17.10.2024, 18:27 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.10.2024, 18:37 von Lufabe.)
Meine Teac A 2300 SX hat Gesellschaft bekommen!
Heute habe ich bei einer Hausräumung eine schöne Uher RDL mitgenommen in sehr gutem Zustand! Für 20.--€ konnte ich sie nicht stehen lassen.
Daheim angeschlossen, Läuft und spielt hervorragend, nur der Vor- und Rücklauf will nicht so richtig.
Hab aber ein besch..... Band von BASF gehabt, das die Köpfe schnell zugeschmiert hat.
Zum Schluss meinte ich noch zu hören, dass ein Lautsprecher knarzt. Naja, wird so nach und nach versucht, zu richten.
Was ich noch nicht so richtig kapiere. Ich kann nur jeweils eine Spur abspielen aber nicht beide in Stereo.
Hängt das damit zusammen, dass die Bänder von einer Revox aufgenommen wurden?
Grüße aus dem schönen Schwabenland
Berthold
Alle sagten, das geht nicht!
Da kam einer, der wußte das nicht und hat´s einfach gemacht!
ist das eine Halbspur-Stereo Version eines Royal? Wenn das Band zuvor mit einer Revox in Halbspur-Stereo aufgenommen wurde, muss es auch auf der Uher Kiste, sofern mit Halbspur-Stereo Köpfen bestückt, richtig wiedergegeben werden.
Aber ich hoffe, Dir können einige Mitglieder hier mehr dazu sagen.
ist das eine Halbspur-Stereo Version eines Royal? Wenn das Band zuvor mit einer Revox in Halbspur-Stereo aufgenommen wurde, muss es auch auf der Uher Kiste, sofern mit Halbspur-Stereo Köpfen bestückt, richtig wiedergegeben werden.
Aber ich hoffe, Dir können einige Mitglieder hier mehr dazu sagen.
Viele Grüße
Christian
Hallo Christian,
da bin ich zu sehr Laie, um das festzustellen.
Wie kann ich das erkennen, ob das eine Halbspur ist?
Desweiteren, das Problem mit Vor- und Rücklauf.
Wenn ich das Band nicht eingelegt habe, funktionieren sowohl
Vor- als auch Rǘcklauf! Wo setze ich da an?
Grüße aus dem schönen Schwabenland
Berthold
Alle sagten, das geht nicht!
Da kam einer, der wußte das nicht und hat´s einfach gemacht!
Besorge Dir eine Bedienungsanleitung bitte. Das ist ganz wichtig. Die gibt es zahlreich zum Download. Du kannst nach Anleitung den Tonkopfträger vom Gerät mit den beiden großen Rädern Links und Rechts von oben gesehen am Träger der Tonköpfe lösen und dann nach oben vorsichtig abziehen. Zuvor aber alles auf 0 Stellen. Dann ein Foto von den Köpfen machen. Und dann einfach einstellen hier. Dann kann man sehen, wie das Gerät bestückt ist.
Zweites Problem: Erste Untersuchung wäre der Zustand des Riemens. Wenn der müde ist, dann spult die Kiste auch nicht mehr gut oder gar nicht mehr.
Ich fürchte, Du hast Baustellen.
Bin selber nicht erfahren mit diesen Geräten. Wichtig ist für die Hilfe, dass Du die genaue Typenbezeichung Deines Gerätes angeben kannst. Oder ein Foto von dem Model einstellen magst.
Hier sind viele echte Fachleute für die Uher Royal Geräte. Da geht bestimmt was.
auf dem Kopfträger der RdL steht, um welche Version es sich handelt, also 4-Spur-Stereo oder 2-Spur-Stereo. Aber abgesehen davon müssten auch 2/2-Bänder auf einer 4/4-Maschine in Stereo wiedergegeben werden. Kommt bei Dir nur ein Kanal aus den Lautsprechern?
Hallo Berthold,
nicht nur eine Bedienungsanleitung,es gibt im Netz auch eine umfangreiche Serviceanleitung. Dort wird auch die Einstellungen des Bandzugkomparators beschrieben, das könnte die Ursache für das schlechte Umspulen sein. In dieser Anleitung ist auch ein Schaltbild.
