telcom c4E - Reparatur / Überprüfung
#1
Hier einige Hinweise für in die Jahre gekommenen telcom c4E Kompander-Karten. Ich nehme an, einige von uns können sie nutzen.

Liebe Grüße
Jürgen

.pdf   telcom c4E Best & Schalt.pdf (Größe: 3.06 MB / Downloads: 93)
.pdf   telcom c4E Reparatur.pdf (Größe: 1.83 MB / Downloads: 87)
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#2
Hallo Jürgen,

vielen herzlichen Dank für die hilfreichen Unterlagen!
Diese sind mir tatsächlich sehr nützlich für die Wartung und Reparatur dieser beiden 'Kameraden' in meinem kleinen Studio:

   

Bei insgesamt 48 Karten kann immer mal eine ausfallen und Nachschub für Ersatzkarten findet sich auch immer seltener.


Vielen Dank nochmal und allzeit rauschfreie Aufnahmen!

Silvio
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#3
Thumbs Up 
Hallo Silvio,

48 Karten  - das freut mich Smile ! Dann sind die Unterlagen angebracht!

Jürgen


   
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#4
(27.09.2024, 11:41)Wermuth schrieb: 48 Karten  - das freut mich Smile ! Dann sind die Unterlagen angebracht!

Bei mir auch, ich habe sechs im Einsatz und vier als Reserve. Die Elkos waren das erste, was ich getauscht habe, über die Reihenfolge der Trimmer-Einstellungen wusste ich nur wenig. Danke!
Grüße
Peter


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(Konrad Adenauer)
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#5
Hallo Jürgen,

danke für die Möglichkeit zum Download.

Gruss

Willy
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#6
Besten Dank, super,
das dient zum Erhalt dieser wunderschönen Technik :-)
Und dann auch noch vom Entwickler persönlich :-)
Danke und Gruß Dirk
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#7
Auch von mir einen herzlichen Dank (4 Karten im Gerät leider ohne jede Reserve)

Beste Grüße

Arno
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#8
Vielen Dank Jürgen.

Bernd
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#9
Ganz herzlichen Dank! Smile
The 7 P's: Prior proper planning prevents piss-poor performance.  Cool
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#10
Auch von mir Vielen Dank für diese Unterlagen, insbesondere die Reparatur- und Abgleichanleitung.

Als Besitzer eines ES 4-Chassis erlaube ich mir die dreiste Frage: Gibt es sowas vielleicht auch für die c4F*-Serie? Die Tfk-Serviceunterlage und eine trickreich erstellte Meßpunktübersicht hat ja schon jemand (Peter?) mal gepostet.

Michael
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#11
Hallo Michael,

ich kann dir ein paar grundsätzliche Hinweise geben und ein Schaltbild als Anlage (die Serviceunterlagen sind ja scheinbar vorhanden).
Ich hoffe die Hinweise sind wertvoll für dich.

Grüße
Jürgen


.pdf   telcom c4F Hinweise.pdf (Größe: 3.44 MB / Downloads: 46)
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#12
Hallo Jürgen,

wenn das hier so weiter geht, musst du dein Avatar ändern von "Silence by Design" in "Support by Jürgen". Vielen Dank und weiter so.

MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
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#13
Hallo Jürgen,

ganz herzlichen Dank für die Unterlagen und die Hinweise!
Auch wenn meine Einheit noch in Ordnung zu sein scheint (wurde 2006 noch geprüft), werde ich mir mal die Elkos vornehmen.

Solange die 6fach-Opamps in den Dickschichtmodulen und die Doppel-FETs nicht kaputtgehen, sieht die ganze Sache ja einigermaßen reparabel aus.

Gewundert habe ich mich aber, daß es für die ganze Einheit keinen Abgleich gibt (außer für den Pegel). Hat man damals nur aufgrund von Selektion und Schaltungstechnik langfristige Stabilität erwartet?

