12.08.2023, 12:34
Meine Große ist jetzt wieder heimgekehrt, mit den Nachbauachsen läuft sie sauber und leise. Ich habe auch gleich begonnen, Tonbänder aus einem kürzlich erstandenen Konvolut durchzuhören und zu digitalisieren. Bei Radiomitschnitten wird ja der 19 kHz-Pilotton gratis mitgeliefert, der dann im Spektrogramm (z. B. mit Spek) an der richtigen Position als dünne Linie sichtbar wird - oder auch daneben. Bei Aufnahmen mit dem MPX-Filter sieht man noch einen blassen Strich.
Ich habe nun BASF-Kalibrierbänder für 9,5 und für 19 cm/s, und von diesen den Abschnitt mit 10 kHz digital aufgenommen. Davon kann ich in Audacity dann ein Spektrum zeichnen und die Lage des Maximums bestimmen. Es hat sich nun gezeigt, daß man bei 19 cm/s die Geschwindigkeit um 2,787 % und bei 9,5 cm/s um 1,636 % erhöhen muß (was in Audacity sauber funktioniert), um auf die Nennfrequenz zu kommen.
Folgende Fragen stellen sich daher unweigerlich:
Wenn die Philips zu langsam läuft, dann muß das wohl an anderen Bauteilen als am Quarzoszillator liegen. Im Service-Manual steht, daß sich die Geschwindigkeit nicht einstellen läßt.
Stimmen die Frequenzen der Kalibrierbänder? Es sind originale BASF-Kalibrierbänder, die durch Zufall günstig zu bekommen waren.
Mit der Philips bekomme ich beim Abspielen vom Kalibrierband nur 9779 Hz, mit der Teac X-2000 M aber 9919 Hz.
Nachdem ich vom Digitalrecorder einen 10 kHz-Ton auf meiner Teac X-2000M auf einer 18 cm-Spule DPR 26 aufgenommen und auf der Philips dann abgespielt habe, von wo das Maximum der Digitalaufnahme bei 9996 Hz liegt, kenne ich mich aber überhaupt nicht mehr aus.
Kann das vielleicht an der (zu) kleinen Bandspule des Kalibrierbandes liegen? Philips gibt als Mindestgröße 13 cm an, was hier aber paßt.
(Bitte nicht wundern - in der pharmazeutischen Forschung entwickelt man einen gewissen inneren Kontrollzwang, alle Geräte ähnlich wie die Meßgeräte im Labor nachprüfen zu wollen.)
Danke an alle Naseweisen und Besserwisser!
Heinz
Ich habe nun BASF-Kalibrierbänder für 9,5 und für 19 cm/s, und von diesen den Abschnitt mit 10 kHz digital aufgenommen. Davon kann ich in Audacity dann ein Spektrum zeichnen und die Lage des Maximums bestimmen. Es hat sich nun gezeigt, daß man bei 19 cm/s die Geschwindigkeit um 2,787 % und bei 9,5 cm/s um 1,636 % erhöhen muß (was in Audacity sauber funktioniert), um auf die Nennfrequenz zu kommen.
Folgende Fragen stellen sich daher unweigerlich:
Wenn die Philips zu langsam läuft, dann muß das wohl an anderen Bauteilen als am Quarzoszillator liegen. Im Service-Manual steht, daß sich die Geschwindigkeit nicht einstellen läßt.
Stimmen die Frequenzen der Kalibrierbänder? Es sind originale BASF-Kalibrierbänder, die durch Zufall günstig zu bekommen waren.
Mit der Philips bekomme ich beim Abspielen vom Kalibrierband nur 9779 Hz, mit der Teac X-2000 M aber 9919 Hz.
Nachdem ich vom Digitalrecorder einen 10 kHz-Ton auf meiner Teac X-2000M auf einer 18 cm-Spule DPR 26 aufgenommen und auf der Philips dann abgespielt habe, von wo das Maximum der Digitalaufnahme bei 9996 Hz liegt, kenne ich mich aber überhaupt nicht mehr aus.
Kann das vielleicht an der (zu) kleinen Bandspule des Kalibrierbandes liegen? Philips gibt als Mindestgröße 13 cm an, was hier aber paßt.
(Bitte nicht wundern - in der pharmazeutischen Forschung entwickelt man einen gewissen inneren Kontrollzwang, alle Geräte ähnlich wie die Meßgeräte im Labor nachprüfen zu wollen.)
Danke an alle Naseweisen und Besserwisser!
Heinz
