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03.05.2024, 15:55
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.05.2024, 15:57 von Marsilio.)
Ich versuchte vorhin, eine meiner immerhin 20 Maxell XLII-S der Generation mit dem goldenen Etikett auf dem Revx B215 einmessen - allesamt erfolglos. Die Kassetten sind von verschiedenen Quellen.
Solche hier meine ich:
Nicht eine lässt sich mehr einmessen. Bockig ist das B215 auch mit den goldenen XLII. Das Nachfolgermodell XLII-S mit dem schwarzen Gehäuse klappt hingegen problemlos. Andere Bandtypen der "goldenen Ära" lassen sich ebenfalls einwandfrei einmessen (UDI, UDII, MX).
Wie ist das bei Euch? Gibt es ein latentes Alterungsproblem mit den Maxell XLII-S (und XLII) dieser Generation? Oder kommt einfach das Revox mit diesem Bandtyp nicht klar?
LG
Manuel
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03.05.2024, 16:11
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.05.2024, 16:13 von janbunke.)
Eigentlich sind das die besten Cassetten weit und breit. Ich habe mit meinen uralten Exemplaren keinerlei Probleme.
Man muß aber in Betracht ziehen, daß die Cassetten in einem Billigdeck zu Tode geschunden wurden. Das kommt gar nicht so selten vor, vor allem Längsknicke sind ganz übel.
Gruß, Jan
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03.05.2024, 16:26
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.05.2024, 16:39 von Gyrator.)
Ich habe nur wenige Maxell XLII / XLII-S Kassetten.
Diese hier habe ich gerade angetestet mit meinem B215S, alle kein Problem!
Thomas
PS: Evt. finde ich noch etwas und werde dann noch prüfen...
Mein Motto "Zitat" »Opa Deldok«: »Früher war alles schlechter. !!!!
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03.05.2024, 16:40
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.05.2024, 16:41 von 2245.)
Diese Serie der XLII-S ist nicht nur ausgesprochen inkompatibel zur damals gültigen IEC Referenz, sondern auch zu anderen TypII Cassetten aus dieser Zeit.
Extrem hohe Empfindlichkeit und Höhenabfall.
Ob es daran liegt, dass die Einmessung nicht funktioniert, kann ich nicht sagen, habe kein B215. Meine Pioneer mit SA BLE können diese einmessen.
Ich habe bei Typ II Maxell aus dieser Zeit eine etwas erhöhte Drop-Out Quote, verglichen mit anderen Cassetten.
Viele laufen aber auch noch ohne Probleme.
Wie verhält sich denn eine Aufnahme ohne Einmessung? Und wie sieht das Band aus? Umstände der Lagerung vieleicht ein Grund. Zurückgespult sind die ja auch nicht.
Cassetten sollten außerhalb des Decks immer zurückgespult sein.
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Ich habe von den Typen aus der genannten Generation auch ein paar und werde das nachher mal ausprobieren auf dem B215.
Wie äußert sich das denn genau? Bricht der Einmessvorgang ab und blinkt Align? Oder wird er abgeschlossen aber die Aufnahmen sind "mies"?
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03.05.2024, 18:00
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.05.2024, 18:09 von Marsilio.)
Der Einmessvorgang bei den XLII-S wird beendet, das Band wie üblich zurückgespult und dann blinkt Align - also das Zeichen eines nicht erfolgreichen EInmessvorganges.
Wie geschrieben - die Kassetten sind von verschiedenen Quellen. Eine ist erwiesenermaassen, gut, von da habe ich haufenweise Kassetten; alle anderen davon (u.a. Maxell MX, TDK SA-X, TDK AD-X, also alle auch aus der ersten Hälfte der 80er-Jahre) werden problemlos eingemessen und optisch machen die Bänder ebenfalls alle einen guten Eindruck.
Mein B215 arbeitet ansonsten unauffällig und zuverlässig; ich bespiele haufenweise Kassetten und bei den meisten Bändern funktioniert der Einmessvorgang problemlos und auf Anhieb.
Bespielen ohne Einmessen der goldenen XLII-S geht natürlich, qualitativ aber eben nicht ganz so gut wie bei eingemessenen Bändern. Abspielen der alten Aufnahmen - die Kassetten sind alle bespielt - geht problemlos.