Danke nochmal,
Michael
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#14
Frage(n) an Jürgen Wermuth:
[Bild: oLPKT3VcTlAAAAAElFTkSuQmCC]
Warum die Tantals nicht durch Tantals ersetzen?
Was war damals das Kriterium für den Einsatz von Tantals?
VG Jürgen
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#15
Hallo Jürgen,

die Tantal-Kondensatoren haben einen sehr kleinen Leckstrom und Verlustwiderstände (also eine hohe Güte, die damals die Elko's nicht hatten). Sie waren aber leider sehr "sensibel"; bei leichter Verpolung bekamen sie einen dauerhaften Schaden (bis hin zum Kurzschluß)! Heute sind die Elko's erheblich besser - darum jetzt Elko's!

Liebe Grüße
Jürgen
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#16
Hallo Jürgen,

eine Verständnisfrage zum Pegelabgleich der einzelnen Bänder des telcom c4F auf 0 dBu.

In deinen Hinweisen steht:
"Sollte der Pegel abweichen, so sind folgende Abgleichwiderstände (fest eingelötet) zuständig: bei 55Hz – R274, bei 550Hz – R374, bei 2,5kHz – R474 und bei 15kHz – R574."

Ich sehe, dass die ersten drei Frequenzen die Bandmittenfrequenzen darstellen, nur die vierte (15 kHz) liegt eher in der Nähe der oberen Übertragungsgrenze (20 kHz laut SM).

Nach meinen Unterlagen beträgt die Übergangsfrequenz zwischen Band III und IV 4,8 kHz.

Ist die Angabe 15 kHz für den Abgleich korrekt?
Grüße
Peter


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#17
Hallo Peter,

ja - 15kHz ist korrekt! Darum habe ich die Frequenzen "sogenannte Mittenfrequenzen" genannt. Diese Abgleich-Frequenzen (55Hz, 550Hz, 2,5kHz und 15kHz) gelten bei allen Modellen: c4E, c4F, c4D, c4DM und c4AC27!

Liebe Grüße
Jürgen
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#18
Hallo Jürgen,

Danke für die prompte Info!
Dabei fällt mir ein, dass in meinem SM zur c4E Karte dieselben Frequenzen erwähnt werden, mit denen ich auch abgeglichen habe
Dass diese für alle Modelle gelten, wusste ich allerdings nicht.

Im Anhang der Frequenzgang eines ANT e124 nach meinem Abgleich, alles im EE-Betrieb.
Oben über Kompressor-Expander
Mitte mit elektrischem Bypass
Unten mit Bypass durch Relais.


(05.10.2024, 09:05)Wermuth schrieb: ja - 15kHz ist korrekt! Darum habe ich die Frequenzen "sogenannte Mittenfrequenzen" genannt. Diese Abgleich-Frequenzen (55Hz, 550Hz, 2,5kHz und 15kHz) gelten bei allen Modellen: c4E, c4F, c4D, c4DM und c4AC27!

Liebe Grüße
Jürgen


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Grüße
Peter


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#19
Hallo Peter,

von 25Hz bis 15kHz ein Amplitudengang von +/- 0,25dB im EE-Betrieb, das ist doch gut! Die leichte Überhöhung bei 20kHz könnte man bei dem "124" vielleicht durch Lastwiderstände (ca. 1kOhm) hinter den Übertragern verringern. Aber dieses ist nicht ausprobiert, es ist eine Vermutung. Sie basiert auf der Streuinduktivität der Übertrager! Mal probieren!

Liebe Grüße
Jürgen
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#20
Hallo Jürgen,

(05.10.2024, 10:45)Wermuth schrieb: von 25Hz bis 15kHz ein Amplitudengang von +/- 0,25dB im EE-Betrieb, das ist doch gut!

Sogar sehr gut, würde ich sagen. Man kann die vier Karten beliebig tauschen, der Gleichlauf im Frequenzgang bleibt prinzipiell derselbe.

