Laufwerkprobleme „Pioneer CT-S630S“
#1
Hallo,

mein „Pioneer CT-S630S“ macht neuerdings Probleme. Cassetten lassen sich weder abspielen, noch vor- / zurückspulen. Der Antriebsriemen und die Zahnräder sehen soweit noch gut aus.

Kann es ggf. an einem der ALPS-Motoren liegen? Hat jemand von Euch evtl. noch ein komplettes Laufwerk übrig, das ich Plug & Play austauschen kann? Oder könnte jemand von Euch das Gerät einmal prüfen, woran die Störung liegt und, ob sich eine Reparatur lohnt?

Vorab vielen Dank für Eure Rückmeldungen.

Gruß
Andreas


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#2
Hallo,

nach nochmaligem Test, folgendes Ergebnis: nach dem Einlegen der Cassette und „Start“ dreht sich nur der linke Wickeldorn. „Rückspulen“ und „Vorspulen“ funktioniert nicht.

Nach dem Öffnen der Cassettenklappe habe ich folgendes festgestellt: Die Capstanwelle dreht sich nicht, ein Nachlaufen des Motors ist weder sofort, noch nach einigen Sekunden zu hören.

Gruß
Andreas
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#3
Vorab: das CT-S630S kenne ich nicht. Ich fand es damals abstoßend hässlich und war froh, 3 Jahre vorher ein CT-900S gekauft zu haben.


(07.12.2024, 12:35)Pernod61 schrieb: nach nochmaligem Test, folgendes Ergebnis: nach dem Einlegen der Cassette und „Start“ dreht sich nur der linke Wickeldorn. „Rückspulen“ und „Vorspulen“ funktioniert nicht.

Das wirkt auf mich eigentlich wie "Wickeldorne werden nicht angetrieben, Bei "Start" dreht der Abwickel, weil das Band vom Capstan aus der Kassette gezogen wird. Wennd abei der Aufwickel nicht dreht, muss aber eigentlich eine Bandschlaufe entstehen und dann nach recht kurzer Zeit Bandsalat bzw. am Capstan eingewickeltes Band (bis die Kassettenklappe nicht mehr zu öffnen ist, weil der Bandwickel auf dem Capstan alles blockiert.

Hattest Du loses, aus der Kassette gezogenes Band nach dem Test?

(07.12.2024, 12:35)Pernod61 schrieb: Nach dem Öffnen der Cassettenklappe habe ich folgendes festgestellt: Die Capstanwelle dreht sich nicht, ein Nachlaufen des Motors ist weder sofort, noch nach einigen Sekunden zu hören.

Das wiederum passt natürlich nicht dazu, dass der Abwickel dreht. Irgendwas muss ja angetrieben sein und beim Abwickel gehe ich eigentlich davon aus, dass er in Deinem Fall passiv angetrieben wird dadurch, dass Band transportiert wird vom Capstan.

Kann es sein, dass bei diesem recht einfachen Laufwerk der Capstan nur im Falle einer aktiven Laufwerksfunktion dreht, nicht aber in Stop? Bei offener Kassettenklappe und ohne geladene Kassette sollte man mit etwas Fingerübung einen der Fühlhebel oben im Kassettenfach erwischen, der dafür verantwortlich ist, Laufwerksfunktionen freizugeben. Dann sollte es hoffentlich möglich sein, bei offenem Kassettenfach und gedrücktem Fühlhebel Play auszuführen. Dabei müsste man dann sehen, ob Capstan und Andruckrolle drehen. Mit Loslassen des Fühlhebels sollte das Laufwerk wieder in Stop-Stellung gehen - hoffe ich zumindest.

Ansonsten: teste es mit geöffnetem Gehäuse. Ob sich die Schwungmasse dreht, sollte man ja sehen können.
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#4
(07.12.2024, 12:35)lg74 schrieb: Hattest Du loses, aus der Kassette gezogenes Band nach dem Test?

Zum Glück nur ein ganz kurzes Stück, da mir das Problem direkt nach dem Cassettenstart aufgefallen ist.

(07.12.2024, 12:35)lg74 schrieb: Ansonsten: teste es mit geöffnetem Gehäuse. Ob sich die Schwungmasse dreht, sollte man ja sehen können

Die Schwungmasse und somit die Capstanwelle drehen sich nicht.