LG
Manuel
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Hi Manuel,
ich habe hier ein B215 1. & 2. Generation, sowie ein B215-E, H1 und ein Studer A721. Deine genannten Kassetten lassen sich auf allen Geräten, bis auf das H1 einmessen. Das H1 muss aber sowieso neu eingestellt werden. Auch wenn die B215 und deren Verwandte einen Einmesscomputer haben, muss der Bereich, in dem der Einmesscomputer arbeitet, vorher eingestellt werden. Dieser liegt bei meinem H1 bestimmt außerhalb der Norm. Das könnte auch bei deinem B215 der Fall sein?
Hast du mal eine TDK SA-X aus der gleichen Zeit getestet? Diese möchte mein H1 im Moment auch nicht. Auch alte BASF Chrome Extra aus den frühen 80ern kann es im Moment auch nicht einmessen, aber meine anderen Geräte schaffen das.
Gruß
Dominik
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03.05.2024, 18:53
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.05.2024, 19:20 von Marsilio.)
Hallo Dominik
Hab' ich. TDK SA-X aus derselben Epoche (und derselben Quelle) null Problem.
Auch der direkte Vorgänger Maxell XLII-S hier: Einmessung soeben getestet, hat auf Anhieb geklappt, geile Aufnahme gemacht
Vielleicht ist mein B215 etwas "scharf" eingestellt; sobald ein Band auf einem Kanal nur leicht nachlässt, wird es bockig. Das ist mir schon auf Kassetten zum Verhängnis geworden, die sich problemlos einmessen liessen, bei denen sich im Laufe des Bespielens dann aber gezeigt hat, dass es Abschnitte auf dem Band gibt, bei denen es zum Pegelabfall kommt. An jener Stelle liessen sich die Bänder dann auch prompt nicht mehr einmessen.
Ich habe vorhin auch einige meiner goldenen XLII-S trotz gescheiterter Einmessung zu bespielen versucht: Verdikt: Aufs erste Hinhören scheint das Ergebnis noch ok zu sein, aber in der Tat zeigen sich auf dem einen Kanal leicht geringere Pegelausschläge im Vergleich zum Eingangssignal.
LG
Manuel
PS. Eine goldene XLII ohne "S" konnte ich nun einmessen, das war vorhin wohl - anders als die goldenen XLII-S - ein Einzelfall.
PS2: Die eingangs gezeigten XLII-S waren alle zurückgespult bis zu meinen missglückten Einmessversuchen.
Ach ja - ansonsten ist mein B215 (zweite Generation) eigentlich recht gutmütig. BASF Typ II etwa gehen immer. Diese Kassetten hier habe ich in den letzten Jahren damit alle problemlos und in faszinierend guter Qualität bespielen können (alles Mixtapes, v.a. ab Schallplatte):
Im Wohnzimmer sind noch mehr... aber irgendeinen Spleen muss man ja haben
LG
Manuel
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03.05.2024, 19:31
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.05.2024, 10:46 von gasmann.)
Hallo Manuel,
Sowhl die XL II als auch die XL II-S aus der Serie leißen sich ohne Problem auf dem B215 und Studer A721 einmessen.
Ich habe dann zum Vergleich, die XL II-S in das Technics gesteckt. Das ist auf TDK SA eingemessen, wenn die frontseitigen Regler in der Mitte stehen. Mit der Maxell war nur der Bias etwas zu niedrig (ein Strich). Etwas mehr Vormagnetisierung, dann passte das, Pegel nahezu identisch.
Getsrichen, das war quatsch.
Es scheint also vermutlich tatsächlich ein Problem mit deinem B215 zu sein. Hast du ein weiteres Deck, was sich auf die Kassettensorte anpassen lässt, zum Vergleich?
Schrottige Tapes hatte ich aber auch schon zur Genüge. Beim Einmessen alles prima und bei der Aufnahme dann Hinterband irgendwann der Pegel viel zu niedrig oder einfach dumpf. An den Bändern selbst war oft auch nichts sofort zu erkennen. Bei einigen ist mir aufgefallen, dass sie an entsprechenden Stellen bei genauem Hinsehen leicht fleckig sind. Das hatte sich dann erledigt...
Lieben Gruß
Thorsten
Edit sagt noch: Eine schöne bunte Mischung an Kassetten hast du da
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03.05.2024, 21:03
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.05.2024, 21:03 von Marsilio.)
Ich denke, dass die Ursache einerseits die von 2245 beschriebene extrem hohe Empfindlichkeit/Höhenabfall der XLII-S kombiniert mit der Alterung/Lagerung plus andererseits das ebenfalls recht empfindliche B215 sein dürfte.