(05.10.2024, 10:45)Wermuth schrieb: Die leichte Überhöhung bei 20kHz könnte man bei dem "124" vielleicht durch Lastwiderstände (ca. 1kOhm) hinter den Übertragern verringern.

In der Praxis stört sie überhaupt nicht, wenn ich daran denke, dass z.B. eine M15 A je nach Schaltungsstand bei 20 kHz bis 6 dB abfällt ...

(05.10.2024, 10:45)Wermuth schrieb: Aber dieses ist nicht ausprobiert, es ist eine Vermutung. Sie basiert auf der Streuinduktivität der Übertrager! Mal probieren!

Das kann ich vorerst nicht, weil mir vor Jahren in der Endstufe Ts 23 (oder Ts 24?) plötzlich durchbrannte. Ersatz brachte keinen Erfolg, und offen gestanden verstehe ich die Schaltung auch nicht wirklich. Ich habe sie deswegen simuliert (per Multisim), dabei kam ein negativer Ausgangswiderstand heraus, und ich habe mich gefragt, ob das möglich ist, falls ja, wofür.

Da ich das Problem auch mit fachkundigerer Hilfe nicht lösen konnte, habe ich die gesamte Ausgangsstufe stillgelegt und nutze seitdem die Ausgangsstufen der Expanderkarten direkt, was tadellos funktioniert. Damit ist auch der EE-Frequenzgang gemessen worden.

Liebe Grüße ebenfalls
Peter


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Grüße
Peter


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#21
Hallo Peter,

du bis mit deiner Simulation schon nahe am Ziel. Es hängt tatsächlich mit einem negativen Widerstand zusammen:
Der Kupferwiderstand der Primärwicklung eines Übertragers erzeugt Klirrgrad und Frequenzgang. Damit der Übertrager nicht sehr groß sein muß, wird durch einen negativen Widerstand (rechte Stufe) der Rcu klein gemacht. Jetzt zum Fehler: Die telcom c4E Karte arbeitet intern mit ca. +0,7V. Diese Spannung steht auch an den Endstufen der Karte, also auch am Eingang der e-124 Endstufen. Wenn jetzt ein Eingangs-Elko defekt wird, kommt es zu dem im Anhang beschriebenen Fehler! Es ist also auch für einen Fachmann nicht so einfach, wenn er sich nicht mit negativen Widerständen und Übertragern beschäftigt!

Studiere bitte den Anhang, er gibt Aufschluß für den defekten Transistor!

Liebe Grüße
Jürgen

   
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#22
Hallo Jürgen,

(05.10.2024, 15:34)Wermuth schrieb: Der Kupferwiderstand der Primärwicklung eines Übertragers erzeugt Klirrgrad und Frequenzgang. Damit der Übertrager nicht sehr groß sein muß, wird durch einen negativen Widerstand (rechte Stufe) der Rcu klein gemacht.

Das nenne ich mal eine ausgetüftelte Idee! Ich habe bislang nirgendwo eine solche Schaltungsanordnung gesehen. War das dein Werk?

(05.10.2024, 15:34)Wermuth schrieb: Jetzt zum Fehler: Die telcom c4E Karte arbeitet intern mit ca. +0,7V. Diese Spannung steht auch an den Endstufen der Karte, also auch am Eingang der e-124 Endstufen. Wenn jetzt ein Eingangs-Elko defekt wird, kommt es zu dem im Anhang beschriebenen Fehler!

Kann C 21 wirklich vollkommenen Durchgang bekommen, dass die Gleichspannung auf der Minus-Seite trotz Spannungsteiler R 21 & R23 einen für BC 550/560 gefährliche Größe erreichen kann?

(05.10.2024, 15:34)Wermuth schrieb: Es ist also auch für einen Fachmann nicht so einfach, wenn er sich nicht mit negativen Widerständen und Übertragern beschäftigt!