Grüße Ralf
18.10.2024, 08:47 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.10.2024, 08:49 von Lufabe.)
Ja okay, es ist wohl ein 4 Spur -Kopfträger mit der Bezeichnung Z 324
Das rechte Lager macht Geräusche, d. h. es quitscht. Da hat sich wohl ein Tropfen Öl verklemmt.
Ich schau jetzt mal nach Gebrauchsanleitung und Servicemanual.
Oder gibt es vorab Tipps, wo und mit was ich schmieren kann?
Grüße aus dem schönen Schwabenland
Berthold
Alle sagten, das geht nicht!
Da kam einer, der wußte das nicht und hat´s einfach gemacht!
Ich habe vor einigen Minuten einen kleinen Ausflug in unsere Foren-eigene Download Area unternommen und kann vermelden, dass eine Anleitung und auch Service Manual für die RdL dort abgelegt sind.
Achtung: eine gesonderte Registrierung ist dort notwendig!
Gruß
Rainer
NIVEAU ist keine Hautcreme, STIL nicht das Ende vom Besen und HUMOR etwas gutartiges...
ich habe ein Uher SG 560 Royal, der Nachfolger der Uher Royal de Luxe. Beide Maschinen sind mechanisch identisch, die SG 560 hat ein schwarzes Kunststoffgehäuse.
Zur Reparatur klappt man die Maschine aus dem Gehäuse. Vorsicht mit den Kabeln vom Multifunktionsschalter, sie reißen beim Ausklappen gern ab. Die Kabel der Lautsprecher im Gehäuse sind gesteckt.
Übliche Fehler sind das Reibrad zur Capstanwelle und die Bremsgummis. Beides kann man bei SDS Sprang als Neuteil (Nachbau) beziehen. Das Spulen wird über einen Hebel ausgelöst, der mit Hilfe eines Gestänges die Bandteller antreibt. Beim Vorspulen geschieht dieses über ein Zwischenrad. Dieses kann man mit 1000er Schmirgelpapier ein wenig aufrauen. Bei meiner SG560 hat das etwas gebracht. Der Hebel für das Spulen ist auch justierbar. Wie, ist im Service Manual gut erklärt. Weiterhin kann man die Fühlhebel des (mechanischen) Bandzugkomparators justieren, das ist ebenso im Service Manual beschrieben. Diese Einstellung ist auch sinnvoll, ansonsten neigen die Fühlhebel zum Flattern. Das war bei meiner SG560 auch so. Nach der Justage war das Flattern weg.
Um den Bandzug konstant zu halten, sind die Bandteller mit Filzbelag und Kupplung ausgerüstet. Die könnten auch verschlissen sein. Auch diese beiden Komponenten gibt es noch als NOS Ware bei SDS Sprang. Die Riemen sind sehr robust. Bei meiner SG560 waren sie noch gut. Ich hatte bis jetzt erste eine Royal, bei der der Riemen tatsächlich gerissen war. Die Riemen sind auch bei SDS Sprang verfügbar.
Elektronisch ist die Royal Baureihe im wesentlichen unkritisch. Hin und wieder ist eine Sicherung und/oder ein Kondensator in der Endstufe defekt.
Die Servicefreundlichkeit ist nicht so toll wie z.B. bei einer Revox. Man kommt aber an die mechanischen Komponenten relativ einfach heran, ebenso an die Endstufe, das gilt leider nicht für die Hauptplatine. Bisher musste ich aber bei den von mir reparierten Royals an der Hauptplatine nie etwas machen...
18.10.2024, 14:31 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.10.2024, 18:04 von Uhermania.)
Hallo Thomas,
das Problem mit den Bremsgummis habe ich auch erlebt. Wenn diese Bremsen nicht mehr die Druckscheiben blockieren können, sind die Rutschkupplungen eigentlich außer Funktion gesetzt.