Gruß
Andreas
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#5
Ohne, dass Schwungmasse und Capstanwelle drehen, kann aber keine Bandschleife aus dem Gehäuse heraus erzeugt werden.
Du hast aber beim Testen schon an der Laufwerksoberseite die Bandtyperkennungsschalter betätigt, damit das Laufwerk auch in den "Play-Modus" geht, auch wenn keine Cassette eingelegt ist?

   

Das sind diese Plastiklaschen, die einfach mal alle kurz hoch- und gleichzeitig die Playtaste drücken.

Zitat:Ich fand es damals abstoßend hässlich
So sehe ich das auch, allerdings nicht nur bei den Pioneers aus dieser Zeit. Auch Technics oder Sony gingen bspw. dann dazu über, dass die Front der sonst kantigen Geräte überall Rundungen und Bögen braucht. Außerdem finde ich auch die Laufwerke in der Mitte der Gehäusefront absolut sinnlos, das hat nämlich nur deutlich kleinere und detaillosere Displays zur Folge.
Viele Grüße
Alex

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#6
Übrigens sehe ich gerade, eines deiner Zahnräder ist gebrochen. Da dieses Zahnrad die Wickelteller bei Vor- / Zurückspulen und Playbetrieb bewegen soll, kann ich mir das sehr gut als Ursache für den nicht drehenden Aufwickeldorn vorstellen:
   
Viele Grüße
Alex

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#7
(08.12.2024, 12:17)al3x135 schrieb: Ohne, dass Schwungmasse und Capstanwelle drehen, kann aber keine Bandschleife aus dem Gehäuse heraus erzeugt werden.
Du hast aber beim Testen schon an der Laufwerksoberseite die Bandtyperkennungsschalter betätigt, damit das Laufwerk auch in den "Play-Modus" geht, auch wenn keine Cassette eingelegt ist?

Doch, es ist so wie ich es beschrieben habe. Der linke Wickeldorn dreht sich (siehe 2. Eintrag). Vermutlich "schiebt" er das Band aus der Cassette. Aber ich teste es gern - wie von Dir beschrieben - noch einmal ohne Cassette.
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#8
(08.12.2024, 12:20)al3x135 schrieb: Übrigens sehe ich gerade, eines deiner Zahnräder ist gebrochen. Da dieses Zahnrad die Wickelteller bei Vor- / Zurückspulen und Playbetrieb bewegen soll, kann ich mir das sehr gut als Ursache für den nicht drehenden Aufwickeldorn vorstellen:

Der kleine Riss ist mir gar nicht aufgefallen. Bei o.a. beschriebenen Test werde ich darauf achten, ob es irgenwelche Auswirkungen hat .
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#9
Also ich denke, das gerissene Zahnrad sitzt durch den Riss nun so locker auf der Antriebswelle, dass die Welle durchdreht, sobald das Zahnradkonstrukt die Wickeldorne antreiben muss.
Zumindest dann, wenn durch eine eingelegte Cassette noch mehr Last auf den Wickeldornen sitzt.
Viele Grüße
Alex

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#10
Hallo lg74 und al3x135,

wenn auch schwierig, habe ich jetzt den o.a. Test ohne Cassette durchgeführt. Ergebnis: linker Wickeldorn dreht sich - Capstanwelle dreht sich - rechter Wickeldorn dreht sich nicht - Motor, Schwungmasse und Capstanwelle drehen noch kurz nach.

Danach habe ich den gleichen Test mit einer alten Cassette durchgeführt. Ergebnis: linker Wickeldorn dreht sich - Capstanwelle dreht sich und transportiert Band - rechter Wickeldorn dreht sich nicht - Motor, Schwungmasse und Capstanwelle drehen noch kurz nach - Bandsalat.

Anschlieißend habe ich mir das eingerisseen Zahnrad näher angesehen. Es ist  auf der Motorwelle nach hinten gerutscht und hatte somit keinen Kontakt mehr zu den anderen Zahnrädern. Das defekte Zahnrad habe ich abgezogen und festgestellt, dass sich die Welle dreht. Somit sollte der Motor in Ordnung sein.

Jetzt stellt sich die Frage: Woher bekomme ich ein passendes Ersatzsatzzahnrad oder Ersatzmotor (Nr. 6 der Explosionszeichnung) ???

