16.02.2024, 22:53
Hallo Erhard,
es freut mich, dass Du daran Gefallen gefunden hast. Es gibt nicht nur Microsoft und angesichts der zunehmenden Übergriffigkeiten dieses Konzerns (ich habe beruflich damit zu tun) ist es sicherlich nicht verkehrt, sich mit den Alternativen zumindest mal bekannt zu machen.
Ja, man kann recht problemlos ein System aufsetzen, bei dem man beim Start auswählen kann, ob man Linux oder Windows booten will, ganz besonders einfach geht das bei Ubuntu und Linux Mint. Wenn man die versucht, auf einem Rechner zu installieren, auf dem schon Windows ist, bieten sie das leicht verständlich von selbst an. Wenn man verschiedene Systeme erst einmal unverbindlich anschauen will, kann man sie i.d.R. auch erst einmal vom Boot-USB-Stick starten (klar, läuft davon langsamer, aber zum Ausprobieren reicht es) ohne etwas am Rechner zu ändern.
Debian ist die Basis vieler anderer populärer Linux-Distributionen wie Ubuntu und Linux Mint. Aus den Debian-Paketen darf sich quasi jeder seine eigene Linux-Version zusammenstellen. Ubuntu und Linux Mint sind sehr populär, weil sie für Otto Normalnutzer extrem einfach zu installieren und handhaben sind, Debian selbst hat lange auf Sachen wie Treiber, die nicht quelloffen waren, verzichtet und man musste je nach Anwendungszweck und Hardware öfter händisch was nachinstallieren. Daher war das lange Zeit eher für fortgeschrittene Nutzer interessant und es wurde und wird auch sehr gerne auf Servern eingesetzt. Seit der aktuellen Version 12, die Du jetzt installiert hast, kommen nun aber auch bei Debian automatisch bei der Installation alle nötigen Treiber mit, wodurch es für Linux-Anfänger viel zugänglicher wurde.
Ich habe auch erst letztes Jahr angefangen, mich näher mit Debian zu beschäftigen, mein Haupt- und Alltagssystem ist seit Jahren Linux Mint mit der Benutzeroberfläche Cinnamon, das habe ich nach dem Supportende von Windows 7 auch schon einigen gar nicht Computer-affinen Leuten installiert, die damit problemlos klar kommen. Neben dem Netbook habe ich jetzt Debian auch auf einem richtigen Rechner, den ich ich für Audiobearbeitung einsetze, installiert, gefällt mir gut, auch die Tatsache, dass immer noch eine aktuelle 32Bit-Version angeboten wird, von der sich Ubuntu und Linux Mint inzwischen verabschiedet haben.
Viele Grüße
Nils
es freut mich, dass Du daran Gefallen gefunden hast. Es gibt nicht nur Microsoft und angesichts der zunehmenden Übergriffigkeiten dieses Konzerns (ich habe beruflich damit zu tun) ist es sicherlich nicht verkehrt, sich mit den Alternativen zumindest mal bekannt zu machen.
Ja, man kann recht problemlos ein System aufsetzen, bei dem man beim Start auswählen kann, ob man Linux oder Windows booten will, ganz besonders einfach geht das bei Ubuntu und Linux Mint. Wenn man die versucht, auf einem Rechner zu installieren, auf dem schon Windows ist, bieten sie das leicht verständlich von selbst an. Wenn man verschiedene Systeme erst einmal unverbindlich anschauen will, kann man sie i.d.R. auch erst einmal vom Boot-USB-Stick starten (klar, läuft davon langsamer, aber zum Ausprobieren reicht es) ohne etwas am Rechner zu ändern.
Debian ist die Basis vieler anderer populärer Linux-Distributionen wie Ubuntu und Linux Mint. Aus den Debian-Paketen darf sich quasi jeder seine eigene Linux-Version zusammenstellen. Ubuntu und Linux Mint sind sehr populär, weil sie für Otto Normalnutzer extrem einfach zu installieren und handhaben sind, Debian selbst hat lange auf Sachen wie Treiber, die nicht quelloffen waren, verzichtet und man musste je nach Anwendungszweck und Hardware öfter händisch was nachinstallieren. Daher war das lange Zeit eher für fortgeschrittene Nutzer interessant und es wurde und wird auch sehr gerne auf Servern eingesetzt. Seit der aktuellen Version 12, die Du jetzt installiert hast, kommen nun aber auch bei Debian automatisch bei der Installation alle nötigen Treiber mit, wodurch es für Linux-Anfänger viel zugänglicher wurde.
Ich habe auch erst letztes Jahr angefangen, mich näher mit Debian zu beschäftigen, mein Haupt- und Alltagssystem ist seit Jahren Linux Mint mit der Benutzeroberfläche Cinnamon, das habe ich nach dem Supportende von Windows 7 auch schon einigen gar nicht Computer-affinen Leuten installiert, die damit problemlos klar kommen. Neben dem Netbook habe ich jetzt Debian auch auf einem richtigen Rechner, den ich ich für Audiobearbeitung einsetze, installiert, gefällt mir gut, auch die Tatsache, dass immer noch eine aktuelle 32Bit-Version angeboten wird, von der sich Ubuntu und Linux Mint inzwischen verabschiedet haben.
Viele Grüße
Nils
