Die Cassette im Jahr 2025
#1
Schon bekannt?

XDLY XY-388DD

Wahrscheinlich ist es nur eine weitere Namensvariante des X4Tech-/ Fortex-/ Renkforce-/ Ion- (...)Kassettendecks. Aber immerhin: Es wird noch neu angeboten.

Edit: Ganz identisch zu den bisher bekannten Varianten scheint es nicht zu sein. Die hatten z.B. oben ein Zählwerk, das hier fehlt. Entweder wurde es in das "Mäusekino" integriert, oder es wurde komplett eingespart.

Renkforce-TP-1010USB

Es gibt in der Mitte auch ein paar zusätzliche Knöpfe.
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#2
Das Renkforce ist ja ein besonderer Knaller:

Hinweise:
Beim Digitalisieren über USB wird ein Mono-Signal ausgegeben.

Aber schon interessant, es ist ein Markt vorhanden. Und die gebraucht-Preise für Tapedecks steigen immer weiter...

Ergo.: Das Tape lebt auch 2025! Happy Taping!
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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#3
Aber das hat ja Autoreverse Beim Wiedergabe Deck. So noch nicht gesehen. Wer denkt sich eigentlich immer wieder diese hässlichen 90er Jahre Formen aus? Das könnte man doch irgendwie schöner gestalten
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#4
ich frag mich, wo Ihr so einen Müll immer ausgrabt ;-) .

Gruß Frank
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#5
(13.01.2025, 11:27)DOSORDIE schrieb: Aber das hat ja Autoreverse Beim Wiedergabe Deck. So noch nicht gesehen.

Stimmt, fällt mir auch gerade auf. Ich dachte, Renkforce & Co. hätten das auch, haben sie aber wohl nicht. Also wird das Ding scheinbar tatsächlich noch weiterentwickelt.
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#6
(13.01.2025, 13:08)nick_riviera schrieb: ich frag mich, wo Ihr so einen Müll immer ausgrabt ;-)

Ich hatte auf Facebook eine Werbeeinblendung.

Ich würde mir das Ding auch nicht kaufen wollen. Für den Preis kriegt man ein gutes gebrauchtes Deck, vermutlich sogar eins mit drei Köpfen. Aber bevor ich mir das TEAC-/TASCAM-Deck für 400 € kaufen würde, das ja neu die einzige Alternative ist und bei dem nur noch der Name an die glorreiche Vergangenheit des Herstellers erinnert, würde ich mir diesen Chinaböller tatsächlich mal näher ansehen. Jemand hier im Forum hat sich vor einiger Zeit das Renkforce gekauft, und sein erstes Urteil fiel gar nicht so schlecht aus (würde mich interessieren, ob er immer noch zufrieden ist).
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#7
https://www.vergleich.org/kassettenrecorder/

Sowas gibt's 2025 noch, einen Kassettenrekorder-Vergleichstest? Ich staune.
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#8
Welch ein "Test". Frequenzgang, Gleichlauf und Klirrfaktor interessieren offenbar nicht mehr. So werden sämtliche Geräte mit "sehr gut" bewertet, weil halt irgendwie ein Ton rauskommt. Zuerst dachte ich, da würden einfach nur Amazon-Bewertungen automatisch ausgewertet und etwas KI-Text dazu generiert. Aber nein, da sitzen wirklich ein paar Menschen in Berlin, welche sich die Produkte leibhaftig anschauen.

Trotzdem interessant, daß solche Plattformen heute noch über Cassettengeräte schreiben. Für uns ist der Informationsgehalt bei Techmoan und Konsorten wesentlich höher.

Viele Grüße,
Martin
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#9
Auf dem ersten Foto steht Auto Reverse, auf dem dritten Playback und DIR über der Pause-Taste. *grübel*
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#10
Brand New Ahuja UCR 60 Cassette Player with Recorder Unboxing and Review (Video in indischer Sprache)

Verstehe ich das richtig, dass diese Dinger in Indien noch neu gebaut werden? Auch wenn es (wegen des integrierten Verstärkers) kein Kassettendeck im klassischen Sinne ist, wäre das ja schon fast eine Sensation. Die Bauweise wirkt im Video ziemlich massiv, eher wie ein Japan-Deck aus den späten 1970ern als wie ein Neugerät.
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#11
Gerade als Werbeeinblendung erhalten: Maxell UR 90, 5er-Pack für 18,99 €, allerdings zzgl. Versandkosten. Lohnt sich vielleicht, wenn man eh bei Conrad bestellt.

https://www.conrad.de/de/p/maxell-audiok...91120.html

Edit: Ich sehe gerade, dass Pollin sie noch vier Cent billiger anbietet.

