Hallo zusammen,
Ich möchte diesen thread nutzen um neben dem Nutzen für mich auch für andere User mit der Maschine, eine Art Hilfestellung für die Zukunft anzulegen wenn es um die Überholung einer T2221 geht.
Ich habe Anfang Juli 2 T2221 erworben eine behalte ich und die andere geht zu einem befreundeten User nach Darmstadt.
Wie bereits in nem älteren thread beschrieben, habe ich bei meiner Maschine die motorkondensatoren getauscht und die Audioelektronik wieder in Gang gebracht, im Moment funktioniert die Maschine soweit. Ich möchte dennoch natürlich die Maschine überholen und einmessen, um sie auch langfristig bewundern zu können.
Nun ist meine Frage, da ich leider noch nie selber eine Bandmaschine geschweige denn eine T2221 vollständig überholt habe, wie genau ich das anzustellen habe und womit ich anfangen sollte. Ich habe leider auch keine Ahnung was für Ersatzteile ich genau brauche, wenn da jemand eine Liste zu hat, wäre ich extrem dankbar!
Ich habe jetzt für ca. 2 Monate fast nix zu tun und möchte mich daher endlich dem Vorhaben widmen und freue mich auch schon riesig!
09.08.2024, 17:02 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.08.2024, 16:46 von Ferrograph.)
Hallo Kasi,
Du schreibst, daß du dich mit einer Revision einer T2221 beschäftigen möchtest.
Ich gebe gern einige Hinweise und Anmerkungen aus meiner Sicht zu diesem anspruchsvollen Vorhaben.
Hier im Forum gibt es mindestens 10 sinnstiftende Threads zum Thema T2221 (Google Suche "T2221 site:tonbandforum.de")
Dort sind einige Probleme und Lösungen mehr oder weniger ausführlich besprochen....
Die T2221 ist eine äussert robuste Bandmaschine die so konstruiert wurde, daß alles im etwaigen Fehlerfall ausgetauscht oder repariert werden kann.
Es gibt nur ganz wenige Teile bei denen die Beschaffung schwierig wird, zum Bsp. die Dämpfungsluftpumpe unter dem rechten Schlaufenfänger, aber auch dort könnte man improvisieren...
Die Maschine ist in Laufwerk T221 und Truhe T2000 unterteilt.
Zu beiden benötigst du die aktuelle Beschreibung (es gibt da einige Versionen), Stromlaufpläne, Einstellvorschriften etc.
Zusätzlich für die Audio-Karteneinschübe die jeweiligen RFZ-Beschreibungen mit Stromläufen und Stücklisten.
Als erstes kann man sich den Relais-Einschub vornehmen und erkunden, welche Art von Funkenlösch- und Entstörkondensatoren dort verbaut sind.
Sollten dort moderne Folien-C's verlötet sein braucht man nichts zu tauschen.
Parallel zum Netzschalter ist ein Funkentstörkondensator verbaut.
Der fängt über kurz oder lang genau wie die berüchtigten RIFAs an zu schmoren oder zu explodieren.
Am besten ausbauen, kann man mit einem X2-Typen ersetzen, braucht man aber eigentlich nicht...
Auf dem Laufwerk selbst hast du den einzigen mir bekannten Fall gepostet daß die 3 Motor-Betriebskondensatoren nicht genügend phasenverschobenen Motorstrom geliefert haben,
normalerweise sind die verbauten MP-Kondensatoren unzerstörbar...
Zum Laufwerk gehört auch eine Schmiervorschrift die man umsetzen sollte.
Die eingestellten Auf- und Abwickelkräfte sowie den Anpressdruck der Gummiandruckrolle sollte man nur im Problemfall ändern
Als nächstes kann man prüfen, ob die Maschine die geforderten Parameter im NF-Zweig bringt.
Bei deren Einstellung wirst du auf Probleme mit knisternden , kratzenden oder kontaktosen Einstellreglern stoßen.
Hier sind 2 verschiedene Arten verbaut.
Die größenen Potentiometer kannst du ausbauen, vorsichtig an den Metalllaschen öffnen, reinigen und die Kontaktpimpel vorsichtig wieder mit Federspannung belasten, dann funktionieren sie die nächsten 50 Jahre zuverlässig.
Die kleineren Potentiometer lassen sich leider nicht zerstörungsfrei öffnen, wenn dort Tesanol nicht hilft bleibt nur der Austausch.
Sollten die Potentiometer gut funktionieren dann Finger weg davon...
Beim geliebten Thema Elkotausch sollte man rational vorgehen.
Es gibt bauartbedingt mehrere Arten von DDR-Elko's die immer schlecht sind, dazu gehören die weißen "Schneemänner" und die gelben mit Plast(ik!) verkappten Würfel.
Welche Arten wo verbaut sind ist exemplarabhängig.
