28.08.2005, 17:21
Hallo,
das mit der Umschaltung der Kopfsysteme im Multiplaybetrieb war bei der M 203 tatsächlich so. Es kam auch, wenn man die Mithörlautstärke zu hoch drehte, zu einer Rückkopplung zwischen den Systemen. Der Höhenregler fungierte übrigens als Mithörregler für die bereits bespielte Spur. Die Tonqualität war im Multiplaybetrieb eher bescheiden; bei jedem Überspielvorgang kam es zu einer deutlichen Verbiegung des Frequenzganges in Richtung obere Mitten und zu einer immensen Zunahme des Rauschens. Mehr als zwei Überspielungen waren eigentlich nicht drin, wenn es noch einigermaßen klingen sollte... Und bei 4,7 brauchte man mit solchen Tricks gar nicht erst anzufangen.
Am Rande: Ich hatte meine 203 TS nach einigen Jahren übrigens auf 9,5 und 19 umgebaut, was einfach durch den Ersatz des Original-Zwischenrades durch ein.... nun ja, LEGO-Rad passierte, das zufälig den halben Durchmesser hatte. Die Entzerrungsumschaltung wurde vom Geschwindigkeitsumschalter getrennt und über einen Schieber (der aus den hinteren Lüftungsschlitzen der Aluabdeckung ragte) manuell betätigt. Das ging nicht anders, weil in der Schalterstellung, wo früher 9,5 war, jetzt 19 war und daher der Schaltschieber verkehrtrum betätigt wurde. Die 4,7er Entzerrung wurde ausgebaut und durch eine 19er ersetzt. Waren schon tolle Zeiten damals, auf was für Ideen man doch kam!
Ach ja, noch was: die älteren TD 20 A haben durchaus keinen "aufgeklebten" Schriftzug auf der Kopfabdeckung, sondern der ist selbstverständlich erhaben eingegossen und dann übergefräst!
Und auf der Rückseite gibt es ein Typenschild, auf dem "2-Track" oder "4-Track" steht!
Gruß Holgi
(der eine M 203 TS als erste Bandmaschine 1967 vom Konfirmationsgeld gekauft hatte.)
das mit der Umschaltung der Kopfsysteme im Multiplaybetrieb war bei der M 203 tatsächlich so. Es kam auch, wenn man die Mithörlautstärke zu hoch drehte, zu einer Rückkopplung zwischen den Systemen. Der Höhenregler fungierte übrigens als Mithörregler für die bereits bespielte Spur. Die Tonqualität war im Multiplaybetrieb eher bescheiden; bei jedem Überspielvorgang kam es zu einer deutlichen Verbiegung des Frequenzganges in Richtung obere Mitten und zu einer immensen Zunahme des Rauschens. Mehr als zwei Überspielungen waren eigentlich nicht drin, wenn es noch einigermaßen klingen sollte... Und bei 4,7 brauchte man mit solchen Tricks gar nicht erst anzufangen.
Am Rande: Ich hatte meine 203 TS nach einigen Jahren übrigens auf 9,5 und 19 umgebaut, was einfach durch den Ersatz des Original-Zwischenrades durch ein.... nun ja, LEGO-Rad passierte, das zufälig den halben Durchmesser hatte. Die Entzerrungsumschaltung wurde vom Geschwindigkeitsumschalter getrennt und über einen Schieber (der aus den hinteren Lüftungsschlitzen der Aluabdeckung ragte) manuell betätigt. Das ging nicht anders, weil in der Schalterstellung, wo früher 9,5 war, jetzt 19 war und daher der Schaltschieber verkehrtrum betätigt wurde. Die 4,7er Entzerrung wurde ausgebaut und durch eine 19er ersetzt. Waren schon tolle Zeiten damals, auf was für Ideen man doch kam!
Ach ja, noch was: die älteren TD 20 A haben durchaus keinen "aufgeklebten" Schriftzug auf der Kopfabdeckung, sondern der ist selbstverständlich erhaben eingegossen und dann übergefräst!
Und auf der Rückseite gibt es ein Typenschild, auf dem "2-Track" oder "4-Track" steht!
Gruß Holgi
(der eine M 203 TS als erste Bandmaschine 1967 vom Konfirmationsgeld gekauft hatte.)
