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(26.10.2024, 16:12)Manfred_K. schrieb: Matthias, das hast du schön beschrieben.
Beim Musikhören mit Kassetten spielt bei mir auch die Optik eine Rolle. Das Drehen der Bandwickel, das Zappeln oder Blinken der Aussteuerungsanzeige und das Wissen, wie gerade die Musik reproduziert wird. Also die komplette Magnetbandtechnologie.
Vielleicht liegt es bei mir persönlich auch daran, dass ich in meiner Jugend sehr viel Zeit mit Kassettendecks verbracht habe, z.B. beim Bespielen von Kassetten aus dem Radio, von Platten. Und wenn Party war, der Manfred brachte seine Mixtapes samt Kassettendeck mit. Die Kassette war "unser" ständiger Begleiter. Zu Hause, im Auto, in der Bahn, in der Schule und auf Partys...
Da sind wir vom selben Schlag, Manfred. Der Spieltrieb und die tiefe Verwurzelung mit dem Medium tragen auf jeden Fall zum Erlebnis bei.
Erst vor zwei Tagen habe ich eine nur zu 3/4 bespielte TDK MA-XG90 gefunden. Mir waren wohl damals (am 01.12.1988) die neuen Platten ausgegangen. Also habe ich sie am 24.10.2024 vervollständigt. Ich muss nicht betonen wieviel Freude mir das gemacht hat, oder?!
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(26.10.2024, 15:33)nick_riviera schrieb: Wie ich es schon zweimal schrub - das DRM 710 von Denon zum Beispiel - drei Köpfe, drei Motoren, Dolby B,C und HX Pro, Typ 4 tauglich, zu finden ab 50 Euro in den Buchten. Der einzige Nachteil - es nimmt einfach nur gut auf gängigen Cassetten auf und spielt ab, Einmess-Orgien für jede exotische Cassette aus Indien würden kompliziert werden, also gänzlich un-audiophil. Wobei - zumindest eine Bias Feineinstellung hat es ja schon.
Wobei ich die Bias-Feineinstellung "nach Gehör", wie in der BA beschrieben, etwas merkwürdig finde. Wären Testtöne nicht besser?
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(26.10.2024, 16:42)RalfR schrieb: Wobei ich die Bias-Feineinstellung "nach Gehör", wie in der BA beschrieben, etwas merkwürdig finde. Wären Testtöne nicht besser?
Wenn es nur eine Bias-Feineinstellung und nicht zusätzlich noch EQ und Level gibt halte ich die Einstellung nach Gehör eigentlich für sehr effektiv und praxisorientiert.
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(26.10.2024, 16:55)Magic29 schrieb: (26.10.2024, 16:42)RalfR schrieb: Wobei ich die Bias-Feineinstellung "nach Gehör", wie in der BA beschrieben, etwas merkwürdig finde. Wären Testtöne nicht besser?
Wenn es nur eine Bias-Feineinstellung und nicht zusätzlich noch EQ und Level gibt halte ich die Einstellung nach Gehör eigentlich für sehr effektiv und praxisorientiert.
Das halte ich aber für ziemlich Tagesformabhängig, die Ohren bzw. das Gehör betreffend. Mag ja klappen.
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(26.10.2024, 16:58)RalfR schrieb: (26.10.2024, 16:55)Magic29 schrieb: (26.10.2024, 16:42)RalfR schrieb: Wobei ich die Bias-Feineinstellung "nach Gehör", wie in der BA beschrieben, etwas merkwürdig finde. Wären Testtöne nicht besser?
Wenn es nur eine Bias-Feineinstellung und nicht zusätzlich noch EQ und Level gibt halte ich die Einstellung nach Gehör eigentlich für sehr effektiv und praxisorientiert.
Das halte ich aber für ziemlich Tagesformabhängig, die Ohren bzw. das Gehör betreffend. Mag ja klappen.
Na ja, du hörst ja Vor-, und Hinterband unter der selben Tagesform.
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Zum OT "audiophil" - ich hatte immer den Eindruck, das sind Leute, denen es mehr um Aufnahme- und Wiedergabequalität geht, als um die eigentliche Musik. In solchen Kreisen habe ich mich nie bewegt, wir haben einfach immer nur Musik aufgelegt, es ging also um den Inhalt. Ob das eine Gerät etwas besser aufspielt als das andere, war und ist schlicht egal. Und so halte ich es heute noch, weshalb ich auch mit einfacherem Equipment, das bis heute nur wenig Geld kostet, prima auskomme. Bei Kassetten bis heute Zweikopfgeräte. Dann mache ich halt vorher eine kurze Aufnahmeprobe, stört mich nicht, dafür laufen die und sind nicht so mit Technik vollgestopft.