Wenn ich mal von einer weiteren Quelle, an einem Flohmarkt der so, weitere goldene XLII-S finde, werde ich einen erneuten Versuch machen. Eine grosse Suchaktion starte ich deswegen aber sicher nicht. Ich habe ja genügend andere Kassetten zur Auswahl, die gut funktionieren.
Ein anderes Deck mit Einmessmöglichkeit zum Vergleichen habe ich nicht.
LG
Manuel
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03.05.2024, 21:12
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.05.2024, 21:15 von 2245.)
Zitat:Ich habe dann zum Vergleich, die XL II-S in das Technics gesteckt. Das ist auf TDK SA eingemessen, wenn die frontseitigen Regler in der Mitte stehen. Mit der Maxell war nur der Bias etwas zu niedrig (ein Strich). Etwas mehr Vormagnetisierung, dann passte das, Pegel nahezu identisch.
Das verwundert mich jetzt aber völlig... auf welchen SA Jahrgang ist das Deck denn eingemessen?
In den Tests der Stereo und Stereoplay liegt diese XLII-S in der Empfindlichkeit satte 1,7 und 2db über der SA.
Und auch der FQ Verlauf ist stark abweichend von der SA in die andere Richtung Höhenabfall von etwa 2db bei 10k.
STEREO 1985
Stereoplay 1985
Auch WernerO's Messung bestätigt das: http://audiochrome.blogspot.com/2018/03/...nts_3.html
Ich muss mal in meine Aufzeichugen schauen, ob ich die auch schonmal gemessen habe, ansonsten hole ich das mal nach.
Vielleicht gab es zum Ende schon ein neues Band im alten Gehäuse, der Nachfolger ist ja erheblich zahmer.
Kannst du den Code der XLII-S schreiben?
Zitat:Auch der direkte Vorgänger Maxell XLII-S hier: Einmessung soeben getestet, hat auf Anhieb geklappt, geile Aufnahme gemacht
Der Vorgänger hatte auch nicht solch extreme Werte...
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Dein Post gestern hat mich etwas nachdenklich gemacht, denn das kann natürlich aufgrund der Werte dann nicht wirklich stimmen...
Also habe ich heute morgen eine SA genommen. Du hast vollkommen Recht. An dem Deck stimmt nichts mehr....
SA aus diversen Epochen, UX-S, XL II-S aus ´91...nichts passt. Alle haben zu wenig Pegel und viel zu wenig Bias...
Ist schon lange her mit dem Abgleich und aufgenommen habe ich mit dem Gerät gefühlt nie.
Da darf ich dann also mal ran, oder ich lasse es einfach so und bespiele damit jene XL II-S  . Dann hat es auch mal was zu tun.
Vielen Dank übrigens für die spannenden Links. In alten Kassettentests zu stöbern ist immer toll und die audiochrome_blogspot Seite kannte ich noch gar nicht.
Allen ein schönes Wochenende
Thorsten
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Je nach Abgleich der Record-Control Platine im Revox B215 kann es vorkommen, dass manche Kassetten, welche recht weit ausserhalb der Spezifikationen liegen, nicht eingemessen werden.
In meinem noch nicht revidierten B 215 MK II schlägt die Einmessung der besagten XLII-S ebenfalls fehl.
In den anderen, bereits überholten, B 215 1. Generation und im B 215s klappt´s auch mit der XLII-S.
Das gleiche Verhalten zeigt sich bei mir im Übrigen auch mit der neu produzierten Typ I "EQ Professional", während die "Fox" auf allen meinen Revoxen eingemessen wird.
Der manuelle Regelbereich eines Sony TC K 770/790ES ist diesbezüglich weniger zickig. Durch die zusätzlichen Rec-EQ Schalter bekommt man einen weiten Einmessbereich.
Viele Grüße
Manfred
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26.04.2025, 18:21
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.04.2025, 18:22 von al3x135.)
Servus,
ich habe letztens eine Maxell XL II-S wie hier auf dem Foto von weiter oben zu sehen bespielt und auch dort einen Alterungseffekt erfahren müssen:
Das Verhalten zeigte sich wie folgt: - ähnlich einer Cassette mit Echtchomdioxid-Band war Hinterband ein deutlicher Pegelverlust wahrzunehmen, was bei einfachen Cassettendecks Aufnahmen mit Rauschunterdrückungssystemen unmöglich macht
- ebenso vergleichbar mit gealtertem Echtchromband hat die betroffene XL II-S auch deutlich weniger Aufnahmepegel vertragen, ehe Verzerrungen auftraten
- die alte Aufnahme war noch leicht durchzuhören, ich konnte sie mit zwei Cassettendecks der frühen 1990er nicht löschen (Technics RS-BX 606 und Kenwood KA-4520)
Allerdings ist natürlich kein Echtchromband, sondern das maxelltypische Chromsubstitutband verbaut.
