Orwo Band
#1
Moin, habe 5 Orwo Bänder bekommen, haben aber eine andere Verpackung. Kennt die jemand, sie bekommt man auf der Uher Royal nicht fest.


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#2
Was auch immer das ist, die Spule ist definitiv keine von ORWO oder einem anderen Hersteller aus der DDR für Tonbandgeräte.
Das aufgespulte Band besteht offensichtlich aus mindestens 2 Chargen, wie man an der Farbe sieht. Du wirst dich nach anderen Spulen umsehen müssen.
Gruß
Rainer


NIVEAU ist keine Hautcreme,
STIL nicht das Ende vom Besen
und HUMOR etwas gutartiges...
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#3
Moin zusammen,

die Spule ist für Schmalfilm vorgesehen.
S. Prägung "S8" rechts oben und "D8" links unten.
Steht für "Super 8" und "Doppel 8".

Gruß
Alfred

Meine Freude an der Tonbandtechnik verdanke ich Hermann Hoffmann, dem Erfinder der Radio-Comedy.

http://www.sender-zitrone.de/
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#4
Ja, es ist eine Filmspule. Das rote Ding ist ein Adapter von großem (Super-8) auf kleines Loch (Normal- bzw Doppel-8)
Wenn das Band tatsächlich Typ 122 ist, würde ich das Ganze komplett entsorgen. 122 ist bekannt für schmieren und kleben.
VG Stefan
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#5
Das Band muss nicht unbedingt aus zwei Chargen stammen. Bei Orwo hat die Vorderseite in Draufsicht oft eine andere Farbe als die Hinterseite. Wenn kein ein Band quasi rückwärts drangeklebt wurde, kann es exakt zu diesem Effekt kommen. Finde ich auch hässlich, aber klanglich dürfte es keinen Unterschied machen. Ich habe einige dieser Orwo-Spulen und während der Bandschnitt auf Seite 1 z.B. hellbraun aussieht, sieht er auf Seite 2 beinahe schwarz aus. Keine Ahnung, wie das kommt, aber eventuell entsand der Effekt beim Schneiden der Bänder in der Produktion?
Gruß
Helge

Uher 4400 Report Monitor – Uher 4200 Report Monitor
Akai X 201 D – Akai GX 630 D – Akai GXC-760D
Revox A77 Mk II
Sony TC-758
Braun TG 1000
Marantz Model 5220
ASC 6002 S


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#6
Ja Danke erst einmal , beim durchschauen hab ich festgestellt ,da nicht alles Typ 122 ist, eins ist LP 35 , 3 sind Typ 120 Rückseite schwarz glänzend Rolleyes ,kann sein das eins 122 ist.
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#7
Das sind solche Hüllen.


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#8
Von derartigen Hüllen hatte ich vor vielen Jahren einen großen Karton mit verschiedenen Größen im Keller. Bei einem Rohrbruch ist ein großer Teil davon im Wasser gequollen und musste entsorgt werden. Gab es so nie im Handel. War ´ne kleine Werkstatt, die das produziert hat.

Das Etikett scheint mir auch selbst erstellt worden sein. Bildbearbeitung und Drucker reichen dafür aus.
Gruß
Rainer


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und HUMOR etwas gutartiges...
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#9
(24.01.2025, 15:39)AnalogJörg schrieb: Ja Danke erst einmal , beim durchschauen hab ich festgestellt ,da nicht alles Typ 122 ist, eins ist LP 35 , 3 sind Typ 120 Rückseite schwarz glänzend Rolleyes ,kann sein das eins 122 ist.

Die 120 sind top, eine meiner Lieblings-Bandsortenb überhaupt! Extrem zuverlässig, top Klang etc. Ich habe davon fast 200 Stück, noch keines hat irgendwelche Probleme gemacht. Ich bespiele sie immer in 19 cm/s, da ist dann kein Unterschied zur Quelle wahrnehmbar.

Die 122 hingegen kleben manchmal, musst du mal testen wie deine sind. Die 120 werden aber auf jeden Fall einwandfrei sein.