Mit Übertragern habe ich mich als früher Radiobastler seit der Röhrenzeit beschäftigt, mit negativen Widerständen in der Praxis nie.

(05.10.2024, 15:34)Wermuth schrieb: Studiere bitte den Anhang, er gibt Aufschluß für den defekten Transistor!

Danke, das hilft mir wirklich sehr!
Dass auf beiden Tonadern Gleichspannung anliegt, wusste ich auch nicht, da in meinem Studio alles entweder mit Übertragern oder erdsymmetrisch (mit Trenn-Elkos) verbunden ist, hat sich diese Besonderheit auch nicht ausgewirkt. Siehe Phantomspeisung bei Kondensatomikrofonen mit AÜ.

Liebe Grüße
Peter
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#23
Hallo Peter,

ich habe die nicht bestückten Bauteile noch gekennzeichnet, damit die Schaltung eindeutig ist! Die grün eingekreisten Bauteile sind für den Ausgang ohne Übertrager.

Liebe Grüße
Jürgen

   
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#24
Lieber Jürgen,

(06.10.2024, 10:26)Wermuth schrieb: ich habe die nicht bestückten Bauteile noch gekennzeichnet, damit die Schaltung eindeutig ist! Die grün eingekreisten Bauteile sind für den Ausgang ohne Übertrager.

Danke nochmals dafür!
Ich habe noch nicht nachgesehen, bin mir aber ziemlich sicher, dass ich das vor acht Jahren nicht nachbestückt habe. Silly me ...

Liebe Grüße
Peter
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#25
Hallo,

ich möchte noch ein paar Zahlen nachreichen, die einige vielleicht nutzen können.

Grüße
Jürgen

   
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#26
Hallo Jürgen,

ich meine, mich an diese Test CD vom HR zu erinnern. Wäre ein ISO Image der CD hier hilfreich ? Wenn ja, kann ich es auf WeTransfer hochladen.

MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
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#27
Danke Tobias,

vielleicht melden sich ja einige - die Mess-CD ist ja sehr vielseitig!

Liebe Grüße
Jürgen
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#28
Ja, sehr gerne :-) 
Melde mich für die Mess CD an :-)

Danke und Gruß Dirk
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#29
OK, ich muss suchen, auf welcher Festplatte das ISO Image liegt

MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
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#30
Jürgen, hast Du eventuell auch Unterlagen zur Einstellung/Prüfung der ANT Telcom Geräte?

Ich habe nämlich ein "series e 100" und ein "model 122", aber keinerlei Unterlagen dazu.
Und ich würde sie schon gerne in Betrieb nehmen und verwenden.

Viele Grüße aus Hamburg,

Sebastian
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#31
Hallo Sebastian,

du musst leider mit dem Anfang dieses Themas arbeiten müssen!

Jürgen
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#32
Hallo Sebastian,

schön, nach so langer Zeit wieder von dir zu hören!
In den Anhängen ist alles, was ich zu den ANT-Geräten gefunden habe, zwei Dokumente hat Jürgen in diesem Thread schon früher eingestellt.

Grüße in den Norden, ich hoffe, euch geht es gut
Peter


(07.10.2024, 20:40)proso schrieb: Jürgen, hast Du eventuell auch Unterlagen zur Einstellung/Prüfung der ANT Telcom Geräte?

Ich habe nämlich ein "series e 100" und ein "model 122", aber keinerlei Unterlagen dazu.
Und ich würde sie schon gerne in Betrieb nehmen und verwenden.