Das kann man jetzt ignorant nennen, aber "mehr" habe ich bislang nicht vermisst. Und ja, Musik hat auf mich definitiv eine emotionale Wirkung, denn sonst würde nicht die ganze Bude mit Tonträgern vollstehen.
@Volker: Die Frage mit dem Einbauschacht stellt sich bei uns nicht, denn das neueste Auto im Haushalt ist das meiner Tochter, Erstzulassung November 1991. Ich bevorzuge aber Enteiserspray, verkratzt die Scheibe nicht so.
Viele Grüße
Nils
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(26.10.2024, 17:39)tk141 schrieb: ich hatte immer den Eindruck, das sind Leute, denen es mehr um Aufnahme- und Wiedergabequalität geht, als um die eigentliche Musik.
Das eine muss das andere ja nicht ausschießen. Auch ich bekenne mich 'schuldig' mitunter Musik zu hören, die mir tatsächlich nur gefällt, weil sie mich in Klangwelten entführt. Und dafür braucht es dann eben auch (für mich) eine gewisse Reproduktionsqualität.
Bei dieser Musik würde ich aber bedenkenlos im Autoradio den Sender wechseln. Aber es gibt eben auch das andere Extrem. Songs, bei dem es vollkommen egal ist wie und wo ich sie höre und die ich ganz automatisch lauter stelle.
Die Art auf welcher uns die Musik berührt ist letztendlich irrelevant… Hauptsache sie tut es. Für mich bedeutet sie Lebensqualität.
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(26.10.2024, 15:59)Magic29 schrieb: Jeder kennt diesen einen Song (oder mehrere) der unauflösbar mit Erinnerungen verbunden ist. Ihn zu hören… egal ob bewusst auf der heimischen Anlage, oder zufällig im Küchen-,/Autoradio löst Emotionen aus. Diese Emotionen sind es, die einen über das 'hören' hinaus tragen.
Das kannst du aber auch mit MP3 Player und Kopfhörer haben. Ein guter MP3 Player und ein guter Kopfhörer sind auch nicht billig. Der Punkt ist, wie viel Voodoo kannst du da noch verkaufen? Und darum geht es ja. Ein guter DAP, wie man ja heute sagt, mag 300 EUR kosten. Ein guter Kopfhörer vielleicht auch etwa so viel. Die Daten kommen heute per Streaming. Überleg mal, 600 EUR und der Nutzer ist Jahre lang zufrieden. Das geht nun wirklich nicht.
MfG Matthias
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(26.10.2024, 18:30)delta9 schrieb: (26.10.2024, 15:59)Magic29 schrieb: Jeder kennt diesen einen Song (oder mehrere) der unauflösbar mit Erinnerungen verbunden ist. Ihn zu hören… egal ob bewusst auf der heimischen Anlage, oder zufällig im Küchen-,/Autoradio löst Emotionen aus. Diese Emotionen sind es, die einen über das 'hören' hinaus tragen.
Das kannst du aber auch mit MP3 Player und Kopfhörer haben. Ein guter MP3 Player und ein guter Kopfhörer sind auch nicht billig. Der Punkt ist, wie viel Voodoo kannst du da noch verkaufen? Und darum geht es ja. Ein guter DAP, wie man ja heute sagt, mag 300 EUR kosten. Ein guter Kopfhörer vielleicht auch etwa so viel. Die Daten kommen heute per Streaming. Überleg mal, 600 EUR und der Nutzer ist Jahre lang zufrieden. Das geht nun wirklich nicht. 
Ich hatte das ja als Gegenbeispiel zum "Audiophilen" gebracht, der eben nicht zwingend die Verknüpfung aus Erinnerung und Musik braucht, um sie emotional wahrnehmen zu können.
Und ja, natürlich kannst du das mit jedem Gerät in jeder Preis-, und Qualitätklasse haben. Dass ist ja das individuelle (schöne) und nicht messbare daran.
Ich halte die Gefahr im übrigen für sehr gering, dass jemand der mit einer 600€ Komplettlösung zufrieden ist, sich vom Voodoo anstecken lässt. Und wenn, dann nur ein einziges mal.
Am Ende des Tages ist doch für jeden etwas da draußen. Wir 'können' …'müssen' aber nicht kaufen. Das gilt doch für alle Lebensbereiche. Und wenn jemand ein audiophiles LAN-Kabel mit Einhornhaar, dass von jungfräulichen Elfen bei Neumond geklöppelt wurde anbieten will, dann soll er das ruhig machen. Ich werde es nicht kaufen
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Wobei viele DAP nur WLAN haben. Du brauchst also ein WLAN Kabel.
MfG Matthias
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(26.10.2024, 18:56)delta9 schrieb: Wobei viele DAP nur WLAN haben. Du brauchst also ein WLAN Kabel. 