Diese Cassette wurde die letzten mindestens 20 Jahre aber schon sehr sehr schlecht gelagert.
Ein weiterer Alterungseffekt, der mir mit Maxell-Cassetten aus dieser schlechten Lagerung aufgefallen sind:
Die maxell XL II aus den späten 1980ern mit ovalem Fenster haben Ausdünstungen, die scheinbar bewirken, dass die Aufkleber von allen diesen Cassetten abfallen, weil der Klebstoff vollständig verhärtet ist. Bei TDK Cassetten aus selbiger Lagerung tritt dies nicht auf.
Außerdem ist der goldene Aufdruck der XL II-Einleger verfärbt - genau an den Stellen, wo eben die Aussparungen für die Bandführung und Tonköpfe im Cassettengehäuse zu finden sind:
Zugleich aber riecht diese ausgedünstete, schlecht gelagerte XL II nicht mehr so stark, wie eine meiner besser gelagerten Exemplare aus der selben Serie.
Viele Grüße
Alex
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Die abfallenden Etiketten waren bei den in England hergestellten/verpackten Maxell üblich. Die japanischen und koreanischen sind diesbezüglich unauffällig. Liegt wahrscheinlich am Klebstoff der Etiketten. Gleiches Phänomen bei der kompletten -DX-Serie von Agfa von 87-89.
Verfärbungen auf matt-golden bedruckten Einlegern kommen herstellerübergreifend vor. Dabei werden die Stellen dunkler, die entweder am meisten der Feuchtigkeit ausgesetzt sind, oder die mal Fettfinger abbekommen haben.
Beides hat wahrscheinlich nichts mit Ausdünstungen aus den Maxell-Bändern zu tun. Und wenn die Phänomene gleichzeitig auftreten, dann beschleunigt die Feuchtigkeit im Klebstoff noch die Verfärbung der Einleger. Auch bei amerikanischen BASF kann man das gut beobachten, dort gab es ein paar Jahre lang auch so einen fetthaltigen Etikettenkleber.
Viele Grüße,
Martin
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27.04.2025, 15:19
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.04.2025, 15:24 von Marsilio.)
(03.05.2024, 15:55)Marsilio schrieb: Ich versuchte vorhin, eine meiner immerhin 20 Maxell XLII-S der Generation mit dem goldenen Etikett auf dem Revx B215 einmessen - allesamt erfolglos. Die Kassetten sind von verschiedenen Quellen.
Solche hier meine ich:
Nicht eine lässt sich mehr einmessen. Bockig ist das B215 auch mit den goldenen XLII. Das Nachfolgermodell XLII-S mit dem schwarzen Gehäuse klappt hingegen problemlos. Andere Bandtypen der "goldenen Ära" lassen sich ebenfalls einwandfrei einmessen (UDI, UDII, MX).
Wie ist das bei Euch? Gibt es ein latentes Alterungsproblem mit den Maxell XLII-S (und XLII) dieser Generation? Oder kommt einfach das Revox mit diesem Bandtyp nicht klar?
LG
Manuel
Mann, wie die Zeit doch vergeht... ist schon wieder ein Jahr her seit ich diesen Thread hier gestartet habe.
Inzwischen habe ich aber in meinem Fundus dann eine goldene XLII-S gefunden, die sich auf dem B215 einmessen liess. Mit den nun im Deck gespeicherten Daten konnte ich dann auch einige der anderen goldenen XLII-S prima bespielen. Quasi das Überbrücken von Kassettendaten...
Aus heutiger Sicht denke ich daher, dass die Kassetten alle noch in Ordnung sind und die Einmessprobleme einfach den extremen Specs geschuldet sind.
Bei den schweren schwarzen XLII-S gibt es in der Tat eine Ausdünstung (vermutlich vom Plastik), welche die Sichtfenster eintrüben lässt. Anders als etwa bei den THAT'S mit den schweren Suono-Gehäusen und der BASF 353 CR II-Studio schätze ich das aber als nicht so dramatisch ein, dass dabei das Band in Mitleidenschaft gezogen werden könnte.