Edit2: ... und der Onlineshop von Aldi für 17,99 €.
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#12
(18.01.2025, 08:03)Kirunavaara schrieb: So werden sämtliche Geräte mit "sehr gut" bewertet, weil halt irgendwie ein Ton rauskommt …
In der Tat, das ist wohl eher peinlich. Wenn diese Kisten „sehr gut“ sind, was ist dann ein Nakamichi Dragon? Pyramidal? Elefantös?
Der Schrott sollte besser ehrlich bewertet werden, vielleicht würden schlechte Kritiken ja dazu führen, dass sich die Hersteller mehr anstrengen und doch mal wieder was Brauchbares auf den Markt werfen. Die Konstruktionsunterlagen von damals müssen ja noch irgendwo rumgeistern, kann ja nicht so schwer sein, ein paar Bleche auszustanzen, zu biegen und mit passenden Federn, Plastik- und Gummiteilen in einem Gehäuse zusammenzubauen.
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#13
Ich glaube, Du stellst Dir das ein wenig sehr einfach vor.

Die Industrie hat die Herstellung hochwertiger Cassettengeräte vor etwa 20 Jahren eingestellt, und davor schon massiv runtergefahren, weil die Technik spätestens mit der Einführung bezahlbarer digitaler Aufzeichnungsformate den größten Teil seiner Kunden verloren hat. Durchgehend bis heute geblieben sind nur die Hörspielfans, die brauchen aber keine edlen Decks, sondern nur einfache Abspielgeräte, und auf dieser Basis werden heute die neuen Cassettengeräte gebaut.

Vor 20 Jahren hat niemand im Traum daran gedacht, dass die Cassette jemals eine Wiedergeburt erleben würde, also wurden auch die Produktionsanlagen relativ schnell beseitigt. Vielleicht gibt es noch Konstruktionszeichnungen, für eine preiswerte Wiederaufnahme der Fertigung bräuchte man aber die Produktionsmittel, und die sind definitiv alle weg.

Mit ein paar gestanzten Blechteilen ist es ja nicht getan, so ein Tapedeck hat schon ein paar Komponenten, für die eine High Tech Fertigung nötig wäre. Ein für die Qualität entscheidendes Bauteile sind die Tonköpfe, das würde sicher viele Millionen kosten, eine Produktionsstraße zu bauen, die die hochwertigen Kopfsysteme der 1980iger Jahre neu produzieren kann. Oder das simple aber präzise Teil Schwungmasse/Capstan plus Lagerung - hier ist für hochwertige Cassettengeräte Präzision im Mikrometerbereich nötig, und das geht zu bezahlbaren Preisen nur in gigantischen Stückzahlen - nur wo sollen die herkommen ? Selbst wenn die Cassette den Hype wie die Schallplatte schaffen würde, wären die Stückzahlen immer noch eine homöopathische Winzigkeit im Vergleich zu früher.

Nur mal eine platte Rechnung, die verdeutlicht, was ich meine - gesetzt den Fall, die Maschinen für Tonköpfe und Präzisionsmechanik kosten 10 Mio. Euro - bei einer Million produzierter Tapedecks wären das zehn Euro pro Gerät, also noch erträglich. Bei 100000 produzierten Decks würde alleine der Anteil der Fertigungsmaschinen schon mit 100 Euro pro Gerät zuschlagen, und so weiter, das kann sich jeder selbst ausrechnen.

Und jetzt frag Dich mal selber, was Du bereit wärst, für ein ordentliches fabrikneues Mittelklasse Tapedeck auszugeben. Ich denke, Du kommst schnell selber zu der Erkenntnis, dass TEAC/TASCAM mit den Preisen für die Doppel-Decks die Schmerzgrenze schon ziemlich ausreizen, und die lassen sich bei den winzigen Stückzahlen halt nur durch Abstriche realisieren.