Meinst Du ebenfalls diese Gummis, die zu der Bremse laut Serviceanleitung gehören?
Die Bremse (Q) dagegen sperrt die Druckscheibe (O) in ihrer gewollten Drehrichtung.
In der Preisliste von SDS Sprang habe ich den Gummi aber nicht gefunden, anscheinend heißt das Ding anders. Ist ja ein Spezialteil, und etwas anderes kann man nicht einsetzen. Der Gedanke, einfach die Federkraft der Bremse in irgendeiner Weise zu vergrößern, kann zwar helfen, ist aber eigentlich nicht im Sinne des Erfimders. Bei meiner RdL sind die Gummis auf beiden Seiten ziemlich funktionslos, d. h. die Bremsen blockieren nicht wie gewollt.
die alten Bremsgummis kann man billiger wieder fit machen. Ausbauen, mit Isopropylalkohol reinigen, ein passendes Stuck Gummi - etwa aus einem alten Fahrradschlauch - ausschneiden, mit Iso...dingsbums reinigen. Dann mit Sekundenkleber auf den alten Bremsschuh kleben und überzähligen Gummi mit Schere abschneiden. Fertig. Bremst wieder 10 Jahre lang. Und natürlich noch alle alten Bremsspuren am Bandteller beseitigen.
Der Ebay-Verkäufer „Tonband24“ bietet inzwischen nachgefertigte Bremsgummis aus Silikon an. Habe ich für meine RdL schon vor einiger Zeit gekauft und die passen und funktionieren „einbandfrei“.
Wem die 12 € für zwei Stück too much sind, kann natürlich auch Wolfgangs Fahrradschlauch-Methode anwenden.
19.10.2024, 08:56 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.10.2024, 09:05 von Lufabe.)
Hab die RDL mal aus dem Gehäuse geklappt.
Sieht meiner Meinung nach okay aus.
Mein Problem konnte ich bisher nicht lokalisieren:
Bei eingelegtem Tonband kreischt die rechte Spule.
Wenn ich dann den Bandzugregler entlaste, ist das Kreischen weg?
Betreffend vor- und rückspulen werde ich jetzt mal die Reibräder reinigen.
Mit Isopropanol okay?? wenn möglich ohne Ausbau??
Ach so, sieht das auf dem Motorträger nach Zinkpest aus?
Grüße aus dem schönen Schwabenland
Berthold
Alle sagten, das geht nicht!
Da kam einer, der wußte das nicht und hat´s einfach gemacht!
das mit dem Kreischen ist vermutlich eine abgescheuerte Rutschkupplung, also Filzscheibe. Ich würde die Maschine nicht allzu oft damit noch laufen lassen, sonst scheuert es auf dem Kunststoff.
Den restlichen Schaumstoff auf dem Motor würde ich entfernen. Der andere Teil dürfte auf dem Boden verblieben sein. Das hatte ich bei meiner RdL auch entfernt und einfache, selbstklebende Schaumstoffstreifen angebracht.
Ob die besagten Bremsschuhe noch arbeiten, kannst Du übrigens ganz einfach von Hand prüfen, indem Du versuchst, die Kunststoffscheiben zu drehen. Sie müssen jeweils in einer Richtung blockieren (bei jeder Spule muss der Teller in Abwickelrichtung blockieren).
Wo im Schwabenland?
Viele Grüße
Dieter (auch im Schwabenland, aber bayrische Seite)
Die roten Filzringe gibt es auch bei Herrn Sprang. Sie sitzen zwischen Ober- und Unterteil der Auflageteller. Dazu musst du die Teller natürlich ausbauen und zerlegen, was aber kein Hexenwerk ist. Die nachfolgende Einstellung der Bandzug-Komparatoren ist im SM beschrieben.