Es macht wenig Sinn blind alle Elko's zu tauschen, generell sollten zuerst die Kondensatoren in den Sieb- und Glättungsbereichen betrachtet werden, da hier durch Lade-, Entlade- und Rippleströme der Elko am ehesten verschleißt.
Koppelelkos und Gegenkopplungselkos verschleißen nur sehr langsam sofern keine oben genannten Kandidaten verbaut sind.
Frequenzbestimmende Kondensatoren sind in der T2221 generell hochwertige Folien-Kondensatoren, die müssen drinbleiben da Baugruppen zum Teil auch vom Werk vorabgeglichen sind.
Eine Kondensatorliste kannst du dir anhand der Stücklisten in den RFZ-Unterlagen und den Stromlaufplänen erstellen.
Generell gilt auch hier: Weniger ist mehr.
Die Entzerrung sowie Aufnahme und Wiedergabe werden auf den Audiokarten mit kleinen GBR-Relais umgeschalten.
In den Sprechstromkreisen sollten normalerweise Relaiskontakte mit Goldauflage verwendet werden, für andere Umschaltungen AgPd-Kontakte.
In einigen Fällen sind die Kontakte korrodiert; dann hilft manchmal mehrmaliges Betätigen der Relais, ansonsten nur Austausch.
Zum Einstellen der Maschine brauchts du ein Bezugsband und mindestens einen verlässlichen Pegel/Spannungsmesser.
Als Generator kannst du einen PC oder Laptop verwenden wenn der genügend Ausgangsspannung +6dBu (1,55V eff) liefert.
Zur Fehlersuche ist ein Oszillograph sowie ein Multimeter mit C- und R-Messung hilfreich.
11.08.2024, 14:30 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.08.2024, 14:30 von Kasi02.)
Danke für euere Antworten!
Dann mache ich mich erstmal an den Relaiseinschub, leider habe ich bisher noch keine Ahnung davon wie ich gewisse Kondensatortypen erkennen kann, also woran ich feststelle was nun in der Maschine verrbaut ist. Welcher Kondensator wo sitzt kann ich wahrscheinlich grundsätzlich über die Schaltpläne (die ich auch schon habe) rausfinden, allerdings habe ich auch was Schaltpläne angeht und wie diese zu verstehen sind bisher keine Erfahrung gemacht. Ich baue den Relaiseinschub heute oder morgen aus und melde mich dann wieder, was den Entstörkondensator angeht so habe ich diesen bisher in der nähe des Netzschalters noch nicht finden können, vielleicht erkenne ich den aber auch einfach nicht.
14.08.2024, 13:00 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.08.2024, 13:03 von Kasi02.)
So ich habe nun den Relaiseinschub ausgebaut und mit von außen so wie von innen einmal angesehen. Ich habe leider keine Ahnung was für Kondensatoren ich hier vor mir habe und ob die getauscht werden müssen oder nicht.
Ich hänge ein paar Bilder vom einschub an vielleicht bringt das Klarheit.
P.S der Entstörkondensator neben dem Netzschalter wurde wohl vom Vorbesitzer bereits entfernt, hier sind noch Rußspuren zu erkennen
Du schreibst, daß du dich mit einer Revision einer T2221 beschäftigen möchtest.
Ich gebe gern einige Hinweise und Anmerkungen aus meiner Sicht zu diesem anspruchsvollen Vorhaben.
Hier im Forum gibt es mindestens 10 sinnstiftende Threads zum Thema T2221 (Google Suche "T2221 site:tonbandforum.de")
Dort sind einige Probleme und Lösungen mehr oder weniger ausführlich besprochen....
Die T2221 ist eine äussert robuste Bandmaschine die so konstruiert wurde, daß alles im etwaigen Fehlerfall ausgetauscht oder repariert werden kann.
Es gibt nur ganz wenige Teile bei denen die Beschaffung schwierig wird, zum Bsp. die Dämpfungsluftpumpe unter dem rechten Schlaufenfänger, aber auch dort könnte man improvisieren...
Die Maschine ist in Laufwerk T221 und Truhe T2000 unterteilt.
Zu beiden benötigst du die aktuelle Beschreibung (es gibt da einige Versionen), Stromlaufpläne, Einstellvorschriften etc.
Zusätzlich für die Audio-Karteneinschübe die jeweiligen RFZ-Beschreibungen mit Stromläufen und Stücklisten.
Als erstes kann man sich den Relais-Einschub vornehmen und erkunden, welche Art von Funkenlösch- und Entstörkondensatoren dort verbaut sind.
Sollten dort moderne Folien-C's verlötet sein braucht man nichts zu tauschen.
Parallel zum Netzschalter ist ein Funkentstörkondensator verbaut.
Der fängt über kurz oder lang genau wie die berüchtigten RIFAs an zu schmoren oder zu explodieren.
Am besten ausbauen, kann man mit einem X2-Typen ersetzen, braucht man aber eigentlich nicht...
