(23.11.2024, 17:13)t20 schrieb: Hier werden neue Mitsumi Uher-Tonköpfe 1242 gleich für Pioneer-Geräte angeboten: https://www.ebay.de/itm/305928472745 .
Ja, das ist der Anbieter, der die Uher Kopfträger schlachtet und dann leer in der Bucht anbietet.
(23.11.2024, 18:36)t20 schrieb: .... Ich muss Fotos von Originalköpfen von Pioneer und Technics im Netz suchen.....
Da kann ich dir evtl. weiterhelfen, zumindest für Technics. Sag mir bitte, wie du was genau benötigst, dann kann ich morgen Bilder von den Technics Köpfen machen
Lieben Gruß
Thorsten
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
vielen Dank für dein Angebot. Das ist sehr nett. Es würde erstmal sehr helfen, wenn du einen originalen Wiedergabekopf von Technics von allen Seiten fotografieren könntest. Dann können wir erstmal schauen, wie dieser montiert wird. Falls du einen Messschieber hast, kannst du auch gerne den Kopf, die Befestigungsplatte, u.ä. messen.
Wenn du einen defekten Kopf im Bestand hast, würden ich den dir gerne abkaufen. Wichtig wäre, dass die Befestigungsplatte (und vielleicht auch Schrauben) noch dran ist, damit wir diese nachmachen lassen können. Ich werde zwei alten Teac-Köpfe für innere Untersuchungen durch AMB beisteuern sowie mindestens einen neuen für elektrischen Messungen (ein neuer Kopf ist schon aus England unterwegs). Alle anderen Kopfsorten von Technics, Uher, Pioneer, usw. brauchen wir nur für Messungen und Vergleiche, besonders der Befestigungsarten. Wenn bis zum Projekt keine defekte Köpfe dieser Marken auftauchen, werde ich mich später nach Ausleihexemplaren hier im Forum umschauen.
Ich schaue mal wie gut ich das hinbekomme. Der / die Köpfe sind ja im originalen Kopfträger verbaut und ich würde die ungern ausbauen.
Nach Entfernen der rückseitigen Kunstoffabdeckung, sollte sich das aber gut fotografieren und auch mit dem Meßschieber ausmessen lassen.
Lieben Gruß
Thorsten
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
Ich habe vorhin erst mal blöd aus der Wäsche geguckt.....Woran ich gar nicht gedacht hatte war, dass der PB Kopf ja in einem Abschirmblech verbaut ist. Da ist natürlich nichts mit messen
sad.gif (Größe: 740 Bytes / Downloads: 868)
Auf dem von dir gezeigten Bild in https://tonbandforum.de/showthread.php?t...#pid384285 fehlt die Abschirmung.
Der PB Kopf sieht so aus:
Der Kopf steckt in einem extra Gehäuse, was ihn komplett umschließt und oben und unten etwas dicker ist für die Montage. An der Montageseite ist in der Mitte eine Aussparung für die Schraube zur Tilt Einstellung. Das Abschirmblech ist seitlich befestigt, sieht so aus, als wenn es nur geklemmt ist.
Kurioserweise ist bei dem 2-Track PB Kopf noch eine Zwischenplatte, bevor es an die Taumelplatte geht, beim 4-Track PB Kopf ist keine Zwischenplatte.
Der Rec Head hat auch diese Zwischenplatte, das kann man hier gut sehen:
Der Rec Head steckt auch nicht in einem Gehäuse und die Befestigungsplatte unten ist kürzer, steht also nicht über die Kopffront über.
Bei dem PB Head konnte ich lediglich die Breite messen, wegen dem Abschirmblech. Die ist mit dem des Rec Kopfes identisch, also gehe ich davon aus, dass die anderen Maße auch identisch sein werden (oder könnten).