Die Ausblühungen auf den Motorbefestigungen solltest du mit Dremel o.ä. und Drahtbürstchen entfernen und evtl. Das Teil dann lackieren.
die alten Bremsgummis kann man billiger wieder fit machen. Ausbauen, mit Isopropylalkohol reinigen, ein passendes Stuck Gummi - etwa aus einem alten Fahrradschlauch - ausschneiden, mit Iso...dingsbums reinigen. Dann mit Sekundenkleber auf den alten Bremsschuh kleben und überzähligen Gummi mit Schere abschneiden. Fertig. Bremst wieder 10 Jahre lang. Und natürlich noch alle alten Bremsspuren am Bandteller beseitigen.
(19.10.2024, 08:56)Lufabe schrieb: Hab die RDL mal aus dem Gehäuse geklappt.
Sieht meiner Meinung nach okay aus.
Mein Problem konnte ich bisher nicht lokalisieren:
Bei eingelegtem Tonband kreischt die rechte Spule.
Wenn ich dann den Bandzugregler entlaste, ist das Kreischen weg?
Betreffend vor- und rückspulen werde ich jetzt mal die Reibräder reinigen.
Mit Isopropanol okay?? wenn möglich ohne Ausbau??
Ach so, sieht das auf dem Motorträger nach Zinkpest aus?
Deine RdL ist gegenüber meinen Maschinen etwas anders. Was ist denn auf der Platine vor den Endstufentransistoren (1.Foto) eigentlich drauf?
20.10.2024, 09:27 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.10.2024, 09:28 von Uhermania.)
Hallo,
das scheint eine etwas andere Ausführung zu sein. Einen der Endstufentransistoren sieht man noch dahinter, die Elkos allerdings sind bei dieser Ausführung nicht so augenfällig zu sein, wie bei meinem Gerät.
Die Platine auf Bertholds Maschine scheint die Sicherungshalter gar nicht zu beinhalten (nebenbei bemerkt ist darauf ein Druckfehler in Kupfer!).
Den Weißrost zu entfernen ist eine ziemliche Arbeit, denn das Zeug ist ja überall. Ist bei meinem Gerät auch, wenn auch nicht so stark. Die Alufolie mit ebenfalls diesen Spuren habe ich erneuert bzw. überklebt, das sieht dann etwas sauberer aus. Aber der Weißrost wird nur eine ästhetische Rolle spielen.
die alten Bremsgummis kann man billiger wieder fit machen. Ausbauen, mit Isopropylalkohol reinigen, ein passendes Stuck Gummi - etwa aus einem alten Fahrradschlauch - ausschneiden, mit Iso...dingsbums reinigen. Dann mit Sekundenkleber auf den alten Bremsschuh kleben und überzähligen Gummi mit Schere abschneiden. Fertig. Bremst wieder 10 Jahre lang. Und natürlich noch alle alten Bremsspuren am Bandteller beseitigen.
Gruß
Wolfgang
Ich krieg das falsche Zitat nicht mehr raus!
So sieht das bei mir mit den Endstufen-Elkos aus.
Grüße aus dem schönen Schwabenland
Berthold
Alle sagten, das geht nicht!
Da kam einer, der wußte das nicht und hat´s einfach gemacht!
Hallo lieber UHER Freund.
vielleicht kannst Du mir helfen.
Ich bin Besitzer eines Tonbandgerätes des Fabrikates UHER Royal de Luxe und möchte als Bastler nun den Antriebsriemen, des Riemen des Zählwerkes und das Reibrad tauschen. Ist dies überhaupt für einen Bastler möglich. Wenn ja wie muss man denn vorgehen?
Vielen Dank für Deine Antwort.
Liebe Grüsse
Günter Holetschek
Klar ist das für einen Bastler möglich, hab ich letzte Woche noch bei einer SG 561 gemacht.
Die Frage ist hier doch, was traust du dir zu?
Mit etwas Geschick und Fingerfertigkeit ist das kein Problem.
Auf eine Anleitung verzichte ich jetzt mal. Gerät aufmachen und dann sieht man schon was da zu tun ist.
Als ich vor 45 Jahren meine erste RDL vor mir hatte, hatte ich weder eine Serviceanleitung, noch gab es so ein tolles Forum.
Learning by doing war angesagt...
