26.10.2005, 10:52
Zitat:timo posteteWieso, auch die beschreibbaren Medien mussten durch Philips abgesegnet werden. Da wäre die Möglichkeit gewesen das abzulehnen. Haben sie aber nicht, weil Philips wohl soviel Geschäftsgespühr hat(te), dass sie wussten, dass man damit auch Geld verdienen kann. Denn von Philips kamen ursprünglich auch Hifi-CD-Rekorder. Die hatten zwar eine Sperre, damit man keine Datenrohlinge nutzen konnte. CD-Rohlinge, die sich mit dem Computer beschreiben lassen, konnten aber zumindest abgespielt werden. Das ging bei der MD-Data nicht.
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Nur war die CD ursprünglich ein reines Nur-Lesen-Medium und barg somit gar nicht die Gefahren, die Sony dazu veranlasst haben, die MD mit zahlreichen Einschränkungen zu versehen, die sie letztendlich uninteressant gemacht haben.
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Zitat:timo posteteDen Vergleich verstehe ich nicht ganz, die DCC-Kassete wurde nie für die reine Datenspeicherung angeboten. Hätte auch keinen Sinn, weil es 4mm (DAT) und 8mm (Video-8-Kassetten) schon längst gab. Allerdings konnten 4mm-Streamer-Laufwerke keine Audio-DAT-Kassetten lesen, bzw. im Audioformat beschreiben.
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Weiterhin übersiehst Du, daß Philips mit der DCC exakt die gleiche Marktpolitik betrieben hat wie Sony mit der MD. Das ist nur weitestgehend in Vergessenheit geraten, weil das Medium schon konzeptionell nicht besonders gut war und schnell wieder verschwunden ist.
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Gruß,
Michael/SH
Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu (Ö v. Horvath)
Michael/SH
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