Breite: 14,8mm
Höhe "nackt": 12,9mm
Höhe mit Montageplatte: 14,37mm
Höhe komplett, also mit Montage- und Zwischenplatte: 15,35mm
Tiefe seitlich: 13,7mm
Tiefe mittig, also bis zur Bandkontaktzone: 15,9mm
(23.11.2024, 17:13)t20 schrieb: Hier werden neue Mitsumi Uher-Tonköpfe 1242 gleich für Pioneer-Geräte angeboten: https://www.ebay.de/itm/305928472745 .
Ja, das ist der Anbieter, der die Uher Kopfträger schlachtet und dann leer in der Bucht anbietet.
Mit dieser Äußerung wäre ich vorsichtig. Kannst Du diese Aussage wirklich beweisen?
Letztlich unterstellst Du dem Anbieter definitiven Betrug.
Er bietet mehrere TK gleichen Typs an, alle als "unbenutzt / NOS" deklariert.
Die ausführliche Fotogalerie bestätigt nach meinem Dafürhalten den Neuzustand.
Für "nur nachgeläppt und aüßerlich aufpoliert" erscheinen sie mir zu perfekt.
Ganz nebenbei, wenn ich es richtig sehe, hat der Anbieter "tonbandsammler" bereits 811 Artikel verkauft und 100% positive Bewertungen bekommen.
Nelson,
vielleicht ist aber noch etwas anderes für Dich interessant:
Klick mal auf das besagte Angebot. Dann klicke weiter auf "Mehr Artikel des Verkäufers".
Da findes Du noch zwei weitere Playback-TK von Techniks.
Der 4-Track-TK für TECHNICS ist der der gleiche Typ 1242 wie der PIONEER bzw. UHER, nur ohne Montageplatte dran.
Vieleicht hilft Dir das etwas weiter.
Nach meiner Erfahrung ist der gute Mann auch sehr auskunftsbereit bei technischen Detailfragen.
Schönen Gruß
Chris
1. Können wir hören, was wir messen?
2. Können wir messen, was wir hören?
Menno van der Veen
Naja, Fakt ist, wenn man sich die Bewertungen des "tonbandsammler" in Gänze betrachtet, kommen schon einige leere Tonkopfträger von SG 562 und auch Report Monitor zusammen.
Seine angebotenen Köpfe erwecken bei mir auch den Eindruck, dass es sich um unbenutzte Neuware handelt. Zumindest die auf den Fotos dargestellten.
Ich selbst beobachte diesen Anbieter von Anfang an, das hat persönliche Gründe, die ich hier aber nicht breittreten mag.
Allerdings hat es den Anschein, dass der "Gute Mann" tatsächlich fundierte Kenntnisse der Materie hat und deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass diese Köppe außer bei Uher auch unbedenklich bei Pioneer und Technics verwendet werden können.
Gruß
Rainer
NIVEAU ist keine Hautcreme, STIL nicht das Ende vom Besen und HUMOR etwas gutartiges...
Es ist überhaupt nicht meine Sache, eine Wertung abzugeben.
ABER: Wenn ich beim verlinkten Angebot Foto 5 ranzoome.... sehe ich am unteren linken Stift Lötzinn. Und ich kann wirklich nicht besonders gut gucken.
vielen Dank für die Bilder und Abmessungen. Ich werde sie später mit dem Teac-Kopf vergleichen.
In der Beschreibung des Technics-Kopfes von eBay-Verkäufer weiter oben steht, dass der Wiedergabekopf in das innere Gehäuse geklebt ist und dieses Gehäuse wiederum in das äußere Gehäuse geklebt ist. Warum Technics das so für diesen Kopf gemacht hat, werden wir wahrscheinlich nie mehr erfahren. Vielleicht ist eine Doppelabschirmung durch die Form des Kopfträgers nötig. Aber warum alles geklebt und nicht geschraubt... Letztlich bedeutet das für Technics-Käufer, dass sie einen Kopf ohne Befestigungsplatte benötigen.