Besorg dir bitte auf jeden Fall das Servicemanual, da steht schon einiges wichtiges drin.
22.10.2024, 10:36 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.10.2024, 10:41 von Lufabe.)
Das sieht doch eigentlich ganz gut aus??
Das ist der rechte Teller mit der Kupplungsscheibe.
Das Kunststoffteil (Druckscheibe?) hat leichte Schleifspuren.
Heißt, dass ich wohl am besten eine neue Kupplungsscheibe einbauen
sollte ? Oder lässt sich das durch reinigen beheben?
Grüße aus dem schönen Schwabenland
Berthold
Alle sagten, das geht nicht!
Da kam einer, der wußte das nicht und hat´s einfach gemacht!
Hab sie mal wieder zusammengebaut, nachdem ich die Laufflächen gereinigt habe.
Hat keine Veränderung gebracht, nach wie vor ein quitschen beim abspielen.
Jetzt habe ich mal eine Kunststoffspule von BASF eingelegt und ebenso eine
leere Kunststoffspule und komisch, keinerlei Geräusche.
Bei den Metallspulen haben die Bandzugkompensatoren fibriert. Vermutlich waren das auch die Geräusche.
Mal sehen, ob das jetzt eingelegte Band auch noch besser läuft, wenn etwas mehr Band abgespielt ist.
Könnte es daran liegen, dass das Bandmaterial auf den Metallspulen verklebt ist und deshalb schwer abläuft?
Grüße aus dem schönen Schwabenland
Berthold
Alle sagten, das geht nicht!
Da kam einer, der wußte das nicht und hat´s einfach gemacht!
Das hat vielleicht nichts damit zu tun, aber mir ist z.B. bei meinem Dual TG 29 anfangs aufgefallen, dass beim Umspulen mit Metallspulen ab- und zu immer ein "Entladungsknall" kam, deswegen benutze ich nur noch Kunststoffspulen.
22.10.2024, 14:08 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.10.2024, 14:17 von Uhermania.)
Hallo Berthold,
eine Ferndiagnose nach Deiner Beschreibung zu stellen ist schwierig. Ich würde mal ein Video mit Ton reinstellen, vielleicht sieht man dann eher etwas.
Ob es an einem verklebten Band liegt, müsste man beim Abspielen sehen können.
Viele Grüße
Dieter
Noch etwas:
Leg mal nur eine Leerspule auf den rechten Teller und wähle "Start" bei z. B. 9,5 cm/s. Ist Quietschen vorhanden? Falls nicht, halte mit der Hand die Leerspule fest. Ist jetzt Quietschen zu hören?
22.10.2024, 17:51 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.10.2024, 17:58 von Lufabe.)
Bin gerade dabei, die Aufnahme zu testen mit
„ The Sweet“ meine Musik aus den 70 ern!?
Die RDL läuft mit den Kunststoffspulen perfekt!
Hab mal bei SDS Sprang angerufen und nach
Möglichkeiten gefragt, um die Fehler zu beheben
Klare Aussage, nichts verstellen, nur reinigen und
vorsichtig zu ölen.
Betreffend des Filzrings in der Kupplung gab es den Tipp,
auch hier so einen minimalen Tropfen Öl einzubringen.
Auch die beweglichen Teile minimal mit Sinterlageröl
zu versorgen.
Ich werde bei Gelegenheit nochmals versuchen, die
Beweglichen Teile vorsichtig zu ölen.
Dazu habe ich HLP 22!
Grüße aus dem schönen Schwabenland
Berthold
Alle sagten, das geht nicht!
Da kam einer, der wußte das nicht und hat´s einfach gemacht!
also mit Öl würde ich da vorsichtig sein. Manche Dinge (z. B. Sinterlager) soll man überhaupt nicht ölen. Und den Filzring, sorry, davon rate ich ab.
Übrigens, das untere Lämpchen für die Aufnahme leuchtet nicht (müsste eigentlich bei Stereo-Aufnahme).
Gruß
Dieter
Der Tip mit dem Öl stammt vom Uher-Service!