Auf dem Laufwerk selbst hast du den einzigen mir bekannten Fall gepostet daß die 3 Motor-Betriebskondensatoren nicht genügend phasenverschobenen Motorstrom geliefert haben,
normalerweise sind die verbauten MP-Kondensatoren unzerstörbar...
Zum Laufwerk gehört auch eine Schmiervorschrift die man umsetzen sollte.
Die eingestellten Auf- und Abwickelkräfte sowie den Anpressdruck der Gummiandruckrolle sollte man nur im Problemfall ändern
Als nächstes kann man prüfen, ob die Maschine die geforderten Parameter im NF-Zweig bringt.
Bei deren Einstellung wirst du auf Probleme mit knisternden , kratzenden oder kontaktosen Einstellreglern stoßen.
Hier sind 2 verschiedene Arten verbaut.
Die größenen Potentiometer kannst du ausbauen, vorsichtig an den Metalllaschen öffnen, reinigen und die Kontaktpimpel vorsichtig wieder mit Federspannung belasten, dann funktionieren sie die nächsten 50 Jahre zuverlässig.
Die kleineren Potentiometer lassen sich leider nicht zerstörungsfrei öffnen, wenn dort Tesanol nicht hilft bleibt nur der Austausch.
Sollten die Potentiometer gut funktionieren dann Finger weg davon...
Beim geliebten Thema Elkotausch sollte man rational vorgehen.
Es gibt bauartbedingt mehrere Arten von DDR-Elko's die immer schlecht sind, dazu gehören die weißen "Schneemänner" und die gelben mit Plast(ik!) verkappten Würfel.
Welche Arten wo verbaut sind ist exemplarabhängig.
Es macht wenig Sinn blind alle Elko's zu tauschen, generell sollten zuerst die Kondensatoren in den Sieb- und Glättungsbereichen betrachtet werden, da hier durch Lade-, Entlade- und Rippleströme der Elko am ehesten verschleißt.
Koppelelkos und Gegenkopplungselkos verschleißen nur sehr langsam sofern keine oben genannten Kandidaten verbaut sind.
Frequenzbestimmende Kondensatoren sind in der T2221 generell hochwertige Folien-Kondensatoren, die müssen drinbleiben da Baugruppen zum Teil auch vom Werk vorabgeglichen sind.
Eine Kondensatorliste kannst du dir anhand der Stücklisten in den RFZ-Unterlagen und den Stromlaufplänen erstellen.
Generell gilt auch hier: Weniger ist mehr.
Die Entzerrung sowie Aufnahme und Wiedergabe werden auf den Audiokarten mit kleinen GBR-Relais umgeschalten.
In den Sprechstromkreisen sollten normalerweise Relaiskontakte mit Goldauflage verwendet werden, für andere Umschaltungen AgPd-Kontakte.
In einigen Fällen sind die Kontakte korrodiert; dann hilft manchmal mehrmaliges Betätigen der Relais, ansonsten nur Austausch.
Zum Einstellen der Maschine brauchts du ein Bezugsband und mindestens einen verlässlichen Pegel/Spannungsmesser.
Als Generator kannst du einen PC oder Laptop verwenden wenn der genügend Ausgangsspannung +6dBu (1,55V eff) liefert.
Zur Fehlersuche ist ein Oszillograph sowie ein Multimeter mit C- und R-Messung hilfreich.
Viel Erfolg bei deinem Vorhaben.
Gruß Jan
Hallo Jan,
Zu den Potis wie genau reinige ich die eigentlich ? Also brauche ich bestimmte Mittel zur Reinigung und müssen die danach irgendwie geschmiert werden oder Ähnliches?
14.08.2024, 16:32 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.08.2024, 16:41 von Ferrograph.)
Hallo Kasi,
die roten KOWEG-Kondensatoren sind hochwertig, vergossen und brauchen nicht gewechselt werden.
Die zwei vergossenen sowjetischen 1uF Kondensatoren sind auch unauffällig und können drinbleiben.
Wenn du ein Multimeter mit Kapazitätsmessung hast kannst du die Becherelkos einseitig auslöten und nachmessen, im allgemeinen nicht notwendig da die zu 99% vollkommen in Ordnung sind, die Toleranz ist ohnehin +50/-20%.
Der Überdruckverschluss ist in Ordnung.
Zu den Potentiometern:
Bei den größeren Ausführungen die sich über die Laschen öffnen lassen:
Die Kontaktbahn mit einem Q-Tip (Wattestäbchen) mit Isopropanol reinigen.
Maximal die Achse etwas einfetten, keinesfalls die Widerstandsbahn fetten.
Wichtig ist daß der kleine Kohlepimpel am Schleifer guten Kontakt mit der Widerstandsbahn hat falls nicht mit Pinzette etwas Druck am Schleiferblech generieren.
