Der BASF DP 26-Thread (mit LP 35 und TP 18)
#51
Diesen doppelten Aufdruck mit zwei komplett verschiedenen Schriftbildern auf ein und demselben Vorspannband habe ich so noch nicht gesehen. Normalerweise steht nur eine der Bezeichnungen drauf, also LHS, LH Super oder FE Super LH, und eine Chargennummer. Also ein kleines Kuriosum. Schade, daß es nicht mehr zu gebrauchen ist. Die (wenigen) LH super bei mir sind bisher zum Glück unauffällig, obwohl der Typ sogar bereits zur Produktionszeit als problematisch erkannt wurde: In den "Zeitschichten" wird von einer diesbezüglichen Änderung der Rezeptur berichtet.

Heb zumindest das Vorspannband auf :-)

Viele Grüße,
Martin
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#52
Echt!?

Da gibt's einen Thread über das BASF LH HIFI DP26 und dann will das niemand für 5 Euro + Versand!? NOS!?

Aber natürlich will ich nicht, dass jemand seine Tonköpfe damit verschmiert oder abschleift....

Freitag ist Wertstofftag  Cool

Gruß
Hörbie
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#53
Huh

Den Kommentar verstehe ich nun nicht so ganz 
.gif   denker.gif (Größe: 778 Bytes / Downloads: 406)
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
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#54
Ich jetzt auch nicht mehr  Undecided
In der Bändertauglichkeitsliste taugt's ja möglicherweise nicht wirklich.
Dann doch lieber auf den Wertstoffhof, bevor noch Köpfe drunter
leiden müssen  Wink

Gruß
Hörbie
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#55
Okay, das hat sich zumindest erledigt!
Landet nun doch in guten Händen  Smile

Gruß
Hörbie
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#56
Wiedergefunden:
https://tonbandwelt.tonbandforum.de/open...ameset.htm
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#57
Servus,

ich habe ja gerade einen Stapel "ferro LH HiFi DP26" in verschiedenen Größen "abgewickelt", denn das Band zeigt sich in meinen Augen nicht brauchbar ...

   



Die Chargen (?) auf der Rückseite der Boxen lauten:
 
                     

Sollte das nicht in den Faden passen bitte melden, dann nehme ich es heraus - oder einer der Admins  Wink
Viele Grüße, Bernd

Mein Bandmaschinen-Sammelsurium ist wegen guter Argumente ab sofort hier nicht mehr zu lesen  Big Grin
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#58
Hallo Bernd,

der DP 26-Zustand ist bedauerlich....und passt natürlich hier hinein.

Und ja, das sind Chargennummern aus Willstätt.

Die ein oder andere Erfahrung scheint zu zeigen, dass frühe Versionen dieses Typs ohne Barcode auf der Rückseite (ca. 1982 - 1984) mutmaßlich weniger von klebenden Ablösungen betroffen sind.
Jedoch, wie Friedrich schon einmal so zutreffend resümierte: wer kennt schon die durchgängige Temperatur- und Feuchtigkeitshistorie der Bänder samt Abspielhistorie und welches Labor nimmt sich eine näheren Untersuchung an?

Schöne Grüße
Frank

Nachtrag: hier noch ein DP 26 von 1982 - ~1984, in der ansonsten ab ~1982 nicht mehr üblichen schwarzen Kunststoffkassette statt Archivkarton bzw. Pappklappbox (Quelle: eBay.de):

   
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#59
Und hier noch ein m.E. recht seltenes DP 26 P-R mit 1600m aus den 70ern auf NAB-Kreuzspeichenspule (Bildquelle: eBay.de):

       

"Unsereins" muss dafür im Bedarfsfall von 140 bzw. 280 min. Nonstopbetrieb zwei möglichst chargengleiche 18er anstückeln und einen adäquaten Karton suchen...

Schöne Grüße
Frank
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#60
Ich habe vor einiger Zeit ein 18 cm NOS DP26-LH von der 1970er Version auf einer Halbspur-A77, die auf RTM-LP35 eingemessen ist, bei 9.5cm/s bespielt. Maximaler VU Pegel bei 250nWb/m.
Die Musik, die ich aufgenommen habe, hat Pegelspitzen bis +14dB über RMS (also einiges über MOL).
Die Aufnahme ist etwas leiser als Vorband. Vezerrungen höre ich keine (ich höre noch bis 13kHz "linear"). Subjektiver Frequenzgang ist gleich wie bei Vorband.
Das Band hinterlässt bis jetzt keine Spuren im Bandpfad und auch keine beim durch die Finger spulen.

Ich habe noch ein trio aus SP-52, DP-26 und TP-18 aus der selben Ära, die aber bereits von unbekannt verwendet wurden. Da hinterlassen das SP-52 und DP-26 deutlichen trockenen, braunen Rückstand beim durch die Finger spulen. Das TP-18 ist sauber.
Grüsse

Kov
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#61
So eine 1600-m-Spule würde mir auch sehr gefallen. Um die zusammenzustückeln, bräuchte man sogar etwas mehr als zwei 18er Spulen DP 26, damit käme man nur auf maximal 1464 m (2x732). Also lieber drei 15er opfern, die braucht eh niemand :-) und man kommt auf 1620 (3x540) bis 1647 (3x549) m.

Damit wäre dies auch das bisher längste dokumentierte Amateurtonband, auch wenn es wahrscheinlich eher eine Sonderbestellung für Spezialanwendungen war. Von Scotch gab es ja bis zu 1440 m.

Viele Grüße,
Martin
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#62
Hallo Kov,

+14 dB über "RMS"? RMS = 0 dB oder = Mittelwert der Aussteuerung?
Das scheint mir recht  ambitioniert ausgesteuert. Wink

Der MOL (333 Hz, 5 % THD) des DP 26 LH von 1970 beträgt laut Datenblatt bei 9,53 cm/s +9 dB (0 dB = 250 nWb/m).
+14 dB entsprächen ja ~1300 nWb/m, höher als der angegebene remanente Sättigungsfluss...
Der SOL (10kHz) liegt bei -5 dB.
Ich steuere bei 9,5, besonders bei höhenlastiger Musik, nicht höher als +1 dB (0 dB = 250 nWb/m) aus.
Und, ja, das DP 26 ist unempfindlicher als ein modernes LPR 35.

Der Zustand von Deinem TP 18 ist bemerkenswert, da gab es zwischenzeitlich ja Ambivalenzen, wenn auch bei Versionen der 80er...

Schöne Grüße
Frank

Edit: Korrekt Martin, war wieder zu voreilig mit den Längen... Rolleyes
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#63
Hallo Frank,

Die Quelle war eine DAW. Deren RMS Anzeige stimmt von der Variabilität her gut mit dem VU-Meter der A77 überein. Also RMS = 0dB VU. Die Pegelspitzen kamen fast ausschliesslich von Snare- und Bassdrums also eher kurze Ereignisse. Muss aber anmerken, dass ich die Aufnahme bis jetzt nicht mit Kopfhörern gehört habe.
Grüsse

Kov
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#64
Die Beiträge mit dem krümelnden TP 18 FE LH habe ich in den Thread zur Bändertauglichkeitsliste veschoben:

https://tonbandforum.de/showthread.php?t...#pid434786

Viele Grüße,
Martin
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