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Liebe Tonbandfreunde!
Ich habe mir vor kurzem eine defekte Revox A 77 MK IV zugelegt. Inzwischen ist sie wieder repariert und funktioniert einwandfrei. Wie ich erst jetzt festgestellt habe ist das linke Aussteuerungsinstrument meiner A 77 MK IV kaputt. Er klemmt bei ca. 20 % (ca. - 12 db). Ansonsten scheint das Instrument aber noch zu funktionieren. Der Ausschlag über den weiteren rechten Bereich ist insoweit in Ordnung. Das Instrument bleibt einfach bei ca. 20 % Ausschlag hängen und geht nicht mehr in die Ursprungsposition.
Gibt es jemanden unter den Tonbandfreunden der Instrumente wieder reparieren kann oder gibt es eine Firma die in der Lage ist, diese Reparatur vorzunehmen?
Neu gibt des die sicherlich nicht mehr zu kaufen!
Ansonsten muss man halt mit dem Defekt leben.
Vielel Grüße
Michael
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Aber klar doch, ich habe ein paar reparierte hier. Bekommst du eins davon im Austausch gegen das defekte
https://tonbandforum.de/showthread.php?tid=25270
Viele Grüße,
Hans-Volker
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@havox:
Kannst du auch die VUs von einer A700 reparieren? Bei einem Kumpel von mir ist bei seiner A700 bei einem Kanal des VUs hinten die Drehfeder ab :-(
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01.08.2024, 09:07
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.08.2024, 09:09 von DietmarP.)
Vermutlich ein Fass ohne Boden. Ich hatte schon das VU-Meter der A700 bei Hans-Volker und zögere nach einer zweiten Obduktion zu fragen.
Es geht um die Signalanzeige meines A720. Hängt schief und bewegt sich nicht mehr, vermutlich ist der Kleber ab. Ist schon ein Austausch aus dem Jahr 2000, aber damals noch Original von Revox für 51,24 Euronen.
Viele Grüße
Dietmar
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01.08.2024, 09:33
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.08.2024, 10:15 von janbunke.)
(01.08.2024, 09:07)DietmarP schrieb: Vermutlich ein Fass ohne Boden. Ich hatte schon das VU-Meter der A700 bei Hans-Volker und zögere nach einer zweiten Obduktion zu fragen. 
Es geht um die Signalanzeige meines A720. Hängt schief und bewegt sich nicht mehr, vermutlich ist der Kleber ab. Ist schon ein Austausch aus dem Jahr 2000, aber damals noch Original von Revox für 51,24 Euronen.
Hallo Dietmar,
Ich habe ja auch einen A720.
Das Instrument gibt es noch preiswert bei Bürklin.
https://www.buerklin.com/de/p/ams/stromm...-6/16K210/
Eine Reparatur lohnt somit nicht.
Eine weiße Skala zum Aufkleben kann ich dir drucken und zuschicken.
Oder du verwendest die alte Skala aus dem kaputten Instrument.
Normalerweise kann man die problemlos austauschen.
Ich habe beide Instrumente neu gemacht (das andere gibts auch bei Bürklin) und die Zeiger mit roter Farbe lackiert. (dabei muß man vorsichtig vorgehen)
siehe hier:
https://tonbandforum.de/showthread.php?t...#pid346862
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01.08.2024, 10:48
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.08.2024, 10:51 von havox.)
(31.07.2024, 19:12)bb_magnetophon schrieb: @havox:
Kannst du auch die VUs von einer A700 reparieren? Bei einem Kumpel von mir ist bei seiner A700 bei einem Kanal des VUs hinten die Drehfeder ab :-(
Moin ,
da hatte ich schon schwierigere Fälle
wobei ich jetzt mal davon ausgehe, dass das Plättchen, an dem die Feder spulenseitig angelötet ist, sich nicht von der Wicklung gelöst hat.
Alles weitere -> PN.
Viele Grüße,
Hans-Volker
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01.08.2024, 13:27
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.08.2024, 13:36 von DietmarP.)
(01.08.2024, 09:33)janbunke schrieb: (01.08.2024, 09:07)DietmarP schrieb: Vermutlich ein Fass ohne Boden. Ich hatte schon das VU-Meter der A700 bei Hans-Volker und zögere nach einer zweiten Obduktion zu fragen. 
Es geht um die Signalanzeige meines A720. Hängt schief und bewegt sich nicht mehr, vermutlich ist der Kleber ab. Ist schon ein Austausch aus dem Jahr 2000, aber damals noch Original von Revox für 51,24 Euronen.