Viele Grüße aus Hamburg,

Sebastian


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.pdf   ANT telcom c4E Best & Schalt.pdf (Größe: 3.06 MB / Downloads: 35)
.pdf   ANT telcom c4E Reparatur.pdf (Größe: 1.83 MB / Downloads: 31)
.pdf   ANT telcom-C4-DM NR SM (d).pdf (Größe: 2.52 MB / Downloads: 29)
.pdf   ANT telcom-C4-E100-200-300 NR BDA-SM (1).pdf (Größe: 2.95 MB / Downloads: 33)
.pdf   ANT telcom-C4-E100-200-300 NR BDA-SM (2).pdf (Größe: 925.33 KB / Downloads: 29)
.pdf   ANT telcom-C4-E-Card NR SM.pdf (Größe: 1.1 MB / Downloads: 30)
.pdf   ANT telcom-C4-E-Card NR SP Layout.pdf (Größe: 241.65 KB / Downloads: 27)
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#33
Wunderbar Peter, 
dann ist ja Sebastian gut mit Unterlagen versorgt (und auch Weitere)!
Liebe Grüße
Jürgen
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#34
Hallo,

ich habe gestern noch 5 externe Festplatten nach dem ISO Image der Audio Test-CD vom HR durchsucht. Leider Fehlanzeige. Ich werde noch an 2 anderen Stellen suchen, aber da komme ich nicht sofort heran, sorry.

MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
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#35
Hallo Peter, hallo Jürgen,

ihr seid klasse, ganz ganz herzlichen Dank!!
Ich werde mir die 2 Geräte dann mal genauer ansehen, die graue regnerische Zeit kommt ja jetzt.

@Peter
Dankeschön, ebenso! Toll, das wir uns hier wiedertreffen. Smile
Uns geht es soweit gut, es war sehr viel los, aber nun wird es ruhiger.....
Liebe Grüße!
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#36
Hallo Sebastian,

(08.10.2024, 10:16)proso schrieb: ihr seid klasse, ganz ganz herzlichen Dank!!

Och, da nich für. Brauchte ja nur kurz in mein Archiv zu schauen und das Passende rauszufischen. Bin froh, wenn die über Jahre angesammelten Dokumente irgendwann gebraucht werden.

Nebenbei: Deine Bitte wegen der beiden Calibration Mechanism Cassetten habe ich auch gesehen. Falls ich eines Tages mal nicht mehr bin, kannst du meine gerne haben. Das kann dauern, oder auch nicht - so ist das Leben für mich geworden.

(08.10.2024, 10:16)proso schrieb: Uns geht es soweit gut, es war sehr viel los, aber nun wird es ruhiger.....

Das freut mich sehr! Mehr gerne über PN, falls du interessiert bist.

Herzliche Grüße
Peter
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#37
Hallo telcom c4 Freunde,

hier zur Vollständigkeit noch ein Nachtrag: Meine letzte telcom-Entwicklung war die 2-Kanal Kompanderkarte für die Sony-MAZ BVH 2000 bzw. BVH2500 mit der Bezeichnung "telcom c4-AC27". Sie hatte als Highlight zusätzlich eine einstellbare Kopfspiegel-Entzerrung. Weitere Unterlagen hierfür besitze ich leider nicht! Aber in unseren Kreisen sind diese sicher auch nicht gefragt!

   

Übrigens - falls noch nicht bekannt - alle telcom c4 Systeme (- c4D, -c4DM, -c4E1, -c4E2, -c4E3, -c4F und -c4-AC27) sind miteinander kompatibel: Eine telcom c4F Aufnahme kann z.B. mit telcom c4DM wiedergegeben werden - usw.

Liebe Grüße
Jürgen
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#38
Alle Achtung thumbup
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#39
Hallo Jürgen,

vielen Dank für die Vorstellung, die Sony BVH-2000 kenne ich eigentlich ganz gut aus dem Kopierwerk, aber von der Telcom Audiokarte habe ich nie gehört. Hast du bei der Entwicklung mit Sony Köln oder Sony England (Basingstoke) zusammengearbeitet ? Die angelieferten 1 Zoll C Masterbänder für die Kassettenkopierung hatten als Rauschunterdrückung entweder Dolby A oder Dolby SR. Unsere Bosch BCN 51 1 Zoll B-Standard hatte Telcom C4 serienmäßig eingebaut.