Ein weiterer Aspekt ist die gigantische Menge an Altgeräten, die sich der echte Enthusiast durchaus erschließen kann. Wirklich gute Revox Tapedecks vom Händler gibt es ab ca. 1500 Euro, und da hat man dann eine Maschine zuhause, die es so nie wieder geben wird, für alles Geld der Welt nicht. In der Mittelklasse gibt es einige Dreikopf-/Dreimotorengeräte, die sich auch noch relativ leicht am Leben halten lassen zu Preisen, für die sich der billigste Cassettenspieler nicht neu fertigen lässt. Hinzu kommen die immer besseren Möglichkeiten, Ersatzteile in Kleinserie nachfertigen zu können - wie z.B. die Hartgummizahnräder für Grundig.

Ich denke, dass sich der Cassetten-Markt zweigleisig entwickeln wird. Die Hipster sind mit dem billigen Zeug zufrieden, und die Enthusiasten "refurbishen" alte Geräte. Dass da was dran ist, erkennt man u.a. daran, dass alte Tapedecks und alte Cassetten schon länger aus ihrer Schrottphase raus sind und immer teurer werden. Und das hat doch sogar was gutes - eine alte Sache neu erschließen, ohne neue Ressourcen zu vergeuden.



Gruß Frank
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#14
Hallo Sunlion, schön dass Du auch den Weg "von drüben" hier her gefunden hast  Wink

Ähnlich verhält es sich auch mit der Produktion neuer Kassetten-Bänder. Die meisten Produktionsanlagen sind im Schrott gelandet, teilweise wohl auch die Rezepturen. Das ist wohl mit ein Grund, warum es nie wieder vernünftige Typ II Kassetten geben wird.

RTM hat m.W. alte BASF Produktionsanlagen kaufen können und nach deren Rezeptur wieder ein gutes Typ I Kassetten-Band entwickelt. Aber da jammern die Leute schon über "hohe Preise", weil es noch so viel NOS Ware gibt. Ich kaufe mir immer mal wieder ein paar RTM Kassetten, um die Firma zu unterstützen. Frauchen weiß ja nie, was sie dem Manni zum Geburtstag oder Weihnachten schenken soll  Smile

Mal sehen wie sich die ganze Thematik rund um die Kassette in Zukunft entwickelt. Ein gewisser Boom ist nicht von der Hand zu weisen, die Preise für Tapedecks jedenfalls steigen und steigen...
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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#15
(06.02.2025, 13:12)Manfred_K. schrieb: … warum es nie wieder vernünftige Typ II Kassetten geben wird … die Preise für Tapedecks jedenfalls steigen und steigen …

Hi Manni, schön dass Du auch hier bist! Heart 
Ja, ich hatte heute auch mal wieder bei Ebay nach SA90 geschaut, aber die waren mir alle zu teuer. Und dann fiel mir wieder ein, dass ich noch eine ganze Schublade voll zu Hause habe.
In wenigen Jahrzehnten könnte die Gattung Kassettendeck aber restlos ausgestorben sein. Wenn es keine Ersatzteile mehr gibt, wird es schwierig, die Dinger zu erhalten.
Aber ich glaube, das juckt mich dann nicht weiter, denn ich werde dann auch ausgestorben sein. ?
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#16
Am preiswertesten kommt man heutzutage an gute Typ II Bänder, wenn man sich nach Gebrauchtware umschaut.

Manchmal werden Privatarchive aufgelöst, oftmals einmal aufgenommen, danach wenig bis gar nicht abgespielt. Wenn es sich dann noch um eine größere Menge handelt, und man alle nimmt, stimmt meist auch der Einzelpreis.

Die eingeschweißte NOS-Ware "verkommt" immer mehr zum Sammlerobjekt. Und wenn man Pech hat, und mal so eine eingeschweißte NOS öffnet, stellt man fest, das die Kassette nicht mehr richtig läuft.

