Master Tapes
#1
Moin,
ich glaube da würde ich durchdrehen Big Grin
Gruß
Werner


was sich nicht umbauen lässt, ist kaputt! 
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#2
Danke für diesen Link, mir fehlen die Worte, rotiere noch mit voller Drehzahl...
V.G.
Jo
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#3
Ich verstehe nur nicht, was es bringen soll, die alten Bänder aufzubewahren. Vernünftig digitalisieren und es ist sichergestellt, dass sie absolut identisch zum originalen Band sind und BLEIBEN. Digital altert das wenigstens nicht. Oder ist das wieder sone Audiophilennummer, wo manche Leute bei Schallplatten darauf bestehen, dass die ja nie das böse Digitalsignal gesehen haben?

Scjäme Grüße
Alexander
Schnürsenkelband Halbspur: VEB Tontechnik Berlin RFZ T2221, Teac A3300SX-2T, Sony TC-755, Sony TC-366, Grundig TK 3200
Schnürsenkelband Viertelspur: Sony TC-755, Sony TC-366
Kassette: Onkyo TA-2870, RFT SK 3000 Hifi
--
Lieblings-Bandsorten / Empfehlungen in zufälliger Reihenfolge:
Standardband: Orwo 106, Orwo 104, Orwo 103, BASF/Agfa PER-528
Langspielband: BASF/Agfa PER-368, LPR-35, Agfa PE-31/PE-36/PE-39
Doppelspielband: Orwo 120, BASF LGS-26, Agfa PE-41/PE-46/PE-49
Dreifachspielband: Orwo 130
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#4
Da wird es mit Sicherheit von so ziemlich allem eine digitale Kopie geben. Das analoge Band ist nur eine weitere Sicherung.
So manche perfekte, digitale Kopie aus der Vergangenheit war dann auch doch nicht so perfekt und man ist lieber zum Band zurückgegangen.

Selbst aktuelle, digital gedrehte Filme werden oft noch auf analogem 35mm Film auskopiert und eingelagert.

Gruß
Robert
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#5
Sehr beeindruckend, vielen Dank für den Link.

MfG, Tobias
Strom kann erst dann fliessen, wenn Spannung anliegt.
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#6
(11.08.2023, 18:52)q-tip schrieb: Da wird es mit Sicherheit von so ziemlich allem eine digitale Kopie geben. Das analoge Band ist nur eine weitere Sicherung.
So manche perfekte, digitale Kopie aus der Vergangenheit war dann auch doch nicht so perfekt und man ist lieber zum Band zurückgegangen.

Selbst aktuelle, digital gedrehte Filme werden oft noch auf analogem 35mm Film auskopiert und eingelagert.

Gruß
Robert

In der Tat mache ich beides: eine Analogkopie und eine Digitalkopie in 192/24 auf SD.
Beides im Keller dunkel und bei halbwegs gleichbleibenden Temperaturen gelagert.
Man kann nie wissen.
Schöne Grüße

Rainer

Unterwegs als „Tonmeister h.c.“ unter www.tapemusic.eu[url=www.tapemusic.eu][/url]
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#7
(11.08.2023, 18:15)eudatux23 schrieb: Ich verstehe nur nicht, was es bringen soll, die alten Bänder aufzubewahren. Vernünftig digitalisieren und es ist sichergestellt, dass sie absolut identisch zum originalen Band sind und BLEIBEN. Digital altert das wenigstens nicht. Oder ist das wieder sone Audiophilennummer, wo manche Leute bei Schallplatten darauf bestehen, dass die ja nie das böse Digitalsignal gesehen haben?

Ohne Not wirft man wertvolle Originale nicht weg.


(11.08.2023, 22:02)cyrano de B. schrieb: In der Tat mache ich beides: eine Analogkopie und eine Digitalkopie in 192/24 auf SD.
Beides im Keller dunkel und bei halbwegs gleichbleibenden Temperaturen gelagert.
Man kann nie wissen.