Wie sieht es bei Pioneer aus? Hat jemand originale Wiedergabeköpfe von Pioneer rumliegen und kann Fotos davon machen?
Dieses Foto eines Pioneer-Kopfes soeben gefunden. Für mich sieht es 100% nach dem Teac-Kopf aus. Leider kann man nicht sehen, wo die Befestigungslöcher sind, ob diese wie bei dem Teac- oder dem Uher-Kopf sind.
Ich würde die Köpfe ohne irgendwelche Befestigungsplatten produzieren lassen, nur mit einer zentralen 3mm Schraube.
Die Adapter zu den jeweiligen Maschinen kann man heutzutage als 3-D-Druck im Nachhinein machen.
Das muß nicht aus Metall sein.
das ist ja meine Idee: Der reine Kopf plus verschiedene Befestigungsplatten je nach Gerät anfertigen zu lassen. Wenn die Preise für die Platten aus Metall nicht exorbitant hoch sind, würde ich auch diese dort anfertigen lassen und mit passenden Schrauben als "Hersteller XY Kit/Set" dem bestellten Kopf beilegen. Ich habe mit 3-D-Druck keine Erfahrung und das wäre dann eine zusätzliche Baustelle.
Ohne eine Grundsatzdiskussion über Sinn oder Unsinn des Vergoldens tretten zu wollen: Wenn die Kontakte am Kopf vergoldet werden würden, wie bei manchen "High End/Audiophile"-Kabeln, könnte man diese Kontakte einfach wie ohne Vergoldung löten oder gäbe es wegen des Goldes irgendwelche Probleme?
das Vergolden der Kontakte macht nur bei Schalt- oder Steckkontakten Sinn, und zwar deshalb, weil Gold nicht oxydiert, so daß immer ein ganz einwandfreier elektrischer Kontakt gegeben ist. z.B. vergoldete Chynch-Stecker oder -Buchsen haben ihre volle Berechtigung.
Wenn ich es richtig verstehe, willst Du die Lötkontakte an den Tonköpfen vergolden lassen?
Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß sich vergoldete Teile auch löten lassen, zumindest mit dem klassischen Lötzinn SN60Bb40 (60% Zinn / 40% Blei). Es läßt sich aber auch nicht besser löten als Kupfer- oder Messingteile.
Da die allermeisten Tonkopf-Anschlüsse als Lötkontakte vorgesehen sind (Es gibt auch vereinzelt TK's mit Steckkontakten), halte ich es am
sinnvollsten, wenn diese bereits verzinnt sind. Das läßt sich definitiv am einfachsten und vor allem am schnellsten löten.
Wenn man nämlich mit dem heißen Lötkolben all zu lange an den Tonkopfanschlüssen rumfummelt, kann das u.U. auch zu inneren Beschädigungen des TK führen.
Laß Dich in dieser Frage am besten auch noch mal vom Hersteller beraten, die sollten in derartigen Detailfragen die kompetentesten Fachleute sein.
Schönen Gruß
Chris
1. Können wir hören, was wir messen?
2. Können wir messen, was wir hören?
Menno van der Veen
25.11.2024, 20:35 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.11.2024, 22:05 von t20.)
Da die Köpfe per se schon teuer sind, ist mir gestern eingefallen, dass ich eine kleine, handausgesuchte Menge aus der Gesamtcharge für reiche "Audiophile" anbieten könnte, um damit die Preise der restlichen normalen Köpfe etwas zu senken. Wenn manche Leute bereit sind tausende von Euros für Kabel, Stromleitungen u.ä. auszugeben, sollten sie auch bereit sein, für besonders hochwertige, ausgewählte Tonköpfe mit z.B. ganz enge Toleranzen und Goldkontakte mehr zu zahlen. Die Köpfe sind ja die Quelle der Musik.