Schöne Grüße
Alexander
Halbspur: RFZ T2221, Teac A3300SX-2T
Viertelspur: Tesla B115
Kassette: RFT SK3930
Bandsorten Alltag: PER-368, Orwo 120, Orwo 130
Bandsorten T2221: Orwo 106, Orwo 104, PER-528
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#10
Die ersten 120er bzw. PS25 fangen bei mir leider mit Stauben ala DP26 an...(die ohne schwarze Zwischenschicht)!
Viele Grüße,

Matthias
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#11
So ,hab das Typ 122 mal komplett aufgenommen, Vor/ hinterband gleich,kein Abrieb .
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#12
Die 122er haben auch keinen Abrieb, sondern die einzelnen Bandlagen kleben zusammen. Das besonders am Bandende und bei kleinem Kern. Das klingt dann als wenn man Tesaband schnell von der Rolle zieht. Meistens reißt es die Schicht dabei von der Folie runter.
Viele Grüße,

Matthias
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#13
Ich kann mich da der Meinung von Alexander und Matthias nur anschließen. Das Typ 120 läuft auf meinen kleinen "Report" - ern wirklich gut.
Das 122er ab in die Tonne. Das klebt früher oder später.
VG
Wolfgang
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#14
Klar früher oder später sowieso aber erst einmal geht das DPR / DP 26 in die Tonne. Soetwas schmieriges . Wink
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#15
(24.01.2025, 15:39)AnalogJörg schrieb: Ja Danke erst einmal , beim durchschauen hab ich festgestellt ,da nicht alles Typ 122 ist, eins ist LP 35 , 3 sind Typ 120 Rückseite schwarz glänzend Rolleyes ,kann sein das eins 122 ist.

Hallo Jörg,

also alle Orwo-Bänder, bei denen die Außenseite (Rückseite) schwarz glänzend sind, kann man guten Gewissens verwenden, da klebt und schmiert nix. Theoretisch können es 4 verschiedene Bandtypen sein mit dieser Farbgebung:
Typ 103 = Normalband (240m auf einer 15cm-Spule)
Typ 113 = Langspielband (350m auf 15cm-Ø)
Typ 120 = Doppelspielband (540m auf 15cm-Ø)
Typ 130 = Dreifachspielband (730m auf 15cm-Ø)

Nun ist zwar für mich der tatsächliche Spulendurchmesser nicht genau ersichtlich, aber wenn es sich um 18er Spulen handeln sollte, dann wird die Meterzahl auch eine Nr. größer, also z.B. bei Langspielband wären es 540m, bei Doppelspielband 730m usw.
Anhand dieser allgemein gängigen Meterzahl ergibt sich dann auch die Durchlaufzeit je nach Bandgeschwindigkeit.
Bei 19er Geschwindigkeit laufen 350m in ca. 30 Minuten durch, 540m brauchen ca. 45 Minuten und bei 730m sind es 60 Minuten.

Wenn ich den genauen Bandtyp ermitteln will (Was auf der Schachtel steht ist das eine, was aber wirklich drin ist, kann auch etwas anderes sein!), mache ich folgendes:
Ich nehme als Leerspule eine mit dem gleichen Durchmesser wie die volle. z.B. auch eine 15cm-Spule.
Ich wähler die 19er Geschwindigkeit, weil es damit am schnellsten geht, und starte. Dabei notiere ich die Uhrzeit.
Wenn dann beide Spulen gleich voll sind, ist die "Halbzeit" erreicht und ich schaue, wieviel Zeit dabei vergangen ist.
Wurde diese "Halbzeit" bereits nach 15 Minuten erreicht, wären 30 min die volle Zeit, das entspräche dann 350m.
Folglich handelt es sich um ein Langspielband Typ 113. Dauert die "Halbzeit" ca. 22 bis 23 min, ist es ein Doppelspielband, also Typ 120. usw.

Ich hoffe, daß diese Erklärung einigermaßen nachvollziehbar ist.

Zu den ORWO-Bändern, die auf der Außenseite hellbraum gänzend sind:
Da kann es sich sowohl um Langspielbänder vom Typ 114 LH, 115 LN oder 116 LN
als auch um Doppelspielbänder vom Typ 121 LN, 122 LN oder 123 LH handeln.
Als Dreifachspielband in dieser Farbe gab es nur Typ 131 LH.
Ähnlich wie bei den BASF-Bändern mit den Zusätzen "LN" bzw "LH" oder "LH ferro" ... gilt hier:
Hoher Verdacht auf Kleben, Schmieren und Qietschen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind es Kandidaten für die Tonne.