LG
Manuel
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27.04.2025, 22:30
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.04.2025, 22:31 von 2245.)
Ich schätze eher, dass es das Sichtfenster aus einem unüblichen Weichplastik selbst ist, was sich mit der Zeit vernebelt.
Da treten wohl Stoffe an die Oberfäche, das kann man aber wieder blank putzen.
Einfach von beiden Seiten mit einem minimal feuchten Miicrofasertuch (oder was auch immer) abwischen.
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Ich hänge mich hier mal ran....
Wollte gestern eine Maxell MX 90 aus 1990-92 (großes ovales Fenster) bespielen. Pustekuchen.
Das B215 konnte das Band nicht einmessen und auch das A721 konnte den Vorgang nicht abschließen.
Im Sony TC-K790 war es nicht möglich Bias und Pegel auf Markierung zu bringen.
Das Band ist also Schrott......optisch sind aber keine Auffälligkeiten zu erkennen.
Eine Sony Metal XR ließ sich einwandfrei einmessen.
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30.04.2025, 17:45
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.04.2025, 17:46 von al3x135.)
Wie verhält es sich bei dir denn, wenn du versucht, den Bias manuell nach Gehör einzustellen (wenn das an deinem Sony geht) und auf die Pegeleinmessung zu verzichten? Meine Erfahrung ist bei den schlecht gealterten nämlich, dass die sich wie Echtchromdioxid-Cassetten von bspw. BASF oder Agfa verhalten und einfach deutlichen Pegelverlust im Hinterband zeigen.
Eventuell kommen da die Regelbereiche deiner Geräte an's Ende.
Und noch interessanter wäre - hast du da auch das Problem, dass die vorherige Aufnahme - wenn vorhanden - nicht mehr vollständig gelöscht werden kann?
Viele Grüße
Alex
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An dem Sony bekomme ich den Pegel bis zwei Striche unter Markierung. Wenn ich noch mit der EQ Umschaltung spiele, kommt der Bias ebenfalls dort hitn, schwankt aber stark.
Die vorherige Aufnahme war vom der Aussteuerung her zu niedrig, etwas bis -4dB, was aber nichts heißen soll da ich nicht weiß mit welchem Deck die Kassette bespielt worden ist. Eingemessen scheint da jedenfalls nichts gewesen zu sein, da die Höhen viel zu Spitz sind.
Und eben probiert: Löschen lassen tut sie sich einwandfrei.
Und dann hab ich sie noch mal einmessen lassen.....das ging nun 
Das Ding verar.....mich doch
Habe es gestern extra an verschiedenen Stellen des Bandes ausprobiert und auch die Kassette umgedreht. Eine gleiche MX ging sofort ohne Probleme und die Metal XR ja eben auch. Deswegen habe ich das dann auf´s Band geschoben....spooky.
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Wenn ich mal wieder nicht erfolgreich bin mit Einmessen reinige ich bei meinem B215 als erstes mal die Tonköpfe. Nicht selten klappt es nachher mit der Einmessung auf Anhieb.
LG
Manuel
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Das habe ich natürlich vorher gemacht.....
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01.05.2025, 21:02
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.05.2025, 21:05 von bandsalat_nizza.)
(26.04.2025, 18:21)al3x135 schrieb: ich habe letztens eine Maxell XL II-S wie hier auf dem Foto von weiter oben zu sehen bespielt und auch dort einen Alterungseffekt erfahren müssen:
![[Bild: attachment.php?aid=71420]](https://tonbandforum.de/attachment.php?aid=71420)
Das Verhalten zeigte sich wie folgt:- ähnlich einer Cassette mit Echtchomdioxid-Band war Hinterband ein deutlicher Pegelverlust wahrzunehmen, was bei einfachen Cassettendecks Aufnahmen mit Rauschunterdrückungssystemen unmöglich macht
- ebenso vergleichbar mit gealtertem Echtchromband hat die betroffene XL II-S auch deutlich weniger Aufnahmepegel vertragen, ehe Verzerrungen auftraten
- die alte Aufnahme war noch leicht durchzuhören, ich konnte sie mit zwei Cassettendecks der frühen 1990er nicht löschen (Technics RS-BX 606 und Kenwood KA-4520)
Allerdings ist natürlich kein Echtchromband, sondern das maxelltypische Chromsubstitutband verbaut. (30.04.2025, 17:43)gasmann schrieb: Wollte gestern eine Maxell MX 90 aus 1990-92 (großes ovales Fenster) bespielen. Pustekuchen.