Der Sprengring auf der Poti Achse klemmt die Achse samt Schleifer damit sich der eingestellte Wert nicht verstellen kann.
Die verkapselten kleinen Potentiometer kann man nur mit Tunerspray von Tesanol im Fehlerfall etwas heilen....
Aber bevor du an die Poti gehts erst prüfen ob ein Öffnen wirklich notwendig ist, wenn du eine gute Charge erwischt hast die nicht knistern und straff einstellbar sind laß die Potis so wie sie sind.
14.08.2024, 18:09 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.08.2024, 18:23 von Ferrograph.)
(14.08.2024, 17:13)Micha94 schrieb: Für mich sehen die wie die üblichen Teervergossenen Papierwickel aus.
Alle Kondensatoren dieser Bauart die ich in der Hand habe waren hinüber.
Das sind kunstharzvergossene Kondensatoren.
Ich hoffe man kann das hier besser erkennen.
Noch dazu Polyesterfolien, das Beste was es damals gab, kein Papier oder Teer.
Entsprechend der TGL 31 429.
Kasi kann ja mal einen einseitig auslöten und messen.....
(14.08.2024, 16:32)Ferrograph schrieb: Hallo Kasi,
die roten KOWEG-Kondensatoren sind hochwertig, vergossen und brauchen nicht gewechselt werden.
Die zwei vergossenen sowjetischen 1uF Kondensatoren sind auch unauffällig und können drinbleiben.
Wenn du ein Multimeter mit Kapazitätsmessung hast kannst du die Becherelkos einseitig auslöten und nachmessen, im allgemeinen nicht notwendig da die zu 99% vollkommen in Ordnung sind, die Toleranz ist ohnehin +50/-20%.
Der Überdruckverschluss ist in Ordnung.
Zu den Potentiometern:
Bei den größeren Ausführungen die sich über die Laschen öffnen lassen:
Die Kontaktbahn mit einem Q-Tip (Wattestäbchen) mit Isopropanol reinigen.
Maximal die Achse etwas einfetten, keinesfalls die Widerstandsbahn fetten.
Wichtig ist daß der kleine Kohlepimpel am Schleifer guten Kontakt mit der Widerstandsbahn hat falls nicht mit Pinzette etwas Druck am Schleiferblech generieren.
Der Sprengring auf der Poti Achse klemmt die Achse samt Schleifer damit sich der eingestellte Wert nicht verstellen kann.
Die verkapselten kleinen Potentiometer kann man nur mit Tunerspray von Tesanol im Fehlerfall etwas heilen....
Aber bevor du an die Poti gehts erst prüfen ob ein Öffnen wirklich notwendig ist, wenn du eine gute Charge erwischt hast die nicht knistern und straff einstellbar sind laß die Potis so wie sie sind.
Gruß Jan
Danke für die Antwort Jan!
Dann lasse ich den Relaiseinschub vorerst unverändert.
Ich habe gerade diverse der Audiokarten vor mir liegen und wollte nun anfangen mich der Potentiometer zu widmen, was mir bisher aufgefallen ist: Kratzen tuen die meisten nur wenn sie voll am rechten Anschlag sind. Manche der Potis scheinen keine wirkung mehr zu haben, egal wie ich sie hin und her bewege, man hört keine Veränderung auf dem Band, das war bei den Höhen Potis der AV Karten sowie bei den "L" Potis auf der HF Karte der Fall.
Des weiteren gehen besonders die großen Potis sehr schwer gängig. Und mir ist aufgefallen, dass bei diversen Potis wenn man sie nach ganz links am anschlag dreht sie eine unterschiedliche Stellung haben zwischen den Karten der beiden Kanäle. Bei den Pegel-Potis der EV Karten (bei 38cm/s) verzerrt der rechte kanal bereits recht früh wenn ich den Poti nach rechts drehe beim linken Kanal kann ich den Pegel viel stärker erhöhen und das Signal klingt noch "gut" (soweit ich das ohne Messgeräte beurteilen kann). Ähnliches konnte ich bei den Potis für den Aufnahmepegel auf den AV Karten beobachten.
Mir ist natürlich bewusst, dass meine bisherige Testmethode nur übers hören und die Pegelanzeige des Mischpults höchst ungenau ist.
Meine Frage ist deshalb, ob ich alle großen Potis vorsichtshalber zerlegen und reinigen soll, und die kleinen bei denen mit Kontaktprobleme aufgefallen sind mit dem besagten Tunerspray (welches auch schon betsellt ist!) reinigen soll, und wie mit den genannten Problemen beim Pegel, der unterschiedlichen Stellung der Einstellschraube und den wirkungslosen Potis umzugehen ist oder ob diese sich mit der reinigung von selbst lösen.
14.08.2024, 19:27 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.08.2024, 19:28 von Ferrograph.)
Hallo Kasi,
wenn es nur am Anschlag kratzt haben die über die Schleifbahn guten Kontakt.
