10.11.2024, 23:19
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.11.2024, 23:32 von bitbrain2101.)
Hallo,
ich hatte ein sehr ähnliches Phänomen mit einem Video 2000 Kopfrad von Grundig. Das Problem war ein Pegelunterschied von 3:1 zwischen den beiden Köpfen. Die beiden Kopfhälften aus Ferrit werden mit einem Lotglas im Vakuumschmelzofen zusammen geklebt. Das Lotglas kommt auch mit dem Magnetband in Berührung. Unter dem Mikroskop konnte man eine vom Band aufgeschliffene Luftblase im Lotglas erkennen, die am Spaltende des Ferrits lag. Das Loch der Blase hatte sich mit Bandabrieb gefüllt, den ich mit Videospray unter dem Mikroskop herausspülen konnte. Jetzt das Kopfrad wieder eingebaut und eine Testaufnahme gestartet. Nach 10 Sekunden gestoppt, zurückgespult und Wiedergabe, astrein, kein Pegelunterschied. Dann eine neue Aufnahme für 5 Minuten und Wiedergabe. Nach 1 Min 30 Sek konnte ich zusehen, wie der Pegel des einen Kopfs immer kleiner wurde. Kopfrad wieder ausgebaut und unters Mikroskop, das Loch der Blase war wieder mit Bandabrieb gefüllt. Ich habe das damals einen magnetischen Nebenschluss genannt. Fragt mich aber bitte nicht, wie in einem Vakuumschmelzofen eine Luftblase entsteht.
Ein Nachtrag zum einfacheren Verständnis. Stellt euch vor, die Bandkanteneinfräsungen wären mit Lotglas gefüllt und darin hätte sich die Blase bzw. spärer das Loch befunden. Das ganze ist bei Video nur extrem kleiner, bei Video 2000 betrug die Spurbreite 22,5µm.
MfG, Tobias
ich hatte ein sehr ähnliches Phänomen mit einem Video 2000 Kopfrad von Grundig. Das Problem war ein Pegelunterschied von 3:1 zwischen den beiden Köpfen. Die beiden Kopfhälften aus Ferrit werden mit einem Lotglas im Vakuumschmelzofen zusammen geklebt. Das Lotglas kommt auch mit dem Magnetband in Berührung. Unter dem Mikroskop konnte man eine vom Band aufgeschliffene Luftblase im Lotglas erkennen, die am Spaltende des Ferrits lag. Das Loch der Blase hatte sich mit Bandabrieb gefüllt, den ich mit Videospray unter dem Mikroskop herausspülen konnte. Jetzt das Kopfrad wieder eingebaut und eine Testaufnahme gestartet. Nach 10 Sekunden gestoppt, zurückgespult und Wiedergabe, astrein, kein Pegelunterschied. Dann eine neue Aufnahme für 5 Minuten und Wiedergabe. Nach 1 Min 30 Sek konnte ich zusehen, wie der Pegel des einen Kopfs immer kleiner wurde. Kopfrad wieder ausgebaut und unters Mikroskop, das Loch der Blase war wieder mit Bandabrieb gefüllt. Ich habe das damals einen magnetischen Nebenschluss genannt. Fragt mich aber bitte nicht, wie in einem Vakuumschmelzofen eine Luftblase entsteht.
Ein Nachtrag zum einfacheren Verständnis. Stellt euch vor, die Bandkanteneinfräsungen wären mit Lotglas gefüllt und darin hätte sich die Blase bzw. spärer das Loch befunden. Das ganze ist bei Video nur extrem kleiner, bei Video 2000 betrug die Spurbreite 22,5µm.
MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
