 5 aber nicht. An den Widerständen R20/R120 davor aber jeweils noch kanalweise regelbares Signal (also noch iO).

Wieso dann aber nach den beiden Widerständen nicht mehr ?
R20/R120 und auch Q3/Q103 sind iO.
Irgendwo auf dem Weg von R120 zu A7/5 ist also was .... Lupe genommen und Unterbrechungen gesucht. Nix.
Dann irgendwo - da umschlingt eine Leiterbahn ein Pad - was Glitzerndes unter dem Kollophonium vermutet ... und Bingo.
Eine winzig kleine Zinn-Fahne vom Nachlöten und schlagartig dämmerte mir wie das Drama entstand:

  1. Es begann alles mit dem Versuch die Tandberg auf DP26 einzumessen
  2. Irgendwann mitten im Prozeß war ein Kanal weg, Ursache dafür war der madige Kontakt bei P1, P2, P3, P4, P5
  3. Wußte ich aber nicht, dachte zwar an einen Wackelkontakt, es ergab sich aber nichts, also bin ich einige verdächtige Punkte nachlöten gewesen und hab mir dabei die Brücke eingebaut
  4. Beim nächsten Einschalten war ja dann auch dauerhaft eigenartiges Verhalten. Ein Kanal weg, Regelung nur auf einem Line-In Poti etc
  5. Nächster Versuch den Wackelkontakt mittels "rumdrücken" zu finden ergab den besagten Kurzen, der diesen Thread getriggert hat
  6. Schaden am Netzteil, Logoc-Board ... und zuletzt zurück zur Badstraße, Line-In Regelung tut immer noch nicht

So, das ist also das "Big Picture" ... mit nun 4 Wochen intensiver "Beschäftigung" nur weil ich mir am Anfang was einfach haben wollte und keinen Bock hatte mal mit Oszi bewaffnet dem Problem zu Leibe zu rücken.

Ich bin der Meinung ich kann sehr gut löten, aber kleinste Momente der Unaufmerksamkeit können Folgen nach sich ziehen.
Für mich wieder und wieder das Resümee nicht proforma in den alten Kisten rumzustochern und "vorsorglich" was verbessern zu wollen.
Birgt einfach ein mords Risiko daß man alles schlimmer macht als es ist.
Bester Beweis dafür ist auch die o.g. Teilneubestückung der Netzteilplatine, die direkt in einer kleinen aber wesentlichen Erhöhung der Stabi-Spannung endete.

Sodele, Baustelle sollte nun wirklich beendet sein und das hier wollte ich dann doch nochmal zum Besten geben ... als Anregung zum mal drüber nachdenken Big Grin
Gruß, Kuni
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#57
Hallo Kuni,

erstmal Glückwunsch zur Fehlerbehebung und für die akribische Fehlersuche ...... Kommt mir irgendwie bekannt vor .....

Aus eigener Erfahrung heraus: Die Steckverbinder (gerade die von den Karten zum Mainboard) können einen in den Wahnsinn treiben. Gerade bei den Geräten der Serien 9xxx und 10 x ...
Ausnahme: Steckverbinder der 10X letzte Baureihe. Die sind - zumindest was Verbinder zu Poti, VU, Verschaltung der Boards untereinander, etc. betrifft - im Stil der Verbinder TD20 gemacht. Aber die Thematik Steckverbinder scheint wohl eine "Krankheit" der Geräte zu sein .... Meine 9000 konnte das auch gut ....

Aus dem Grunde habe ich mir auch so eine Art "Motorenprüfstand" getüftelt, so das nur geprüfte und funktionierende Karten in die Maschine gehen. So das im Zweifel "nur noch" das Durchmessen des Mainboard bleibt. Und das ist schon "nervig" genug ....

Also nochmals Glückwunsch zur Fehlerbehebung !

beste Grüße

Christian
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#58
Finales Einmessen und Frequenzgangmessung:
   

Die Maschine hatte ja, als ich sie bekam, eine abgebrochene Mechanik am Crossfield Kopf.
Wie wir nun sehen kann man das ankleben und wieder sehr gute Aufnahmeergebnisse erhalten.
Gruß, Kuni
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