Angeblich ist es für den Alterungsprozess nämlich gar nicht gut, wenn die Kassette über Jahrzehnte "im eigenen Saft schmort", ohne das Frischluft dran kommt.
Viele Grüße 
Manfred

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#17
(07.02.2025, 09:51)Manfred_K. schrieb: Am preiswertesten kommt man heutzutage an gute Typ II Bänder, wenn man sich nach Gebrauchtware umschaut.
...
Die eingeschweißte NOS-Ware "verkommt" immer mehr zum Sammlerobjekt. Und wenn man Pech hat, und mal so eine eingeschweißte NOS öffnet, stellt man fest, das die Kassette nicht mehr richtig läuft...

zur ersten Aussage vollste Zustimmung und schon lange mein Reden!

zur zweiten Aussage: das ist so nicht ganz stimmig. Die bekannt guten CC von z.B. TDK und Maxell zeigen da keine Auffälligkeiten, bei nahezu allen anderen Anbietern kommt es darauf an, über welchen Typ wir reden. Die auch gebraucht kaum noch nutzbaren CC sind häufig auch NOS nicht mehr toll, meist aber zumindest nutzbar. Komplette Ausfälle sind eher selten. Allerdings mal ganz im Ernst: wer kauft sich kritische CC NOS zum Bespielen und nicht zum Sammeln??? Selbst Neulinge achten da doch zumindest auf den Preis. Und es gibt unglaublich schöne Verpackungen schlechter CC, die man gar nicht aufreißen möchte...besser ist das!
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#18
Auch in 2025: Preissteigerung bei den Hörspielkassetten von EUROPA. Kam bei mir mit der Info-Mail rein. Ob sie den Lieferanten gewechselt haben?

https://www.dreifragezeichen.de/header-u...iserhohung


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#19
https://www.youtube.com/watch?v=_WhrhIZ8UNg

Grad gesehen.
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#20
Cool, diese Boom-Box. Wichtig für die junge Generation, das dieses Gerät auch als Bluetooth-Box verwendet werden kann. Das erweitert den Anwendungsbereich!

Leider hält der Typ nur sehr kurz sein Mikro an die Lautsprecher. Aber was ich so gehört habe, klingt vielversprechend. Zumindest klingt der Bass nicht "hohl" oder "blechern".

Die Zeiger sind natürlich Meeegaaaa!
Viele Grüße 
Manfred

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#21
Ich weiß nicht ob das hier rein passt, aber habt ihr mal gesehen wie zB bei Ebay die Preise für gewöhnliche Leercassetten durch die Decke gehen ?
Einfach unglaublich.
Am meisten drehen die bei der TDK-MA XG ab, die mit Plexiglasgehäuse....da hab ich 6 Stück von, die würd ich nie hergeben.
Inzwischen kaufe ich Cassetten nur noch auf Flohmärkten....online sind die mir entschieden zu teuer geworden. Ich kaufe eh nur noch Exoten, denn meine Frau mault schon rum, das 1000 Cassetten doch so langsam reichen sollten ^^
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#22
Die sind aber doch schon seit Jahren indiskutabel hoch!
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#23
Ja schon aber sogar bei den Cassetten die damals auf dem Grabbeltisch für 99 Pfennige zu haben waren, explodieren die Preise...und die Händler sind nicht bereit auch Cassetten einzeln zu verkaufen und werden obendrein frech.

Ich hatte eine Magna Dynamic Plus als 120er entdeckt. Hätte ich mir gerne gekauft aber 16 Euro fand ich da doch mehr als unverschämt...PLUS Versand natürlich
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#24
So Exoten find ich auch spannend aber Magna ist ja nun qualitativ nix Besonderes. 16 Euro ist echt happig. Ich bin froh, dass ich so einen Vorrat auf Lebenszeit hab und auch immer wieder günstig bis umsonst an Bänder komme.
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#25
Eben.. ich hab sie als 90er in weiß und 60er in schwarz...da wäre die 120er natürlich toll....aber niemals für DEN Preis
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#26
Ich find auch dass die je nach Ausführung echt cool aussehen und die Bänder sind auch ganz gut, aber grad die schwarzen Gehäuse sind ja sehr klapprig und ich hab da teilweise Probleme die zu bespielen, denn sie klingen dann zwar im eigenen Deck gut, aber in anderen Geräten ist der Azimut auf einer Seite dann so daneben, dass ich Die nicht anhören kann. Hatte auch schon mal den Andruckfilz getauscht aber das hat nix gebracht. Ich bin nie dahinter gekommen woran das liegt aber es müssen Gehäusetoleranzen sein. Das hatte ich mit einer alten 70er Jahre BASF LH Super auch mal. Schade eigentlich.

LG Tobi
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#27
In manchen Müller Filialen gibt es jetzt die neue MediaRange. Die MediaRange ist der Nachfolger der EQ Professional.

