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Ganz kurz:
Liebe Leute!
Ich sichte gerade einige der oben erwähnten Spulen, die vor etwa 40 Jahren mit (wohl) mit einem Edding beschriftet worden sind.
Diese (Hand)Beschriftung habe ich versucht zu entfernen. Isopropyl- und Äthanolalkohol haben etwa 50 bis 60% geschafft, Aceton weitere 10%.
Hat jemand einen Tipp, wie ich den Rest beseitigen kann? (Auf die Beschriftung muss ich keine Rücksicht nehmen.)
Danke für Tipps!
Dieter
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(09.09.2024, 22:55)gd521 schrieb: Hat jemand einen Tipp, wie ich den Rest beseitigen kann? (Auf die Beschriftung muss ich keine Rücksicht nehmen.)
Hast Du es mal mit Fett oder Öl versucht? Ich weiß nicht, woraus der Edding vor 40 Jahren bestand, aber reine Lackstifte kriegt man mit Fett immer gut weg.
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10.09.2024, 07:22
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.09.2024, 07:30 von janbunke.)
Das Problem ist mir auch bestens bekannt.
Ich hatte schon mehrere solche Spulen, wo sich der Edding quasi "eingebrannt" hatte. Mit Alkohol und Aceton geht das leider nur unzureichend weg.
Letztens hatte ich das noch bei der klappbaren Bandpfadabdeckung einer Revox A77. (Wie kann man so bescheuert sein und da draufkritzeln!)
Ich habe immer wieder ein wenig Bref Power mit einen Q-Tip aufgetupft, einige Zeit einwirken lassen und danach kräftig abgerieben.
https://www.rossmann.de/de/haushalt-bref...5000970921
So nach und nach verblaßte dann die Schrift immer mehr, bis ich dann irgendwann kaum noch was erkennen konnte.
Man muß viel Geduld dabei haben.
Gruß, Jan
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Nach den Entfernungsversuchen mit Lösungsmitteln (Alkoholen, Aceton), wäre meine Idee es vorsichtig mit einem Kunststoff-Radierer zu versuchen. Bitte nicht mit einem aus Kautschuk, weil die abrassive Partikel enthalten könnten. Dann gibt es noch > Edding Reinigungspaste 8860 <. Leider recht teuer und damit fehlt mir auch jegliche Erfahrung.
Viel Glück bei den "ent-Eddingierungsversuchen"
V.G.
Jo
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Das Problem ist, daß Aluspulen nicht glatt sind, sondern aus gebürstetem Aluminium bestehen.
Der Edding hat sich in den Mikrostrukturen festgesetzt, wo man mit normalen Mitteln schlecht rankommt.
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Zusätzlich scheint es einen Schutzüberzug zu haben, der eine Affinität zu Eddingtusche haben könnte.
V.G
Jo
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Danke an Euch für die Tipps!
Bis auf BREF hab ich alles versucht; das werde ich nächste Tage mal angehen.
Ich berichte...
Gruß
Dieter
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Da mit geht alles ab
Gruß
Werner
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10.09.2024, 17:26
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.09.2024, 17:37 von janbunke.)
(10.09.2024, 15:04)gd521 schrieb: Danke an Euch für die Tipps!
Bis auf BREF hab ich alles versucht; das werde ich nächste Tage mal angehen.
Ich berichte...
Gruß
Dieter
Bref gibts zur Zeit nicht bei Edeka und Lidl, weil die Streit mit Henkel haben wegen Preiserhöhungen.
Alle Henkel Produkte werden aktuell boykottiert.
Bei Rossmann habe ich letztens noch was bekommen.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Was-hinte...85805.html
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Glaubt mir, es gibt nichts besseres als Tisch Fit.
Nikotin, Edding ect. einfach einsprühen und alles läuft sofort! runter.
Gruß
Werner
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(10.09.2024, 20:14)Grauer schrieb: Glaubt mir, es gibt nichts besseres als Tisch Fit.
Nikotin, Edding ect. einfach einsprühen und alles läuft sofort! runter.
...also den grundsätzlichen Effekt durfte ich bei Werner selbst schon live erleben...was alles geht, weiß er natürlich besser. Leider habe ich damals kein kleineres Gebinde gefunden, sonst hätte ich das auch längst. Das von Jan angesprochene Bref nutze ich aber auch oft sehr erfolgreich.
VG
Frank
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Gruß
Werner
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Waschbenzin (Leichtbenzin) löst üblicherweise alle Eddings (auch die weißen) und greift Kunststoffe und Aufdrucke nicht so stark an, daß es bei kurzer Einwirkung schon Spuren hinterläßt. Aceton ist hier gefährlich, weil es Kunststoffe aufweicht und anlöst und Aufdrucke löst.