Schade nur, daß man von der Vergoldung nach dem Anlöten nix mehr sieht
Es gibt die sog. Hauchvergoldung ("flash"), mit der Kontakte von Relais oder Schaltern für Transport und Lagerung geschützt werden und die bei den ersten Schaltvorgängen bei Nennlast wegbrennt. Die ist nicht zu verwechseln mit echten Goldkontakten (Au über Ag), wie sie Kleinsignalrelais haben können. Ich wüßte aber nicht, warum man das mit den Stiften der TK machen sollte, da ist Verzinnen, wie oben schon geschrieben, genau das Richtige.
Und überhaupt: Warum nur die Kontakte und nicht die ganzen Köpfe? Ich fordere Goldköpfe für Goldohren!
25.11.2024, 21:02 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.11.2024, 21:09 von Dr. Gonzo.)
(24.11.2024, 14:27)Magictape schrieb:
(23.11.2024, 19:20)Dr. Gonzo schrieb:
(23.11.2024, 17:13)t20 schrieb: Hier werden neue Mitsumi Uher-Tonköpfe 1242 gleich für Pioneer-Geräte angeboten: https://www.ebay.de/itm/305928472745 .
Ja, das ist der Anbieter, der die Uher Kopfträger schlachtet und dann leer in der Bucht anbietet.
Mit dieser Äußerung wäre ich vorsichtig. Kannst Du diese Aussage wirklich beweisen?
Beweisen kann ich gar nichts, aber ich kann 1+1 zusammenzählen. Schau doch einfach mal in seine Bewertungen rein. Immer wieder ausgeschlachtete Kopfträger von RM und SG 562, alles Mitsumi-Köpfe. Und immer wieder leere Schachteln. Und du willst mir ja wohl nicht erzählen, dass man Original-Kopfträger schlachtet, um sich die Köpfe auf Halde zu legen? Nee, die schlachtet man, weil man für einen als Technics/Pioneer deklarierten Kopf mehr kriegt, als man für einen kompletten Uher-Kopfträger abkassieren kann. Und meines Erachtens sind seine Geschäfte auch schon längst nicht mehr privat, aber das ist ein anderes Thema.
Dr. Gonzo ist auf der richtigen Fährte. Hat denn noch niemand hier aus dem Forum beim "tonbandsammler" etwas gekauft? Der Absender, der sich dahinter verbirgt, dürfte schnell für Klarheit sorgen...
Gruß
Rainer
NIVEAU ist keine Hautcreme, STIL nicht das Ende vom Besen und HUMOR etwas gutartiges...
Man kann doch mbMn auf den Fotos klar erkennen, dass die Köpfe mittig bearbeitet wurden.
Fabrikneue Mitsumi Köpfe sehen anders aus.
Außerdem hat ein originaler Mitsumi Ersatzkopf eine Schutzkappe aus milchigem Plastik, welche den Kopfspiegel schützt und das Mitsumi Logo eingeprägt hat.
Wenn derselbe Anbieter sogar geschlachtete UHER Kopfträger verkauft, nun ja....
25.11.2024, 22:36 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.11.2024, 22:37 von WebUncle.)
Hallo zusammen,
stellt sich mir noch die Frage, woher bekommt man all die Kopfträger? Kiloweise Maschinen ankaufen, Köpfe/Kopfträger rausreißen und die Reste wieder verbuchten? Oder Herrn Sprang leergekauft, als die Köpfe noch bezahlbar waren? Meines Wissens nach hat er doch die ganzen Reste von Assmann/Uher übernommen...unterm Strich bleibt für mich: schade um die schönen Uher-Kopfträger.
Die 4000er Monitore gab es neu für um die 400 Euro. Daraus kann man jeweils drei Köpfe ausbauen. Wenn er die Köpfe für ca. 300 Euro pro Stück verkauft, ist das 400 Gewinn pro Gerät (löschkopf billiger gerechnet).
25.11.2024, 22:42 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.11.2024, 23:13 von t20.)