Bitte kein Backup auf normalen Flash-Speichern, das sind keine Langzeitspeicher. Besonders nicht wenn MLC Verwendung findet.
Mal über M-Disc oder LTO nachgedacht?


Viele Grüße

Joachim
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#8
Irgendwann holt eine KI aus den Originalen mehr raus, als aus aktuellen Digitalkopien, das ist nur eine Frage der Zeit.
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#9
Hallo,

ich habe vor ca 15 Jahren die endlos vielen in irgendwelchen Schubladen herumfliegenden Familienfotos mit einem damals "Top" Heimscanner eingescannt und weggeworfen. Alle waren damals von der Qualität der Scans hellauf begeistert.

Seither ist es zwar in manchen Schränken ordentlicher, aber wenn ich mir heute in Zeiten von UHD 4K Filmen usw ab und zu einen der damaligen Scans anschaue, könnte ich mich in den Hintern beißen, dass ich die Fotos nicht wenigstens in einen Umzugskarton gepackt und in den Keller getragen habe...

Soviel zu digitalen Kopien allein statt dem Verwahren auch der Originale

Grüße

Arno
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#10
(12.08.2023, 01:28)96k schrieb:
(11.08.2023, 22:02)cyrano de B. schrieb: In der Tat mache ich beides: eine Analogkopie und eine Digitalkopie in 192/24 auf SD.
Beides im Keller dunkel und bei halbwegs gleichbleibenden Temperaturen gelagert.
Man kann nie wissen.

Bitte kein Backup auf normalen Flash-Speichern, das sind keine Langzeitspeicher. Besonders nicht wenn MLC Verwendung findet.
Mal über M-Disc oder LTO nachgedacht?


Viele Grüße

Joachim

Bisher noch nicht, Joachim. Ich speichere redundant auf Flash und Festplatten.
Bei immer besseren Mastern mache ich mir allerdings schon Gedanken zur Längerfristigkeit.
Schöne Grüße

Rainer

Unterwegs als „Tonmeister h.c.“ unter www.tapemusic.eu[url=www.tapemusic.eu][/url]
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#11
Digitalisieren ist sicher ein guter Weg, die alten Schätze zu sichern. Die Vorteile sind beim Digitalisieren natürlich die problemlose und verlustfreie Möglichkeit, diese zu duplizieren. Der (große) Nachteil könnte sein, das die Medien, auf denen gespeichert wird, irgendwann auch nicht mehr lesbar sind - entweder aufgrund des Mediums oder aufgrund fehlender Hardware zum auslesen. 

Ich habe Anfang der 90er angefangen, auf Video8 aufzuzeichnen. Vor ca. 10 Jahren habe ich dann alle Filme dort auf den PC digitalisiert aufgezeichnet und stellte fest, das die Aufnahmen von damals problemlos abspielbar waren und (mal abgesehen von der veralteten Aufzeichnungsart, sprich kein HD) immer noch sehr gut waren. Man muß natürlich noch auch hier eine funktionierende Hardware zum abspielen haben.

Ich halte die Haltbarkeit der Daten auf Band für sehr langlebig, wenn die Medien gut gelagert werden. Daher bin ich beim sichern von Daten auf dem PC auf auf LTO umgestiegen, aber auch hier gibt es wieder das Problem mit der Hardware und sogar mit der Software, die ja auch noch verfügbar sein muß.

Perry
Mein "Hausrat"... Tonbänder: Grundig TK745, Philips N4510, TEAC A2300SD - Verstärker: Sony STR-515, Onkyo TX-7730, Panasonic SA-HE100, Onkyo TX-8511Tapedecks: JVC KD-A55E, Onkyo TA-2750, AKAI DX-1200, Aiwa AD-WX707, Aiwa AD-WX888 - CD-Player: Onkyo DX-6720, Onkyo DX-C340, Kenwood DPF-R3030, Pioneer PD-F705 - Graphic Equilizer: Kenwood GE-87 - Radios: Noxon A540+, Noxon A300, Noxon iRadio A310 - Plattenspieler: JVC L-F210, Dual 1224, Dual HS 132, Philips F-7120, ELAC Miracord 50H.
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#12
Hallo Perry,

da hast du aber großes Glück gehabt, dass deine Video8 Cassetten problemlos abspielbar waren. Ich habe mit Cassetten dieses Formats ein totales Desaster direkt nach einem Urlaub erlebt, so dass ich gesagt habe "nie wieder Video8".