Normalerweise sind die Schaltungen so berechnet daß die Einstellpotentiometer nie am Anschlag betrieben werden müssen.
Die Einstellregler sollen schon straff sitzen, allerdings nicht so daß man den Schraubendreher abbricht....
Die von dir beschriebenen scheinbaren fehlenden Funktionen hängen höchster Wahrscheinlichkeit nicht mit den Potentiometern zusammen.
Die 2 Höhenregler am Aufnahmeverstärker stellt man nachdem die Wiedergabe vom Bezugsband in Ordnung ist nach dem Pegelmesser bei verschiedenen Aufnahmefrequenzen ein. Das kann man so nach Gehör schlecht beurteilen.
Du kannst die Funktion der scheinbar wirkungslosen Potentiometer einfach mal mit einem Multimeter messen.
Ich vermute aber das sie gut funktionieren.
Der unterschiedliche Regelweg der Wiedergabeverstärker bis zur Verzerrung hat seine Ursache auf den Baugruppen selber.
Hier ist Ferndiagnose sehr schwierig.
Welche Messgeräte stehen dir zur Verfügung?
Eigentlich muss man jetzt mittels Adapterplatine im Gerät messen, wir werden es erst einmal mit der Suche nach besagten Schneemännern und gelben Plastik-Elkos versuchen.
Mach mal bitte Fotos von den Bestückungsseiten der AV, WV, EV, HF Baugruppen.
Aber bitte vorerst nicht wild alle Elkos wechseln, da baut man sich sehr schnell Fehler ein.
Gruß Jan
PS, beim Zitieren darfst du ruhig Unwesentliches rauslöschen...
Was auch wichtig ist. Hochwertige Austauschelkos (z. B. Panasonic oder Nichicon) verwenden.
Ich hatte schon günstige Ware welche ab Werk kaputt war oder nach 2 Jahren aufgegeben hat.
Kostet zwar ein bisschen mehr, aber dafür hast du die nächsten 20 Jahre (oder länger) wieder Ruhe
Danke für eure Antworten.
Okay dann weiß ich Bescheid. Ich habe leider zur Zeit noch gar keine Messgeräte, weder Multimeter noch sonst etwas zum einmessen :/
Anbei sende ich die Bilder der Audiokarten, bei den Karten die "Sandwichartig" aufgebaut sind habe ich bisher nur Bilder von den Seiten machen können, ich kann die aber auch noch aufschrauben.
Ich habe bei den EV Karten soeben, die beiden Pegel potis geöffnet und genauso wie du es mir gesagt hattest, mit einem Q-Tip in isopropanol getränkt die schleifbahn und den kleinen kohle-nippel gereinigt und danach alles wieder zusammengebaut, der kohlestift lag, soweit ich das sehen konnte auf der Schleifbahn auf. Zu meinem verwundern funktionieren beide potis nun gar nicht mehr und zeigen fast keine Veränderung des Pegels beim drehen mehr, und wenn dann nur bis zu einem bestimmten recht niedrigen Pegel aber nicht darüber hinaus (habe vorerst nur die Portos für 38cm/s getestet). Ich hoffe ich hab nicht nicht mehr zerstört, beim zerlegen sahen die Portos allerdings total in Ordnung von innen aus.
Ich möchte dir jetzt nicht zu nahe tretten, aber das ist eigentlich kein "Einsteigerprojekt" für "mal eben in den Sommerferien mit wenig Budget".
Für den Einstieg in die Welt der Reparaturen hätte ich erstmal eine weniger anspruchsvolle Maschine (Heimtonbandgerät) zum Lernen vorgeschlagen.
Ohne geeignetes Werkzeug, Elektronikwissen, Mechanikwissen und (teils recht teure) Messgeräte und Messbänder wird man hier nicht viel weiterkommen.
Meine Empfehlung daher erstmal etwas Grundwissen anlesen und die wichtigsten Messgeräte (Multimeter, Kapazitätsmesser, NF-Millivoltmeter) besorgen.
Anschließend systematisch arbeiten und nicht Dinge auf Verdacht zerlegen. Die Prüfung der Becherelkos und Wackelkandidaten wurde ja schon genannt.
14.08.2024, 20:55 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.08.2024, 20:59 von Kasi02.)
(14.08.2024, 20:48)Micha94 schrieb: Ich möchte dir jetzt nicht zu nahe tretten, aber das ist eigentlich kein "Einsteigerprojekt" für "mal eben in den Sommerferien mit wenig Budget".
Für den Einstieg in die Welt der Reparaturen hätte ich erstmal eine weniger anspruchsvolle Maschine (Heimtonbandgerät) zum Lernen vorgeschlagen.
Ohne geeignetes Werkzeug, Elektronikwissen, Mechanikwissen und (teils recht teure) Messgeräte und Messbänder wird man hier nicht viel weiterkommen.