Ich Öle alle meine Sinterlager in Dual-Plattenspielern mit HLP 22 von
Liqui Moly.
Das ist ein spezielles Öl für Sinterlager, identisch mit den damals
verwendeten Ölen in Plattenspielern.
Im übrigen müssen Sinterlager nach so einer langen Laufzeit
nachgeölt werden, weil die Depots im Sinterlager trocken sind
und die Schmierfunktion im Lager verloren ist.?
Grüße aus dem schönen Schwabenland
Berthold
Alle sagten, das geht nicht!
Da kam einer, der wußte das nicht und hat´s einfach gemacht!
Ja, im Extremfall kann man sie schon ölen. Normalerweise sind Sinterlager aber so ausgelegt, dass sie wartungsfrei sind. Wenn die Lager im Dauerlauf 24/7 gestresst werden, dann kann es schon nötig sein, nachzuölen.
Beim Filz würde ich es nicht tun. Damit verändert man ja die Gleiteigenschaften, was dann mit der Bandzugregelung kompensiert werden muss. Hast Du schon mal den Bandzug gemessen nach der Servicebeschreibung?
23.10.2024, 09:35 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.10.2024, 09:41 von Lufabe.)
Okay, ich kenne das mit den Sinterlagern anders!
Wenn sie relativ neu sind, dann muß man sie natürlich nicht nachölen. ich habe aber nach mehr als 50 Jahren
so manches Sinterlager entdeckt, das, wie man so schön sagt, "furztrocken" war und da ist
es dringend nötig, sie nachzuölen, bzw. mit neuem Öl zu fluten!
Dazu gibt es verschiedene Vorgehensweisen, die z. B. im Dual Board beschrieben werden.
Betreffend Bandzugmessung habe ich leider keine Möglichkeit, das zu überprüfen, weil
ich keine passende Federwaage habe.
Lt. Uher-Service ist die Einstellung auch sehr kompliziert und nicht so ohne weiteres von Laien zu bewältigen.
Das mit der Aufnahme funktioniert noch nicht so richtig. Bei Stereo nimmt er auch nur eine Seite auf!
Im Multiplay 1 zeigt er zwar beide an, nimmt aber nichts auf Band.
Auch mit der Hinterbandkontrolle komme ich noch nicht zurecht, obwohl ich schon einiges in der
Bedienungsanleitung nachgelesen habe. Alles etwas kompliziert.
Grüße aus dem schönen Schwabenland
Berthold
Alle sagten, das geht nicht!
Da kam einer, der wußte das nicht und hat´s einfach gemacht!
23.10.2024, 09:47 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.10.2024, 10:07 von janbunke.)
(23.10.2024, 09:35)Lufabe schrieb: Auch mit der Hinterbandkontrolle komme ich noch nicht zurecht, obwohl ich schon einiges in der
Bedienungsanleitung nachgelesen habe. Alles etwas kompliziert.
Besorg dir auf jeden Fall mal einen Adapter von der "DIA" Buchse (270 Grad DIN, 6-polig) auf Cinch, denn da liegt das Monitor (Hinterband) Signal bei Aufnahme an.
siehe auch hier: https://tonbandforum.de/showthread.php?t...#pid315684
Wenn es auch bei Wiedergabe dort anliegen soll, dann müssen die beiden unteren Massekabel am "Monitor" Schalter abgelötet werden. (siehe verlinkter Beitrag) https://tonbandforum.de/attachment.php?aid=51892
Ich löte mir die Adapter immer selber.
Bei bedarf mache ich dir einen und schicke ihn dir. (bitte PN)
Din-Adapter habe ich, danke.
ich hab das Problem, dass die Aufnahme bisher nur auf Multiplay 1 ( 1 Kanal) funktioniert hat.
Abspielen funktioniert auch nur in dieser Stellung.
Auf Stereo hat das zwar beide Kanäle auf dem Aussteuerinstrument angezeigt aber
nichts auf das Band gebracht.
Das umspulen funktioniert nicht, wenn das Band eingelegt ist, wenn ich jedoch das Band
vom Tonkopf abnehme, funktioniert das so einigermaßen.