MfG, Tobias
Strom kann erst dann fliessen, wenn Spannung anliegt.
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#13
(12.08.2023, 09:20)Sonicman schrieb: Irgendwann holt eine KI aus den Originalen mehr raus, als aus aktuellen Digitalkopien, das ist nur eine Frage der Zeit.

KI ist eine digitale Technologie (Algorithmen in Rechnern), die auch nur die gleichen Frontends benutzen kann, wie aktuelle Analog-Digital-Konverter in  "Kopierern". Mehr rausholen geht also nicht, nur mehr rein interpretieren.

Irgendwann (vermutlich recht bald) erzeugt eine trainierte KI Audio-Aufnahmen, die die bereits verstorbenen Künstler nie gemacht haben, ohne irgendwelche Originale, egal ob analog oder digital.
Z.B. die angedachte Kooperation von Jimi Hendrix mit Miles Davis.
Damit kann sie dann auch bisherige Tonträger-Formate ersetzen bzw überflüssig machen.
Man gibt dann einfach das gewünschte Musik-Stück ein, zB die Siegfried-Arie aus der Götter-Dämmerung, als Sänger Eddie Mercury mit Queen auf Opern-Orchester-Größe expandiert,
oder meinswegen auch Jimi H mit dem Hummelflug,
oder Frank Z mit dem Qietsche-Enten-Song.

Die KI wird dann auch zur Folge haben, dass vor Gericht keine Audio- oder Bild- Dokumente mehr Beweis-Kraft haben, weil alles ge-fake-d werden kann.
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#14
Zum Thema KI und Musik fällt mir dieser Artikel ein:

https://www.vice.com/de/article/z3mnj4/e...s-bewertet

Er ist aus zwei Gründen lesenswert: er ist gut geschrieben und die Beispiele sind vielfältig.
Liebe Grüße
Thomas
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#15
(16.08.2023, 16:59)kaimex schrieb:
(12.08.2023, 09:20)Sonicman schrieb: Irgendwann holt eine KI aus den Originalen mehr raus, als aus aktuellen Digitalkopien, das ist nur eine Frage der Zeit.

 Mehr rausholen geht also nicht, nur mehr rein interpretieren.

Doch, wenn die KI den Aufnahmeort kennt, kann sie z. B. die Raumakustik rausrechnen. Das kann ein AD Wandler nicht. Wir stehen gerade am Anfang einer Technologie, die spätere Bandbreite können wir uns noch gar nicht vorstellen.
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#16
(16.08.2023, 21:34)Sonicman schrieb:
(16.08.2023, 16:59)kaimex schrieb:
(12.08.2023, 09:20)Sonicman schrieb: Irgendwann holt eine KI aus den Originalen mehr raus, als aus aktuellen Digitalkopien, das ist nur eine Frage der Zeit.

 Mehr rausholen geht also nicht, nur mehr rein interpretieren.

Doch, wenn die KI den Aufnahmeort kennt, kann sie z. B. die Raumakustik rausrechnen. Das kann ein AD Wandler nicht. Wir stehen gerade am Anfang einer Technologie, die spätere Bandbreite können wir uns noch gar nicht vorstellen.