Meine Empfehlung daher erstmal etwas Grundwissen anlesen und die wichtigsten Messgeräte (Multimeter, Kapazitätsmesser, NF-Millivoltmeter) besorgen.
Anschließend systematisch arbeiten und nicht Dinge auf Verdacht zerlegen. Die Prüfung der Becherelkos und Wackelkandidaten wurde ja schon genannt.
Da hast du glaube ich Recht, allerdings habe ich nichts auf Verdacht zerlegt sondern die Pegel Potis auf den E.V. Karten bewusst zerlegt weil diese vorher etwas Probleme gemacht haben. Dann werde ich trotzdem mit der Revision erstmal solange warten bis ich die genannten Geräte mit besorgt habe und mich weiter eingelesen habe, trotzdem vielen Dank soweit.
(14.08.2024, 18:46)Kasi02 schrieb: [...]
Ich habe gerade diverse der Audiokarten vor mir liegen und wollte nun anfangen mich der Potentiometer zu widmen, was mir bisher aufgefallen ist: Kratzen tuen die meisten nur wenn sie voll am rechten Anschlag sind. Manche der Potis scheinen keine wirkung mehr zu haben, egal wie ich sie hin und her bewege, man hört keine Veränderung auf dem Band, das war bei den Höhen Potis der AV Karten sowie bei den "L" Potis auf der HF Karte der Fall.
[...]
Liebe Grüße
Kasi
Moin Kasi.
An Reglern zu drehen ohne zu wissen wofür sie da sind, ist grundsätzlich nicht die beste Idee
Insbesondere auf den HF-Karten!
Der Trimmer "L" regelt den Löschstrom - zu wenig und das Band wird nicht gelöscht. Zuviel und du riskierst, dass der Löschkopf überhitzt.
(Hat deine Maschine einen Vollspur-Löschkopf ist hier ohnehin nur der Regler im linken Kanalzug aktiv.)
Die Potis zur Symmetrierung solltest du am besten nicht anfassen! Unsymmetrische HF kann dir die Aufnamhen versauen (unerwünschte Gleichspannungsanteile!).
Lacksicherung = Finger wech!
Ich bin bei meiner Maschine seinerzeit so verfahren, dass ich die wichtigen Regler ausgetauscht habe (soweit genügent Platz vorhanden) und die "einmaligen" Einstellungen so belassen habe, wie sie original waren.
Grüßle, Kabelsalat.
Ich bin alleinstehend. Aber nicht nachts - da leg ich mich hin.
---
Aufnahmen bestätigen die Pegel
Ich denke dann habe icj es mit meinem Tatendrang wohl etwas übertreiben.
Ich werde mir erstmal alle nötigen Messgeräte besorgen, und mit meielr A77 anfangen mitbetet kann man glaube ich deutlich besser üben und sie ist besser für den Anfang geeignet.
Was dann die T2221 betrifft so glaube ich, werde ich etwas engere Hilfe in Form von telefonieren oder ähnlichem brauchen, auch mit mehr wissen, weil ich das ganze schon sehr komplex finde und auch etwas überfordernd wenn ich ehrlich bin. Danke für euer ehrliches Feedback. Ich freue mich trotzdem in Zukunft darauf meine T2221 dann in Ruhe mit mehr Wissen, besserem Equipment und jemandem der mich unterstützt zu überholen.
14.08.2024, 21:19 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.08.2024, 21:21 von Micha94.)
(14.08.2024, 21:09)Kabelsalat schrieb: Die Potis zur Symmetrierung solltest du am besten nicht anfassen! Unsymmetrische HF kann dir die Aufnamhen versauen (unerwünschte Gleichspannungsanteile!).
Lacksicherung = Finger wech!
Äußert sich in einem erhöhten Klirrfaktor k2. Messbar mit dem Computer bei Vollaussteuerung 1000Hz.
Vergleich des Messwertes mit dem Maximalwert aus dem Datenblatt der Maschine. Bei meiner M15A so gemacht.
(14.08.2024, 21:16)Kasi02 schrieb: Ich werde mir erstmal alle nötigen Messgeräte besorgen, und mit meielr A77 anfangen mitbetet kann man glaube ich deutlich besser üben und sie ist besser für den Anfang geeignet.
Was dann die T2221 betrifft so glaube ich, werde ich etwas engere Hilfe in Form von telefonieren oder ähnlichem brauchen, auch mit mehr wissen, weil ich das ganze schon sehr komplex finde und auch etwas überfordernd wenn ich ehrlich bin. Danke für euer ehrliches Feedback. Ich freue mich trotzdem in Zukunft darauf meine T2221 dann in Ruhe mit mehr Wissen, besserem Equipment und jemandem der mich unterstützt zu überholen.
Mit einer A77 habe ich auch angefangen das Thema genauer zu betrachten. Hier gibt es viel Tipps und wenn mal was kaputt geht gibt es auch günstige Ersatzteile.