Hallo Dietmar,
Ich habe ja auch einen A720.
Das Instrument gibt es noch preiswert bei Bürklin.
https://www.buerklin.com/de/p/ams/stromm...-6/16K210/
Eine Reparatur lohnt somit nicht.
Eine weiße Skala zum Aufkleben kann ich dir drucken und zuschicken.
Oder du verwendest die alte Skala aus dem kaputten Instrument.
Normalerweise kann man die problemlos austauschen.
Ich habe beide Instrumente neu gemacht (das andere gibts auch bei Bürklin) und die Zeiger mit roter Farbe lackiert. (dabei muß man vorsichtig vorgehen)
siehe hier:
https://tonbandforum.de/showthread.php?t...#pid346862 Hallo Jan.
Ui, danke für den Tipp. Ich kenne Messbereich nicht. Wenn er identisch ist, lohnt sich keine Reparatur. Musstest du R12 anpassen?
An meinen Beitrag vom 04.08.2023 habe ich mich schon nicht mehr erinnert.
Viele Grüße
Dietmar
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01.08.2024, 14:43
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.08.2024, 14:50 von janbunke.)
Einfach einbauen, fertig.
Da muß elektrisch nichts angepasst werden.
Kauf dir gleich das andere Instrument dazu.
https://www.buerklin.com/de/p/ams/impuls...te/16K212/
Nicht von der Abbildung irritieren lassen, die ist falsch, das ist das "Tuning" Instrument bei dem der Zeiger in der Mitte steht. (0-PUNKT MITTE)
Der einzige Nachteil bei den Dingern ist, daß die weiße Zeiger haben und diese rot lackiert werden müssen. Ansonsten passen die perfekt.
Mit einem ganz feinen Pinsel und Fingerspitzengefühl geht das anmalen aber ganz gut.
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(01.08.2024, 14:43)janbunke schrieb: Einfach einbauen, fertig.
Da muß elektrisch nichts angepasst werden.
Ok, hört sich gut an. Die Beleuchtung ist unterschiedlich, 12 V bei Bürklin und 24 V im Original. Die vorhandene Lampe funktioniert noch.
Viele Grüße
Dietmar
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01.08.2024, 15:27
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.08.2024, 15:28 von janbunke.)
Die Dinger werden ohne Birne geliefert! Die 12V Angabe ist Quatsch!
Du kannst den vorhandenen Birnenhalter einfach umstecken. Das passt.
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Prima Jan. Hast Du das SM für den A720? Im Downloadbereich habe ich es nicht gefunden.
Wie geschrieben, vor 40 Jahren hatte ich die großen Kondensatoren getauscht, jetzt wollte ich alle tauschen und evtl. auch die Potis, obwohl die noch gut aussehen. Dazu fehlen mir die Angaben zur Einstellung. An 2 Stellen hatte ich +12V bzw. -12V geschrieben, die Einstellung für den 3. Poti fehlt mir.
Viele Grüße
Dietmar
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Vielleicht hilft dir das weiter:
Viele Grüße,
Hans-Volker
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02.08.2024, 15:20
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.08.2024, 15:29 von DietmarP.)
Hallo Hans-Volker.
Das sieht doch gut aus. Danke für die schnelle Antwort.
Also 32V regelt der mir fehlende Poti.
Ein SM wäre natürlich ideal, um die Kapazitäten richtig zu bestimmen. Ich versuche gerade das orangene Siemens-Teil zu bestellen. 22 / 350 steht drauf. Ich schätze 22 uF/350 V, richtig? Typ GPF steht auch noch drauf.
Viele Grüße
Dietmar
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02.08.2024, 15:24
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.08.2024, 15:44 von havox.)
Service Manual gibt es hier
Ja, C2 ist 22uF/350V. Leider sind im SM die Spannungsfestigkeiten der Cs nicht dokumentiert, muss man von den verbauten ablesen.
Meine Platine sieht so aus - die Trimmer habe ich gelassen:
Viele Grüße,
Hans-Volker
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Danke sehr, habe ich nur in einer Version im Netz gefunden, wo die Querformate abgeschnitten dargestellt waren. Eine "Stückliste" wie in den anderen SM gibt es für den A720 wohl nicht.
Viele Grüße
Dietmar
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02.08.2024, 16:21
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.08.2024, 16:23 von janbunke.)
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.08.2024, 19:31 von DietmarP.)
Danke Jan.
Teile sind bestellt. Bürklin ist viel teurer als der Mitbewerb. Nachdem nicht alles bei Bürklin vorrätig war, habe ich bei Reichelt alle Teile bestellen können, zu einem Bruchteil des Preises.