Verdammt! Die sind teuer, habe ich mir sagen lassen
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(26.10.2024, 18:13)Magic29 schrieb: (26.10.2024, 17:39)tk141 schrieb: ich hatte immer den Eindruck, das sind Leute, denen es mehr um Aufnahme- und Wiedergabequalität geht, als um die eigentliche Musik.
Das eine muss das andere ja nicht ausschießen. Auch ich bekenne mich 'schuldig' mitunter Musik zu hören, die mir tatsächlich nur gefällt, weil sie mich in Klangwelten entführt. Und dafür braucht es dann eben auch (für mich) eine gewisse Reproduktionsqualität.
Genau auch meine Meinung. Ich wollte schon immer die beste Audioqualität aus der Kassette kitzeln. Ich hatte das Glück, das mein Vater ein Tonband-Amateur war. Schon bei meinem allerersten Mono-Recorder, hat er mir gezeigt, wie man die Köpfe und die Andruckrolle richtig reinigt. Später dann auch erklärt, wie sich das mit dem "Azimut" verhält. Mein 1. Tapedeck habe ich sogar regelmäßig entmagnetisiert, Pappa hatte ja alles im Wohnzimmerschrank unter der "Braun" Anlage.
Als Jugendlicher habe ich mir dann immer spezielle Auto-Kassetten angefertigt, die ich über einen Equalizer aufgenommen hatte. So konnte ich der Auto-Anlage mehr Höhen und Bässe entlocken, obwohl ich in meinem 1. Pioneer keine getrennten Bass- und Höhenregler hatte... Das waren noch Zeiten... *schwelg*
Viele Grüße
Manfred
"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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Hallo Zusammen,
also ich finde die Diskussion hier echt klasse. Teilweise zwar schön OT - was aber scheinbar auch den Thread Ersteller nicht stört - aber es zeigt halt wie viele unterschiedliche Meinungen und Herangehensweisen es gibt und das die auf Ihre Art gesehen auch alle Ihre Berechtigungen haben. Der hier von vielen erwähnte Punkt, dass das Hören mit Kassette über den reinen Musikgenuss hinausgeht in dem halt auch z.B. das haptische und optische Erlebnis zählt, trifft es auch bei mir. Der Hauptgrund warum ich mir irgendwann ein sogenanntes Vintage Kassettendeck (mein Kenwood KX-1060) zugelegt und dort in die Revision auch Geld investiert habe ist halt dass ich diese großen, silbernen Frontplatten toll finde, die großen Regler, die Kippschalter (welche sehr gerne abbrechen) und vor allem die großen VU Meter. Gut kamen dann noch der Passen Verstärker etc. dazu. Sieht halt alles klasse aus - für mich. Andere mögen es sicher anders. Aufnahmen mache ich mit dem Deck nicht (mehr). Die mache ich mit den neueren Decks, da sind sie einfach besser. Aber dann halt abspielen.
Bei mir kommt ja dann irgendwie auch noch die Sammelleidenschaft dazu. Ich möchte halt immer von jeder Kassette zwei haben. Eine verschweißt und eine ausgepackt. Welche ich dann auch teste. Weil ich finde halt die Gestaltung von manchen Verpackungen auch absolut gelungen. Und dann die passenden Einleger, Aufkleber etc. Also irgendwie halt ein Gesamtkonzept.
@Nils - mit Autos in dieser Altersklasse (was ganz und gar nicht negativ gemeint ist) hast Du dann aber ein weiteres Hobby was Pflege und Instandhaltung von älterer Technik angeht
Viele Grüsse
Volker
Womit ich derzeit Musik höre:
Kenwood KA-801 | KT-815 | KX-1060 | KD-4100R | Lautsprecher NUMAN Retrospective 1977
SONY TA-FE510R | ST-SE500 | TC-K690 | TC-KE600s | CDP-XE220 | MDS-JE330
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27.10.2024, 13:10
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.10.2024, 13:11 von tk141.)
(27.10.2024, 12:02)LH Super Fan schrieb: @Nils - mit Autos in dieser Altersklasse (was ganz und gar nicht negativ gemeint ist) hast Du dann aber ein weiteres Hobby was Pflege und Instandhaltung von älterer Technik angeht 
Richtig (und ich bin hier nicht der einzige) - deshalb bevorzuge ich in jedem Bereich möglichst simple Technik, denn umso weniger gibt es instandzuhalten. Und wenn man mehrere Interessen hat, die Geld kosten, schaut man auch automatisch aufs Preis-Leistungsverhältnis. In meinem Wohnzimmer spielt z.Zt. ein 15 Euro-Tapedeck (Yamaha K-222). Das will und sucht absolut niemand, aber ist es deshalb unnützer Schrott? Ich finde nicht.