Ansonsten kannst du zum Anfang bei Zeit und Lust mal die gelben Elkos und Schneemänner der T2221 suchen und austauschen (gut löten sollte man allerdings können).
(14.08.2024, 21:19)Micha94 schrieb: Ansonsten kannst du zum Anfang bei Zeit und Lust mal die gelben Elkos und Schneemänner der T2221 suchen und austauschen (gut löten sollte man allerdings können).
Das sind einige inkontinente gelbe Plastikwürfel-Elkos.
Beim Wechseln darauf achten daß die Leiterplatten noch aus Hartpapier bestehen und sich die Leiterzüge sehr leicht lösen.
28.10.2024, 08:45 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.10.2024, 08:46 von Kasi02.)
Hallo zusammen,
Ein kleines Update zu meiner T 2221, die läuft inzwischen gut, muss aber noch eingemessen werden.
Auch der Kopfspalt des Wiedergabekopfes muss neu eingestellt werden.
Mir ist beim Anschauen des Kopfträgers aufgefallen, dass eine mit bisher unbekannte Mutter verbaut wurde, mit der der Azimuth eingestellt wird, weiß jemand von euch eventuell wie man diese Art Mutter verstellt ?
Ich habe nämlich bisher keine Idee wie das funktionieren soll.
28.10.2024, 11:55 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.10.2024, 12:03 von GDR 22.)
Hi Kasi,
das kann ich Dir sogar ganz genau sagen, denn dazu benötigst Du den speziellen RFZ- Einstellschlüssel für die Kopftaumelung. Sieht so aus:
Grüße, Rainer
vielleicht kurz zur Erklärung:
Das Ding besteht im Wesentlichen aus einem Rohr mit 2 Nasen und einem Schraubenzieher, welcher im Rohr steckt und dort drinnen beweglich ist.
Zunächst schiebst Du das Rohr über die Madenschraube und kannst dann die beiden Nasen des Rohrs in der Mutter einrasten. Dann die Mutter damit einfach lösen, sie dient nämlich nur als Kontermutter.
Anschließend mit dem Schraubenzieher im Rohr einfach die Madenschraube verstellen, so wie es sein muss / soll.
Zum Abschluss wird die Kontermutter wieder festgezogen- fertig. Dieses Werkzeug ist einfach aber genial. Wenn man es nicht hat, kann man es sich leicht selbst bauen...
das kann ich Dir sogar ganz genau sagen, denn dazu benötigst Du den speziellen RFZ- Einstellschlüssel für die Kopftaumelung. Sieht so aus:
Grüße, Rainer
vielleicht kurz zur Erklärung:
Das Ding besteht im Wesentlichen aus einem Rohr mit 2 Nasen und einem Schraubenzieher, welcher im Rohr steckt und dort drinnen beweglich ist.
Zunächst schiebst Du das Rohr über die Madenschraube und kannst dann die beiden Nasen des Rohrs in der Mutter einrasten. Dann die Mutter damit einfach lösen, sie dient nämlich nur als Kontermutter.
Anschließend mit dem Schraubenzieher im Rohr einfach die Madenschraube verstellen, so wie es sein muss / soll.
Zum Abschluss wird die Kontermutter wieder festgezogen- fertig. Dieses Werkzeug ist einfach aber genial. Wenn man es nicht hat, kann man es sich leicht selbst bauen...
Grüße, Rainer
Ahh, vielen Dank für deine Erklärung! Darf ich dir ne PN dazu schreiben ?
31.10.2024, 15:47 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31.10.2024, 18:15 von Kasi02.)
Hallo Zusammen,
Ich habe heute mal probehalber meine T2221 über das Mischpult an meinen PC angeschlossen um den Wiederganefrequenzgang mit dem Bezugsband zu checken. Ich muss hierbei allerdings erwähnen, dass die Spaltlage des Wiedergabekopfes bisher noch nicht neu eingestellt wurde.
Das Ergebnis der Frequenzgangmessung sieht mir recht komisch aus, vielleicht irre ich mich auch, deswegen hänge ich mal das Bild dran.
Vielleicht habt ihr ja eine Ahnung woran es liegt, ob das mit dem nicht korrrekt eingestelltem Spalt des Wiedergabekopfes zusammenhängt oder ob ich Softwareseitig irgendwas verstellt habe, ich bin ja was das angeht noch ziemlicher Laie.
Edit: Ich habe nun mit einer anderen Software (Audio Tester V 3.0) nochmals den Frequenzgang gemessen. dabei kam nun das folgende raus. Das sieht für mich deutlich besser aus, die beiden kurzen Einbrüche liegen übrigens am alten BASF SPR 50 Bezugsband
(05.11.2024, 13:04)bb_magnetophon schrieb: Bei 19cm besagt die Anleitung zwischen ca 100 und 8000Hz eine Toleranz von +- 1dB. Das sieht doch schon ganz gut aus.