(02.08.2024, 15:24)havox schrieb: Service Manual gibt es hier 
Ja, C2 ist 22uF/350V. Leider sind im SM die Spannungsfestigkeiten der Cs nicht dokumentiert, muss man von den verbauten ablesen.
Meine Platine sieht so aus - die Trimmer habe ich gelassen:
Ich sehe du hast die Spannungen oben auf das Kühlblech geschrieben. Welchen der 3 Anschlüsse muss man jeweils messen?
Viele Grüße
Dietmar
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Ich bestelle auch immer bei Reichelt. Bei Bürklin gibts halt die Anzeigeinstrumente.
Oder hast du die bei Reichelt auch gefunden?
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Nein, Anzeigeinstrumente bei Bürklin, Elkos bei Reichelt.
Viele Grüße
Dietmar
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03.08.2024, 07:31
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.08.2024, 18:31 von havox.)
(02.08.2024, 19:25)DietmarP schrieb: Ich sehe du hast die Spannungen oben auf das Kühlblech geschrieben. Welchen der 3 Anschlüsse muss man jeweils messen?
Die Beschriftung stammt nicht von mir…man müßte aus dem Schaltbild + Datenblatt der Spannungsregler Leistungstransistoren eruieren, wo die Ausgangsspannung anliegt.
Edit: P.S. Auf meiner Platine sind andere Typen verbaut, als im SM dokumentiert (BDxxx statt MJExxx).
Viele Grüße,
Hans-Volker
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04.08.2024, 13:06
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.08.2024, 13:11 von DietmarP.)
Alles gut, ich messe wie unter #13 beschrieben, doch zuerst müssen die Teile geliefert werden.
Ich will den A77-Thread nicht noch mehr mit A720 füllen, aufräumen und verschieben geht nicht, so sei mir eine letzte Frage erlaubt:
Unten rechts auf Deinem Bild hast Du einen 22uf/63V verbaut, vermutlich C6. Bei mir steckt dort 22uf/40V und den habe ich auch bestellt. Mich beunruhigt gerade, dass die Toleranzen bei meiner Bestellung mit -10% und +50% ungewöhnlich sind, damit wäre ich dann bei 60V. Da Du sogar 63V (+ Toleranzen) verbaut hast, kann ich mich wieder beruhigen, richtig?
Viele Grüße
Dietmar
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Hallo Dietmar,
es schadet ja nicht, wenn die Spannungsfestigkeit höher als nötig ist. Und die Toleranzen sind auch ok.
Eine etwas höhere Kapazität als angegeben schadet ebensowenig.
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04.08.2024, 15:57
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.08.2024, 15:58 von hannoholgi.)
Die bei Elkos angegebenen Toleranzen betreffen nur die Kapazitätsangabe, nicht die Spannungsfestigkeit!
Letztere sollten als absolutes Limit angesehen werden, wenn man nicht die Lebensdauer des Kondensators gefährden möchte.
Allerdings gibt es Aussagen (z.B. von Ernst Schmid selig), dass der Leckstrom ansteigt, wenn ein Elko weit unterhalb der Spannungsgrenze betrieben wird. Vielleicht sollte man also nicht unbedingt einen 50 V-Elko einbauen, wenn dort nur 3 V= anliegen...
Gruß
Holgi
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04.08.2024, 17:59
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.08.2024, 11:34 von micha1422.)
(04.08.2024, 15:57)hannoholgi schrieb: Allerdings gibt es Aussagen (z.B. von Ernst Schmid selig), dass der Leckstrom ansteigt, wenn ein Elko weit unterhalb der Spannungsgrenze betrieben wird. Vielleicht sollte man also nicht unbedingt einen 50 V-Elko einbauen, wenn dort nur 3 V= anliegen...
Gruß
Holgi
Genau so ist es! Bei dem vorgegebenen Wewrt bleiben und gut ist es. Allerdings wurden bei den antiken Geräten, mit denen wir uns beschäftigen, die Spannungsfestigkeiten oft auch deshalb knapp kalkuliert, weil es eine Platz-/Größenfrage auf der Platine war. Heutige Elkos sind bei gleicher Spannungsfestigkeit viel kleiner. Also, wenn man da eine Stufe höher geht, ist man auf der sicheren Seite. Damit gibt es weder ein Problem beim Platz noch bzgl. des Leckstroms.
Gruß Micha
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Ich habe einen neuen Thread mit meinen Ergebnissen aufgemacht.
Viele Grüße
Dietmar
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