06.09.2023, 18:21
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.09.2023, 18:25 von andreas42.
Bearbeitungsgrund: falsche Linie abgelesen
)
Laut Emtec-Datenblatt von 1999 sind beide Bänder gleich dick, und haben auch die gleiche Schichtdicke:
Die beiden Arbeitspunktdiagramme mal gegenübergestellt (19 cm/s, NAB-Entzerrung):
Wenn ich das Datenblatt richtig deute, dann empfiehlt EMTEC, das LPR35 im IEC-Arbeitspunkt zu betreiben (also am Klirrminimum des C264Z), aber dem PER368 ca. 1.5 dB mehr Bias zu geben. Beide Bänder geben sich nicht viel, wenn man sie in ihren jeweiligen Arbeitspunkten betreibt. Auch wenn man für das PER368 den IEC-Arbeitspunkt verwendet, liegen beide ziemlich dicht beienander, man hat dann eben beim PER368 etwas mehr Klirr als nötig. Nur beim Bias und DC Noise hat das PER368 die Nase leicht vorne.
Hier noch ein paar Vergleichslinien - blau für "jedes Band mit seinem Bias" und rot für "beide Bänder am C264Z-Klirrminimum":
Nachtrag: Natürlich darf man nicht vergessen, dass Schwankungen zwischen Chargen und Bedingungen der Maschine wahrscheinlich größere Unterschiede erzeugen, als man sie hier akademisch im veröffentlichten Datenblatt ablesen kann! Da keine Fehlerbalken angegeben sind, kann man nur schätzen und vorsichtig sein...
Viele Grüße
Andreas
Die beiden Arbeitspunktdiagramme mal gegenübergestellt (19 cm/s, NAB-Entzerrung):
Wenn ich das Datenblatt richtig deute, dann empfiehlt EMTEC, das LPR35 im IEC-Arbeitspunkt zu betreiben (also am Klirrminimum des C264Z), aber dem PER368 ca. 1.5 dB mehr Bias zu geben. Beide Bänder geben sich nicht viel, wenn man sie in ihren jeweiligen Arbeitspunkten betreibt. Auch wenn man für das PER368 den IEC-Arbeitspunkt verwendet, liegen beide ziemlich dicht beienander, man hat dann eben beim PER368 etwas mehr Klirr als nötig. Nur beim Bias und DC Noise hat das PER368 die Nase leicht vorne.
Hier noch ein paar Vergleichslinien - blau für "jedes Band mit seinem Bias" und rot für "beide Bänder am C264Z-Klirrminimum":
Nachtrag: Natürlich darf man nicht vergessen, dass Schwankungen zwischen Chargen und Bedingungen der Maschine wahrscheinlich größere Unterschiede erzeugen, als man sie hier akademisch im veröffentlichten Datenblatt ablesen kann! Da keine Fehlerbalken angegeben sind, kann man nur schätzen und vorsichtig sein...
Viele Grüße
Andreas