(25.11.2024, 20:50)Übertrager schrieb: Schade nur, daß man von der Vergoldung nach dem Anlöten nix mehr sieht
Es gibt die sog. Hauchvergoldung ("flash"), mit der Kontakte von Relais oder Schaltern für Transport und Lagerung geschützt werden und die bei den ersten Schaltvorgängen bei Nennlast wegbrennt. Die ist nicht zu verwechseln mit echten Goldkontakten (Au über Ag), wie sie Kleinsignalrelais haben können. Ich wüßte aber nicht, warum man das mit den Stiften der TK machen sollte, da ist Verzinnen, wie oben schon geschrieben, genau das Richtige.
Und überhaupt: Warum nur die Kontakte und nicht die ganzen Köpfe? Ich fordere Goldköpfe für Goldohren!
Michael
Natürlich voll vergoldet. Und mit Swarovski-Kristallen für einen noch besseren Klang!
27.11.2024, 16:08 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.11.2024, 16:09 von passenger.)
Hallo Nelson,
hier technische Daten zu Technics Köpfen der RS1500 / RS1506 (komplettes Dokument Technics_RP-2224_RP-2422_Anleitung.pdf gerade im Downloadbereich unter Geräte/T/Technics/Tonband abgelegt).
Leider passt die Impedanz nicht ganz zu dem Teac-Kopf: 500 Ohm. Der Technics-Kopf hat 3000 Ohm. Mich wundert, dass es die Teac-Köpfe trotzdem als Ersatz genutzt werden können. Vielleicht ist das nicht so relevant oder die Technics-Maschinen können die Abweichung beim Einmessen kompensieren.
Mit Deinen Werten aus #40
:
DC resistance = 515 ohm
Inductance = 357 mH
:
komme ich, wenn ich richtig rechne, auf eine Impedanz von 2,3 kOhm bei 1kHz. Das kommt dem TEAC Kopf schon nahe.
kein Ding. Interessant finde ich, dass in den Daten auch die Spalttiefe angegeben ist. Das sollte bei der Beurteilung der Abnutzung gebrauchter Köpfe hilfreich sein.
(27.11.2024, 16:45)t20 schrieb: Mich wundert, dass es die Teac-Köpfe trotzdem als Ersatz genutzt werden können.
Hast Du denn schonmal einen ordentlichen Meßschrieb eines solchen Umbaus gesehen? Einbauen kann man vieles, es mag auch "klingen", aber keiner zeigt dann einen Schrieb davon.
nein, leider habe ich keinen solchen Schrieb bis jetzt gesehen. Ich werde bei der Firma in Japan nachfragen, die die Anpassungen für Technics gemacht hatte, ob sie welche haben.
Ich muss jetzt Köpfe für AMB für Messungen organisieren. Da ich bisher keinen neuen Kopf von aktuellen und ehemaligen TEAC- und TASCAM-Partnern bekommen habe, muss ich warten, bis ich welche in Ebay finde, damit es weitergeht.
29.11.2024, 10:55 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.11.2024, 10:57 von MatthiasB..)
Hast Du mal bei den Tapeheads die Freds von scarra gelesen?
Der hat nach Originalvorgaben von Technics Köpfe bei Photovox machen lassen.
Leider passen die auch nicht 1 zu 1 elektrisch, obwohl sie die techn. Daten und Spec. einehalten.
Es liegt verm. nicht nur an den Werten wie Induktion und Widerstand, sondern auch an den unterschiedlichen Core-Materialien.
Ich denke mal, um Dein Projekt nicht vor den Baum gehen zu lassen, solltest Du Dir eine andere Strategie mit ggf. Modifizierung der Preamps in den Maschinen in Erwägung ziehen.
danke für die Informationen. AMB wird detaillierte Messungen an den Köpfen vornehmen und auch die "Innereien" analysieren (unten einige der Untersuchungen). Deswegen soll ich ja denen verschiedene Köpfe liefern. Die Vorgaben wie Induktivität u.ä., die wir hier gesammelt haben, sind nicht ausreichend (das hätte aber auch Photovox wissen sollen, wenn ich das richtig in dem anderen Thread lese):
- Frequency response (= what is the actual quality level of the heads)
- Core material
- Half width of full width internal shields
- Cover material (hymu or RVS)
...