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Sehr gute Ergebnisse bei hartnäckigen Klebe- und Farbrückständen habe ich mit Pinselreiniger erzielt. Das ist etwas weniger flüchtig als Waschbenzin und gleichzeitig nicht zu aggressiv.
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11.09.2024, 10:59
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.09.2024, 11:21 von R@lly.)
Ich hatte ´mal einen Posten von 15 BASF Spulen erstanden, auf jeder war mit breiten Edding eine
5 - 7 cm große Zahl und ein A oder B aufgemalt.
Hatte alles mögliche versucht Zahlen und Buchstaben zu entfernen,- wirklich funktioniert hatte
nur "OxyClean", allerdings waren die Flächen dann heller als der Rest der Spulen und bei´m drehen
gab´s dann so blöde Refexionen.
Am Ende habe ich die Faxen dicke gehabt, Spulen auseinander geschraubt, angeschliffen und mit Felgenlack Alu
für Alufelgen neu lackiert,
.
.
" Der erste Schluck aus dem Glas der Wissenschaft macht Sie zu einem Atheisten,
aber Gott erwartet Sie am Boden des Glases. "
(Werner Heisenberg)
Meine Recorder wurden gefertigt in: Regensdorf, Löffingen, Hösbach, Frankfurt und Oslo
Gruß
Ralf
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11.09.2024, 11:08
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.09.2024, 11:08 von janbunke.)
Bleibt noch die Frage, warum manche Menschen solche unsinnigen Schmierereien anstellen.
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Zum beschriften meiner Spulen (und inzwischen auch viele andere Sachen) nutze ich jetzt nur noch DYMO, diese aufklebbaren Folien, welche man sehr gut dafür nehmen kann. Allerdings habe ich noch keine wieder abgezogen, ich hoffe, das geht recht gut.
Beschriftungen sind wichtig, aber auch die anderen Aufkleber sind nach dem älter werden häufig schwer abzubekommen.
Volker
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11.09.2024, 13:00
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.09.2024, 13:02 von Selbstbauer.)
Längeres einwirken lassen der Lösungsmittel?
Spiritus, Reinigungsbenzin, Isopropanol löst manch hartnäckigen Dreck, wenn es 24 Stunden oder noch länger einwirken darf. Hatte neulich eine gute Zange auf dem Flohmarkt gefunden, deren Griffe aber widerlich verklebt und dreckig waren. Und schwergängig war sie auch. 2 Tage in Spiritus eingelegt, und alles ging leicht runter, Gelenk natürlich neu geölt. Damit man nun nicht Riesenmengen von Lösungsmitteln braucht, kann z.B. bei Bandspulen auf die betreffende Stelle ein mit Lösungsmittel getränktes Läppchen aufgelegt / bzw damit umwickelt werden oder so und das Ganze mit dünner Haushalts-Frischaltefolie gegen Austrocknen gesichert werden. Die dann auch durch Gummibänder oder / und Abkleben dicht gemacht werden können.
Die größten Schwierigkeiten gibt es m.M. mit bestimmten eloxierten Alu-Oberflächen, weil das manchmal zwar hart, aber porös ist. Wenn die Farbe da erst mal drin ist ... und abschleifen macht die Fläche unweigerlich kaputt. Vielleicht waren die Bandspulen auch so ein Fall?
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Das mit dem länger einwirken lassen gibt mir Hoffnung; also werde ich mal einen 'paar-Tage-Versuch' machen.
Ich melde mich (kann aber ein paar Tage dauern)!
Gruß
Dieter
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Hallo, hier bin ich wieder und berichte!
Die Einwirkzeit ist tatsächlich ein wesentlicher Faktor. Wieso auch nicht, da hat doch die Stifte-Chemie 40 Jahre wirken dürfen und man erwartet, dass die Sache in ein paar Minuten erledigt ist. Jemand von Euch hat ja diesen Hinweis mit dem Einwirken gegeben.
Ich habe die Stelle mit Spiritus beträufelt und eingerieben, dann ein Tempotuch zurecht geschnitten und gut getränkt. Das ganze hab ich 'abgedichtet' mit Folie und Tesafilm und dann einen Tag einwirken lassen.
Der Edding war nach ein wenig Reiben mit einem Baumwolltuch weg. Es gab daneben - da war wohl jemand der Edding ausgegangen - noch eine eine wohl mit Kuli gekritzelte 1. Die hab ich dann mit einem Radiergummi völlig weggekriegt.
Weitere Kandidaten stehen bereit bzw. sind in 'Behandlung'.
Dank an alle für die Tipps!
Tolles Forum hier!
Gruß
Dieter
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Alte Papieraufkleber gehen sehr gut mit WD40 oä. Rostlöser ab, was den Vorteil hat, daß das Zeug im Gegensatz zu Etikettenentferner die Plaste von den Spulen nicht angreift.
Viele Grüße,
Matthias
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