Projekt "Philips Plus" (N4522-Upgrade)
#1
Nachdem mir heute ein Kopfträger einer dahingeschiedenen N4520 zugelaufen ist, und dieser eindeutig erkennen läßt, daß statt des Blindkopfes rechts außen ein weiterer Kopf montiert werden könnte, hat die Idee des Upgrades meiner N4522 mit einem Vier(tel)spur-Stereo-Wiedergabekopf neue Nahrung bekommen - um allerdings zum Nachrüstungs-Beschluß zu reifen, möchte ich die Experten hier im Forum um ihren fachkundigen Rat bitten, was es da noch zu beachten gäbe:

Braucht man einen zusätzlichen Entzerrungs-Kopfverstärker-Schaltkreis, als Platine?

Kann man diesen nach dem Schaltkreis im Service-Handbuch nachbauen?

Wird dieses Signal dann in den normalen Hochpegel-Ausgangsverstärker eingespeist?

Müßte man dafür statt des ursprünglich vorgesehenen siebenten Kippschalters wohl eher einen Umschaltknopf einbauen?

(die perfekte Maschine rückt endlich in greifbare Nähe - und die dritte Große kommt jetzt endlich auch unter die Haube, weil ich für die A700 endlich die Schließen bekommen habe)

Danke!

Heinz
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#2
Hallo Heinz,

zur N 4522 mit zusätzlichem Viertelspur-Wiedergabekopf habe ich nur folgende gespeicherte Seite aus dem Vorgänger des Bandmaschinenforums:


.zip   82.zip (Größe: 322.62 KB / Downloads: 37)

Dort zeigt Mario einen solchen werksprototypen mit siebtem Kippschalter für die Spurumschaltung.
Das beantwortet aber natürlich nicht Deine Detailfragen, auch nicht die Frage, ob dann die Bandendabschaltung noch funktioniert.
Für mich ist es, in Ermangelung von Viertelspurbändern, sekundär.

Schöne Grüße
Frank
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#3
Danke! Diese Beschreibung hat sich mir ins Gedächtnis "eingebrannt" und den Wunsch geweckt, einmal die eigene Maschine in diesen "Urzustand" versetzen zu lassen.

Es ist wohl am "einfachsten", sich die Schaltpläne in den Service-Anleitungen anzusehen, wo da was aufgebaut und eingebunden ist. Ich denke, daß es ja keine Hexerei sein sollte, eine Schaltung nachzubauen, wenn nicht exotische IC-Bausteine notwendig wären.

(es sind keine ICs und keine Spulen dabei, wie das anhängende Bild zeigt)


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#4
Es ist vollbracht!

Das Bandmonster ist wohlbehalten heimgekommen (ächz!) und steht wieder auf seinem Stammplatz. (Die A700 mußte eben wieder zurück auf das Nachtkastl - da bin ich beinhart.)

Lasse mir gerade den "Fliegenden Holländer" um die Ohren dröhnen, der auf einem gebraucht erstandenen Maxell-Tonband aus dem Fundus eines Opernfans vom Radio mitgeschnitten wurde, auf einer Viertelspur-Stereo-Maschine mit 9,5 cm/s. Das Bandkonvolut stammt wohl so aus der Mitte der 1980er Jahre, mit also etwa 40 Jahre alten Opernproduktionen. (Es klingt so mega-geil!)

Die Revox leidet konstruktionsbedingt leider unter einem unzureichend abgeschirmten Kopf ohne Brummblech, was man deutlich hört - bei der Philips Plus brummt da nichts.

Fotos folgen.
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#5
Ich freue mich schon auf weitere Infos und Bilder.
Hatte auch schon mal kurzzeitig die Idee meine N4520 aufzurüsten.
Elektrisch lässt sich das sicher leicht machen. 

Gruß Mani
Besonders gerne repariere ich meine Philips, Braun, Akai und TEAC Geräte Big Grin
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#6
mehr Details: die Oper war von den Salzburger Osterfestspielen 1983

Fotos sind wg. Innenraumbeleuchtung keine Meisterfotos, aber man sieht schön den dritten Kippschalter, der jetzt nachträglich eingebaut wurde, mit der Aufklebebeschriftung (vielleicht kann man das mit Abreibebuchstaben noch schöner hinbekommen), und am siebenten Kippschalter, daß die Frontblende von einer N4520 stammt

Nachtrag zur Nachrüstung einer N4520: woher nimmt man einen Halbspur-Wiedergabekopf (Woelke)? Ich bekam den Kopfträger aus einer "Organspenderin", und die Long-Life-Köpfe dürften wirklich hart im Nehmen sein...


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#7
(11.07.2025, 14:18)Heinz Anderle schrieb: Nachtrag zur Nachrüstung einer N4520: woher nimmt man einen Halbspur-Wiedergabekopf (Woelke)? Ich bekam den Kopfträger aus einer "Organspenderin", und die Long-Life-Köpfe dürften wirklich hart im Nehmen sein...

Das würde mich auch interessieren!

Kannst du vielleicht ein Detailfoto von den 2 Spurköpfen machen?

Liebe Grüße
Norbert
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#8
NEIN, fix noch einmal!

Die Maschine steht, und man kann die Köpfe mit einem Spiegel inspizieren, aber man kommt weder mit der Spiegelreflexkamera mit einem Makroobjektiv noch mit dem Handy so dazu, daß man sieht, was auf dem Foto drauf wäre.
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#9
(13.07.2025, 07:38)Heinz Anderle schrieb: NEIN, fix noch einmal!

Die Maschine steht, und man kann die Köpfe mit einem Spiegel inspizieren, aber man kommt weder mit der Spiegelreflexkamera mit einem Makroobjektiv noch mit dem Handy so dazu, daß man sieht, was auf dem Foto drauf wäre.

Gut zu wissen
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#10
um nicht allzuviel böses Blut zu erregen: ich kann auch bei genauem Hinsehen mit meiner stärksten Brille keinerlei Spur von Einschliff erkennen, ganz anders als auf diesem Foto

https://tonbandforum.de/attachment.php?aid=72925

unseres geschätzten Mitforenten Hannoholgi, der sie dafür aber auch ausgebaut hat:

https://tonbandforum.de/showthread.php?tid=30726

Da ist also noch Luft nach unten...
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#11
Holgi hatte die Köpfe der N 4522 dankenswerterweise auch einmal von schräg oben fotografiert.
https://tonbandforum.de/showthread.php?t...#pid392329
Auf dem Aufnahmekopf-Gehäuse steht m.E. WOELKE MÜNCHEN A 10-24-2.
Die Bezeichnung des Wiedergabekopfes hat sich offenbar noch nicht erschlossen.

Schöne Grüße
Frank
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