10.11.2024, 14:35
@ Jürgen / JUM:
Ja, das Foto zeigt die besagten Stellen. Genau dort können die Ablagerungen sitzen!
@ Peter:
Leider habe ich keine Meßreihen im wissenschaftlichen Sinne vorgenommen. Auffällig war bei Wiedergabe über Band der Pegelverlust, ohne daß ein progressiver Abfall bei kürzeren Wellenlängen sofort zu bemerken war. Die Wiedergabe war zwar nicht brilliant, aber es klang auch nicht so extrem "dumpf" wie bei einem durch clogging zugesetzten Spalt. Das ist aber ein subjektiver Eindruck meinerseits. Eine wellenlängenabhängige Dämpfung besteht mit großer Sicherheit, was aber noch zu beweisen ist.
Das Verhalten eines durch cinching zugesetzten Aufnahmekopfes erhärtet diese Vermutung. Bei diesem kam überhaupt keine Aufnahme mehr im betreffenden Kanal zustande. Die Wirkung der HF-Vormagnetisierung war durch den magnetischen Nebenschluß völlig aufgehoben.
Du hast sicherlich Recht; das Ganze wäre mal eine Meßreihe hinsichtlich der Auswirkungen am AK und WK unter reproduzierbaren Versuchsbedingungen wert. Man müßte nur die magnetischen Eigenschaften der Verschmutzung irgendwie normieren bzw. simulieren (z.B. Carbonyleisenpulver in Uhu o.ä.). Vielleich kratze ich mal die Beschichtung eines Scotch- oder Shamrock-Bandes ab und löse die in einem geeigneten Lösemittel auf. Der damit herzustellende, "magnetische Kurzschlusslack" könnte dann in verschiedenen Schichtstärken auf die Polschuhflanken aufgetragen werden, um das Pegelverhalten über verschiedene Testfrequenzen meßtechnisch zu ermitteln.
Martin
Ja, das Foto zeigt die besagten Stellen. Genau dort können die Ablagerungen sitzen!
@ Peter:
Leider habe ich keine Meßreihen im wissenschaftlichen Sinne vorgenommen. Auffällig war bei Wiedergabe über Band der Pegelverlust, ohne daß ein progressiver Abfall bei kürzeren Wellenlängen sofort zu bemerken war. Die Wiedergabe war zwar nicht brilliant, aber es klang auch nicht so extrem "dumpf" wie bei einem durch clogging zugesetzten Spalt. Das ist aber ein subjektiver Eindruck meinerseits. Eine wellenlängenabhängige Dämpfung besteht mit großer Sicherheit, was aber noch zu beweisen ist.
Das Verhalten eines durch cinching zugesetzten Aufnahmekopfes erhärtet diese Vermutung. Bei diesem kam überhaupt keine Aufnahme mehr im betreffenden Kanal zustande. Die Wirkung der HF-Vormagnetisierung war durch den magnetischen Nebenschluß völlig aufgehoben.
Du hast sicherlich Recht; das Ganze wäre mal eine Meßreihe hinsichtlich der Auswirkungen am AK und WK unter reproduzierbaren Versuchsbedingungen wert. Man müßte nur die magnetischen Eigenschaften der Verschmutzung irgendwie normieren bzw. simulieren (z.B. Carbonyleisenpulver in Uhu o.ä.). Vielleich kratze ich mal die Beschichtung eines Scotch- oder Shamrock-Bandes ab und löse die in einem geeigneten Lösemittel auf. Der damit herzustellende, "magnetische Kurzschlusslack" könnte dann in verschiedenen Schichtstärken auf die Polschuhflanken aufgetragen werden, um das Pegelverhalten über verschiedene Testfrequenzen meßtechnisch zu ermitteln.
Martin
"Früher war mehr Lametta!"