Von der MadiaRange gab es die 1. Version mit der weißen J-Card, die neue ist jetzt in dunkelblau gehalten. Zum Testen habe ich mir mal 2 Stück mitgenommen...

   
Viele Grüße 
Manfred

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#28
Kleines erstes Zwischenfazit. Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen, hat der Hersteller endlich die Staub-Problematik in den Griff bekommen. Klanglich sind die neuen Mediarange wie gewohnt, nur die Bänder sind kompatibler geworden. Level ähnlich einer Maxell UR. Im Revox B 215 klappt die Einmessung sofort ohne Probleme.

Das Rauschen ist, wie bei den Vorgängern, nicht ganz so gleichmäßig, wie bei einer RTM One oder TDK D. Es sind ganz schwache Nadelimpulse zu hören. Quasi wie das Knistern einer Schallplatte. Sehr Minimal, und mit Dolby C nicht mehr zu hören. Die Aussteuerung ist gut, im Revox B 215, je nach Musikmaterial bis + 4 dB.

Meine Exemplare haben keinen einzigen Drop-Out. Das ist sensationell! Klanglich wirklich gut zu gebrauchen, ich denke, auf jeden Fall mal einen Test wert.

Nach zweimaligem Abspielen ist alles sauber. Kein brauner Bandstaub mehr.

   

   

   

Die neuen MediaRange sind in Indonesien hergestellt! Haben die den Bandhersteller gewechselt?

Die alten waren noch made in UK...

Also, Leute, wer will, ausprobieren...aber nur diese blauen kaufen. Die sind vielversprechend... Ich nudel die Bänder jetzt mal intensiver...
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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#29
Danke Manfred, daß Du die neue MediaRange nun bereits vorgestellt hast. Auch ich hatte die vor kurzem bei Müller entdeckt, bin aber noch nicht zum Ausprobieren und Fotografieren gekommen.

Das Gehäuse ist eindeutig von Panggung, der innere Aufbau entspricht noch der Maxell-Konstruktion. Nur die äußere Oberfläche wurde gegenüber den ebenfalls von Panggung hergestellten Maxell UR etwas anders gestaltet.

Woher das Bandmaterial kommt, ist noch nicht geklärt. Panggung scheint jedenfalls bei wechselnden Herstellern zuzukaufen. Das Band in meinem Exemplar sieht aus und riecht ähnlich wie die staubigen Bänder in den alten MediaRange- und EQ-Cassetten, die wahrscheinlich von Modo-King stammen. Der Hersteller hat mindestens zwei Qualitätsstufen im Programm, und der Abrieb könnte auch chargenabhängig mal mehr, mal weniger sein.

Sehr viele aktive Hersteller von Cassettenband gibt es ja nicht mehr. Bekannt sind:

- RTM (Frankreich)
- NAC (USA)
- ATR (USA)
- Modo-King (China)
- Greencorp (Australien)
- eventuell noch einer in Korea; bis vor wenigen Jahren kamen immer wieder mal Cassetten aus Japan, bei denen das Band als Made in Korea bezeichnet wurde. Es erinnerte in seinen Eigenschaften sehr an die LG/GoldStar HP und wurde auch lange in die Panggung-Maxells eingespult.

Viele Grüße,
Martin
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#30
Made in Indonesien mit Maxell Kernen... werden genau wie wie die späten Maxell UR von P.T. Panggung stammen.
Gibt es einen Code auf dem Rücken der Cassetten?

Kannst du die Cassette mal komplett zeigen, Details sind so kaum auszumachen. Die Gehäuse haben aber zumindest auf den ersten Blick einige Gemeinsamkeiten mit den RTM Fox Vorserienmustern, die ich mal bekommen habe. Die gingen dann aber nie so in den Verkauf.
   
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#31
Ja, Martin, diese wechselnden Bandhersteller hatten wir auch schon bei der EQ. Daher die oft unterschiedlichen User-Berichte...

Oli, einen ZahlenCode habe ich auf dem ganzen Gehäuse leider nicht gefunden. Hier aber nun noch weitere Bilder:

   

   

   

   

   
Viele Grüße 
Manfred

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#32
Hallo Zusammen,

finde ich durchaus auch ein interessantes Testobjekt. Mal sehen wann ich mal wieder in der Nähe eines Müller Kaufhauses bin.