Es werden ja auch Prototypen erstellt, die ich an Interessierten weiterleiten werde, die gerne die Köpfe in ihren Maschinen ausprobieren und ausmessen können. Auch in den USA werde ich mich umhören, ob einige der bekannten Experten in den Foren dort, die Prototypen testen möchten. Da wir keine technischen Vorrichtungen wie damaligen Herstellern haben, ist ein ausgiebiges Testen sehr wichtig, auch wenn alles länger dauert.
Es sieht so aus, als das von der "Uher-Seite" keine weitere Informationen über die japanischen Köpfe zu finden sind. Unser Anselm hat mit einem ehemaligen Kollegen darüber geschrieben und ich habe verschiedene Firmen, die noch Service für Uher-Geräte anbieten, und auch ATIS als Uher "Nachfolger" kontaktiert. Leider waren bei keiner dieser Quellen Spezifikationen der Köpfe zu finden.
Ich habe mittlerweile drei Köpfe, einmal neu und zweimal gebraucht, kaufen können. Diese werde ich dann nach Belgien für Untersuchungen schicken.
ich habe die technischen Daten der Mitsumi Köpfe, möchte diese hier aber nicht veröffentlichen. Du kannst mir gerne eine PN mit deiner Email Adresse schicken.
das Projekt liegt erstmal auf Eis. Ich habe zwar einige Unterlagen sowie einen neuen Tonkopf und zwei gebrauchte für Messung gefunden, aber die Preiskalkulation ist durch das Entfallen von internationalen Paketen bei Hermes (was halbwegs preiswert war) sowie die aktuellen Spinnereien von den Amerikanern mit den Zollgebühren hinfällig. Ich denke über andere Möglichkeiten nach, aber im Moment hat das Thema niedrige Priorität.
das Projekt liegt erstmal auf Eis. Ich habe zwar einige Unterlagen sowie einen neuen Tonkopf und zwei gebrauchte für Messung gefunden, aber die Preiskalkulation ist durch das Entfallen von internationalen Paketen bei Hermes (was halbwegs preiswert war) sowie die aktuellen Spinnereien von den Amerikanern mit den Zollgebühren hinfällig. Ich denke über andere Möglichkeiten nach, aber im Moment hat das Thema niedrige Priorität.
Gruß
Nelson
Hattest du denn vor, in den internationalen Handel einzusteigen? Das ist ja nicht so ohne, denke ich mal. Wäre die EU als Handelsplatz nicht groß genug?
Ah..ja. Ein Tonkopf ist eine Persönlichkeit und hat deshalb ein Recht auf Datenschutz. Wieder was gelernt.
Ich kenne weder Andreas' Gründe, die Quelle nicht offenzulegen, noch deine Gründe, werter Analoghoerer, darauf so zu reagieren. Mir fällt allerdings auf, dass Andreas seinen Post irgendwie höflicher formuliert hat, was mir persönlich vom Stil her besser gefällt und zum guten Umgang in diesem Forum beiträgt. Das brannte mir gerade so auf der Seele und deshalb wollte ich das gerne zum Ausdruck bringen.
Sorry, wenn das ein Wenig arrogant rübergekommen sein sollte, so war das nicht gemeint, dafür möchte ich mich ausdrücklich entschuldigen. Es ging ja auch nicht um die Quelle sondern um die Daten selber.
auch wenn ich es mir von der Rente eigentlich nicht leisten kann, würde ich von seriösen ANbieter oder Freunden gebrauchte- oder günstige Tonköpfe bis ca. 150.-€ kaufen.