Das B215 konnte das Band nicht einmessen und auch das A721 konnte den Vorgang nicht abschließen.
Im Sony TC-K790 war es nicht möglich Bias und Pegel auf Markierung zu bringen.
Das Band ist also Schrott......optisch sind aber keine Auffälligkeiten zu erkennen.
Genau diese Probleme hatte ich sowohl mit den XLII-S als auch den MX (die hieß ab ca. 1991 aber dann "MX-S") in dem auf dem Foto gezeigten "Nobelgehäuse" ("SSPA") schon, als die Cassetten noch ziemlich neu waren (ca. 1987/88). Ich hatte je einen Zehnerkarton XLII-S und MX, und beide hatten beim Versuch des Wiederbespielens eine kurze Weile nach der Erstaufnahme genau solche Probleme. Nicht einmessbar, nicht löschbar, beim Wiederbespielen äußerst verbogene Frequenzgänge etc.
Ich habe mir das nur deshalb so genau gemerkt, weil das hinsichtlich Optik, Haptik und Verarbeitung mein Lieblings-Cassettengehäuse aller Zeiten ist, und ich danach schweren Herzens nie wieder eine XLII-S oder MX/MX-S gekauft habe(*), so sehr sie in Zeitschriftentests auch bejubelt wurden.
Die weitere Entwicklung des MX(-S)-Bandmaterials habe ich nicht genau verfolgt, aber das Band der XLII-S wurde um 1991 herum völlig verändert (Einschicht-"Black Magnetite" statt Zweischicht-"Epitaxial", im weiterhin praktisch unveränderten Gehäuse). Ich beziehe mich bei der XLII-S auf die ältere Version.
Mit der damaligen XLII hatte ich nie ähnliche Probleme.
Gerade beim Bandmaterial der XLII-S hat Maxell von den frühen 80ern bis zu den frühen 90ern einen veritablen Zickzackkurs vollführt (von sehr bzw. extrem empfindlichen Epitaxial-Einschichtband mit drastischem Höhenabfall über Epitaxial-Zweischichtband mit Präsenzsenke bis hin zu "Black Magnetite"-Einschichtband mit wieder ziemlich heftigem Höhenanstieg). Das spricht für mich eher nicht für ein damals ausgereiftes Produkt.
(*) Erst nachdem ich in den 2010ern mich wieder ein bisschen mit Cassetten beschäftigt habe und man so ziemlich alles mitnehmen musste, was einem günstig über den Weg läuft, haben sich wieder einige NOS- und Gebraucht-XLII-S angesammelt, die ich aber vorerst alle nur aufgestapelt (geschätzt mehrere Dutzend) und bislang eigentlich alle noch nicht benutzt habe. Aber weil die jetzt in der "Warteschleife" rumdümpeln, verfolge ich solche Diskussionen mit Interesse.
Grüße,
Alex
P.S.: Das zitierte Foto hätte ich gerne verkleinert, aber konnte nicht herausfinden, wie das geht.
P.S. 2: Mit Nicht-Einmeßbar meine ich den Einmeßcomputer meines Akai GX-F71, der ansonsten eigentlich mit allen damals aktuellen Cassetten gute Ergebnisse geliefert hat.
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I've never heard of Maxell double-coating magnetic layer tape.
Please where is such information given?
Regards EZ
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01.05.2025, 23:07
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.05.2025, 23:48 von bandsalat_nizza.)
This was widely published in German audio magazines back then. The 1986 to c. 1991 generation in the SSPA shell was dual-coated 'Epitaxial' ferric-cobalt tape.
Please refer to the collection of reviews at WernerO's site. Probably mentioned in other countries' magazines as well. I'm 100% sure this information is correct.
Edit: Just two examples:
STEREO Aug 1987:
Stereoplay Mar 1989 (showing the typical dual-layer FR):
Edit (2): Yes, I don't know of any other occasion Maxell used dual-layer tape, either.
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Interesting, but I don't really trust these publications because they sometimes make up stupid stuff.
I would rely more on the official Maxell materials, but the packaging says nothing about two layers, I think such a thing would surely be highly praised, as with other audio cassette manufacturers.
If you mean these tests, it doesn't say that there either:
https://audiochrome.blogspot.com/2018/03...nts_3.html
However, Maxell started using a dual-layer, polyester base film for XLII-S and MX, later MX-S cassettes from about 1988 or 1990. I wondered if that was where the mistake was made.
