04.11.2024, 21:09
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.11.2024, 08:47 von TonbandHesse.)
Vor einigen Monaten hat sich meine Tonbandsammlung um zwei Geräte vergrößert. Ein Bekannter ist verstorben, und ich habe zwei seiner Geräte "geerbt". Zum einen wäre da eine Akai GX-260D, welche ich selbstständig aus seiner Wohnzimmer-Schrankwand abgebaut habe, wo sie bestimmt 35 Jahre ohne Standortwechsel integriert war.
Als "Beifang" kam dann noch seine A77 MkIV 4-Spur mit, die im Arbeitszimmer stand. Natürlich freue ich mich über diese ganz besonders, wer hat heutzutage schon die Gelegenheit eine A77 für 0 Euro abzustauben?
Die A77 habe ich erst mal beiseite gestellt, da muss einiges gemacht werden. Werde darüber, sobald es soweit ist, natürlich auch hier im Forum berichten.
Zurück zur Akai: Ich hänge emotional schon etwas an ihr, war sie doch schließlich meine "Einstiegsdroge", mit der die Liebe zum Tonbandeln anfing. (2016 mit 9 Jahren) Wie viele Stunden habe ich vor ihr verbracht, vom Bekannten beigebracht bekommen, wie man das Band einfädelt, den VU-Metern bei zappeln zugeschaut, 9,5er Bänder mit 19cm/s abgespielt und über die "lustige" Musik gefreut...
Hier dazu ein Ausschnitt aus meinem Tagebuch vom 30.10.2016 inkl. Rechtschreib- und Grammatikfehler (ja, ich habe eine Zeit lang Tagebuch geschrieben
):
"[...] Und vor zwei Wochen, habe ich beim Tonband eine Musik gefunden die mir sehr gefallen hat. [...] Beim Tonbandgerät kan Mann ja schnell oder langsam wählen. Langsam, war für schlechte Qualität und das viel Draufpasst. Schnell, war für gute Qualität und das wenig draufpasst. Dieses Lied sollte Mann eigentlich langsam abspielen müssen aber ich habe auf schnell Geschaltet. Und es hat sich ganz witzig angehört. Irgendwie quitschig."
Das zur Vorgeschichte. Jetzt zur eigentlichen Intention dieses Threads: Der Reparatur.
Wiedergabe fremd bespielter Bänder funktioniert (nach Beseitigung der Kontaktschwierigkeiten des Kontaktschiebers über dem Kopfträger) auf beiden Kanälen einwandfrei, auch im Reverse-Betrieb. Allerdings will die Aufnahme nicht so richtig. Bei Vorbandkontrolle ist alles in Ordnung: Ich kann das angeschlossene Mikrofon über die Pegelregler einregeln, die VUs schlagen aus und ich höre meine Stimme über den angeschlossenen Kopfhörer. Starte ich nun die Aufnahme und gehe auf Hinterbandkontrolle, höre ich bei Aufnahmen mit korrekt eingestelltem Pegel (Spitze bei 0db) auf dem Band NICHTS.
Wenn ich die Aufnahmelautstärke übersteuere, kann man meine Stimme auf dem Band hören, allerdings nur leise und etwas verzerrt. Löschen funktioniert GAR NICHT.
Ich hoffe, dass jemandem das Problem bekannt ist, bzw. eine Idee hat, wo ich ansetzen könnte. Ich bin auf dem Gebiet der 70er Jahre-Bandmaschinen kaum versiert, bin ja (wie schon öfters geschrieben) bei den Röhrenkoffern zu Hause.
Gruß
Tristan
Als "Beifang" kam dann noch seine A77 MkIV 4-Spur mit, die im Arbeitszimmer stand. Natürlich freue ich mich über diese ganz besonders, wer hat heutzutage schon die Gelegenheit eine A77 für 0 Euro abzustauben?
Die A77 habe ich erst mal beiseite gestellt, da muss einiges gemacht werden. Werde darüber, sobald es soweit ist, natürlich auch hier im Forum berichten.
Zurück zur Akai: Ich hänge emotional schon etwas an ihr, war sie doch schließlich meine "Einstiegsdroge", mit der die Liebe zum Tonbandeln anfing. (2016 mit 9 Jahren) Wie viele Stunden habe ich vor ihr verbracht, vom Bekannten beigebracht bekommen, wie man das Band einfädelt, den VU-Metern bei zappeln zugeschaut, 9,5er Bänder mit 19cm/s abgespielt und über die "lustige" Musik gefreut...
Hier dazu ein Ausschnitt aus meinem Tagebuch vom 30.10.2016 inkl. Rechtschreib- und Grammatikfehler (ja, ich habe eine Zeit lang Tagebuch geschrieben
):"[...] Und vor zwei Wochen, habe ich beim Tonband eine Musik gefunden die mir sehr gefallen hat. [...] Beim Tonbandgerät kan Mann ja schnell oder langsam wählen. Langsam, war für schlechte Qualität und das viel Draufpasst. Schnell, war für gute Qualität und das wenig draufpasst. Dieses Lied sollte Mann eigentlich langsam abspielen müssen aber ich habe auf schnell Geschaltet. Und es hat sich ganz witzig angehört. Irgendwie quitschig."
Das zur Vorgeschichte. Jetzt zur eigentlichen Intention dieses Threads: Der Reparatur.
Wiedergabe fremd bespielter Bänder funktioniert (nach Beseitigung der Kontaktschwierigkeiten des Kontaktschiebers über dem Kopfträger) auf beiden Kanälen einwandfrei, auch im Reverse-Betrieb. Allerdings will die Aufnahme nicht so richtig. Bei Vorbandkontrolle ist alles in Ordnung: Ich kann das angeschlossene Mikrofon über die Pegelregler einregeln, die VUs schlagen aus und ich höre meine Stimme über den angeschlossenen Kopfhörer. Starte ich nun die Aufnahme und gehe auf Hinterbandkontrolle, höre ich bei Aufnahmen mit korrekt eingestelltem Pegel (Spitze bei 0db) auf dem Band NICHTS.
Wenn ich die Aufnahmelautstärke übersteuere, kann man meine Stimme auf dem Band hören, allerdings nur leise und etwas verzerrt. Löschen funktioniert GAR NICHT.
Ich hoffe, dass jemandem das Problem bekannt ist, bzw. eine Idee hat, wo ich ansetzen könnte. Ich bin auf dem Gebiet der 70er Jahre-Bandmaschinen kaum versiert, bin ja (wie schon öfters geschrieben) bei den Röhrenkoffern zu Hause.
Gruß
Tristan