Lustig ist ja das selbst das Vorspannband die typischen Maxell Pfeile hat. Ich hätte gedacht das es speziell auf die Kerne eine Arte Markenschutz/Patent oder so gab. Aber wenn, ist das wahrscheinlich längst ausgelaufen. Interessant ist, das auf dem Foto auf der J-Card andere Kerne zu sehen sind.

Viele Grüsse
Volker.
Womit ich derzeit Musik höre: 
Kenwood KA-801 | KT-815 | KX-1060 | KD-4100R | Lautsprecher NUMAN Retrospective 1977
SONY TA-FE510R | ST-SE500 | TC-K690 | TC-KE600s | CDP-XE220 | MDS-JE330
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#33
Auf dem Einleger ist noch die alte Version mit dem Musicbox-Gehäuse abgebildet. Die Maxell-Designelemente kommen einfach daher, daß Panggung bereits seit Jahrzehnten Lizenzproduktion für Maxell betreibt. Daß diese dann auch für andere Kunden verwendet werden, kam bereits in den 80ern vor, wenn auch nicht ganz so häufig.

Viele Grüße,
Martin
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#34
Sind die preislich immer noch bei um 4 Euro? Dann kauf ich vielleicht auch mal Eine.

Das mit dem Staub und den Nadelimpulsen kann ich bestätigen. Ich hatte auch Fading, 2 zu unterschiedlichen Zeiten gekaufte EQs haben bei mir gleich abgeschnitten. Richtig warm bin ich damit nicht geworden. Ich freue mich aber irgendwie, dass man brauchbare, neue Cassetten kaufen kann.

Ich wusste gar nicht, dass es noch so Viele Bandhersteller gibt. Da frag ich mich irgendwie, warum die SA oder etwas Vergleichbares nicht wieder kommt…
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#35
Chrombänder sind wohl aus Umweltschutzgründen nicht mehr wirtschaftlich herstellbar.
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#36
Die gibt es ja auch seit 1996 nicht mehr.
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#37
(20.05.2025, 11:12)DOSORDIE schrieb: Sind die preislich immer noch bei um 4 Euro? Dann kauf ich vielleicht auch mal Eine.
...
Ich wusste gar nicht, dass es noch so Viele Bandhersteller gibt. Da frag ich mich irgendwie, warum die SA oder etwas Vergleichbares nicht wieder kommt…

Ja, die kosten immer noch 3,99 €. Ein Bild, direkt aus der Filiale, siehe mein Post #27  Wink

Warum es wohl nie wieder Typ II geben wird? Nach meinen Infos liegt es an den Zutaten/Rohstoffen und den Rezepturen, die für Typ II benötigt werden. Maschinen, Unterlagen, fast alles wurde vernichtet. Das Wissen ist ebenfalls flöten und die Mitarbeiter im Ruhestand...

Bei RTM wurde m.W. für die RTM ONE wieder Entwicklungsaufwand betrieben. Eine Kassette ist halt doch etwas anders, als ein Tonband...
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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#38
Als ich ein paar Bänder brauchte für Oldtimercassetten hab ich mal neue gekauft von Maxel..dünnes bedrucktes Plexiglasgehäuse...aufgeknackt und das Band dann in die uralt Cassetten eingebaut.....mach ich oft so wenn die Bänder der alten Cassetten nicht mehr zu gebrauchen sind.

Aber was mir bei neuen Bändern auffiel: Die sind Hauchdünn....da kannste durchgucken ! Etwa so wie bei den 120er Bändern

Materialersparnis oder sollen die möglichst schnell kaputt gehen ?
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#39
Zitat:Nach meinen Infos liegt es an...
 Es liegt ausschließlich an der mangelden Nachfrage und den nicht vorhandenen Möglichkeiten damit wirklich Geld zu verdienen.

Das war schon Mitte der 1990er ein Problem und Grund warum sich nach und nach fast alle Hersteller verabschiedet haben.


