Philips Radio Recorder D8589/50
#1
Servus zusammen,

ich würde einen Philips Radio Recorder geschenkt bekommen, bei dem es sich zu 99% sicher um besagtes Modell handelt.

Leider ist hier der Riemen im Cassettenlaufwerk hinüber, der Motor dreht, mehr ging während dem kurzen Testen nicht.


Hat jemand so ein (ähnliches) Gerät schon repariert? Falls ja, auf was muss man denn bei den Cassettenlaufwerken dieser Geräte achten?
Viele Grüße
Alex

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#2
Servus Alex,

sofern das Thema noch aktuell ist ... Angel   dieses Modell kenne ich zwar nicht persönlich aber der Tausch des Riemens wäre wohl keine Raketenwissenschaft.
Um dem Riemen zu tauschen ist das Gerät zu zerlegen, dabei würde ich empfehlen für jeden Schritt einige Bilder mit der Digi-Cam zu machen (das hilft enorm beim Zusammenbau Big Grin )
Ein Service-Maual zum Modell habe ich im WWW nicht gefunden, aber hier gibt es ein paar Bilder vom Innenleben. Demnach brauchst Du einen Flachriemen, die gibt es in der E-Bucht.

   

Ansonsten - wenn das Gerät gerade offen ist: das Laufwerk auf verharztes Fett prüfen (ist alles leichtgängig?). Ansonsten mit Sorgfalt reinigen und mit ein wenig (!) Vaseline oder anderen, hier im Forum genannten Schmiermitteln, neu abschmieren.
Viele Grüße, Bernd
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#3
Das SM gibts hier: https://dn790000.ca.archive.org/0/items/..._EN_DE.pdf .
Da ist auch eine Explosionsdarstellung des Laufwerks drin.
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#4
Servus,

danke euch für die Hilfestellung, das Gerät ist aber mittlerweile entsorgt. Das war einfach ein wirtschaftlicher Totalschaden - den Riemen hab' ich zwar noch getauscht, allerdings haben sich nach ein paar wenigen Testläufen des Laufwerks mehrere Zahnräder zerlegt. Dazu gab's kalte Lötstellen, die Antenne fehlte und der Löschkopf in diesem Gerät hatte das Philips-typische Problem, dass sich das Innenleben verflüssigt hat und aus dem Kopf ausgetreten ist.

Da auch der Rest des Laufwerks aus Plastik war, bis auf den Motor, ein paar Federn und der Capstanwelle natürlich, hab ich das Teil aufgegeben. Wer weiß, was da in den nächsten Jahren noch das zeitliche gesegnet hätte.
Viele Grüße
Alex

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#5
Ja, Philips hatte immer irgendwas, zuerst wars der Riemenmatsch, ab Mitte der 70er kam dann das Löschkopfproblem (besonders perfide, da es die Kassetten zerstört) und seit den 80ern die Zahnräder, ähnlich wie bei Grundig. Bei Geräten aus Mitte der 60er bis Mitte 70er auch noch häufig Ausfall der Endstufen durch Whiskerwachstum in den Valvo Transistoren AC187/188. Wenn man zu so einem Gerät nicht eine besondere Beziehung hat, zB weil Erinnerungen daran hängen oder es historisch bedeutsam ist (EL3300/3301), kann man von Philips eigentlich nur abraten.
P.S.: In meiner Verwandtschaft existiert allerdings noch ein N2218, das ist in Asien (vermutlich Singapur oder Indien) hergestellt und hat bis auf den heutigen Tag, obwohl es immer noch des Öfteren benutzt wird, keinerlei Probleme, da musste nur mal der Riemen, der sich aber nicht in Matsch verwandelte) gewechselt werden. Es hängt da wohl auch viel von den Zulieferern ab.
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#6
thumbup ....... thumbup.....Genauso ist's
M.f.G.
justus



 Onkyo TX8050; TA2760; Philips N4520;  2x Grundig TS1000; TK19;24;27 ; 2x Pioneer RL1011L; Telefunken M3000;  M3002L;  Uher 4000 Report L; Report 4400; Report Monitor 4200;  Tesla B41; Mikro Seiki DQ44; Heco Victa 601 

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