Grüße aus dem schönen Schwabenland
Berthold
Alle sagten, das geht nicht!
Da kam einer, der wußte das nicht und hat´s einfach gemacht!
23.10.2024, 10:55 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.10.2024, 11:22 von Uhermania.)
(23.10.2024, 09:35)Lufabe schrieb: Okay, ich kenne das mit den Sinterlagern anders!
Wenn sie relativ neu sind, dann muß man sie natürlich nicht nachölen. ich habe aber nach mehr als 50 Jahren
so manches Sinterlager entdeckt, das, wie man so schön sagt, "furztrocken" war und da ist
es dringend nötig, sie nachzuölen, bzw. mit neuem Öl zu fluten!
Dazu gibt es verschiedene Vorgehensweisen, die z. B. im Dual Board beschrieben werden.
Betreffend Bandzugmessung habe ich leider keine Möglichkeit, das zu überprüfen, weil
ich keine passende Federwaage habe.
Lt. Uher-Service ist die Einstellung auch sehr kompliziert und nicht so ohne weiteres von Laien zu bewältigen.
Das mit der Aufnahme funktioniert noch nicht so richtig. Bei Stereo nimmt er auch nur eine Seite auf!
Im Multiplay 1 zeigt er zwar beide an, nimmt aber nichts auf Band.
Auch mit der Hinterbandkontrolle komme ich noch nicht zurecht, obwohl ich schon einiges in der
Bedienungsanleitung nachgelesen habe. Alles etwas kompliziert.
Sinterlager-Hersteller sprechen teilweise von 100 000 Betriebsstunden, wenn man die erreicht hat, sind wahrscheinlich schon viele andere Dinge ausgefallen (allen voran die Tonköpfe). Aber wenn man sparsam ölt, schadet es wenigstens nicht, denke ich.
Bandzug messen ist nicht so kompliziert. Die Federwaage ist auch nicht teuer. Ich hatte mir mal eine für ca. 15 Euro gekauft. Sie sollte bis mindestens 100 p gehen.
Wenn nur einseitig aufgenommen wird (ich nehme an, Wiedergabe geht auf beiden Kanälen), würde ich als erstes prüfen, ob der Aufnahmekopf beidseitig Durchgang hat. Ich nehme an, Du hast ein Multimeter bzw. Ohmmeter. Pro Seite misst man ein paar Kiloohm, weil es ja nicht direkt auf die Spulen geht, sondern über Vorwiderstände (die sich bei Viertel- und Halbspur unterscheiden).
Die Pin-Belegung entspricht der Draufsicht auf die Maschine, wenn der Kopfträger abgenommen ist. D. h. bei der Draufsicht auf die Federleiste im Kopfträger muss man gespiegelt betrachten. Die Pins 79/84 ist eine Seite, die andere 80/84.
Wenn das in Ordnung ist, muss halt weiter gemessen werden, ob ein Aufnahmesignal an den Steckkontakten ankommt.
Hinterbandkontrolle ist eigentlich einfach und immer dann möglich, wenn der Knopf "Monitor" nicht gedrückt ist. Es sollte aus den Lautsprechern das Aufnahmesignal mit Verzögerung kommen.
23.10.2024, 11:25 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.10.2024, 11:29 von Lufabe.)
Okay, hab gerade genauer überprüft!
Ich hab tatsächlich nur die normale Din-Adapter. Den mit dem Mittelstift habe ich nicht.
Würde gerne dein Angebot annehmen, Du müsstest mir halt sagen, was du dafür bekommst.
hab nochmals mit der Aufnahme experimentiert:
Bei Stereo nimmt er nur einen Kanal auf und zwar links, obwohl beide ausgesteuert werden.
Es brennt aber nur eine rote Anzeige.
Wenn ich dann abspiele, hab ich in der Stellung Stereo nur den linken Kanal aber in der Stellung Multiplay
1 und 2 jeweils auf beiden Stellungen ein Signal.
Kann das am Tonkopf liegen?
