05.09.2005, 19:18
Hallo Tonbandfreunde:
Die Wahl der Lösch- und Vormagnetisierungs-Frequenz ist ein Kompromiß:
Einerseits soll das Band auch in der Tiefe gut gelöscht werden, und da liegen die
Bässe auf dem Band, was eine niedrigere Frequenz besser kann (Eindringtiefe),
andererseits sollen Interferenz-Frequenzen mit hohen Tönen im Aufnahme-Frequenzband
vermieden werden, was mit einer hohen Vormagnetisierungs-Frequenz besser gelingt.
Man kann die Leistung des Löschoszillators auch nicht beliebig erhöhen, denn
der Löschkopf muß die Leistung in Wärme umwandeln. Der Löschkopf wird warm.
Vielleicht habt ihr bei einfachen Kassettenrecordern mit ungefähr 80 kHz
HF-Oszillator schon mal diese Interferenz mit dem Pilotton von 19 kHz gehört.
4 x 19 kHz = 76kHz, Interferenz-Frequenz = 4kHz!
Was zum Einbau der MPX (Multiplex-Frequenz) -Filter führte.
Bei einigen mehrkanaligen Studiomaschinen hat man den Aufwand getrieben,
einen Vormagnetisierungs-Oszillator mit hoher Frequenz von 240 kHz und
einen starr gekoppelten Löschgenerator mit 80 kHz einzubauen.
Starr gekoppelt deshalb, um keine Interferenz-Frequenzen zu erzeugen.
Der Klirrgrad des Lösch- und Vormagnetisierungs-Oszillator muß
klein sein, da unsymmetrische Verzerrungen eine Gleichfeld-Magnetisierng
darstellen und damit das Wiedergabe-Rauschen erhöhen.
Ich habe mal bei meiner B77 den HF-Klirr gemessen und der war unter 1 %.
Der Löschkopf hat einen relativ breiten Spalt, manchmal sogar zwei.
Damit wird die Spur quasi zweimal gelöscht bei einem Vorbeilauf.
Der Klirrfaktor der Aufnahme wird hauptsächlich vom Eisen des Bandes selbst
(Hysteresis-Kurve Durchhang und Sättigung) erzeugt.
Die Wahl der Lösch- und Vormagnetisierungs-Frequenz ist ein Kompromiß:
Einerseits soll das Band auch in der Tiefe gut gelöscht werden, und da liegen die
Bässe auf dem Band, was eine niedrigere Frequenz besser kann (Eindringtiefe),
andererseits sollen Interferenz-Frequenzen mit hohen Tönen im Aufnahme-Frequenzband
vermieden werden, was mit einer hohen Vormagnetisierungs-Frequenz besser gelingt.
Man kann die Leistung des Löschoszillators auch nicht beliebig erhöhen, denn
der Löschkopf muß die Leistung in Wärme umwandeln. Der Löschkopf wird warm.
Vielleicht habt ihr bei einfachen Kassettenrecordern mit ungefähr 80 kHz
HF-Oszillator schon mal diese Interferenz mit dem Pilotton von 19 kHz gehört.
4 x 19 kHz = 76kHz, Interferenz-Frequenz = 4kHz!
Was zum Einbau der MPX (Multiplex-Frequenz) -Filter führte.
Bei einigen mehrkanaligen Studiomaschinen hat man den Aufwand getrieben,
einen Vormagnetisierungs-Oszillator mit hoher Frequenz von 240 kHz und
einen starr gekoppelten Löschgenerator mit 80 kHz einzubauen.
Starr gekoppelt deshalb, um keine Interferenz-Frequenzen zu erzeugen.
Der Klirrgrad des Lösch- und Vormagnetisierungs-Oszillator muß
klein sein, da unsymmetrische Verzerrungen eine Gleichfeld-Magnetisierng
darstellen und damit das Wiedergabe-Rauschen erhöhen.
Ich habe mal bei meiner B77 den HF-Klirr gemessen und der war unter 1 %.
Der Löschkopf hat einen relativ breiten Spalt, manchmal sogar zwei.
Damit wird die Spur quasi zweimal gelöscht bei einem Vorbeilauf.
Der Klirrfaktor der Aufnahme wird hauptsächlich vom Eisen des Bandes selbst
(Hysteresis-Kurve Durchhang und Sättigung) erzeugt.