Gruß
Andreas


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.pdf   Pioneer CT-S630S_Explosionszeichnung Laufwerk.pdf (Größe: 306.2 KB / Downloads: 2)
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#11
(08.12.2024, 12:17)al3x135 schrieb: Ohne, dass Schwungmasse und Capstanwelle drehen, kann aber keine Bandschleife aus dem Gehäuse heraus erzeugt werden.

So sehe ich das bislang auch. Es ist technisch fast (!) unmöglich, den Wickelmotor so zu betreiben, dass er abwickelseitig eine Bandschlaufe "rausschiebt". Das verhindert die Konstruktion der Mechanik des Idlers.

(08.12.2024, 12:17)al3x135 schrieb: Außerdem finde ich auch die Laufwerke in der Mitte der Gehäusefront absolut sinnlos, das hat nämlich nur deutlich kleinere und detaillosere Displays zur Folge.

Noch mehr: wer schon einmal Service an einem Pioneer mit Reference-Master-Laufwerk (dieses freilich nicht, das ist ja ein Standardlaufwerk) gemacht hat, bei dem das Laufwerk links verbaut ist und bei einem Nachfolgegerät mit mittig und dann auch noch angekippt verbautem Laufwerk, wird erstere Konstruktion lieben und letztere hassen. Es ist fast unmöglich, das mittige Laufwerk ohne Anfälle von sonstwas auszubauen, in den Trennkammern des Gehäuses stecken noch Platinen und die gekippte Mechanik ist offenbar kräftefordernder für den Servomotor beim Öffnen / Schließen des Kassettenfachs - neu verbaute Riemen rutschen alsbald wieder durch.

(08.12.2024, 12:20)al3x135 schrieb: Übrigens sehe ich gerade, eines deiner Zahnräder ist gebrochen. Da dieses Zahnrad die Wickelteller bei Vor- / Zurückspulen und Playbetrieb bewegen soll, kann ich mir das sehr gut als Ursache für den nicht drehenden Aufwickeldorn vorstellen:

Diesen Riss hatte ich heute Nacht um 4 auch gesehen - und es für eine normale Eigenschaft eines Sprengringes gehalten. Da lag ich aber völlig falsch, denn einen Sprengring gab es teils auf Idler-Rädern. Das hier ist aber tatsächlich ja das Motor-Zahnrad.


Das Service Manual kennt keine einzelne Ersatzteilposition für dieses Rad, sondern nur den Motor mit Rad als

6   MTR reel BLK  RXM1057

https://elektrotanya.com/pioneer_ct-s530...nload.html

Mist.


(08.12.2024, 16:11)Pernod61 schrieb: wenn auch schwierig, habe ich jetzt den o.a. Test ohne Cassette durchgeführt. Ergebnis: linker Wickeldorn dreht sich - Capstanwelle dreht sich - rechter Wickeldorn dreht sich nicht - Motor, Schwungmasse und Capstanwelle drehen noch kurz nach.

Interessant, dass das ohne Kassette noch dreht. Müsste man sich echt fürs Verständnis mal live anschauen.

(08.12.2024, 16:11)Pernod61 schrieb: Danach habe ich den gleichen Test mit einer alten Cassette durchgeführt. Ergebnis: linker Wickeldorn dreht sich - Capstanwelle dreht sich und transportiert Band - rechter Wickeldorn dreht sich nicht - Motor, Schwungmasse und Capstanwelle drehen noch kurz nach - Bandsalat.

Da hätte ich gesagt, der Capstan transportiert das Band, der linke Wickeldorn dreht sich dadurch passiv. Mich verwundert halt, dass sich der linke Wickeldorn auch ohne Kassette dreht. Aber wurscht, die Ursache ist ja offenbar gefunden.



(08.12.2024, 16:11)Pernod61 schrieb: Danach habe ich mir das eingerisseen Zahnrad näher angesehen. Es ist  auf der Motorwelle nach hinten gerutscht und hatte somit keinen Kontakt mehr zu den anderen Zahnrädern. Das defekte Zahnrad habe ich abgezogen und festgestellt, dass sich die Welle dreht. Somit sollte der Motor in Ordnung sein.


Noch schräger: wie kann sich der Abwickel ohne Kassette drehen, wenn das Motor-Zahnrad nichtmal Eingriff hat?

Wenn es kein Ersatzteil mehr gibt, evtl. Zahnrad versuchen mit geeignetem Kleber vorsichtig auf der Motorwelle zu befestigen? Aber da mögen bitte Mechanik-erfahrene Reparateure das letzte Wort sprechen.

