08.11.2023, 18:50
(08.11.2023, 13:44)Tonschreiber schrieb: Interessieren würde mich, inwiefern ändern sich, wie in diesem Fall Frequenzgänge und wie könnte das in Zahlen ausgedrückt aussehen.
Anhand der vorhandenen Aufnahmen selbst - also ohne Neu-Aufnahme eines Meßton-Sweeps -
kann man den Frequenzgang-Unterschied auf folgende Weise ermitteln:
Man sucht eine möglichst lange Aufnahme heraus,
(1) digitalisert die und berechnet das gemittelte Leistungsspektrum bei Original-Geschwindigkeit
(2) tut das Gleiche bei (zwischendurch) höherer Geschwindigkeit
(3) bildet die Differenz der in dB ausgedrückten Spektren und normalisiert bei zB 1 kHz auf 0 dB.
Damit hat man die relativen Frequenzgänge, sofern Rauschen und Verzerrungen vernachlässigbar sind.