Zitat:Aber was mir bei neuen Bändern auffiel: Die sind Hauchdünn....da kannste durchgucken ! Etwa so wie bei den 120er Bändern
Kam schonmal vor dass 120er Band in C90 eingespult wurde, die Regel war das aber nicht.
Bei Maxell habe ich das noch nie gesehen. Welche waren das denn?
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#40
(02.03.2025, 18:06)GX75_MKII schrieb: Auch in 2025: Preissteigerung bei den Hörspielkassetten von EUROPA. Kam bei mir mit der Info-Mail rein. Ob sie den Lieferanten gewechselt haben?

https://www.dreifragezeichen.de/header-u...iserhohung

Nanu, noch keiner ausprobiert? Die aktuelle Folge ist nun deutlich im Preis gestiegen und auch rockybeach.com berichtete. Da frage ich mich, ob der alte Lieferant ausgestiegen ist und es jetzt einen neuen gibt und man das auch evtl. am Gehäuse erkennen kann. Ist denn kein Fan hier, der die schon geordert hat?

   
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#41
   

Vermutlich habt Ihr diese Cassetten Typen hier bereits irgendwo besprochen, dennoch eine Frage von
einem "Nicht-Cassetten Fachmann"

Ich habe von den gezeigten 3 Cassetten jeweils einige Exemplare erhalten, taugen die für Langzeit Qualität Aufnahmen,
oder doch eher für`s Autoradio? - Besonders würde mich eine Expertise zu den "Fuji" interessieren .

Das B215 misst jede einwandfrei ein. (zumindest die 3 gezeigten)
.
.
" Der erste Schluck aus dem Glas der Wissenschaft macht Sie zu einem Atheisten,
aber Gott erwartet Sie am Boden des Glases. "

(Werner Heisenberg)


Meine Recorder wurden gefertigt in: Regensdorf, Löffingen, Hösbach, Frankfurt und Oslo

Gruß
Ralf
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#42
Kommt auf den Zustand an... nicht zurückgespult ist schonmal nicht gut an den Stellen ist mit Drop outs zu rechnen.
Ansonsten sind die Bänder langzeitstabil... 2x FerroCobalt und einmal Ferro.
Die Emtec sind qualitativ nicht so der Hit und hatten auch Band drin, dass nicht so ganz auf der Höhe der Zeit war, sollten aber problemlos funktionieren.

Einfach ausprobieren, am besten bei der Aufnahme Hinterband mithören, wenn das zufriedenstellend gelingt, bleibt das auch so, solange das Band nicht durch Dauergebrauch oder schlechte Geräte malträtiert wird.
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#43
also ein wenig wundert es mich schon, wenn man auf einem Spitzendeck mittelprächtige CC nutzen will...für einfache Aufnahmen OK, aber was dolles für lange...da helfen dann auch keine der aktuellen Neu-CC, da nutzt man im Zweifel lieber bekannte gute Gebrauchte...

...aber das ist natürlich nur meine gaaanz persönliche Meinung!
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#44
(03.06.2025, 19:24)alrac schrieb: also ein wenig wundert es mich schon, wenn man auf einem Spitzendeck mittelprächtige CC nutzen will...........
........
Darum frage ich ja hier. Ich habe mehr als nur ein Tape Deck, das ReVox benutze ich nur dann u. wann für optisch noch gute MC
zu Einmessversuche,- ansonsten nur mit mir als "gut" bekannte MC Typen.
Ich habe hier jemanden kennengelernt, der ruft mich alle paar Wochen an verkauft mir 50 - 100 CCs, darunter sind dann halt Typen, die ich
nicht kenne.- alle offensichtlich schlechten, müffelnden o.ä. CC fliegen gleich in die Tonne.

Was ich wirklich langfristig behalten will, z.B. neue LPs werden 1x aufgenommen, dazu nehme ich grundsätzlich nur eine gute Bandmaschine,
wie PR99 MK III, 2 Spur auf LPR35 oder PER 368,- da bin ich wirklich auf der sicheren Seite

MC eigentlich nur für`s Auto, Dudelmusik oder Hörbücher/Hörspiele

.
.
" Der erste Schluck aus dem Glas der Wissenschaft macht Sie zu einem Atheisten,
aber Gott erwartet Sie am Boden des Glases. "

(Werner Heisenberg)


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Gruß
Ralf
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#45
Also so mittelprächtig finde ich die Fuji JP II jetzt nicht.
Die ist in meinen Augen sogar recht gut. 
Eigentlich betrifft das fast alle Fujis, sofern die nicht abgenudelt sind. Auch eine ältere FR II ist immer noch brauchbar.
Und genau deshalb lohnt es sich m.E.n. auch, solche Tapes dann auf dem B215 zu bespielen. Ich finde es immer wieder erstaunlich, was das Gerät aus den Tapes raus holt. Selbst die grottigsten Kassetten lassen sich damit deutlich besser bespielen als auf anderen Tape Decks.
Das würde dann auch die von dir gezeigten letzten Emtecs betreffen. Sofern das Band noch nicht malträtiert wurde, lassen sich auch darauf gute Aufnahmen erstellen.