Aber wie schon gesagt, Autoradios mit immer noch zuverlässig laufendem Kassettenteil werden langsam rar.
Viele Grüße
Nils
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Ich habe bisher nur mitgelesen, finde das Thema aber auch sehr interessant. Mein Wiedereinstieg liegt nun schon über 17 Jahre zurück. Komplett weg war die Kassette bei mir nur 4 Jahre, ich hatte es "ohne" versucht, aber es hat mir nicht gefallen.
Bei mir ist das eine Mischung aus mehreren hier schon angesprochenen Argumenten, die für die weitere Benutzung dieses Mediums sprechen.
Einmal auch die Optik/Haptik. In den Jahren vor dem Wiedereinstieg, und auch noch sehr lange Zeit darüber hinaus parallel, hörte ich dieselbe Musik von meist selbstgebrannten CDs. In der Praxis hatte sich aber gezeigt, dass ich mir die meisten CDs nur ein einziges Mal, direkt nach dem Brennen, angehört hatte und danach nie wieder. Irgendwie hatte das Medium für mich keinen Charme, alles wirkte so kühl und unpersönlich. Da kann man wirklich schon fast genau so gut auch eine Playlist abspielen. Vielleicht sogar noch besser, denn bei mir stieß die CD-R auch technisch an ihre Grenzen: längst nicht in jedem älteren Player (gut) abspielbar, besonders empfindlich gegen Kratzer, und gerade zuletzt bei ziemlich neuen Brennern und Rohlingen musste ich feststellen, dass die Qualität längst nicht mehr das ist wie früher mal. So habe ich z.B. öfter mal kratzende Geräusche bei den hinteren Tracks einer CD.
Natürlich ist eine gut gebrannte CD klanglich der Kassettenaufnahme überlegen, aber das ist eben nicht alles. Bei mir hört das Auge auch mit! Da macht z.B. eine Maxell UDXL II oder TDK SA (vor allem die "goldene" Serie) ganz anders was her als eine billig anmutende Plastikscheibe, die im Player verschwindet. Genau so wichtig wie die Optik der Kassetten ist mir die Optik des Kassettendecks. Da kommt auch längst nicht jedes für mich in Frage. Beispielsweise mag ich keine schwarzen Geräte (alles andere ist schon in Silber). Idealerweise sollte das Kassettenfach hinterleuchtet sein und möglichst viel von der Kassette sichtbar (ich habe aber auch zwei Yamaha KX jüngeren Datums, bei denen letzteres nicht der Fall ist).
Ein Problem bei mir ist, dass es mir finanziell äußerst schlecht geht. Deshalb war es immer wichtig, einen Mittelweg zwischen schöner Optik/Haptik, guter Aufnahmequalität und Bezahlbarkeit zu finden. Heute könnte ich mir die interessantesten Decks nicht mehr leisten. So bin ich froh, jetzt einen bestimmten Bestand an Decks nach meinem Geschmack zu haben (zum Zeitpunkt des Einkaufs waren fast alle preislich im Rahmen), weitere werde ich bis auf weiteres nicht mehr kaufen. Das Kapitel ist jetzt abgeschlossen für mich, jetzt erfreue ich mich an der schönen Musik, die nun vom für mich "richtigen" Medium auch wieder öfter und intensiver gehört wird als damals von den Plastikscheiben.
"Leere" Kassetten kaufe ich nur nach Bedarf und ausschließlich gebraucht (Klassiker aus den 80ern). Und sollte mir ein Angebot zu teuer werden, dann steige ich aus und warte auf eine andere Gelegenheit.
Ein weiterer wichtiger Grund ist sicher, dass ich mit der Kassette aufgewachsen bin. Während der kompletten 80er und 90er (Jugend und frühes Erwachsenenalter) war die Kassette das für mich wichtigste Medium, das hat natürlich geprägt. Ich habe das auch alles erlebt, das Mitschneiden von Radiosendungen (mit reinquatschendem Moderator), der Tausch von Aufnahmen mit Bekannten, später dann die gefühlt fast unbegrenzte Möglichkeit, komplette Alben aus dem CD-Verleih zu beziehen, zum Schluss dann das Mitschneiden von VIVA, alles in voller Länge (über den Umweg mit VHS-HiFi und dann gezieltes Aussuchen passender Songs).
Es kommt immer noch mal vor, dass mir irgendwann eine Aufnahme nicht mehr gefällt. Daher habe ich schon sehr viele CD-Rs zum Wertstoffhof gebracht. Während man eine Kassette wieder löschen und neu bespielen kann - auch hier ein weiterer Vorteil der Kassette!
Gruß
Michael
Kassetten-Wiedereinstieg 2007 nach längerer digitaler Phase
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