Im Anhang noch zwei originale ORWO-Datenblätter aus 1973 und 1985.
Dabei sei angemerkt, daß die Typen 120 und 130 zu dieser Zeit auf der Rückseite auch braum waren.
Erst als das Langspielband Typ 112 durch den Typ 113 ablelöst wurde (so um 1974...75 rum), bekam die Innenseite bei den
Typen 113, 120 und 130 eine schwarze Grundierung, damit die eigentliche Magnetschicht besser haftet.
Die glänzende Wirkung entsteht durch die Trägerfolie auf der Außenseite blank ist.

Soweit mein kleines "ORWO-Kompendium".

Schönen Gruß
Chris


Angehängte Dateien
.pdf   Magnetbänder ORWO 1973.pdf (Größe: 2.93 MB / Downloads: 10)
.pdf   ORWO Magnetband Okt_1985.pdf (Größe: 1.41 MB / Downloads: 10)
1. Können wir hören, was wir messen?
2. Können wir messen, was wir hören?
Menno van der Veen
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#16
Hallo Chris, erst einmal Danke für deine ausführlichOrwomania, ich hatte ja geschrieben das ich ein Band aufgenommen habe 19ner Geschwindigkeit 18ner Spule, lief 80 min eine Seite, sind alle ziemlich voll die Spulen. 
Gruß Jörg
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#17
Auch von mir danke für die Infos.
Ich möchte noch ein paar Anmerkungen machen:
Einen Typ 115LN gibt es nicht, das Band heißt Typ115 LH professional und verfügt erst über eine schwarze, später weiß-gräuliche Rückseitenbeschichtung mit Bedruckung. Es wurde aus dem Typ114 LH entwickelt für die Verwendung auf Offenwickel.
Langspielband auf 18er Spule hatte bei ORWO immer 520m Länge, zumindest ab dem Typ CRL
CHL weiß ich jetzt auf die Schnelle nicht aus dem Kopf.
ORWO Typ 131 gab es auch mit 810m auf 15er Spule, auf 18er kenn ich es nicht.
Die ersten Doppel- und Dreifachspielbänder (PS25 und PS18) wurden noch auf "zugekaufter" Folie (NSW?-Kalle?) produziert und besaßen noch nicht den schwarzen Zwischenguß. Der kam erst gg, 1974 mit Einführung des Langspielbandes Typ113 auf, nachdem auf DDR-Folie "Grisuten" umgestellt wurde. Entweder war diese Folie schwankend in der Stärke oder die Haftung des Pigmentes S war nicht so gut, sodaß man dies schwarze Schicht aufbrachte.
Mit Einführung des Typ121 mit neuem Bindemittel verschwand der schwarze Zwischenguß wieder, aber damit fingen die Schmier- und Klebeprobleme bei ORWO an.
Viele Grüße,

Matthias
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#18
(24.01.2025, 22:41)AnalogJörg schrieb: Hallo Chris, erst einmal Danke für deine ausführlichOrwomania, ich hatte ja geschrieben das ich ein Band aufgenommen habe 19ner Geschwindigkeit 18ner Spule, lief 80 min eine Seite, sind alle ziemlich voll die Spulen. 
Gruß Jörg

Hallo Jörg,
ich bin den gesamten Thread noch mal durchgegangen, konnte aber die Mitteilung mit der 18er Spule und den 80 min bei 19er Geschwindigkeit nicht finden. (Vielleicht habe ich noch nicht ganz ausgeschlafen... Wink )
Bei diesen Angaben kopmme ich allerdings etwas ins Grübeln und rechne mal das Ganze durch:
0,19m x 60s ergibt 11,4m pro Minute. Nach 80 Minuten wären demzufolge 912m durchgelaufen.
Da müßte es sich ja schon um ein Dreifachspielband handeln. Wenn die Rückseite schwarz glänzt, ist es Typ 130.
Bei brauner Rückseite ist es Typ 131 LH.

Übrigens - und nun gehe ich auf die Hinweise von Matthias ein - die 130er bzw. 131er Bänder gab es maximal auf 15er Spulen.
Auf 18er Spulen gab es diese Bandtypen offiziell nicht.
Wenn doch, dann hat jemand zwei Bänder zusammengeklebt.

