Philips N4522 zu langsam? Oder Frequenz der Kalibrierbänder ungenau?
#24
(13.08.2023, 05:54)uk64 schrieb:
(12.08.2023, 16:39)janbunke schrieb: Der 1KHz Ton auf dem Band hat in Wirklichkeit 1006Hz !

Diese Aussage (Wirklichkeit) halte ich für unhaltbar.

Gruß Ulrich

Und warum sollte das unhaltbar sein? Sollte ich hier etwa ohne Anlass unqualifiziertes Zeug erzählen?

Bei dem Meßband von dem ich rede, kommt es doch gar nicht auf ein paar Hz an.
Das Band ist auch nicht für eine Geschwindigkeitsjustage vorgesehen.

Man nehme ein hierfür qualifiziertes Meßband, welches für diesen Zweck hergestellt wurde. 
Dann eine hochwertige Bandmaschine, die schön warmgelaufen ist und stellt die geforderte Sollfrequenz von 3150 Hz bei 19cm/s mit einem digitalen Frequenzzähler ein.
Dann lege man das Bluthard Band ein und mißt 1006 Hz. So einfach ist das.
Wieso sollte Herr Bluthard auch bestrebt gewesen sein, auf diesem (unten abgebildeten) Band die 1000 Hz exakt einzuhalten. Mir ist das auch ziemlich wurscht.

Soeben habe ich das noch auf 3 Royal de Luxe Maschinen probiert, dort kann man die Abspielgeschwindigkeit gar nicht justieren, da der Motor mit der Netzfrequenz synchon läuft.
Das gleiche Ergebnis bei allen Maschinen: 1006 Hz !
Hinweis: Die Netzfrequenz betrug soeben 49,99 Hz.
Übrigens besitze ich 3 verschiedene Frequenzzähler. Alle zeigen das selbe Ergenis an. (Wär andernfalls ja auch komisch, die sind alle Quarzstabilisiert)

edit:
Da es mir keine Ruhe ließ, habe ich soeben das Band auch noch auf meiner TD20A abgespielt.
Dort werkelt ebenfalls ein netzfrequenzabhängiger Synchronläufer und die Bandgeschwindigkeit ist somit auch dort nicht einstellbar.
Ergebnis: 1007 Hz
Somit dürfte wohl feststehen, daß auf dem Band nicht exakt 1000 Hz bei 19cm/s aufgezeichnet wurden und es sich somit für eine Geschwindigkeitsjustage disqualifiziert hat, wenn man stillschweigend davon ausgeht, dass das Band exakt 1000 Hz liefert.
Den 10 KHz Ton, der auf dem Band direkt nach dem 1 KHz Ton folgt, habe ich übrigens mit etwa 10020 Hz ermittelt. (Royal de Luxe)

Die letzte Ziffer schwankt dabei natürlich immer etwas um einige Hz. Das sind erlaubte Gleichlaufschwankungen.
Was schließt man daraus? Der Faktor 10 zwischen den beiden Tönen wird gar nicht genau eingehalten und somit war der verwendete Sinusgenerator wohl nicht penibel eingestellt.
Was aber aus den erwähnten Gründen auch gar keine Rolle spielt.

Und wer es immer noch nicht glauben mag, der soll es halt nicht glauben...

Gruß, Jan


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RE: Philips N4522 zu langsam? Oder Frequenz der Kalibrierbänder ungenau? - von janbunke - 13.08.2023, 14:33

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