Maybe that's where the misunderstanding happened, someone misunderstood it and used it also in professional journals, audiotape tests.
Regards EZ
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02.05.2025, 14:44
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.05.2025, 14:49 von bandsalat_nizza.)
"Hi-Fi Choice" from the UK also mentions the dual-layer XLII-S tape. Strangely, I could only find them speaking of it as a thing of the past in their review dated Jan 1991 (see below, bottom).
I don't know what they mean by "a year back". Could be 1990, but also 1989, given that this issue dated Jan 1991 was probably published somewhere at the end of 1990. The closest previous review available is from the April 1989 issue and doesn't explicitly mention the double coating (see below, top). But the accompanying frequency response graph shows the typical curve of a double-coated tape IMO (it also closely resembles the FR graph of BASF's CR-SII, the ohly other dual-layer tape in this review). Just compare the two graphs from the 1989 and 1991 issues.
The strongly rising treble of the 1991 model IMO resembles 'Black Magnetite', which Maxell only started advertising a year or two later.
BTW (Edit): I don't see much grounds to put any more trust in the words of the manufacturers than in those of the contemporary reviewers. Especially after what we learned in the meantime about all the backroom dealings, tapestock swaps etc.
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Thanks for the effort and materials, but I will continue to consider Maxell as single layer tape
Regards EZ
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Zitat:However, Maxell started using a dual-layer, polyester base film for XLII-S and MX, later MX-S cassettes from about 1988 or 1990. I wondered if that was where the mistake was made.
It's not a dual layer base film, but a dual surface base film.
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This is a last (and final) tidbit I found (and rearranged to fit into one compact image): A review from STEREO magazine (German) from Aug 1989 where they reported a change from dual- to single-layer tape. I have no reason to doubt their measurements and their statements that are backed by those measurements. This is also consistent with what "Hi-Fi Choice" wrote, and puts a change from dual- back to single-layer tape (coating) somewhere around summer of 1989 (earlier than I assumed), and the "dual-layer era" (if it existed, which I believe) in the period from somewhere in 1986 to mid-1989. IMO the differences in before/after measurements cannot be explained by a change in base film.
What's weird is that these measurements do *not* show the rising treble that the (slightly later) "Hi-Fi Choice" measurements show.
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2245:
That's verbiage that got lost in translation. 
But I would welcome details on the composition of the surface film. Because the Slovak and Czech catalogues have always been full of very serious mistakes and in general translations into my language are very complicated.
This was the first version where dual surface film was mentioned.
https://ez647.sk/cc/maxell_xl2s.html#92
bandsalat_nizza:
I wonder how they figured out it's dual coating.
Did someone from Maxell tell them directly?
But I'm trying to trace the source of the information back to the manufacturer.
Maybe we can't have the same opinions, at least it's interesting
Regards EZ
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Zitat:But I would welcome details on the composition of the surface film.
Most probably it's something like this. Maybe even exactly this: https://www.m-petfilm.de/en/film-types/s...ace-films/
Zitat:I wonder how they figured out it's dual coating.
By the very telling midrange dip.
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02.05.2025, 18:29
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.05.2025, 18:31 von bandsalat_nizza.)
(02.05.2025, 02:30)EZ647 schrieb: If you mean these tests, it doesn't say that there either:
https://audiochrome.blogspot.com/2018/03...nts_3.html
Sorry, I missed that part. No, I didn't mean those tests, but the collection of magazine reviews at the same site:
https://audiochrome.blogspot.com/2020/02...views.html
Which is also where I took the bits I presented here (although one of them is from a review I had supplied to WernerO myself before).
I did, however, notice that WernerO's own measurements of a 1986 XLII-S do *not* show a pronounced mid-range dip. But then, that was a test of a 35yo tape. A lot might have happened to the tape in its lifetime. I also don't know which amount of bias and EQ correction he might have applied. The other XLII-S that at first glance seems to fall into the 1986 to mid 1989 period, as it's dated 1988, is misdated IMO. The cassette and J-card have the new design launced in 1989, so it's probably of the newer kind.
The remarkable zig-zag course Maxell followed (edit: regarding the XLII-S) from the early 1980s to the mid 1990 seems to be well enough documented in my view. I wouldn't put it beyond them to use a dual-layer coating for three years without communicating it clearly.
BTW: Sorry to the OP for completely derailing this thread. My short remark above that started this totally new subject wasn't meant to be a big deal.