Welche Kassetten mir allerdings mißfallen sind die Maxell SQ, die ja auch schon keine Maxell mehr sind. Die sind überhaupt nicht pegelfest und gehen extrem schnell in die Sättigung. Hab ich fast alle aussortiert.
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
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#46
gerade die Fuji wollte ich damit auch nicht schlecht reden, allerdings nimmt "man", wenn man auf Nummer sicher gehen will, halt CC, die ihre Dauerleistung auch bereits bewiesen haben, also eine (UD)XL II oder SA(-X) und Konsorten und sicher keine Super-II...
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#47
Also ich hab seit einiger Zeit massive Probleme mit nicht mehr löschbaren FeCo Bändern und das betrifft leider auch schon die ovalen XL II in der ersten und evtl. Auch zweiten Ausführung, die goldene sowieso. Die SA-X von 82 eh und eine silberne Scotch XS II fing jetzt auch damit an. So auf der sicheren Seite scheint man also vor Beginn der 90er nun auch nicht mehr zu sein. Ironischerweise lassen sich Echtchrombänder noch komplett löschen, dafür haben sie andere Zicken.
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#48
Dann bin ich ja nicht alleine mit den normal nicht löschbaren CCs.
Bei mir sind das aber auch XL-IIS, SuperCDingII, TDK SA.

Mein aktueller Workaround:
Bei einem ASC-Tape habe ich eine Chromstellung modifiziert und lösche dort mit dem erhöhten Typ-IV Strom
Beim anderen ASC-Tape habe ich den Löschstrom grundsätzlich etwas angehoben.

Folgendes habe ich festgestellt:
Sofern die CCs mit zu hohem Pegel aufgenommen wurden, wird es schwerer (unmöglich), diese auf normalem Wege zu löschen.
Hat man die Möglichkeit manuell auf Typ-IV umzuschalten, ist man zumindest Löschtechnisch fein raus.
Getestet habe ich auf mehreren Tapes. Einzig mein Denon DRM740 schafft es im org.Zustand bei den "bösen" Kandidaten zu 97% für Ruhe zu sorgen.
Wenn man dort aber genau hinhört kann man doch noch Reste der vorherigen Aufnahme hören.
Mit dem Naka 202E habe ich noch nicht getestet

Grüße, Piet
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#49
Ich habe leider kein Cassettendeck mit
Manueller Umschaltung mehr. An einen höheren löschstrom hab ich auch schon gedacht. Ggf. könnte ich das mal mit meinem Sharp GF9000 Ghettoblaster probieren, der kann Reineisen und auch manuell. Aber das ist natürlich auch ein ganz schöner Mehraufwand bei jeder Cassette erst einmal durchzuziehen. Es gab ja so Eraser… vielleicht helfen die?

Das klingt jedenfalls Mega alarmierend. Die CDing ist ja aus einem Zeitraum wo ich eigentlich vermutet hätte, dass das da nicht mehr auftritt. Einige Cassetten bis in die frühen 80er haben das ja schon immer gehabt, das ist auch bekannt. Dass es jetzt aber scheinbar auf ungefähr alle Cassetten mit Cobalt übertritt ist schon ein bisschen beängstigend und klingt für mich als müsse man sie mit Tricks löschen, solang es noch geht, bevor es für immer zu spät ist.

Auf meiner Eddie Money Mixcassette, die ich vor 3 Tagen im AZ7 gehört habe, höre ich jetzt jedenfalls leise deutsche Weihnachtslieder in den Pausen. Ich habe 3 hochwertige Cassettendecks probiert und in Allen ist es das Gleiche… es liegt also definitiv an den Bändern.
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#50
Hätte denn eine generelle Erhöhung des Löschstroms, sodass die Bänder im verwendeten Deck richtig gelöscht würden irgendwelche Nachteile?
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