Das ist doch nicht der Punkt.
Die KI benutzt, weil sie eine digitale "Technologie" ist, auch nur die gleichen (State-of-the-Art) AD-Wandler wie eine digitale Kopie.
Man kann also nicht behaupten, daß sie mehr aus den (analogen) Originalen rausholt, sondern nur, daß sie mehr mit dem Ergebnis der Analog-Digital-Wandlung tut. Das ist aber keine negative Eigenschaft der digitalen Kopie.
Man kann dem Spaten nicht vorwerfen, daß er weniger über die ausgegrabene Leiche verrät als der Forensiker, der sie danach untersucht.
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#17
warum sollte eine ki den raum rausrechnen sollen ?
es gibt genug musiker die wären froh in einem tollen raum aufnehmen zu können, zum bleistift die abbey-road studios.
das erschließt sich mir nicht so richtich.

cu reginald
Das wahre Verbrechen verübt die volkstümliche Musik am Gehörgang der Menschheit.
( Benno Berghammer )
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#18
Es gibt halt viele schlechte Konzert-Aufnahmen (zB bei youtube). Da wäre das in vielen Fällen eine nützliche Anwendung.
Allerdings kann man das auch ohne KI, bzw die nötigen mathematischen Algorithmen sind bekannt und kommen ohne "KI" aus.
Aber wo kein Bass durchs schlechte Kamera-MIkrofon kam, kann die KI ihn auch nicht rekonstruieren sondern nur stilistisch passend hinzufügen.
Ich vermute mal, KI wird viel benutzt werden, um täuschend ähnliche angeblich letzte Aufnahmen von kürzlich verstorbenen Künstlern zu produzieren, um den Markt zu melken.
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#19
Das mit dem „melken“ ist noch nicht klar. Von einer KI erstellte Werke unterliegen nicht dem Urheberschutz. Das wird noch lustig!
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#20
Wenn Rechte-Inhaber aus unvollendeten Aufnahmen eines verstorbenen Künstlers mit Hilfe von KI "letzte Aufnahmen" veröffentlichen, ist Urheberschutz nicht das brennende Thema, sondern, ob da Betrug / Täuschung der Öffentlichkeit vorliegt.
Beim Urheberschutz KI-erzeugter Werke gibt es sicher keinen Schutz für den vorgetäuschten Künstler, aber möglicherweise für die Algorithmen des Programmierers, wenn das Programm nicht unter einer "offenen" Lizenz entwickelt und vertrieben wird.
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#21
Ki Ki Ki..........
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#22
(19.08.2023, 14:20)kaimex schrieb: Beim Urheberschutz KI-erzeugter Werke gibt es ... möglicherweise für die Algorithmen des Programmierers, ...

Da ergeben sich für die Kirchen ganz neue Einnahmequellen. Da Gott ja den Nukleus der Programmierung der menschlichen Intelligenz geschaffen hat, das ist unter Theologen unstrittig, liegen die Lizenzgebühren für alle Produkte derselben bei ihm. Die Verwertung können dann die Stellvertreter auf Erden übernehmen.
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#23
da möchte ich zunächst einen stichhaltigen beweis das es GOTT gibt, sonst könnte ja jeder kommen und sagen er / sie / es / dingsbumse, wäre sein stellvertreter.
Das wahre Verbrechen verübt die volkstümliche Musik am Gehörgang der Menschheit.
( Benno Berghammer )
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#24
(18.09.2023, 13:10)reginald bull schrieb: da möchte ich zunächst einen stichhaltigen beweis das es GOTT gibt, sonst könnte ja jeder kommen und sagen er / sie / es / dingsbumse, wäre sein stellvertreter.

Wir driften ja heftig ins off topic ab, aber was soll's. Im Prinzip ist es nämlich sehr einfach: Da Gott den Menschen nach seinem Abbild schuf, sind wir alle ein bisschen Gott und damit auch irgendwie seine Stellvertreter hier. Wer Bock auf Bibel hat, kann ja mal schmökern: 

https://www.die-bibel.de/bibeltext/1.Mose1,1-2,4a

Was die Menschheit erschafft, hat sie. Und was sie vernichtet, hat sie nicht mehr. Wir haben unglaublich viele Möglichkeiten und leider nutzen wir (also die Menschheit) sie viel zu oft gegen uns selbst. 

So, das soll's jetzt auch mit der Bibelstunde sein. Ich höre weiter Tonband - das ist im Prinzip auch so eine Scheibe wie die Erde  Tongue
Liebe Grüße
Thomas
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#25
Ampex und Scotch: Was liegt, das pickt.
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