Matthias, Du hast natürlich recht: Typ "115 LH ist die richtige Bezeichnung, die es offensichtlich nicht auf Spulen gab. Daher hatte ich das nicht so genau auf dem Schirm.
Auch die Tatsache, daß die Langspielbänder (auch Typ 113, 114 LH und 116 LN) auf 18er Spuilen nur 520m lang sind ist korrekt.
Also danke für Deine Richtigstellungen.
Mir ging es auch nicht so sehr um die ganz gebaue Meterzahl, sondern um den Zusammenhang, welche Laufzeit sich bei einer bestimmten Bandgeschwindigkeit ergibt, um so die etwaige Meterzahl zu ermiiteln, wonach man dann bei einem bestimmten Spulendurchmesser den elementaren Grundtyp (Normal-, Lang-, Doppel- oder Dreifachspielband) schlußfolgern kann.

Noch ein Letztes: Die Bandtypen "CHL" und "CHR" sind Uralt-Bänder noch aus Acetatcellulose und stammen aus der Zeit, als die Firma noch nicht "ORWO", sondern "VEB AGFA" hieß. Nach einem Rechtsstreit (Anfang der 60er Jahre???) mit der Firma AGFA aus der Bundesrepublik D. durfte die DDR-Firma diesen Namen nicht mehr führen und benannte sich um in "ORWO", ein Kürzel für "Original Wolfen".

Wer mal noch zu den ganzen DDR-Magnetbändern genauere Infos haben will, der schaue sich diese sehr interessante Seite mal an:
http://orwo.bg19.de/

Schönen Gruß
Chris
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Menno van der Veen
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#19
Auch noch Ergänzungen meinerseits:
Bei den Doppelspielbändern passen eine 15er mit 540m und eine 13er mit 360m bequem auf eine 18er Spule, also "offiziell" 900m. Halb selber solche Spulen konfektioniert, da sie mit 720m seeehr leer aussahen...
"CHR" gab es nicht, weder bei Agfa Ost noch ORWO.
CRL wurde als CPR35 U6 noch unter ORWO bis Mitte der 1970er angeboten.
Viele Grüße,

Matthias
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#20
Hi Matthias,

da habe ich mich wohl etwas vertippt, ich meinte Typ CRL.
Bei AGFA Wolfen gab es nach dem "Urtyp" C, der im Vergleich als "weichmagnetisch" galt gegenüber dem Nachfolgetyp CH.
Das H steht für "hartmagnetisch", d.h. die Bänder waren deutlich empfindlicher.
Es handelte sich hier jeweils um Normalbänder mit einer Materialstärke von ca. 50 bis 55µm.
Dazu gab es dann noch den Typ CHL. Das L steht für "Langspielband", ca. 35µm stark.

Als nächste Entwicklung gab es dann den Typ CR, bei dem die Höhenwiedergabe verbessert wurde.
Dazu dann auch die Langspiel-Version CRL.
(CRL meinte ich und nicht CHR)
Womit wir wieder mal vom ursprünglichen Thema etwas abgekommen sind.

Daß man auf eine 18er Spule, die normalerweise original mit 730m Doppelspielband aussgeliefert wurde, sogar 900m dieses Typs drauf bekommt,
habe ich mir bisher nicht vorstellen können, aber wenn Du es sagst und selbst schon so gemacht hast, wird es wohl so sein.

Ich habe nur mal zwei 18er Spulen in die Hände bekommen, da lief eine Seite bei 19er Geschwindigkeit 1½ Stunden (also 90 min).
Das sind über 1000m und war auch mit einer Klebestelle in der Mitte. Das war definitiv ein Dreifachspielband.
Naja, und Jörg schrieb etwas von "ziemlich voll", was ein weiter Begriff sein kann. (kann auch als "nicht ganz voll" verstanden werden)
Wenn tatsächlich 900m Doppel-SB drauf sein sollten, ist die Spule aber dann mit Sicherheit bis auf's Äußerste des Duchmessers ausgereizt.
Meine Spule mit gut 1000m Dreifach-SB (da sind ja nur 100m Unterschied!) hat ganz gewiß noch einige mm Luft zum Außen-Ø.
Von diesen Äußerlichkeiten hängt es wohl ab, welche Version die wahrscheinlichere ist.