Was ist denn eine Kopfspiegel-Entzerrung ? Das interessiert bestimmt auch andere hier im Forum

MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
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#40
Hallo Tobias,

die Entwicklung fand z.T. damals mit der Fernsehanstalt in Baden-Baden zusammen statt.
Zu der Kopfspiegel-Entzerrung: 
Ich bin Schaltungsentwickler und habe nur den leicht welligen Frequenzgang im tiefen Frequezbereich durch Entzerrer bearbeitet. Wie genau und wie die Welligkeit zustande kommt weiß ich heute mit meinen 82 Jahren nicht mehr so gut. Aber es gibt sicher im Forum kompetente Mitglieder, die da helfen können!

Liebe Grüße
Jürgen
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#41
Hallo Jürgen,

vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ich wohne in Berlin, nach München hatte ich mal Kontakte, aber nicht nach Baden-Baden. Dein Hinweis zur Welligkeit des Frequenzgangs im Tieftonbereich reicht mir schon, das hatte ich nicht auf dem Schirm.

MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
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#42
Aus Neugier: Da Schaltpläne vorliegen, könnte man nicht mit aktueller Technik eine kleine Serie von Telcom-Geräten anfertigen? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung darüber, wie einfach oder schwer so etwas wäre. Ich habe aber gesehen, dass es z.B. für Revox-Maschinen verschiedene Karten neu gefertigt werden.

Gruß

Nelson
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#43
Hallo Nelson, 

mit einer gewissen Ahnung kann man es sicher schaffen!

Liebe Grüße
Jürgen
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#44
Vielleicht passt das hier?

Ich habe dieses nette Schätzchen bekommen und kann nur meinen größten Respekt dem Entwickler Jürgen Wermuth zollen. Muss man erlebt haben, sonst würde man das nicht glauben. Drei Mal überspielt von TG29>RC-200 (ohne HC) und zurück und da rauscht nichts. Ich bin begeistert!


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#45
Das freut mich RalfR!

Dazu passt auch ein Textausschnitt aus "TELEFUNKEN nach 100 Jahren":

   

Jürgen
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#46
Hallo Jürgen,

"packt" das C4 eigentlich 2dBu zu hohen oder zu niedrigen Pegel ?

Hintergrund meiner Frage ist, dass ich jetzt stolzer Besitzer von zwei ANT e124 Geräten bin.

Eins habe ich kürzlich (vgl den Thread dazu) auch mit Deiner Unterstützung auf einen Pegel von +6dBu gebracht.
Das andere hatte einen Aufkleber 320 nWb/m und ich habe bisher insoweit die Finger vom Gerät gelassen, da das wohl der Bandfluss ist, der zu Bändern aus Rundfunkanstalten passt.

Jetzt stellt sich naheliegenderweise die Frage, ob eine Aufnahme mit einem von beiden problemlos mit dem jeweils anderen abgespielt werden kann.
Die Recorder "stehen" auf +6dBu.

Bei einem praktischen Versuch schien es zu funktionieren oder hören meine Ohren eventuelle  Verzerrungen einfach nicht mehr Confused ?

Beste Grüße

Arno
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#47
Hallo Arno, 
wenn ein Pegelunterschied von 2dB vorhanden ist und die Bandmaschine einen linearen Frequenzgang hat, dann wird der Pegel durch den Decoder auf 3dB Unterschied gesetzt - ohne weitere Folgen!
Liebe Grüße 
Jürgen
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#48
Hallo Jürgen,

das sind mal gute Nachrichten. Dann muss ich das zweite Gerät, also eigentlich das erste, nicht umbauen und bin trotzdem für alle Fälle gerüstet  Big Grin.

Vielen Dank, beste Grüße und morgen einen schönen 2. Advent

Arno
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