Das Zahnrad befindet sich aber auch in anderen Pioneer-Decks dieser Zeit, auch in anderen Generationen, wie ich gerade sehe auch im CT-S670D, das trotz mittigem Laufwerk dank Metallfront und wesentlich angenehmerem Design für meinen Geschmack sogar wieder richtig gut aussieht:

https://www.hifi-wiki.de/index.php/Pioneer_CT-S_670_D

Übrigens elektrisch ein hochinteressantes Deck.
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#12
Hallo,

danke für Eure Tipps. Nachdem wir jetzt alle zum gleichen Ergebnis gekommen sind, hier nochmals meine abschließende Frage:

Hat jemand von Euch in seinem Fundus ein passendes Ersatzsatzzahnrad oder einen Ersatzmotor (Nr. 6 der Explosionszeichnung lt. Anlage) ???

Gruß
Andreas


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#13
Dieses Zahnrad für das Pioneer CT-W530R müßte auch für das CT-S630S passen:

https://www.ebay.de/itm/164442112187?_tr...ZW2WJDH85M

Beide Pioneers haben laut Service Manual ein Alps Laufwerk.

PS: Das ein Pioneer mit mittig montierten Reference Master Laufwerk komplizierter zu warten ist wie wenn das Laufwerk links montiert ist, halte ich für ein Gerücht. Zumindest ich bin bei beiden Versionen gleich schnell.
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#14
Kann man das Zahnrad eventuell kleben oder nachdrucken?
Gruß
Helge

Uher 4400 Report Monitor – Uher 4200 Report Monitor
Akai X 201 D – Akai GX 630 D – Akai GXC-760D
Revox A77 Mk II
Sony TC-758
Braun TG 1000
Marantz Model 5220
ASC 6002 S


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#15
(08.12.2024, 16:31)lg74 schrieb: Da hätte ich gesagt, der Capstan transportiert das Band, der linke Wickeldorn dreht sich dadurch passiv. Mich verwundert halt, dass sich der linke Wickeldorn auch ohne Kassette dreht. Aber wurscht, die Ursache ist ja offenbar gefunden.

...

Noch schräger: wie kann sich der Abwickel ohne Kassette drehen, wenn das Motor-Zahnrad nichtmal Eingriff hat?

Wenn es kein Ersatzteil mehr gibt, evtl. Zahnrad versuchen mit geeignetem Kleber vorsichtig auf der Motorwelle zu befestigen? Aber da mögen bitte Mechanik-erfahrene Reparateure das letzte Wort sprechen.

Das kann ich mir auch kaum vorstellen und bin ebenso verwundert.
Kleben wäre auch einen Versuch wert, könnte aber in minimal höheren Gleichlaufschwankungen resultieren, wenn das Zahnrad dann nicht mehr ganz rund ist und leichte Ungleichheiten im Aufwickelzug verursacht. Ob man das hört, ist wieder die andere Frage, ich denke nicht.


(08.12.2024, 16:56)Michi schrieb: Dieses Zahnrad für das Pioneer CT-W530R müßte auch für das CT-S630S passen:

https://www.ebay.de/itm/164442112187 [Link gekürzt]

Beide Pioneers haben laut Service Manual ein Alps Laufwerk.

Das sehe ich auch so, ich denke, dieser Nachbau dürfte passen und ist vermutlich die bessere Entscheidung, als auf ein Schlachtgerät oder -Laufwerk zu warten, was vermutlich einige Zeit dauern und deutlich teurer kommen würde.

(08.12.2024, 17:10)bobhund schrieb: Kann man das Zahnrad eventuell kleben oder nachdrucken?

Das von Michi verlinkte Zahnrad ist, so wie's ausschaut, ein Nachdruck oder -guss und die 12 Öcken würde ich für die Rettung von dem Laufwerk definitiv noch investieren.
Viele Grüße
Alex

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#16
Quick and dirty,
die Klebung des gebrochenen Zahnrads durch einen Kabelbinder auf dem nichtgezahnten Teil des Zahnrads verstärken. Besser vielleicht 2 Kabelbinder mit 180° Abstand, damit keine Unwucht entsteht.

MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
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#17
Hallo,

heute kam das Zahnrad aus Polen. Gleich eingebaut, läuft. Vielen Dank Michi für den o.a. Link.

Gruß
Andreas


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