Grüße aus dem schönen Schwabenland
Berthold
Alle sagten, das geht nicht!
Da kam einer, der wußte das nicht und hat´s einfach gemacht!
23.10.2024, 11:26 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.10.2024, 11:29 von janbunke.)
(23.10.2024, 11:25)Lufabe schrieb: Okay, hab gerade genauer überprüft!
Ich hab tatsächlich nur die normale Din-Adapter. Den mit dem Mittelstift habe ich nicht.
Würde gerne dein Angebot annehmen, Du müsstest mir halt sagen, was du dafür bekommst.
Ich löte mal einen und schick dir dann ne PN...
Und befolge mal meinen Tip aus dem verlinkten Beitrag und löte die beiden Masseverbindungen ab.
(23.10.2024, 11:24)Uhermania schrieb: Ja, ENTSCHULDIGUNG, ich habe aus Versehen was mit der Zitierfunktion gemacht, hoffentlich ist dabei nichts Schlimmes passiert.
bei Multiplay 1 wird auf Kanal 1 aufgenommen, bei Multiplay 2 auf Kanal 2. Wird in beiden Fällen etwas aufgenommen? Du kannst auch Aufnahme Mono 1 und Mono 2 testen, auch hier sollte jeweils auf der entsprechenden Spur etwas aufgenommen werden. Ob die Lämpchen brennen, hängt nicht davon ab, ob die Aufnahme wirklich arbeitet. Die Lämpchen haben ihre eigenen Ausfalleigenschaften.
23.10.2024, 12:03 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.10.2024, 12:38 von janbunke.)
(23.10.2024, 11:48)Uhermania schrieb: Berthold,
bei Multiplay 1 wird auf Kanal 1 aufgenommen, bei Multiplay 2 auf Kanal 2. Wird in beiden Fällen etwas aufgenommen? Du kannst auch Aufnahme Mono 1 und Mono 2 testen, auch hier sollte jeweils auf der entsprechenden Spur etwas aufgenommen werden. Ob die Lämpchen brennen, hängt nicht davon ab, ob die Aufnahme wirklich arbeitet. Die Lämpchen haben ihre eigenen Ausfalleigenschaften.
Ich würde halt mal den Kopf durchmessen.
Gruß
Dieter
Die 28V Lämpchen zu wechseln ist etwas fummelig.
Es muß das Anzeigeinstrument dafür raus und wie ein rohes Ei behandelt werden.
Vorher muß die Blende komplett abgeschraubt werden. Dafür müssen erst alle Knöpfe ab.
@Berthold
Ich habe auch noch passende Lämpchen auf Lager. Soll ich dir eins mitschicken mit dem Adapter?
Okay, hatte gestern einen Dual-Freund da, dem ich seinen CS 626 repariert habe,
Der hat auch ne Uher RDL und hat mir seinen übrigen 2. Tonkopf angeboten.
Mal sehen, wenn der da ist, kann ich ja mal testen, ob es am Tonkopf liegt.
Vorher werde ich natürlich durchmessen.
Mittlerweile spult die Maschine auch wieder, wenn man das Band leicht anschubst.
Also doch von Reinigung der entsprechenden Teile abhängig!
Grüße aus dem schönen Schwabenland
Berthold
Alle sagten, das geht nicht!
Da kam einer, der wußte das nicht und hat´s einfach gemacht!
Was ich nicht verstehe:
Ich nehme in Stereo auf. Beim Abspielen in Stereo kommt nur die rechte Seite!
In Multiplay 1 kommt eine Seite und in Multiplay 2 die andere!
Grüße aus dem schönen Schwabenland
Berthold
Alle sagten, das geht nicht!
Da kam einer, der wußte das nicht und hat´s einfach gemacht!
Das heißt, was Du VORHER aufgenommen hast, wird bei den Multiplays (mit "Aufnahme" gedrückt?) seitenrichtig wiedergegeben? Was wird bei Mono 1 und Mono 2 wiedergegeben ("Aufnahme" nicht gedrückt)?
Dieter