Schönen Gruß
Chris


Schönen Gruß
Chris
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Menno van der Veen
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#21
Hi Chris, ich schätze das es hier Dreifach and ist so dünn wie es ist, gehe 2 Std Musik auf eine Seite 19 Ge.
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#22
Bei Dreifachspielband müßten 1080m auf einer 18er sein, also 2x540m
Das wären ca. 1,5h bei 19cm/sec.
2 Std. sind rund 1400m...
Viele Grüße,

Matthias
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#23
Hi Matthias ,klar hast recht, bin durcheinander gekommen. Cool
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#24
Hallo Jörg,
als ich Deine Frage in #1 gelesen habe und dann die Hülle in #7 ist mein Blutdruck und mein Aggressionslevel um Faktor 10 gestiegen, das ich erst mal zum Bierkasten gegangen bin...

Auf Deine Frage, ob die jemand kennt?: Ja, die kenne ich! Es waren mal meine, die in meiner Wohnung (des elterlichen Doppelhauses) eingelagert waren.
Zum grössten Teil handelt es sich um jungfräuliches Bandmaterial (nie Bespielt) vom Typ 122 mit Verpackungsdatum Oktober/ November 1989.
Eine 18cm Spule enthält 1x540m+1x360m Band = 900m, Typ 122 (25my) ist dünner als BASF DP26. Und es sind immer 2 Chargen!
Die Hüllen mit roter Rückseite enthalten evtl. ein Mischkontrukt, ältere 120er oder 113er können durch Umsortierung in diese Hüllen gewandert sein, ich wusste das, der Anbieter nicht. Ich habe diese Bänder neben Literatur, HiFi-Geräten, Porzellan und Elektroteilen nicht aus meiner Wohnung entrümpeln lassen, zumal ich dachte: Meine Wohnung ist unantastbar.

Die Bandspule an sich und die Hülle, hat keinen Aussagewert. Ich hatte damals, in den 90ern, alles an 18er Spulen und Hüllen verwendet was ich greifen konnte. So lassen sich diese Bänder in Hüllen mit roter Seitenumklebung und in grauer oder grau/ grünlicher Hülle finden. Meisstens aber in Shamrock-Hüllen + entsprechender Spule mit dem Aufkleber Hülle:
ORWO Typ 122 (VEB)
Doppelspielband
900 Meter= xx Minuten / 19cm/Sek.
in 12,5cm Breite und 3,5cm Höhe
Vereinzelt können auch Maxell oder TDK Bänder mit diesem Aufkleber auftauchen.

Wie KABE100 in #8 schon vermutet hat, handelt es sich bei den kleineren Aufklebern um bearbeitete.

in der Bucht stehen diese Angebote aus der Räumung:
https://www.ebay.de/itm/126847970854
https://www.ebay.de/itm/126835477266
https://www.ebay.de/itm/126847970686
Shamrocks bislang nicht gefunden, auch nicht etwa 500 MC's aus Dessau (DMB)

Hat mich jetzt alles wieder eingeholt, wollte einer Antwort aber nicht schuldig bleiben.
Gruß
Volkmar
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#25
Sachen und Zufälle gibt es....
Gruß
Rainer


NIVEAU ist keine Hautcreme,
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#26
Ja Rainer,
die soll es geben und gibt es ja auch.
Ich bin sogar ausgesprochen glücklich, dass Analog Jörg die Frage gestellt hat, 2023 hatte ich eine neue Bleibe gefunden und bin im Oktober umgezogen, da hatte ich aber weit weniger Stellraum. Auf die Idee das man evtl. noch die Wohn- und Kellerräume duchforsten sollte, ist mein Miterbe nicht gekommen bzw. hat mit Unverständnis reagiert. Die mir genannten 2 Räumungstermine wurden nicht eingehalten, der 3. nicht mitgeteilt.

Schade um die Bücher wg. Magnetbandtechnik und Geschichte. Schade um die T4224 und um die T5234 aus der DDR. Schade um die über 100 Jahre alte Uhr und Lampe meiner Großeltern. Schade um die Ausarbeitungen meine Großvaters. Schade um...

Gruß
Volkmar
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