Okay das klingt erstmal gut. Ich habe allerdings die Maschine bisher ausschließlich bei 38cm/s eingemessen. Ich messe nachher nochmal nach!
(05.11.2024, 12:50)bb_magnetophon schrieb: Wie ist denn die Normierung der Achse? dB?
Haben will. Kann man das noch irgendwo kaufen? Brauche auch noch den Abzieher für die Bandteller :-(
Das wird schwer, denn sowas zu bekommen ist ein Glücksfall. Einen Schlüssel habe ich noch drüber, den habe ich aber schon dem Kasi versprochen. Die Abzieher sind noch seltener... Frag mal bei Jan (Ferrograph) nach, der hat sich so einen Abzieher selbst gebaut. Sieht fast so aus wie das Original...
Ansonsten immer mal in der Bucht nachschauen, so habe ich meine Schlüssel auch bekommen...
05.11.2024, 17:44 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.11.2024, 17:47 von Ferrograph.)
(05.11.2024, 13:47)GDR 22 schrieb: ... Die Abzieher sind noch seltener...
Ein passender Abzieher für die Spulenteller lässt sich leicht selber bauen.
Aber unbedingt vor dem Abziehen eine passende Schraube in die Dreizackbefestigung drehen damit der Gewindehals heil bleibt...
Ich meine der User Eudatux23 hat eine passende Abziehvorrichtung, dürfte vom User Moxx geliehen sein.
Bin da aber gerade nicht mehr so im Bilde, daher spekulativ. Frag da doch mal freundlich nach, evtl. ergibt sich etwas...
11.11.2024, 12:13 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.11.2024, 12:17 von GDR 22.)
So, nun noch mal etwas genauer zur Kopfjustage.
Es ist halt länger her, da hat man das nicht immer alles sofort parat...
Aaaalso: Um den Azimut einzustellen, ist lediglich die Mutter mit den eingefrästen Nuten auf dem "Stehbolzen" zu drehen, an der Stelle, die mit dem roten Punkt gekennzeichnet ist:
Der Kopf selbst ist an eine kleine Trägerplatte aus Metall geschraubt. Rechts und links vom Kopf sind lange Schrauben in dieser Trägerplatte ihrerseits fest verschraubt, welche durch den massiven Kopfträger nach oben hindurch reichen und auf denen dann oben- auf der Kopfträgerplatte eben genau jene beiden Muttern sitzen, wovon eine mit dem roten Punkt bezeichnet ist. Diese langen Schrauben sind eben jene weiter oben erwähnten "Stehbolzen".
Die Muttern auf diesen Bolzen sind nicht weiter gesichert, sie lassen sich mit Hilfe der beiden Nasen des Einstellschlüssels bequem und einfach in beide Richtungen verdrehen und somit einstellen. Das geht etwas schwer, da sich zwischen dem massiven Kopfträgerblock und der kleinen Metallplatte kleine Schraubenfedern auf den Stehbolzen befinden.
Du arbeitest also nur mit dem "Rohrteil" des Einstellschlüssels. Der eingesetzte Schraubenzieherteil hat bei dieser Einstellung keine Bedeutung.
Den Schraubenzieher würdest Du einsetzen, um die "Verkippung" des Kopfes zu justieren. Dies wäre aber nur der Fall, wenn der Kopf einen ungleichmäßigen Einschliff hätte. Normalerweise geht man an diese beiden Madenschrauben aber nicht dran, da die Kopfträger Werksmäßig korrekt eingestellt sind. Ohne Not sollte man diese Einstellung nicht probieren, zu korrigieren.
Probiere diese Azimut- Justage einfach mal aus, es ist viel einfacher, als es sich umständlich mit Worten beschreiben lässt. Die Sache ist gewissermaßen selbsterklärend...
Da fragst Du jetzt aber den Falschen... Die beiden Kopfträger in meinen Fotos haben Ferritköpfe, kann sein, daß die mal nachgerüstet worden sind. Ich habe noch Kopfträger mit garantierter Originalbestückung, muss am Wochenende mal sehen, ob es dort eventuelle Lacksiegel gibt...
(11.11.2024, 16:31)bitbrain2101 schrieb: Warum wurden bei den Maschinen die Justageschrauben des Kopfträgers werkseitig nicht verlackt ?
MfG, Tobias
Moin
Also ich hab hier zwei Kopfträger, und bei beiden sind nur die Befestigungsschrauben für den mittleren Führungsbolzen verlackt, die Taumelschrauben jedoch nicht. ö.ö
An denen ist höchstens ein kleiner Farbpunkt am Träger...
Gruß, Kabelsalat.
Ich bin alleinstehend. Aber nicht nachts - da leg ich mich hin.
---
Aufnahmen bestätigen die Pegel