04.02.2024, 17:07
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.02.2024, 17:32 von hannoholgi.)
Ich hab jetzt noch mal etwas im Internetz gewühlt und habe dabei festgestellt, dass es tatsächlich Stereo-Berolinas mit zwei Geschwindigkeiten (4,75 und 9,5), holzfarbenem Gehäuse, Aluknöpfen und den technischen Daten des M203 gab! Allerdings haben die (meist?) rot lackierte Abdeckungen im unteren Drittel. Aber sie haben manchmal auch den rechteckigen Spurwahlschalter und schwarze Blechabdeckungen.... Undurchschaubar.
Hier ist z.B. eins in der Version Mono-Viertelspur/9,5, das optisch so aussieht, wie das von Peter. Bis auf die Tonkopfabdeckung.
Hier sieht man, wo das Fabrikschild zu finden sein müsste:
Es gab auch ein Berolina, das identisch mit dem Magnetophon Studio (mit 9,5 und 19) war. Da steigt man nicht mehr durch. Offenbar hat Telefunken Anfang der 1970er vorhandene Teilebestände aufgebraucht, indem man diverse Sonderserien rausgebracht hat, bei denen die Chassis älterer Konstruktionen (200er Serie) optisch in der Telefunken-eigenen etwas eigenartigen Eigenart aufgepeppt und unter „falschem Namen“ verkauft wurden. Eigenartig.
Ich möchte auch nicht ausschließen, dass man diesen Apparaten dann die Bedienungsanleitung des Ursprungsgerätes beigelegt hat — Druckkosten gespart!
Der alte Herr hat offenbar doch nicht gebastelt, sondern ist Opfer einer merkwürdigen Modellpolitik mit „werksseitiger Resteverwertung“ geworden.
Zum Schluss das Gerät aus Peters Verkaufsanzeige, nur mit rot gespritzter Abdeckung. Dass man das Alublech lackiert hat, war keine gute Idee. Um das Volume-Poti herum ist der Lack oft großflächig abgekratzt...
Hier ist z.B. eins in der Version Mono-Viertelspur/9,5, das optisch so aussieht, wie das von Peter. Bis auf die Tonkopfabdeckung.
Hier sieht man, wo das Fabrikschild zu finden sein müsste:
Es gab auch ein Berolina, das identisch mit dem Magnetophon Studio (mit 9,5 und 19) war. Da steigt man nicht mehr durch. Offenbar hat Telefunken Anfang der 1970er vorhandene Teilebestände aufgebraucht, indem man diverse Sonderserien rausgebracht hat, bei denen die Chassis älterer Konstruktionen (200er Serie) optisch in der Telefunken-eigenen etwas eigenartigen Eigenart aufgepeppt und unter „falschem Namen“ verkauft wurden. Eigenartig.
Ich möchte auch nicht ausschließen, dass man diesen Apparaten dann die Bedienungsanleitung des Ursprungsgerätes beigelegt hat — Druckkosten gespart!
Der alte Herr hat offenbar doch nicht gebastelt, sondern ist Opfer einer merkwürdigen Modellpolitik mit „werksseitiger Resteverwertung“ geworden.
Zum Schluss das Gerät aus Peters Verkaufsanzeige, nur mit rot gespritzter Abdeckung. Dass man das Alublech lackiert hat, war keine gute Idee. Um das Volume-Poti herum ist der Lack oft großflächig abgekratzt...
