22.10.2005, 18:40
Diese Gummiteile verhärten nicht nur, sie werden auf ihrer Oberfläche auch sehr glatt und bekommen Spurrillen, so daß sie nicht mehr präzise rundlaufen und nicht mehr genügend Grip haben.
Wenn man die Reibräder, Andruckrollen ect. an der Oberfläche etwas überschleift wird die harte verdichtete und oft schmierige Schicht entfernt, die Oberfläche sieht aus wie neu und die Teile funktionieren wieder.
Man muß nur darauf achten, wo es aus mechanischen Gründen auf den Durchmesser ankommt, nicht zu viel abzuschleifen, sonst wird der benötigte Durchmesser zu gering und man bekommt andere Antriebs-Probleme.
Realisiert habe ich das Schleifen auf einer kleinen Drehbank mittels passendem Dorn und einer kleinen Schleifmaschine (Dremel o.ä.). Die Drehbewegungen beider Maschinen sollten gegenläufig sein, um eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit und somit Oberflächenqualität zu erzielen. Wer keine entsprechenden Möglichkeiten hat, kann auch eine etwas "unqualifizierte" Methode anwenden.
Man sucht sich einen dem Lochdurchmesser entsprechenden Dorn, steckt das zu bearbeitende Gummiteil darauf und hält es am Dorn mit Gefühl gegen eine normale feine abgerichtete und saubere Schleifscheibe eines normalen Schleifbocks.
Damit das Reibrad nicht die Drehzahl der Schleifscheibe annimmt und die Schleifwirkung gegen Null geht, sollte man die Achse (Dorn) etwa im 45° Winkel (ausprobieren) zur Schleifbockachse halten (Reibradrehzahl ist vom Haltewinkel abhängig). Mit Gefühl und etwas Übung erreicht man auch hiermit brauchbare Ergebnisse.
Wenn man die Reibräder, Andruckrollen ect. an der Oberfläche etwas überschleift wird die harte verdichtete und oft schmierige Schicht entfernt, die Oberfläche sieht aus wie neu und die Teile funktionieren wieder.
Man muß nur darauf achten, wo es aus mechanischen Gründen auf den Durchmesser ankommt, nicht zu viel abzuschleifen, sonst wird der benötigte Durchmesser zu gering und man bekommt andere Antriebs-Probleme.
Realisiert habe ich das Schleifen auf einer kleinen Drehbank mittels passendem Dorn und einer kleinen Schleifmaschine (Dremel o.ä.). Die Drehbewegungen beider Maschinen sollten gegenläufig sein, um eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit und somit Oberflächenqualität zu erzielen. Wer keine entsprechenden Möglichkeiten hat, kann auch eine etwas "unqualifizierte" Methode anwenden.
Man sucht sich einen dem Lochdurchmesser entsprechenden Dorn, steckt das zu bearbeitende Gummiteil darauf und hält es am Dorn mit Gefühl gegen eine normale feine abgerichtete und saubere Schleifscheibe eines normalen Schleifbocks.
Damit das Reibrad nicht die Drehzahl der Schleifscheibe annimmt und die Schleifwirkung gegen Null geht, sollte man die Achse (Dorn) etwa im 45° Winkel (ausprobieren) zur Schleifbockachse halten (Reibradrehzahl ist vom Haltewinkel abhängig). Mit Gefühl und etwas Übung erreicht man auch hiermit brauchbare Ergebnisse.