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(02.05.2025, 16:43)EZ647 schrieb: I wonder how they figured out it's dual coating.
Did someone from Maxell tell them directly?
But I'm trying to trace the source of the information back to the manufacturer.
Real journalists usually are well-connected and have a lot of background talks with people from the industry. So they probably had additional information from the source or at least from some industry experts. But yes, the mid-range dip is a strong indicator nonetheless.
The manufacturers have not proven themselves to be completely truthful and transparent. And a lot of what's written by them (e.g. on cassette cases) might as well be marketing BS. As for not mentioning a dual-layer coating while other companies tend to be bragging about theirs? IDK, maybe someone thought that was a good idea.
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If I remember right, the Maxell Metal Vertex was even a triple layer tape.
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02.05.2025, 20:45
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.05.2025, 00:06 von 2245.)
Zitat:I did, however, notice that WernerO's own measurements of a 1986 XLII-S do *not* show a pronounced mid-range dip.
Easy to explain...just look at the response of his mesurements with single coated tapes, they show an upward lift in the same mid region. So nothing but he nature of the deck used for the measurements.
Zitat:I wouldn't put it beyond them to use a dual-layer coating for three years without communicating it clearly.
More likely from 1984-1989. The last epitaxial 1989-1991 series was already single coated. The first BlackMagnetite started in late 1991.
First advertising fo XLII-S BM in the US was in September 1991 (Audio, StereoReview)
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My faith and stubbornness has been slightly shaken, but not enough to start re-writing it all on the web 
Thanks for the comments anyway, I'll keep that in mind for the future.
Regards EZ
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(02.05.2025, 20:45)2245 schrieb: Zitat:I wouldn't put it beyond them to use a dual-layer coating for three years without communicating it clearly.
More likely from 1984-1989. The last epitaxial 1989-1991 series was already single coated. The first BlackMagnetite started in late 1991.
So I can presume you support the dual-layer (coating, not base film) theory?
Re 1984-1989: The last epitaxial 1989-1991 series already being single coated, I concur. While I initially put 1989 to '91 into the dual-layer era, I was wrong there. I already posted my findings about a change back to single-layer in 1989. The "three years" for dual-layer I mentioned were 1986 to '89.
Regarding dual-layer XLII-S tape before 1986: Interesting, I didn't know that, I was under the impression that their use of dual-layer tape started in 1986. But then, I never had much of an eye for pre-1986 Maxells (I passionately hate gold foil on cassettes).
In the meantime, I did some more digging in contemporary reviews, and found some evidence.
The 1985 "Hifi Choice" tape review (no month for the issue given) indeed also shows the mid-range dip:
The STEREO (Germany) review from August 1985 also mentions the upper mid-range (presence) dip:
However, a "Stereoplay" review from April 1985 does *not* show it (while it does show an extremely high sensitivity, and overall their deck seems to have been adjusted differently, as other known dual-layer tapes like Agfa & BASF, except for TDK's SA-X, show no presence dip in their measurements, but steeply rising treble instead):
Finally, the "Hifi Choice" review from 1984 (again, no month given) also does *not* show it:
![[Bild: XLII-S-in-Hi-Fi-Choice-UK-1984-cr.png]](https://i.postimg.cc/44w7qXcJ/XLII-S-in-Hi-Fi-Choice-UK-1984-cr.png)
Assuming "Hifi Choice" used the same reference tape and the same deck configuration in 1984 and 1985, this is a strong indicator for a change in tape material IMHO. When I also take the "Stereoplay" test from early 1985 into account, Maxell could have brought dual-layer tape in somewhere in 1985, before changing the shell and wrapper in 1986.
Dual-layer tape coating with very high sensitivity would have put the XLII-S into a spot very similar to where TDK's SA-X has been for the longest time. However, according to several reviews, the high sensitivity of the XLII-S had been toned down by 1986.
Looks like Maxell have been shifting around the XLII-S tape formulation a *lot*, before finally arriving at the "Black Magnetite" coating, which seems to have remained stable for a longer period. Maybe they had real trouble to somehow differentiate the XLII-S from their big seller (UD)XLII.
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Mit einer maxell UL II von 1984 musste ich gerade ähnliche Erfahrungen machen - etwas Pegelverlust, v.a. in den Höhen und die alte Aufnahme hört man nach dem Löschen immer noch so, dass man zumindest den Titel erahnen kann
Viele Grüße
Alex
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